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KT Sind heutige Videospiele zu schwierig?

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Gelöschte Mitglieder 5700

Gast
Folgender Artikel hat mich amüsiert, aber auch zum Nachdenken angeregt:

Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen", so EA-Sprecher

Sind moderne Videospiele zu schwer? Laut Electronic Arts' Chief Creative Officer Richard Hilleman sei der Einstieg in die hauseigenenen Produktionen für den durchschnittlichen Spieler zu langwierig. Dies verkündete Hilleman im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Las Vegas.

Wann seid ihr zuletzt am Einstieg eines Videospiels von Electronic Arts kläglich gescheitert? "Unsere Spiele sind immer noch zu schwer zu erlernen," konstatierte Electronic Arts' Chief Creative Officer Richard Hilleman während einer Podiumsdiskussion auf dem D.I.C.E.-Summit in Las Vegas. Demnach benötige der durchschnittliche Spieler rund zwei Stunden zur Erlernung eines einfachen Videospiels. Nach Ansicht von Spielehersteller EA offenbar eine viel zu große Zeitspanne.

"Und jemanden um zwei Stunden seiner Zeit zu bitten - während ihrem normalen Familienleben der meisten unserer Kunden... und um zwei Stunden zu finden sich zu konzentrieren und ein Spiel zu lernen, ist zu viel verlangt", so Hilleman weiter. Dies verkündete der EA-Chef auf die Forderung von Comedian Pete Holmes, einheitliche Tastenbelegungen nicht nur innerhalb einer Spieleserie, sondern auch Markenübergreifend einzuführen. Was ist eure Meinung zum Thema? Sind Electronic Art's Spiele zu schwer?
Quelle http://www.videogameszone.de/Electr...d-zu-schwer-zu-lernen-so-EA-Sprecher-1150249/

Ich war bisher immer davon ausgegangen, dass Spiele heute immer einfacher werden. Blinkitem hier, Checkpoint dort. Unendliches Inventar. Kaum noch Rätsel. Nun der EA-Chef mit der Aussage 2 Stunden um ein Spiel zu begreifen, wäre eindeutig zu viel. Was will man denn noch vereinfachen? Alles auf eine taste legen, welche noch rechtzeitig eingeblendet wird? Oder wie soll das aussehen?
Ich zum Beispiel habe das Remake von Resident Evil 1 nach ersten zweifeln auch sehr genossen. So schön schwierig im ersten Anlauf. Viel backtracking und begrenztes Inventar. Keine Checkpoints und mit Pech war 2 Stunden Arbeit umsonst wenn man abnippelt.
Wie seht ihr das? Wie lang gebt ihr nem Spiel Zeit es zu begreifen? Legt ihr anspruchsvollere Spiele weg? Wollt ihr es möglich einfach haben?
 
Ich muss auch gestehen, dass ich nach nem Tod meines Charakters erstmal keine Lust mehr habe, wenn ich bemerke, dass die letzte Stunde gerade umsonst war.

Früher wer das anders, da hatte ich immer nur ein Spiel, und das habe ich unendlich gezockt, in der heutigen schnelllebigen Zeit, wo nochdazu viele ungespielte Spiele hierliegen, will ich mich nicht frustrieren lassen, da kommt sonst sofort die nächste Disc ins Laufwerk :)

Außerdem muss man ja fertig werden, die nächste Blockbuster stehen ja immerhin ständig vor der Tür. Das war früher auch anders. Da wurde man nicht mit so vielen Infos von anstehenden Spielen zugeschüttet und man hat sich einfach mehr mit den aktuellen Games beschäftigt, und da nahm man auch gerne mal die eine oder andere knackige Hürde.
 
Kommt aus den Mäulern von EA Leuten eigentlich irgendwann auch mal was Intelligentes? "Sind unsere Spiele zu schwer?" Ja, genau.:vogel: Am Arsch..Ihr müsst eure Kunden am besten noch mehr die Hand nehmen. Noch mehr blickendes Gerümpel in die Spielwelt integrieren und noch viel mehr Einblendungen ins HUD schmeissen was man wo und wie machen muss. Noch mehr sinnlose Tutorials einbauen um auch noch das letzte bisschen Eigenleistung seitens des Spielers auszuradieren. Der Typ is doch dämlich. Der sollte sich vielleicht mal fragen warum zum Beispiel Spiele wie Dark Souls so populär sind. Vielleicht weil Spieler doch noch nach Herrausforderungen suchen und sich mehr zutrauen als stupide irgendwelchen Questmarkern hinterher zudackeln oder sich zwischen belanglosen Cutscenes von QTE-Orgien vergewaltigen zu lassen?
 
Zu schwierig sind die nicht. Auf keinen Fall. Aber davon spricht er imo auch nicht. Die Steuerung ist den meisten zu kompliziert.

