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PS4 Everybody's Gone to the Rapture (+ PC)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie kann man denn schneller gehen?

Also der Ersteindruck ist fantastisch. Die Technik haut jetzt nicht vom Hocker, aber es sieht sehr stimmig aus. Aber wo mich Ethan Carter nicht so richtig packen konnte, zieht mich Inszenierung und die fantastische Musikuntermalung hier sofort in den Bann. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
 
Grade 15 Minuten angespielt.

Pure liebe :huldig:

Laufgeschwindigkeit absolut toll. Man kann erkunden und sich von dieser herrlichen Idylle berieseln lassen. Top deutsche Synchronisation.

Freu mich schon ab Sonntag richtig einzutauchen. :dhoch:
 
So, ich bin über die ganze Map gewandert, hab zig der Rückblicke angesehen und komme nicht weiter. Was muss man tun? Gibt es einen Trigger, das Spiel abzuschließen?
 
Hab ich. Es sind keine Lichter mehr da.
Edit: Ok, hab noch eines entdeckt... nach langer Wanderung.
Edit: Und wieder gehts nicht weiter.

Ok, dank Walkthrough weiß ich jetzt, dass ich nen Bug hatte. Eine Lichtspur blieb einfach stehen.

Gibt es eine bestimmte Anzahl von Ereignissen oder könnte ich auch das Spiel relativ direkt abschließen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe jetzt auch eine gute Stunde gespielt.

Was hier geschrieben wurde ist in vielfacher Hinsicht richtig. Die dörfliche Welt ist mit viel Liebe gestaltet. Nicht nur was die Grafik angeht, auch die ländliche Charakterzeichnung mit gelungenen Dialogen in deutscher Sprache. Der herausragende Soundtrack trägt das seine zur Stimmung bei.

Dennoch hat mich das Spiel bisher nicht gefesselt. Diese Art von Walking Simulatoren durch tote Welten in denen man nur an bestimmten Stellen Artefakte findet oder Rückblenden triggert gibt mir nicht mehr viel. Ich weiß, Rapture ist ein Endzeititel, aber die Welt wirkt einfach tot, als hätte sie nie gelebt. Dazu ist die Story bisher wenig originell (bin irgendwo bei Wendy). Die Mystery Elemente sind schon interessant, die zwischenmenschlichen Nebenstränge allerdings sehr klischeebehaftet auf GZSZ-Niveau. Mal schauen, wie sich Rapture weiter entwickelt.
 
Wo, gestern habe ich das Spiel in zwei weiteren Sitzungen beendet.

Ohne viel spoilern zu wollen: Die Story zieht gegen Ende an und ist rückblickend gelungen. Sie verbindet gekonnt den Mysterystrang mit dem Alltäglichen.

Was das Gamedesign angeht trägt Rapture durch und durch die Handschrift von thechineseroom. Man wird halt durch eine (weitestgehend tote, was hier aber ja Sinn macht) 3D-Kulisse geführt und an diversen Stellen triggern dann Rückblenden und Soundfiles. Das Dorf als Schauplatz ist dabei liebevoll konstruiert. Die Grafik setzt primär im Bereich Lichteffekte Maßstäbe. Was ich etwas schade finde: Eine Entwicklung des Teams in Sachen Gamedesign ist über die mittlerweile drei Titel nicht zu beobachten. Dear Esther war mal was Neues, aber das Prinzip bis in alle Ewigkeiten neu aufwärmen, ist mir persönlich zu wenig. Thechineseroom sind ohne Frage talentiert, da muss aber langsam was Frisches kommen.

Unterm Strich bleibt ein überdurchschnittliches Storyspiel mit befriedigendem Ende, aber nur wenigen Momenten, die hängen bleiben werden.

Einziges echtes Highlight des Spiels für mich persönlich:
Die Szene der Bombardierung. Einfach spektakulär. Mehr solcher Momente fehlen Rapture. Die Dialogszenen sind für meinen Geschmack zu minimalistisch gewesen. Es fehlte die Möglichkeit eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen.
 
So, nach den letzt kurzen Beiträgen vom Handy, jetzt meine Eindrück etwas ausführlicher.

