Hobiologe
Ehemals n385055
Die meinen sicher die Werbungen zwischendurch; die sind super spannend!Und da traut man sich bei RTL echt immer noch von einem spektakulären und spannenden Rennen
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Die meinen sicher die Werbungen zwischendurch; die sind super spannend!Und da traut man sich bei RTL echt immer noch von einem spektakulären und spannenden Rennen
Das ist das, was mich an Vettel so nervt. Seine pissige Art. Gut, im Grunde hatte er recht, er hätte auch in die Mauer knallen können.
Aber hätte wäre wenn gibt es nun mal nicht.
Im Sinne der Sicherheit und dem Anliegen schlimme Unglücke in Zukunft zu verhindern ist es aber auch nicht unbedingt ratsam nach so einer Aktion zu sagen "Ja gut, hab ich nochmal Glück gehabt, hätte mich das Leben kosten können aber ich will jetzt kein Aufsehen drum machen".
Hab mit Formel 1 und den Teams wirklich wenig am Hut, dementsprechend auch keine Favoriten, Lieblingsfahrer oder "Hassfahrer", aber ich finde es menschlich nachvollziehbar dass man nach so einer Aktion auf diese Weise reagiert. Und Du sagst ja selber dass er im Grunde Recht hat. Wenn man Mißstände ansprechen und in Zukunft vermeiden will, dann muss manches vielleicht mal öffentlich ein wenig brisanter zur Sprache gebracht werden als immer nur in emotionslosen 08/15 Interviews davon zu reden dass das Risiko mitfährt etc. Kennt jemand die Szene aus "Senna", wo er (Senna) im Fahrer-Briefing extrem emotional darauf hinweist dass eine Reifenschikane extrem riskant und gefährlich ist? Die wurde dann schließlich fürs Rennen nach energischen Protesten der Fahrer durch Pilonen ersetzt. Andere Zeiten und so, aber gerade beim Thema Sicherheit ist man doch lieber einmal zu laut als einmal zu wenig.
Alles schon richtig, aber das vielleicht auch es riskant war auf der Strecke mit einem Stop zu fahren, muss man auch in Betracht ziehen.
Formel-1-Reifenlieferant Pirelli wehrt sich nach dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps gegen die heftige Kritik von Sebastian Vettel. Explizit erklärt Pirelli, man haben den Teams keine Garantie gegeben, dass der härtere Reifen 40 Runden lang halte. Das hatte Vettel nach seinem Reifenschaden behauptet. "Die Aussage von Pirelli war, dass der Reifen 40 Runden hält. Wir hatten - ich weiß es nicht - knapp 30 drauf. So etwas darf nicht passieren", hatte der Ferrari-Pilot nach dem Rennen gesagt.
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Dem widersprach Pirelli in der Nacht zum Montag in einer Pressemitteilung. Auch wenn dem Team gegenüber angedeutet worden sei, dass die Reifen 40 Runden lang halten könnten, sei dies laut Sportchef Paul Hembery keine Garantie gewesen, da die jeweiligen Bedingungen beim Rennen eine wichtige Rolle spielen, erklärt der italienische Hersteller.
Des weiteren ist Pirelli davon überzeugt, dass der Reifenschaden von Vettel hätte verhindert werden können, wenn die Formel 1 vor zwei Jahren einer Empfehlung des Unternehmens gefolgt wäre. "Im November 2013 hat Pirelli darum gebeten, dass neben anderen Parametern eine maximale Anzahl von Runden, die ein Fahrer auf einem Reifensatz zurücklegen darf, in die Regeln aufgenommen wird, damit ein ordnungsgemäßer Gebrauch der Reifen garantiert ist", heißt es in einer Pressemitteilung.
"Dieser Bitte wurde nicht entsprochen. Der Vorschlag sah vor, dass maximal 50% der Grand-Prix-Distanz auf dem Prime- und maximal 30% auf dem Options-Reifen zurückgelegt werden dürfen. Dementsprechend hätten in Spa auf der Medium-Mischung maximal 22 Runden gefahren werden dürfen", führt Pirelli weiter aus.
Sportchef Hembery erklärt dazu: "Wir haben das vor einigen Jahren diskutiert, aber es ist schwierig das zu erzwingen, denn damit begrenzt man den Einfluss der Ingenieure, ein Auto zu entwickeln, mit dem man die Anzahl der Stopps reduzieren kann", so der Brite. "Vielleicht kommen wir jetzt wieder auf diesen Vorschlag zurück."
Vettels Vorwurf, Pirelli habe vor dem Rennen gesagt, die Reifen seien für bis zu 40 Runden unbedenklich (sein rechter Hinterreifen ging nach 28 kaputt), möchte Lauda nicht unkommentiert stehen lassen: "Paul Hembery hat uns allen gesagt, dass es ein Zwei- oder Dreistopprennen ist. Damit kann man nicht von 40 Runden reden. Sebastian hat einen Stopp gemacht und die Rechnung ist ihm nicht aufgegangen. Deswegen würde ich mich nicht aufregen, sondern den Fehler beim nächsten Mal nicht mehr machen."
