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Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es ist immernoch jedem selber überlassen, was er isst.
Man kann vielleicht sensibilisieren, aber nicht in Form von Vorschriften und Peta-Tiersnuffvideos.
Und schon garnicht in Form von oberlehrerhaftem Gesülze und "ich bin besser als du" Attitüden.
Auch die Wissenschaft ist da nicht immer eine gute Hilfe, denn was heute noch gilt, kann morgen schon überholt sein (Cholesterin in Eiern zum Beispiel).

Früher hatten wir zum Beispiel Haustiere, die die Abfälle vom Tisch bekamen, heute kriegen sie Gourmetkost in Menschennahrungsqualität. Das zählt zum Fleischverbrauch auch mit dazu.
Der größte Teil der männlichen Legeküken wandert übrigens in die Tierfutterabteilung und wird nicht geschreddert http://barfshop.frostfutter.de/epag.../?ViewAction=View&ObjectID=3800663&PageSize=5 (Schreddern hört sich nur grausamer an). Bisher wurden dafür EXTRA Mäuse gezüchtet. Das kann dank der Küken entfallen oder zumindest reduziert werden. Zumal Tiermehl in D fast ausschließlich in der Fischzucht verwendet werden darf. Wegen BSE.

PS: Um nochmal die Zahl der "Schredderküken" in Relation zu setzen. In D werden pro Jahr 45 Millionen Küken "geschreddert" (also insgesamt erzeugt, die werden auch nicht zum Spaß gezüchtet, sondern nach Bedarf für die Legehennenwirtschaft). Das wären 0,5 Küken pro Person. PRO JAHR. Wenn ich mal auf die Wiesn geh, ess ich da schonmal 2 (halbe) Hendl. PRO TAG!
 
Zuletzt bearbeitet:
Stand da irgendwo das ich von jedem verlange weniger Fleisch zu essen? Mir selbst ist das egal was Personen mit sich anstellen. Wenn wer sich ne Line zieht stell ich mich auch nicht daneben und sag er solls lassen.

Von mir aus könnte das Fleisch aber auch gerne 200% teurer sein würde mich persönlich auch nicht kratzen.
 
Okay, cool. Ich kenne ausschließlich Menschen, die bei Schlachtvideos wegschauen.

Wir reden hier ja eh von der Theorie. Ich bin doch stark davon überzeugt, dass so einige Menschen kein Fleisch mehr essen würden, wenn sie von jetzt an ihr Fleisch nur noch dann bekommen, nachdem sie das Tier selbst erlegt haben. Wohingegen die ethischen Bedenken geringfügiger ausfallen würden, wenn die Leute sich ihre Möhren selbst ernten müssten.
 
Wir leben nunmal in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Es würden auch einige kein Auto fahren, wenn sie ihr Auto selbst zusammenbauen müssten. Und wahrscheinlich hätte niemand ein Smartphone.
 
Es gibt aber nunmal Leute, die das können UND keine ethischen Bedenken haben. Oder diese Bedenken zumindest anders einordnen.
Ist mir auch lieber so, als würde jeder selber mit Messerchen und diversen Schussgeräten selber am Schweinchen rumpiekseln.

Beim Smartphone regen sich bei dir aber keine ethischen Bedenken, wenn du etwas über die Abbauverfahren seltener Erden lernst?
 
Es gibt aber nunmal Leute, die das können UND keine ethischen Bedenken haben. Oder diese Bedenken zumindest anders einordnen.
Ist mir auch lieber so, als würde jeder selber mit Messerchen und diversen Schussgeräten selber am Schweinchen rumpiekseln.

Beim Smartphone regen sich bei dir aber keine ethischen Bedenken, wenn du etwas über die Abbauverfahren seltener Erden lernst?


Ich habe bei einem Smartphone allein schon aufgrund der Arbeitsbedingungen der Menschen ethische Bedenken, natürlich.

Es ging aber zunächst mal darum, dass "Gemüse ernten" nicht mit "Tiere schlachten" vergleichbar ist. Zumindest für die meisten nicht.
 
Letztlich ist es aber genau das. Beschaffung von Essen.
Wir sind hier in der wirklich sehr guten Lage, unser Essen unabhängig von Jahreszeit und Region komplett frei wählen zu können.
Manche Leute bewegt das eben dazu, komplette Nahrungsmittelkategorien vom eigenen Speiseplan zu streichen.
Kann man machen. Kann man den restlichen aber nicht vorschreiben.
Zumal das willkürlich ist. Kannst ja mal in die Vegane Sphäre abtauchen. Die sind sich ja nichtmal untereinander einig, was man nun essen darf und was nicht. Es findet sich immer einer, der noch veganerer ist.

Ist mir zu mühsam.
Ich verstoße mit meiner gewählten Ernährung nicht gegen das Gesetz. Das muss reichen.
Jeder weitere Gedanke darüber (die ich mir durchaus mache) ist Bonus.
 
Niemand schreibt dir hier vor, was du essen sollst.

Aber willkürlich ist es nicht, wenn man keine Tiere isst. Aber das geht mir jetzt auch echt zu weit - da haben wir einfach überhaupt keine Diskussionsgrundlage, wenn du das nun tatsächlich anzweifelst. Der Unterschied zwischen einer Kartoffel und einer Kuh sollte auch dir klar sein.

Runaway - Out!
 
Ich hab das hier schon einmal gesagt wenn man sich über alle Dinge Gedanken macht rennt man nur noch frustriert und von suizid gefährdet hier rum.

Ich find auch den hohen Einsatz von Pestiziden bedenklich, zu viele Autos, Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, Atommüll etc.

Die Frage ist eher was kann ich dann machen ohne mich in meinem Leben negativ einschränken zu müssen?
Da ist nen verringerter Fleischkonsum, ordentliche Abfalltrennung, Recycling und vieles mehr was das man machen kann und keinen negativen Effekt auf das eigene Leben hat und/oder Umweltvorteile bietet.

Ich bin der Meinung das jeder Mensch nach besten Wissen und Gewissen handeln sollte und sein möglichstes tun sollte um einen positiven Effekt auf andere zu haben. Imo sollte man aber auch keine Diskussionen meiden (ich meine damit nicht jemanden zurechtstutzen) weil nur durch Kommunikation regt man andere zum nachdenken an und ab und an lernt man selbst was neues.

Hab ja auch schon viel Müll gemacht. Geraucht etc
 
Ich weigere mich nur, dir bei der Ernährung auf die emotionale Ebene zu folgen. Das ist alles.

Ansonsten kenne ich natürlich den Unterschied zwischen Kartoffel und Kuh. Aber auch den zwischen Kuh und Mensch.
 
Ich weigere mich nur, dir bei der Ernährung auf die emotionale Ebene zu folgen. Das ist alles.

Ansonsten kenne ich natürlich den Unterschied zwischen Kartoffel und Kuh. Aber auch den zwischen Kuh und Mensch.


Okay, ein letztes Mal noch, dann aber wirklich.

Was ist denn genau der Unterschied zwischen Kuh und Mensch? Die kognitiven Kapazitäten? Dass der Mensch auf zwei Beinen läuft? Ein Schwein hat deutlich mehr kognitive Fähigkeiten als so manch behinderter Mensch - das klingt hart, ist aber Fakt. Den Menschen essen wir nicht, weil er "Mensch" ist. Allein die Bezeichnung "Mensch" entscheidet darüber, dass wir Lebewesen nicht essen - ganz egal, wie die Konstitution dieses Lebewesens ist, oder nicht?
 
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