Leider lief es bei mir etwas unglücklich, dank eines Bugs fehlte im ersten Durchgang die letzte Leuchtspur, so dass ich ewig durch die Gegend gelaufen bin bis ich das letzte Ereignis triggern konnte. Da fehlte mir dann schon etwas die Konzentration, um das Ende wirklich aufmerksam aufzunehmen.

Aber irgendwie hat das Spiel mich nicht losgelassen und zusammen mit der Freundin hab ich dann einen zweiten Durchgang in Angriff genommen. Hier habe ich auf übliche Gamermechanismen komplett verzichtet und mich einfach vom Spiel leiten lassen.

Insgesamt ist das Spiel für mich ein kleines Highlight, dass mir deutlich besser gefallen hat als z.B. das ähnliche Ethan Carter. Auch wenn der Charakter teils enervierend langsam (vor allem ohne das nie dokumentierte Sprinten auf R2) voranschreitet, so entschädigt die unglaublich liebevolle, und überraschend weitläufige, Map für vieles. Im Gegensatz zu anderen hatte ich immer das Gefühl eine ehemals lebende Stadt zu erkunden.
Die Story hielt mich soweit bei der Stange, dass ich auch nach jedem Telefon und Radio gesucht habe, um mehr über die Ereignisse zu erfahren. Die Geschichte der Bewohner fand ich weniger interessant...
Auch das Ende fand ich sehr gelungen, mehr Aufklärung über die Geschehnisse hätten nicht zum Spiel gepasst.

Richtig großartig ist der Soundtrack, der aus manchen Szenen wirklich Gänsehautmomente macht. Streicher und Chöre sind wirkungsvoll arrangiert.
Auch an den Menüs, die atmosphärisch einen Hauch von Lost verströmen, sieht man, wie detailverliebt die Entwickler gearbeitet haben.

Für mich eine 8 / 10, für jeden Spielertyp ist Everybody´s Gone to the Rapture aber sicherlich nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einziges echtes Highlight des Spiels für mich persönlich:
Die Szene der Bombardierung. Einfach spektakulär. Mehr solcher Momente fehlen Rapture. Die Dialogszenen sind für meinen Geschmack zu minimalistisch gewesen. Es fehlte die Möglichkeit eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen.

Die Szene ging fast komplett vorbei an mir.
Ich hab eigentlich nur noch einen kurzen Leuchtschimmer hinter den Bäumen gesehen, kam da noch viel mehr?

Die Szene triggert man am Bahnhof, oder?

Beim zweiten Spielen hab ich diese Szene gar nicht ausgelöst.
 
Die Szene ging fast komplett vorbei an mir.
Ich hab eigentlich nur noch einen kurzen Leuchtschimmer hinter den Bäumen gesehen, kam da noch viel mehr?

Die Szene triggert man am Bahnhof, oder?
Die Szene triggert man mehrmals. Am Bahnhof sieht man nicht wirklich was. Aber dafür auf der Anhöhe zum Ende des Abschnitts, wo man auf dem Land in den Feldern unterwegs ist. Da hat man freie Sicht auf den Himmel. War halt eine der wenigen Szenen abseits des Finales, die optisch aufwendiger gestaltet war.
 
Nachdem ich das Spiel nun ein paar Tage hab' sacken lassen, erscheint mir eine Wertung in Zahlen von 8/10 auch am fairsten und würde ich unterschreiben.
Für ein "Meisterwerk" und trotz der Tatsache, dass ich desöfteren Gänsehaut hatte (Musik, Detailreichtum, Story), hat es dann doch so manchen Kratzer: FPS-Einbrüche und nicht ganz überzeugende Technik, die Welt ist letztlich doch "zu" steril (kniehohe Büsche als unüberwindbare Grenze, keinerlei Physik etc.), die Laufgeschwindigkeit ist grenzwertig und die Geschichte ist in seiner Gesamtheit für mich letztlich nicht überzeugend genug transportiert worden.

Mich würde mal stark interessieren, wie ihr @Nasreddin und @Frank die Story bzw. das Ende interpretiert habt.
 

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