Hab jetzt mal mit Dying Light angefangen. Als Zombie-Fan kommt man da ja nicht so richtig dran vorbei.
Tja, also die Standard-Zombies finde ich irgendwie sehr random. Rein optisch schon (sehen alle gleich aus), aber auch so vom Verhalten her. Irgendwie die lamsten Zombies seit langem. Und sie wirken immer leicht buggy, so wie sie mit ihrer Umgebung interagieren, wen man das überhaupt so nennen darf. Sind für mich auf jedenfall ein ziemlich Athmo-Downer.
Zum Spiel an sich kann ich so viel noch nicht sagen, ich find's aber ganz nett, dass die Story etwas mehr zum Tragen kommt, als in Dead Island. Man hat ab und zu interaktive Elemente drin, Funksprüche und dergleichen.
Das Kampagnen-Gerüst schlägt aber von Anfang an einen etwas trivialen, humorvollen Unterton an, der dazu verführt, die Sache weniger ernst zu nehmen. Wenn man bereits in der zweiten Mission irgendnem Knallkopp erstmal nen Film aus der Videothek und Kuchen holen muss, damit er Medikamente rausrückt, dann ahne ich schon, woraus der Rest des Spiels besteht.
Überraschend dann aber, dass ich bisher doch einiges an Zeit dafür aufgebracht habe, herauszufinden, wie man in bestimmte Gebäude kommt.
Ultra-Nervig: Rücksetzpunkte nach Ableben sind offenbar die eroberten Safe-Houses. Da sind lange Laufwege quasi vorprogrammiert.
Horror-Stimmung kommt da bisher nicht richtig auf, aber es macht schon Laune, die Gegend auszukundschaften.