Knapp vier Stunden des Indie Titel
Hand Of Fate liegen auf der PS4 hinter mir.
Und nun fühle ich mich Berufen allen Unwissenden hier mal den Erklärbär zu machen........
Neben dem Story Modus, in dem es gilt 12 Stufen des Kartengebers zu erledigen
bzw. zu überleben gibt es noch einen Endlos Modus.Ziel des Spiels dürfte klar sein.
Durch ein mit der Spielzeit immer besser werdendes Kartendeck immer weiter vorzudringen.
Um dann letztendlich gegen den Kartengeber selbst anzutreten.
Jedenfalls erwähnt er das zu Beginn.
Grundsätzlich wichtig dabei um im Spiel überhaupt weiter zu kommen ,die Lebens-und Rationsanzeige
im Auge behalten.Ist eine von beiden Leer.....Game Over.Verlieren oder dazu gewinnen
geht dabei auf vielerlei Art. Wie z.B. das einem bei jedem Zug eine Ration abgezogen wird
oder bei einem Händler Rationen gekauft werden können.So diese Karte denn erscheint.
Ich habe mir gleich den DLC Wildcards mit dazu gekauft welcher einem 9 neue Schicksale,
Ereignisketten u. Items bietet.Wie ich das aber so sehe steigt dadurch bei allen neuen Modi
der Schwierigkeitsgrad weswegen ich das erst einmal ignorieren werde.
Nebenbei gibt es dort in der Auswahl eine leichte Variante.Dadurch kommt man allerdings
nicht an viele Karten.Keine Ahnung ob das in der ursprünglichen Version schon drin war.
Ich spiele auf dem normalen,dem Abenteuer-Modus.
Warum ich mir (angefixt durch The Witcher 3) das Spiel aber überhaupt zugelegt habe ist
das es beim Gameplay nicht nur um das Kartenspiel geht. Zwischendurch zieht unser Gegner
nämlich Monsterkarten welche einen dann in Abschnitte schicken in denen man Aktiv kämpfen muss.
Die Kämpfe finden dann in unterschiedlich großen Arenen statt gehen meist aber nicht länger
als 3-5 Minuten. Bis man dann zum eigentlichen Ziel jeder Stufe gelangt,dem Endboss.
Diese können einem später allerdings jederzeit wieder über den Weg laufen.
Je nachdem was der Kartengeber halt so an Nettigkeiten aus dem Hut zaubert.
Nah/Fernkämpfer,stationäre Waffen,Ratten,Skelette oder Magier ,die Gegnerauswahl u.
auch die jeweilige Umgebung fällt recht abwechslungsreich aus.
Das Kampfsystem mit Ausweichrolle,Schlag,Betäuben u. Konter geht dabei recht gut
von der Hand und macht Laune. Optisch gibt es einen hübschen Fable Look und die gelungenen Soundeffekte,
Musik oder engl. Sprachausgabe des Kartengeber untermalen das ganze.
Neben diesen Abschnitten gibt es übrigens noch eine zweite aktive Möglichkeit
in das Spiel einzugreifen.Die Labyrinth Karten.
Zieht man diese und nimmt die Herausforderung dann auch an heißt es an vielen Fallen
so unbeschadet wie möglich an die jeweilige Schatztruhe zu kommen.
Insgesamt ist das bisher eine überraschend coole Mischung aus Gwint (Sammelkarten),
Diablo/Batman (Hack&Slay inkl.Freeflow) und Bastion (der sprechende Kartengeber) für mich.
....Hoppla! Ist dann wohl doch etwas zu ausführlich geworden.
Aber wenn ich dadurch Neugierde geweckt haben sollte ist ja alles OK!
