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Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

war auch keine Kritik, wollte nur wissen wie er damit umgeht. denn vegan ist ja ein klarer begriff. und wenn man jetzt ausnahmen macht, weils eben (wirklich) nicht anders geht, ist das eigentlich nicht mehr vegan. oder?! oder bezieht sich vegan nur auf Lebensmittel?
 
Bei Shampoo etc. weiß man auch einfach irgendwann, was man kaufen kann. Die Eigenmarken von DM sind bspw. tierversuchsfrei.

es geht nicht um Tierversuche. da stecken tierische inhaltsstoffe drin, tierische fette, usw. das bisher keine kuh das Shampoo ins fell bekommen hat, hat damit nix zu tun. aber sicherlich gibt's auch da marken die man eben kaufen kann, und welche die man meiden sollte. ich stelle mir das im alltag als extreme Herausforderung vor.
 
Gerade bei Kosmetik ist es aber sehr sehr einfach, vegane Produkte zu verwenden.
Gibt massig Onlineshops, die Naturkosmetik anbieten.
Zum einen (im Normalfall) alles vegan und zum anderen von der Qualität extrem besser als z.B. Nivea etc.
Win-win sozusagen.
 
es geht nicht um Tierversuche. da stecken tierische inhaltsstoffe drin, tierische fette, usw. das bisher keine kuh das Shampoo ins fell bekommen hat, hat damit nix zu tun. aber sicherlich gibt's auch da marken die man eben kaufen kann, und welche die man meiden sollte. ich stelle mir das im alltag als extreme Herausforderung vor.


Die Inhaltsstoffe sind ja angegeben. Das ist in der Regel ja ein viel geringerer Aufwand, da Produkte zu finden, in denen keine tierischen Inhaltsstoffe vorkommen, als tierversuchsfreue Dinge zu finden. Nivea schreibt auf ihren Cremes ja nun auch nicht: "Wurde ausgiebig an Tieren getestet". :D
 
Wer vegane und frische Kosmetik will, kann Produkte von Ringana benutzen.

Alle Vegan und Frisch:)
 
Die Inhaltsstoffe sind ja angegeben. Das ist in der Regel ja ein viel geringerer Aufwand, da Produkte zu finden, in denen keine tierischen Inhaltsstoffe vorkommen, als tierversuchsfreue Dinge zu finden. Nivea schreibt auf ihren Cremes ja nun auch nicht: "Wurde ausgiebig an Tieren getestet". :D

Wie scjon gesagt, schwierig wirds bei Medikamenten....
 
Wie scjon gesagt, schwierig wirds bei Medikamenten....


Joa, gut. Wenn man was aufgrund einer chronischen Erkrankung nehmen muss, das alternativlos ist, dann "ist das eben so"; so blöd es klingt. Ich denke, das eigene Leben genießt immer eine höhere Priorität. Aber wenn es um Kopfschmerztabletten geht, ist das ja wieder ein anderer Schnack.
 
Werden eigentlich alle Medikamente an Tieren getestet bzw kann man das rausfinden?

Im Endeffekt ist es ja aber dann auch Speziesismus, nur in einer anderen, existenzielleren Form.
 
Werden eigentlich alle Medikamente an Tieren getestet bzw kann man das rausfinden?

Im Endeffekt ist es ja aber dann auch Speziesismus, nur in einer anderen, existenzielleren Form.


Ne, ist es nicht. Wir diskutieren ja nicht darüber, ob Medikamente zum Nutzen der Menschheit getestet werden dürfen - das wäre dann natürlich Speziesismus. Aber wenn ich mich in erster Linie um mein eigenes Überleben kümmere, ist das eigentlich ein relativ natürlicher Trieb - und, was eben die Definition von Speziesismus ist: Ich stelle keine Spezies über eine andere, sondern bewerte nur mein Leben höher als das eines anderen. Da ist es mir auch wurscht, ob das ein Kaninchen ist oder Petar aus Polen; mein Leben > das Leben eines mir fremden Lebewesens. Das ist nicht speziesistisch, sondern maximal egoistisch. :D
 
Soweit ich weiß wird nicht alles an Tieren getestet nur ein Großteil.

