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MULTI Assassin's Creed: Syndicate

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Frage ist wohl eher, warum eine gegenteilige Meinung zur Spielwelt direkt als lächerlich, Hate oder abartig abgetan wird.

Die Meinung ist weder abwegig, noch exklusiv. Und sie wurde begründet.
 
Weil es mittlerweile Standard in Ubi-Threads geworden ist. Und man die Meinungen der User ausrechnen kann (sieht man auch gut an Likes). Zu einem Steelport aus Saints Row 3 oder Sunset City aus Sunset Overdrive wurde nie so geduldig und häufig auf die fehlende Lebendigkeit hingewiesen.
 
Schau' dir "The Point" an, was hier schon verlinkt wurde. Da erklärt er sehr gut, warum ein AC1 eine glaubhaftere Spielwelt hatte als Syndicate. Das hat nichts mit Grafik oder der Anzahl von NPCs zu tun.

Oder arbeitest du vielleicht im Geheimen für Ubisoft im Marketing?

Hihihi. Ich würde mir aktuell kein Assassin's Creed holen, weil die Spiele genug kritische Stellen haben, die man sich nicht ausdenken muss.

Ich persönlich finde es lächerlich. Ich sehe da eine selektive Kritikfähigkeit, die bei Ubisoft-Titeln immer das Haar in der Suppe sucht, während so eine Welt wahrscheinlich bei anderen Publishern Freudenstürme herbeirufen würde. Aber gut, ist eine Meinung, die ich nicht nachvollziehen kann. Vielleicht schaue ich mir dieses Point-Dingens an um sie zu verstehen.
 
...die beide ein arcadiges Spielkonzept verfolgen. Die leben für mich beide nicht mal halbso viel von ihrer Immersion wie ein AC, wobei ich SR3 ohnehin nicht mag.

Aber um eaperichs Vorurteilen gerecht zu werden, mal eine richtig lächerliche Gritik, die dem Spieler übrigens schon in den ersten Minuten ins Gesicht geknallt wird.

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#klaubwürdig
 
Ich verstehe noch nicht einmal, was du mir mit dem Bild sagen willst. Hier ging es doch um die Spielwelt, oder? Ist das überhaupt Assassin's Creed oder inFamous?
 
So abartig lächerlich, wie man versucht den Ubisoft-Games alle Qualitäten abzusprechen. :lol:
Die Welten sind doch total lebendig und sehen absolut authentisch und glaubhaft aus. Bei den meisten Open World Games passiert entweder gar nichts auf den Straßen oder fast gar nichts und auch bei AC(1) wurde es kritisiert. Jetzt hat man wohl so viele NPC-Beschäftigungen wie in keinem anderen Game, aber das ist dann gekünstelt. Oh man. Der Hate ist groß in euch.

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Das ist eine wunderschöne, glaubhafte Welt. (Leider nur Unity-Screenshot, weil Syndicate für PC ja noch nicht draußen ist.)

Das sekundiere ich jetzt mal. So sehr ich die Dinger auch kritisiere wenn es ums Gamedesign geht aber Welten bauen können die Jungs und Mädels bei Ubisoft. Sind zwar leider unter der Maske seelenlos aber sehen großartig aus und strotzen nur so vor oberflächlicher Atmosphäre.
 
Weil es mittlerweile Standard in Ubi-Threads geworden ist. Und man die Meinungen der User ausrechnen kann (sieht man auch gut an Likes).

Du meinst jemanden wie dich, der jeden Ubi-Thread abfeiert und positive Meinungen liked (was ja völlig ok ist)? ;)

Es ist für mich einfach befremdlich, wenn in einem Forum (!) gegenteilige Meinungen ausgeschlossen werden. Ich akzeptiere die positiven Meinungen hier genauso wie die kritischen.

Ich persönlich finde es lächerlich. Ich sehe da eine selektive Kritikfähigkeit, die bei Ubisoft-Titeln immer das Haar in der Suppe sucht

Und ich sehe da eine selektive Wahrnehmungsfähigkeit. Im KT wird bei jedem zweiten Spiel das Haar in der Suppe gesucht und alles kritisch hinterfragt. Da bist du doch auch oft dabei (no hate). Das ist sicher nicht Ubi-exklusiv.

Ist aber auch egal jetzt. Ich werde mir ohnehin noch selbst ein Bild machen, wenn ich's mir die Wochen hole. BTT.
 