"Die Strategievorgabe von Pirelli war an alle Teams die gleiche: zwei oder drei Stopps. Punkt", stellt Lauda klar. "Wenn jetzt Ferrari und Sebastian entscheiden, sie wollen einen Stopp machen, ist das auch in Ordnung - aber dann haben sie ein Restrisiko, dass dir die Rechnung eineinhalb Runden vor Schluss nicht aufgeht. Das kann passieren. Da tragen alle die Mitverantwortung, in erster Linie die Ferraris und die Vettels. Damit müssen sie leben, da brauchen sie sich nicht aufzuregen."
wieso?
Wenn Pirelli meint der Reifen hält 40 Runden und platzt dann schon bei unter 30, dann ist die Schuld sicher nicht beim Team zu suchen.
Was hat man denn bei Rosberg gesehen? Das kleine Fitzelchen, welches erst in der Wiederholung und in Zeitlupe zu sehen war?Ja schon, aber solche Platzer gab es schon immer. Wer weiß was er auf aufgesammelt hat auf der Strecke...
Viel schlimmer fand ich den Platzer vom Rosberg. Die sehen das und lassen ihn Vollspeed weiter fahren...![]()
Wenn man jetzt versucht Ferrari da ne Teilschuld zu geben, da sie irgendein Reifenexplosions Risiko nicht einkalkuliert haben, dann braucht man auch kein Rennen mehr fahren, denn dann müsste ich jeden irgendwie möglichen technischen Defekt miteinkalkulieren und die Fahrer anweisen bitte nur noch 60 Sachen zu fahren...
Was hat man denn bei Rosberg gesehen? Das kleine Fitzelchen, welches erst in der Wiederholung und in Zeitlupe zu sehen war?
Und das ist ja das Problem auf das ich hinaus will. Weder bei Vettel noch bei Rosberg war der Reifen vom Fahrverhalten hinüber. Das ist das Kriterium für mich ob ein Reifen noch hält und fahrbar ist oder nicht.
Rosberg ist ja noch ne halbe Runde gefahren und da war keine Verschlechterung der Fahreigenschaften zu spüren, sodass eben Rosberg auch weiterhin Vollgas gefahren ist.Zu erstens, die Leute bei denen in der Box haben mittlerweile jede Kamera im Blick und auch der Reifendruck sollte sich verändert haben.
Bei Letzteren, es passiert immer wieder das ein Carbonteil auf der Strecke liegen kann, die sind scharf wie eine Rasierklinge, wenn man den Leuten aus der F1 das glauben kann. Da geht es nun mal schnell das man sich so ein Teil in den Reifen fährt, da kann auch Pirelli dann nichts dafür.
Da wollte Pirelli m. E. lediglich Entwicklungskosten sparen, da die nach dem Silverstone-Reifen-Debakel in der Saison gewaltig in die Schusslinie geraten sind. Der Prime-Satz hält sicherlich 30 "normale" Runden in Spa aus ohne dem Fahrer um die Ohren zu fliegen, aber wenn du so in den letzten 6 Runden gegen den Lotus verteidigen musst, gehst Du auch das Risiko bewusst ein. Die anderen Teams stoppen ja auch nicht aus Jux und Dollerei....daher gebe ich Lauda vollkommen recht !Dieses hier ist auch sehr interessant zu lesen, gefunden auf Motorsport.com
"Des weiteren ist Pirelli davon überzeugt, dass der Reifenschaden von Vettel hätte verhindert werden können, wenn die Formel 1 vor zwei Jahren einer Empfehlung des Unternehmens gefolgt wäre. "Im November 2013 hat Pirelli darum gebeten, dass neben anderen Parametern eine maximale Anzahl von Runden, die ein Fahrer auf einem Reifensatz zurücklegen darf, in die Regeln aufgenommen wird, damit ein ordnungsgemäßer Gebrauch der Reifen garantiert ist", heißt es in einer Pressemitteilung."
"Dieser Bitte wurde nicht entsprochen. Der Vorschlag sah vor, dass maximal 50% der Grand-Prix-Distanz auf dem Prime- und maximal 30% auf dem Options-Reifen zurückgelegt werden dürfen. Dementsprechend hätten in Spa auf der Medium-Mischung maximal 22 Runden gefahren werden dürfen", führt Pirelli weiter aus."
Die Reifen dürfen ja gerne irgendwann deutlich abbauen. Bzw. genau das sollten sie, um dem Fahrer zu signalisieren, dass es jetzt einfach vorbei ist. Wenn der Reifen sich aber noch recht gut fährt und dann einfach platzt, ist das ne fiese und imo inakzeptable Kombination, die es so m.E. nicht geben darf. Dann müsste man von Pirelli Seite eben wirklich jedem Team ganz offiziell sagen, dass sie den Reifen nicht mehr als 20 oder 25 Runden fahren dürfen, weil sie ab dann absolut nicht mehr wissen, wie ihr Produkt reagieren wird.
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