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VOTE Offene oder lineare Spiele? KT's Meinungsbild 2015

Lineares oder offenes Gameplay?


  • Umfrageteilnehmer
    108

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Türenmacher

IO Independent
Die ewige Frage für Entwickler: machen wir unser Spiel streng linear, ausufernd offen oder mischen wir die Konzepte? Viele Marken werden in eine Open-World umgewandelt, geführte Erlebnisse eher hinten angestellt. Doch findet Konsolentreff den schon länger andauernden Trend überhaupt gut? Machen weitläufige Welten die Spiele besser oder steht die Mehrheit eher auf perfekt gepacte Abläufe ohne Firlefanz?

2011 sah das Ergebnis so aus. Doch an was habt ihr 4 Jahre, drölf Ubisoft-Titel und einen Generationswechsel später mehr Freude?

gameplaylinearoffenumfragekt.PNG


http://www.konsolentreff.de/themen/gameplay-linear-oder-offen.13214/

Anmerkung: Antwortmöglichkeit 4 soll für diejenigen User sein, die z.B. eine gute Story über alles stellen und der Meinung sind, dass das ganze drumherum egal ist und sie sowohl in offenen als auch linearen Spielen damit Spaß haben und sich nicht um Grenzen oder lange Wege scheren. Es kann selbstverständlich auch andere Gründe haben.

Und die Antwort "Kommt auf das Spiel an" will ich nicht lesen. Jeder fühlt sich zu einer Form mehr oder weniger hingezogen. :D
 
Ich finde an beiden Konzepten Freude.
Ein Spiel wie TLoU würde ich mir nicht in einer Open World wünschen, da die Inszenierung darunter leiden würde. Aber zum Beispiel im grad angekündigten DoAX3 hätte ich verdammt gerne eine Open World und sie stört mich auch nicht in einem GTA oder Just Cause... :D
 
Schwer zu sagen. Bei linearen Spielen kommen Entwickler nicht so schnell in Versuchung das Spiel mit Müll vollzuklatschen. Offene Spielwelten tragen hingegen zur Authentizität der Spielwelt bei. Ich wähle trotzdem lineare Spiele, weil mir die Open Worlds der nahen Vergangenheit alles verdorben haben.
 
Beides hat seine Vor- und Nachteile, habe da eigentlich keine Präferenz.
Es muß halt zum Spiel passen und gut umgesetzt sein...das ist eigentlich das wichtigste.
Eine riesige Welt, die total leb- und belanglos ist bringt einem ja dann auch nichts.
Bestes Beispiel für mich in dem Fall: Just Cause. Eine wirklich riesige Welt, die für mich aber sowas langweilig und eintönig ist, weil da einfach nichts passiert und alles irgendwie gleich aussieht.
Aber Gears of War muß zB Schlauch sein, das kann und will ich mir gar nicht als open World vorstellen.

Also auch wenn Türenmacher es nicht hören mag, ich habe da keinerlei generelle Präferenzen.
Manche Spielmechaniken, -design, und -techniken funktionieren eben nur in der einen oder anderen Form, wobei mir beide gleich lieb sind und ich auf keine verzichten möchte.
 
Schlauch. Hab keinen Bock mal 15 Minuten rumzulaufen nur damit etwas passiert. Wobei GTA V das perfekt umgesetzt hat. War das erste Open World Spiel das mir wirklich gefallen hat und das ich auch durchgezockt hab. Auch wenn mit die Charaktere bei Teil 4 besser gefallen haben, durchgespielt hab ichs nicht da Rockstar es erst im 5ten Teil geschafft hat das Gameplay zu perfektionieren.
 
Für mich persönlich halte ich gern die Waage zwischen beiden Konzepten. Nach langen Arbeitstagen darfs gern was kurzweiliges und lineares sein (aktuell z.B. Wolfenstein, Diablo) aber ich kann mich natürlich auch an liebevoll gestalteten Open World Titeln nicht satt sehen und gehe auch nur allzu gern auf virtuelle Spaziergänge.( rumlatschen in Skyrim, cruisen in GTA).
 
eigentlich finde ich beides ok, nur passiert es mir sogut wie immer bei OW spielen, dass ich zu viel zeug nebenher mache und dann irgendwann die lust am ganzen spiel verliere, ohne es storymäßig beendet zu haben. und da ich ohnehin nicht den stärksten entdeckerdrang habe, kann ich auf ow gerne verzichten.
 
Definitiv Open World. Keine Frage!