Vielleicht ist mein Arte-Sensor auch komplett im Arsch, aber für mich ist ein Witcher 3 nicht lebendiger als ein AC Syndicate.
 
Ich verstehe noch nicht einmal, was du mir mit dem Bild sagen willst. Hier ging es doch um die Spielwelt, oder? Ist das überhaupt Assassin's Creed oder inFamous?

Der Jakub dürfte nicht dort stehen, wo er steht. Und das Ding, auf dem er steht, gehört genauso zur Spielwelt, wie deine tollen NPCs mit ihren tollen Nebenbeschäftigungen.

Trayal trifft es übrigens ziemlich gut.
 
Vielleicht ist mein Arte-Sensor auch komplett im Arsch, aber für mich ist ein Witcher 3 nicht lebendiger als ein AC Syndicate.

Ubisoft ist nun also dazu übergangen ihrer Welt Tiefe zu verleihen?

Das ist es was ich an Ubisofts Welten gerne kritisiere. Auf den ersten Blick sind sie großartig. Die ersten Spielstunden mit einem neuen AC sind für mich daher immer wieder tolle Erlebnisse aber dann ist schnell die Luft raus, weil alles eben nur Fassade ist. Bei einem Witcher 3 ist das ander. Da entdecke ich auch nach 70 Spielstunden noch neue Facetten. Die Welt lebt durch ihre Geschichten und Ereignisse. Ubisoft Welten tun das nicht. Die brennen anfangs hell und sind nach kurzer Zeit bereits völlig ausgebrannt.
 
Tiefe... Was ist denn schon Tiefe? Sind doch alles nur mehr oder weniger schöne Polygone die sich hin und her bewegen.

Ob sich jetzt in Velen 2 Frauen über ne Kuh unterhalten oder in London 2 Betrunkene sich über die Schlägerei der letzten Nacht auslassen ist doch das Gleiche. :?

Versteh das Prinzip nicht.
 
Zu einer lebendigen Welt gehören mehr als nur ein paar hübsche Polygone die immer wieder dasselbe tun. Die sind wichtig besonders für den ersten Eindruck aber für die Lebendigkeit einer Welt zählt mehr.

Sogar Wasteland 2 mit seiner uralt Grafik bietet eine deutlich lebendigere Welt. Weshalb? Weil sich etwas tut in ihr. Diese Welt wartet mit einer LKW Ladung an Geschichten auf. Geschichten aus vergangener Zeit, Geschichten die man selbst erlebt/schreibt und Konsequenzen. Da ist eben nicht nur alles Fassade.

Ubisoft könnte das selbst auch ganz leicht tun. Besonders Assassins Creed ist prädestiniert dazu. Da gäbe es so viele Möglichkeiten aber das würde halt auch den Entwicklungsaufwand anheben. Da gäbs dann halt nicht jedes Jahr ein neues AC und Ubisofts aalglatter Businessplan wäre für die Tonne.
 
Wobei der Vergleich unfair ist. Witcher ist ein Rollenspiel, da ist das Erforschen ein elementares Bauteil und letztlich sind es auch die Dialoge, die seiner Welt ihre Tiefe und Geschichten verleihen. AC ist immer noch nur ein Action-Adventure, das sich seichteren RPG-Elementen bedient, aber nicht wirklich den Anspruch auf mehr hat. Deshalb geht es für mich unterm Strich auch in Ordnung - ich kritisiere das zwar, aber es stört mich bei weitem nicht so sehr wie einige Spielmechaniken. Mich überraschen nur die Begeisterungsstürme auf der letzten Seite, die ich ja niemandem absprechen will, geschweige denn überhaupt könnte.
 
Wenn Florence Nightingale mir erzählt dass sie ein Serum für ein sterbendes Kind braucht, dann ist das für mich derselbe Effekt wie manch Questdialog in Witcher.

Aber gut, da will ich jetzt keine riesige Diskussion starten.

Edit: Aber wie Jehuty schon sagt, kann man ein RPG wie Witcher nicht mit AC vergleichen.
 
Das Thema in a nutshell: als Fassade findet eigentlich jeder die Welten toll, nur manche erwarten mehr Tiefgründigkeit. Und da gehen die Meinungen dann auseinander. Finde aber auch, in Los Santos oder seit neuestem dem nördlichen Königreich habe ich in etwa dasselbe Spielgefühl in der offenen Welt wie in Syndciate, warum sich diese Spiele im Gesamtpaket absetzen hat andere Gründe. Aber diese Aha-Momente finde ich überall, auch noch nach 30 Stunden Unity hatte ich sie.

