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Gleichgeschlechtliche Ehe - Eure Meinung

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Homosexuelle Ehe in Deutschland erlauben?

  • Ja

    Stimmen: 163 88,6%
  • Nein

    Stimmen: 21 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    184

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dieses Argument kam hier schon mehrfach und ist doch völlig aus der Luft gegriffen. Wieso bedingt das eine denn das andere? Wieso glaubst du, dass es nur die Wahl zwischen guten homosexuelle Eltern und schlechten heterosexuellen Eltern gibt? Das ist doch absoluter Schwachsinn.

Öhm.

1. Es war kein "Argument" 2. Ich habe es nicht aus der Luft gegriffen 3. Das eine bedeutet nicht das andere 4. ich glaube nicht, dass es nur die Wahl zwischen A und B gibt. 5. Ja, hätte ich das ausgesagt, was du verstanden hast, wäre es Schwachsinn.
 
Und trotzdem wird es nie zu einer Situation kommen in der entschieden werden muss, ob das Kind bei seinen Asi Hetero Eltern bleibt oder stattdessen von einem homosexuellen Pärchen groß gezogen werden soll. Das ist doch völlig an der Realität vorbei und deshalb hier überhaupt nicht zu diskutieren.

(Mal davon ab dass ich unter solchen Umständen natürlich das homosexuelle Elternpaar bevorzugen würde)
 
Und trotzdem wird es nie zu einer Situation kommen in der entschieden werden muss, ob das Kind bei seinen Asi Hetero Eltern bleibt oder stattdessen von einem homosexuellen Pärchen groß gezogen werden soll. Das ist doch völlig an der Realität vorbei und deshalb hier überhaupt nicht zu diskutieren.

(Mal davon ab dass ich unter solchen Umständen natürlich das homosexuelle Elternpaar bevorzugen würde)

Hab ich doch auch nie behauptet, oder? :?

Es geht darum, ob Homosexuelle nicht schlicht und ergreifend auch gute Eltern (!) sein können.

Es fällt mir nur ein Grund ein, warum man dagegen sein könnte, und das sind die "Mobbing"-Theorien. Nur ist das eben ein gesellschaftliches Problem, kein Problem der Sache.

Aber ganz ehrlich... 63% sind dafür, KT ist dafür, man sieht, dass die Gesellschaft sich schon entwickelt hat. Wenn das nächste Mal Rot/Grün an der Macht ist, wird es soweit sein. :D Dumm nur, dass das noch ein wenig dauern könnte... :ugly:
 
Nichts anderes wäre es in dem speziellen Fall.

Veränderungen müssen Wege gehen die vorher noch nicht beschritten wurden. Irgendwann muss der Anfang gemacht werden. Das ist so das Ding an Veränderungen.

Ich finde auch "Versuchskanichen" kein schöner Begriff für sowas. Hier werden Kinder von zwei Menschen aufgezogen die gut durchleuchtet werden und nicht von zwei Löwen mit nem zweit Job bei Aldi.

Natürlich kommen da Herausforderungen auf die Eltern und auf die Kinder zu. Aber in meinen Augen sind das alles Hindernisse die man meistern kann und die auch vorhersehbar sind. Nichts mit Versuchskaninchen.


Irgendwann in der Zukunft wird das völlig normal sein, davon bin ich überzeugt, wie fern diese Zukunft ist kann man jetzt schlecht absehen. Aber das wir uns glücklicheriweise in diese Richtung entwickeln ist ja schon mal ein guter Anfang.
 
Zuletzt bearbeitet:
In nicht mal 30 Stunden schon fast 10 Seiten. Eines der schnellsten Aufstiege eines Diskussionsthreads.

Gefällt mir :) und vor allem immer mit Respekt dem anderen gegenüber wird hier diskutiert.

Was hier bei nem Thread los wäre "Ehe zwischen Xbox Zockerin und PS4 Zocker die ein WiiU spielendes Kind adoptieren. Das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen?" ? Ich mag es mir überhaupt nicht vorstellen.:gerri:
 
Wobei Homophobie auch ein besonders dickes Problem bei Migranten ist, also bei denen, die selbst mit Vorurteilen zu kämpfen haben.