...halt doch... Ich hab auch ein Problem mit OW Spielen, welche die OW nur der OW wegen implementieren und aus Mangel an Inspiration nur mit belanglosen Sammelaufgaben und Bullshit vollklatschen (Viele ACs spiele beispielsweise). Mir kommt das immer so vor, als würden die Entwickler gerne eine OW haben, einfach damit sie sich damit profilieren können, haben aber weder den Elan, noch die Zeit, noch die kreativen Fähigkeiten um sie gescheit umzusetzen. Dann kann mans auch lassen.

Trotzdem: Viele Spiele der letzten Jahre (wenn nicht die Mehrheit), die mich richtig gefesselt haben und nachträglich auch noch fesseln waren OW spiele. AC: Black Flag, Skyrim, The Witcher 3, Farcry 3+4, GTA V, Saints Row IV, Southpark: the Stick of Truth und die Borderlands Reihe z.B.

Die Frage die ich stellen würde: Ab wann zählt ein Spiel wirklich als OW? Ein Borderlands ist sicherlich für viele noch kein reinrassiges OW weils im Endeffekt "nur" weitläufige offene Levels sind mit Nebenaufgaben und Möglichkeiten neben der Hauptstory noch was zu machen. Für mich isses aber an der Grenze, denn ich hab eine Welt durch die ich reisen kann und überall etwas zu tun habe. Ist ein Tomb Raider 2013 ein OW Game? Hm, da wirds auch für mich Grenzwertig, aber ich würde sagen: Je nach Level: Irgendwie ja!

Ein TLOU ist hingegen trotz der vereinzelten Möglichkeiten mal Rechts und Links was zu erkunden ganz klar ein Schlauchspiel, aber eins welches mich wirklich mal richtig gefesselt hat. Selbiges gilt für die Bioshock Reihe.

Schockt mich aber ehrlich gesagt grade etwas, dass soviele Leute auf Schlauchspiele stehen... Dachte das hätten wir hinter uns... Ist für mich irgendwie einfach nur Faul von Entwicklerseite her, und soooo last Gen... -.-
 
Ganz klar schlauchig.

In all den Jahren gab es nur drei Spiele(serien), die mir als OW wirklich Spass gemacht haben. inFamous und Crackdown an erster Stelle. Das Gameplay basiert auf OW. Die Karten sind aber kompakt, man hat nie lange Laufwege, das Gameplay steht an vorderster Stelle, die offene Welt ist nur ein Werkzeug.

Mafia 2 sei auch genannt. Offene Welt, aber auch hier eine kompakte Karte. Ausserdem ist die Story allgegenwärtig und es gibt keine 100.000.000 Collectibles, die kein Schwanz braucht.

Ich will auch in kein virtuelles Fitness-Studio gehen oder mir im Laden um die Ecke eine Pizza kaufen. Auch virtuelle Schuhputer steigern bei mir weder Immersion noch Spielspass.

Nur ganz selten nützt eine offene Welt dem eigentlichen Spiel. Deswegen hört man auch oft so Sätze wie "Die Stadt ist der eigentliche Star" oder "Ich liebe es, einfach nur Stunden rumzucruisen und die Gegend zu entdecken". Das reizt mich garnicht, es stört mich sogar. Ich mag keine 10 Minuten fahren/laufen/reiten, um dann 2 Minuten zu ballern und dann wieder zu fahren/laufen/reiten...
 
Danke für die Umfrage @Türenmacher !

Ich bin ganz klar für Schlauch. OW gefällt mir aus folgenden Gründen nicht:

- Alles sieht nach kurzer Zeit gleich aus
- Lange Laufwege
- Viel Backtracking
- Aufgaben wiederholen sich ggf.
- Eine leblose Welt (z.B. keine Passanten, kein Verkehr, kein dynamisches Wetter usw.)
- Story kommt schlechter in Fahrt
- Gestreckte Spielzeit

Bei Titeln wie GTA oder einigen Rollenspielen hat die OW sicherlich ihre Daseinsberechtigung, aber woanders finde ich diesen "Trend" mittlerweile ziemlich fehl am Platz.
 
Ich finde es ist umgekehrt, nämlich das eine OW für die Faulheit der Entwickler spricht. Ich finde es einfacher eine lieb- und leblose große Welt (z.B. eine Stadt) virtuell hinzuklatschen, als schlauchige, aber liebevoll kreierte Levels zu erstellen.
 