Wobei das vorallem in der Medizin eh ein Preis ist den man imo irgendwo zahlen muss. Auf der Suche nach Medizin und neuen Erkenntnissen wird erst Leben genommen um anderes zu verlängern/verbessern/retten.

Glaub um das Problem der moralischen verwerflichkeit darf sich in dem Fall die Philosophie streiten.
Ist es schlecht eine Ratte zu töten um 10 Ratten zu retten? Ist es schlecht einen Menschen zu opfern um 2 zu retten. Ist imo schwer und niemals eindeutig zu beantworten sondern es ist wie zwei Seiten einer Medaille. Das eine ist wahrscheinlich nicht richtiger als das andere.
 
Gibt doch Menschen die Medikamente testen.
Das ist dann aber schon eine weitere Phase bzw. die letzte Phase vor der Zulassung.
Jedes Medikament wird vorher irgendwann an anderen Lebewesen getestet. Man kann zwar mitterweile an Hochleistungsrechnern gewisse Wirkmechanismen simulieren, aber das wird garantiert immer in vivo getestet. Angefangen von Bakterien bis hin zu Ratten und irgendwann auch höheren Säugern und Affen.
Nur wenn diese Teststadien erfolgreich waren, gehts in die klinische Phase mit Tests an Menschen. Das wird natürlich erst dann gemacht, wenn man all zu große Risiken für die Probanden ausschließen kann.

Bzw kann man in einem weiteren Schritt sagen, dass vor der konkreten Medikamentenentwicklung Grundlagenforschung betrieben wurde, in der sicher auch mal Tiere hinzugezogen worden sind.
Meine Freundin hat ja Bio studiert und es ist eigentlich schon erschreckend, was für ein Zoo an Versuchstieren in jeder Uni mit biologischer Fakultät gezüchtet wird. Aber leider auch notwendig.
Und bevor einer schreit: sie hat außer die Pflichtsezierungen im Grundlagenstudium nur an S. cerevisiae experimentiert - Bäckerhefe.
 
Puh, also mit diesem Klischee von wegen das Veganer einen immer mit ihrem veganen Shit auf den Sack gehen kann ich wohl nun auch endgültig aufräumen, unfassbar wie andere immer wieder das Thema darauf lenken. Manchmal hab ich das Gefühl in einer Gruppe von Hilfsschülern zu sitzen. Da hockt man einfach nur da, iist sein Zeug und irgendeiner fängt immer damit an. Einfach so. :ugly:
Ich hab gar keinen Bock darüber zu reden bzw. denk ich da nicht mal dran und trotzdem wirst du immer wieder in irgendwelche Bullshitdiskussionen oder Stichelein reingezogen.
 
Absolute Zustimmung.
Hab meinen Fleischkonsum seit einigen Wochen komplett auf Null heruntergefahren und bin der letzte, der irgendwem damit auf den Sack geht.
Ich versuche schon immer, das Thema ständig zu umschiffen und vermeide so gut wie jede Diskussion.

Nützt nichts, ständig muss ich mich rechtfertigen (wofür?), belächeln und verarschen lassen (weshalb?) und verteidigen, ich würde andere Lebensstile nicht akzeptieren und des Fleischessers leben zerstören.

Das geht so weit, dass ein Kerl am Wochenende beim Grillen gegangen ist, da er es wohl nicht ausgehalten hat, dass einer kein Fleisch ist.
Ich hab zu dem Thema kein Wort gesagt, dennoch hat er geschimpft wie ein Rohrspatz und er möchte mit einem "Gemüse-Nazi" nicht am Tisch sitzen.

Was soll's, ich tu's für mich und mir tut's gut. :)
 
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