Ich habe das Gefühl, das wird eher schlimmer als besser.

ich kann logischerweise nich für alle sprechen aber das kommt mir auch so vor. Meine Eltern haben mich sehr "modern" erzogen und waren immer auf Bildung und Toleranz aus. Meine Eltern wäre aber dennoch nicht erfreut, da sie sehr religiös sind. Andere die ich kenne werden viel religiöser erzogen und da ist das ein NOGO. Das hat aber auch nich immer mit Religion zu tun.
Ich denke mir halt, ok der Westen wird immer freier im Kopf aber das schwappt nicht wirklich zum anderen Teil der Welt über. Naja das Thema is eh wieder son Fass ohne Boden und ich weiß grad nich wo ich ansetzen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ehe = Erzeugungsverbindung für neue Steuerzahler?
Wenn es so ist, sollte jedes Paar das Heiratet dem Staat einen Garantievertrag unterschreiben der Garantiert das mindestens ein neuer Geldgeber geboren wird.


Es gibt so viele Menschen, die Heiraten und keine Kinder wollen. Warum ist Kinder bekommen das einzige Argument für die Ehe? Das verstehe ich noch nicht so ganz. Was macht die Ehe so besonders? Was ist die Ehe und was bringt sie für steuerliche Vorteile? Geht es bei der Ehe nach diversen Argumentationen hier nur um "Steuerzahler Produzieren" und darum steuerliche Vorteile zu bekommen?

Die Ehe ist halt ein etwas altmodisches, aber nichts destotrotz effektives Modell. Es gibt auch ne Menge Leute, die Kinder kriegen, obwohl sie nicht verheiratet sind.

Sinn und Zweck ist es, verheiratete Menschen aneinander zu binden. Man betont zwar immer die hohe Scheidungsrate von über 30%, aber letztlich heißt das ja auch, dass fast 70% für immer zusammenbleiben. Und wenn dabei Kinder herauskommen, dann ist das für den Staat und für die Gesellschaft von hohem Wert!

Es wäre doch jetzt völlig kontraproduktiv, die Leute dazu zu zwingen, Kinder in die Welt zu setzen oder ihnen die Ehe zu verweigern. Das würde nix bringen. Vor allem, weil die Ehe an sich noch nicht so wahnsinnig viele Vorteile bringt.

Ich sehe halt keinen Grund dafür, Homosexuellen diesen speziellen Schutz zukommen zu lassen, weil sie per Definition nicht das erbringen können, was für den Staat wünschenswert ist. Dafür hat er ja für sie auch eine besondere Regelung gefunden, die der Ehe ja schon sehr ähnlich ist. Ich verstehe nicht so ganz, warum das nun über den Haufen geworfen werden soll, anstatt es weiter auszubauen.
 
Schluss mit den Pärchen-Privilegien
Ob schwul oder nicht: Was sollen die Vorteile für Kinderlose? Dass Familien gefördert werden, leuchtet ein. Aber Paare?

Vielleicht sollte sich jeder mal diesen Artikel durchlesen, perfektes timming ;)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zei....zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost.link.sf

EDIT

Auch gut!
http://www.vice.com/de/read/die-deb...uss-endlich-vorbei-sein-887?utm_source=vicefb
Das kinderlose Paare gefördert werden hat sehr wohl noch einen anderen Grund: Durch die Ehe, aber auch durch die eingetragene Lebenspartnerschaft, wird eine gegenseitige Unterhaltspflicht begründet. Ansonsten müsste der Staat eventuell da einspringen durch Hartz 4 etc.
 
Bin ich der einzige, der diese Notwendigkeit für den "Staat wünschenswert" oder produktiv zu sein als völlig unnötig und überbewertet ansieht?

Ich mein, letzten Endes sind wir ja alle erstmal Menschen, die irgendwie glücklich sein wollen, solange wir dabei keinem anderen schaden. Dieser Zwang, man muss es zu was bringen im Leben, man muss sich der Gesellschaft nützlich zeigen, wir müssen uns immer weiter fortpflanzen, blablub, der ganze Kram, ist, finde ich, viel mehr Last als es uns nützt.
 
. Die Krankheit, der Tumor Diskriminierung ist leider sehr tief in der Gesellschaft verbreitet und geht durch sämtliche Gesellschaftsschichten. Denn wir müssen ja alle gleich sein, wir müssen uns fügen und den von Menschen definierten Standards entsprechen.