Du meinst jemanden wie dich, der jeden Ubi-Thread abfeiert und positive Meinungen liked (was ja völlig ok ist)? ;)

Ja klar, ich nehme mich da nicht aus. :D In manchen Threads fällts mir halt auf, in anderen weniger.
 
@Jehuty
Und bei GTA gibt's Rampen auf Dächern aus Pappkartons, auf denen LKWs Monster Jumps machen. Ist jetzt keine Simulation und beeinträchtigt die Authenzität der Spielwelten nicht so sehr, finde ich.

Ich finde die Spielwelten der Ubisoft-Titel extrem detailreich und glaubhaft. Die HUD-Elemente zerstören einiges, aber wenn man mit VR in London, Paris, Florenz oder Damaskus wäre, wäre das wohl eine der besten Erfahrungen und Ubisoft wäre da imo ein Vorzeigeentwickler. Bei so ziemlich allen anderen Games, ohne sie jetzt aufzuzählen, habe ich das Gefühl, dass ich mich in einer toten Stadt voller Pappfiguren bewege.

Nur das Gameplay greift nicht in diese wunderschöne Welt. Du sammelst irgendwelchen Müll auf und erklimmst immer wieder Türme oder öffnest Truhen anstatt ein Teil der Spielwelt zu werden. Dabei schaffen es die Spiele (oftmals in den ersten Spielminuten) den Spieler in die Welt zu assimilieren. Es ist toll, wenn man während eines Bürgerkrieges seinen Feind durch Wohnungen und auf Dächern verfolgt oder das erste Mal eine riesige Kirche erklimmt und dann die Stadt von oben betrachtet. Ich halte das für sehr gutes Open World Design. Aber das ändert sich dann sehr schnell, wenn man sich von einer Nebenbeschäftigung zur nächsten hangelt, das HUD einen vollkotzt und selbst die Hauptmissionen sich wie Fremdkörper anfühlen. Das ist grauenhaft und imo ein völlig falsches Spielkonzept.

Und sorry, dass ich Meinungen als lächerlich abgestempelt habe. Ich lese hier eigentlich fast jede Meinung gerne, auch wenn sie nicht meiner entspricht (, was ja oft genug vorkommt).
 
Wobei der Vergleich unfair ist. Witcher ist ein Rollenspiel, da ist das Erforschen ein elementares Bauteil und letztlich sind es auch die Dialoge, die seiner Welt ihre Tiefe und Geschichten verleihen. AC ist immer noch nur ein Action-Adventure, das sich seichteren RPG-Elementen bedient, aber nicht wirklich den Anspruch auf mehr hat. Deshalb geht es für mich unterm Strich auch in Ordnung - ich kritisiere das zwar, aber es stört mich bei weitem nicht so sehr wie einige Spielmechaniken. Mich überraschen nur die Begeisterungsstürme auf der letzten Seite.

Richtig und deshalb sind Open Worlds für mich auch nur im RPG Genre richtig aufgehoben. Beim Rest sinds halt nur große Spielplätze und keine "Welten" in die man abtauchen kann.

Sowas muss sich aber nicht nur aufs RPG Genre beschränkten. Das lässt sich in anderen Genres genauso unterbringen und auch nicht alle RPGs schaffen es einen in ihren großen Welten abtauchen zu lassen. Das gelingt eigentlich nur den Besten der Besten so wirklich.
 
Wobei der Vergleich unfair ist. Witcher ist ein Rollenspiel, da ist das Erforschen ein elementares Bauteil und letztlich sind es auch die Dialoge, die seiner Welt ihre Tiefe und Geschichten verleihen. AC ist immer noch nur ein Action-Adventure, das sich seichteren RPG-Elementen bedient, aber nicht wirklich den Anspruch auf mehr hat. Deshalb geht es für mich unterm Strich auch in Ordnung - ich kritisiere das zwar, aber es stört mich bei weitem nicht so sehr wie einige Spielmechaniken. Mich überraschen nur die Begeisterungsstürme auf der letzten Seite, die ich ja niemandem absprechen will, geschweige denn überhaupt könnte.

Ich glaube da liegt auch der Hund begraben. AC ist ein Action-Adventure, wird aber eher als Rollenspiel gehandelt und dementsprechend dessen Regeln unterworfen.
 
Ein Just Cause 3 wird garantiert nicht für seine läppische Welt abgewatscht werden. Und da wissen wir alle jetzt schon wie leblos die sein wird.
 
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