Von meiner OW-Fixiertheit der ersten Umfrage habe ich mich mittlerweile verabschiedet. Während ich damals von quasi jedem interessanten linearen Spiel lieber eine offene Version sehen wollte, habe ich in der Zwischenzeit Elemente wie Inszenierung, Pacing und Globetrotter-Attitüde schätzen gelernt. Spätestens mit den Erleuchtungen von Naughty Dog (Uncharted/Last of Us) wurde mir deutlich, wie gut sich geführte Spiele dafür eignen. Vermutlich habe ich auch nur meinen gemeinsamen Nenner gefunden: realistische Szenarien. Die können mit gesparten Ressourcen ganz anderes umgesetzt werden, als mit einer OW. Was mich aber direkt wieder zum Relativieren bringt: OW-Konzepte wie GTA, Forza Horizon oder fast alles von Ubisoft stehen bei mir nach wie vor tendenziell über allem, weil ich Bewegungsfreiheit und eigenen Entdeckerdrang genau so liebe. Ein abwechslungsreicher 3rd-Person-Shooter steht einer großen Stadt oder Landschaft aber in Sachen Spaß in nichts mehr nach. Gespielt wird, was kommt. :D
 
Interessant wie KT bisher abgestimmt hat. In den Spiele-Thread liest sich das alles ein wenig anders. Habe bisher nur wenig Kritik an der OW festgestellt. Es wird doch fast jedes Action Spiel geyhped, OW hin oder her. Deswegen überrascht mich das bisherige Umfrageergebnis ein wenig (trotzdem bin ich natürlich erfreut mit meiner Meinung über OW Spiele nicht alleine dazustehen).
 
Ich finde es ist umgekehrt, nämlich das eine OW für die Faulheit der Entwickler spricht. Ich finde es einfacher eine lieb- und leblose große Welt (z.B. eine Stadt) virtuell hinzuklatschen, als schlauchige, aber liebevoll kreierte Levels zu erstellen.
Genau das sage ich ja. Wortwörtlich sogar ^^

Ich meine aber dass es schwieriger ist eine liebevoll kreierte, detailverliebte und an jeder Ecke stark diversifizierte OW zu bauen als einen entsprechenden schlauch. Ganz offensichtlich sogar - ergibt sich ja aus der Natur der Sache. :)

Die Mühe machen sich nur leider wenige Entwickler, weshalb sie mit ihren OWs auch massiv versagen.

EDIT: Nochmal die Frage: Ab wann beginnt OW?
Für mich ist Schlauch, wenn ich wirklich nur einen einzigen geradlinigen Weg - eben einen Schlauch habe. Man kann drüber Diskutieren ob es noch Schlauch ist, wenn man an Gewissen Punkten eine Gabelung/Abzweigung nehmen kann.
Ein Uncharted oder ein TLOU ist zwar Linear aufgebaut, aber für mich per definition kein Schlauchspiel mehr, da ich die Möglichkeit habe mal rechts und Links rauszugehen aus dem schlauch und verschiedene Situationen unterschiedlich angehen kann. Das wäre dann wiederum die Klasse der linearen Spiele.

EDIT2: Ich glaube ich denke zu wenig Schwarz/Weiß um die Frage beantworten zu können, und ändere meine Abstimmung zu Auswahlmöglichkeit 4 (auch wenn ich eher ne Tendenz zu OW habe). Mir ist die Story und die Immersion in die Welt wichtig. Die hat mir tendenziell in den letzten Jahren bei OW spielen mehr zugesagt, allerdings gabs auch einige Perlen aus "linearen oder lineareren" Spielen welche da in nichts nach standen. Echte Schläuche hasse ich hingegen wie die Pest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag OW Spiele eher weniger, da solche Spiele meist zu viel Leerlauf, zu langsames Pacing und somit zu viel Zeitverschwendung mit sich bringen. Im schlimmsten Fall auch noch repetitive Beschäftigungstherapie... Am liebsten sind mir Spiele wie Zelda oder Dark Souls, die eine sehr beschränkte aber dennoch frei begehbare Welt bieten und sich auf das wesentliche konzentrieren oder RPGs im klassischen Overworld + Städte + Dungeons Design.
 
Ganz klar linear. So können die Entwickler ihre Ressourcen in gutes gameplay oder eine gute Story stecken. Bestes Beispiel ist Dragon Age Origins. Keine OW, gutes Gameplay und gute Story. Nicht zu vergleichen mit Skyrim. OW, schlechtes gameplay und eine nicht nennenswerte Story. :grins:
 
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