Find ich lustig. Nein, wir müssen nicht alle gleich sein. Wir müssen nichtmal alles schön finden :D Wir müssen uns nicht fügen und die Homoehe im Bereich Adoption positiv finden. Man darf auch die Nachteile sehen und das offen diskutieren.

Hier können 10 Mio Schwule,Lesben rumlaufen, 2 Shemales adoptieren 5 Kinder, es ist alles möglich. Aber akzeptiert doch endlich, dass es nicht jeder gutfinden wird :D Was ist daran so schwer? Ich hasse dieses fügen in gemeinschaftliche Akzeptanz.
 
Der Staat hat prinzipiell absolut Null mit der Ehe zutun. Das liest sich hier immer so als würde der Staat die kosten für eine Heirat übernehmen dabei entstehen für selbigen sowie Heteropaare absolut keine Nachteile wenn Homosexuelle heiraten dürften.
 
Bin ich der einzige, der diese Notwendigkeit für den "Staat wünschenswert" oder produktiv zu sein als völlig unnötig und überbewertet ansieht?

Ich mein, letzten Endes sind wir ja alle erstmal Menschen, die irgendwie glücklich sein wollen, solange wir dabei keinem anderen schaden. Dieser Zwang, man muss es zu was bringen im Leben, man muss sich der Gesellschaft nützlich zeigen, wir müssen uns immer weiter fortpflanzen, blablub, der ganze Kram, ist, finde ich, viel mehr Last als es uns nützt.

Ja gut, dann kannste dich auch von nem Indiana-Häuptling in Chepewa oder von Elvis in Las Vegas trauen lassen und nicht im Sinne des Deutschen Grundgesetzes. Wenn halt nur die Liebe zählt.
 
Find ich lustig. Nein, wir müssen nicht alle gleich sein. Wir müssen nichtmal alles schön finden :D Wir müssen uns nicht fügen und die Homoehe im Bereich Adoption positiv finden. Man darf auch die Nachteile sehen und das offen diskutieren.

Hier können 10 Mio schwule,Lesben rumlaufen, 2 Shemales adoptieren 5 Kinder, es ist alles möglich. Aber akzeptiert doch endlich, dass es nicht jeder gutfinden wird :D Was ist daran so schwer? Ich hasse dieses fügen in gemeinschaftliche Akzeptanz.
Find ich auch lustig. Du fragst was so schwer daran ist, es einfach zu akzeptieren, dass es nicht jeder gut findet. Dann frage ich, was so schwer daran ist, es einfach gut zu finden...

Wenn du jetzt mit einem glaubwürdigen Argument kommst, dass nicht in "aber die Ehe ist nur zum Zeugen da" oder "die Natur hat das so gewollt" hinausläuft, kann ich das auch akzeptieren...
 
Die Ehe ist halt ein etwas altmodisches, aber nichts destotrotz effektives Modell. Es gibt auch ne Menge Leute, die Kinder kriegen, obwohl sie nicht verheiratet sind.

Sinn und Zweck ist es, verheiratete Menschen aneinander zu binden. Man betont zwar immer die hohe Scheidungsrate von über 30%, aber letztlich heißt das ja auch, dass fast 70% für immer zusammenbleiben. Und wenn dabei Kinder herauskommen, dann ist das für den Staat und für die Gesellschaft von hohem Wert!

Es wäre doch jetzt völlig kontraproduktiv, die Leute dazu zu zwingen, Kinder in die Welt zu setzen oder ihnen die Ehe zu verweigern. Das würde nix bringen. Vor allem, weil die Ehe an sich noch nicht so wahnsinnig viele Vorteile bringt.

Ich sehe halt keinen Grund dafür, Homosexuellen diesen speziellen Schutz zukommen zu lassen, weil sie per Definition nicht das erbringen können, was für den Staat wünschenswert ist. Dafür hat er ja für sie auch eine besondere Regelung gefunden, die der Ehe ja schon sehr ähnlich ist. Ich verstehe nicht so ganz, warum das nun über den Haufen geworfen werden soll, anstatt es weiter auszubauen.

Voll, und Männer und Frauen, die keine Kinder zeugen können, sollten auch nicht heiraten dürfen.
 
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