Viele Casuals können ja nicht mal die Kamera und die Figur gleichzeitig in unterschiedliche Eichtungen drehen.
 
Ich glaub das hängt auch sehr stark mit der Motivation des Spielers zusammen. Ich selbst achte auf so etwas eig. überhaupt nicht, ich kann meinen Spaß bei einem anspruchsvolleren Titel wie den Souls-Spielen oder Ninja Gaiden haben und hab auch trotzdem unglaublich viel Spaß bei leichteren Titeln wie AC und Konsorten, da mein Reiz bei Videospielen eher darin liegt in tollen Welten zu versinken oder gut, inszenierte Action zu erleben.

Wenn jemand aber eher der Highscorejäger ist, oder tatsächlich die Herausforderung sucht, dann ist der Großteil der heutigen Spiele aber wirklich viel eher viel zu leicht, in den seltensten Fällen gibt es auch mal frustigere Stellen bei denen man länger hängt in Spielen wie früher. Aber gerade EA-Spiele sind in der Regel noch einfacher als die ganze restliche Spielemasse. Von daher kann ich den EA-Knaller nicht wirklich ernst nehmen, wenn ein Mensch wirklich noch länger als 10 min. braucht um einen ihrer Titel vollständig zu kapieren, würde ich mir bei dem Menschen eher Gedanken um die geistige Gesundheit machen als darum ob er es schafft deren Spiel durchzuspielen...
 
so schlimm, wie die das darstellen, könnte man glatt meinen, wir brauchen nicht noch einfachere, simplere spiele sondern volkshochschulkurse mit dem thema "wie hält und bedient man einen controller".

etwas eigeninitiative kann man vom kunden schon erwarten. und ich würde gerne mehr über dieses problem erfahren, vor allem was für eine unglaubliche hürde es darstellt, in zeiten von spiele-installationen, patches, dlc, drm, serverproblemen und internetverbindungszwang etwas zeit und geduld aufzubringen um sich mit dem eingabegerät vertraut zu machen.
 
Also die heutigen Spiele sind ja alles, langweilig, overhypt, geil, scheiße, enttäuschend, weiß der Geier, aber im Vergleich zu früher alles andere als schwer. Das liegt für mich an 2 Gründen:

1) Früher waren Gamer eine Minderheit, in Deutschland und der Welt sowieso. Das heißt die Industrie produzierte Spiele für eine kleine Gemeinschaft die aber auch was für ihr Geld haben wollte. NES Spiele zb waren damals schon verdammt teuer und man suchte sich spiele nur auf Grund des Covers oder den kurzen Infos aus ner zeitung aus und wollte dann natürlich was zu bieten haben.

2) Das es früher einfach kein Internet gab wo man alles Nachlesen und anschauen konnte. Kommt man heute nicht weiter, gamefaqs oder YT. Weiß man ein Weg nicht mehr, YT oder gamefaqs. Damals war das einfach nicht möglich. Du musstest dich einfach durch fuchsen. Zwei Spiele die mir da einfallen sind Castlevnia Synphonie of the night oder FF Teile. Wenn du dir damals bei Castlevania nicht ne Karte auf Papier oder so gezeichnet hast warst verloren. Hast du in FF nicht mit jedem gesprochen, die Welt erkundet und einfach Stundenlang probiert, warst verloren.

Aber die Spieler liebten das. Klar gab es auch leichte Spiele wie Mario oder so aber im heutigen Zeitalter wo man beim Shooter automatisch geheilt wurde oder alle 5 min ein savepoint gab ist das alles viel zu einfach. Damals warst nach einem hit tot, hattest wenns hoch kam 1 oder 2 Continues und das wars. Für mich war es damals auch frustrierend aber im ganzen war die Freude und die Befriedigung 10 mal größer wenn ich so ein Spiel geschafft hab, ohne irgendwo mir alles anzuschauen!

Fazit: Damalige Spiele waren definitiv schwerer, einige auch unfair schwer aber der große Teil war "positiv schwer"
 
Oh dann hoffe ich aber das diese 'Durchschnittsspieler' niemals anfangen Brettspiele zu spielen, wo man bei den Regeln allein schon Stunden braucht. Von dem Spiel selbst mal abgesehen. :ugly:
 
ich will nicht sagen das Durchschnittsspieler zu doof sind zum spielen aber heute spielt der 5 jährige schon Spiele, oder ne ältere Person, und diese sind kommen wahrscheinlich nicht mit solch anspruchsvollen Spielen klar. Damals denk ich war die Zielgruppe der Gamer relativ klein und genau fest zu legen
 
Ich denke viele erfahrene Spieler unterschätzen das Thema Steuerung. Ich weiß noch wie ich als PC-Gamer auf Xbox umgestiegen bin. Hatte Kumpels, alle mit dem PC groß geworden, eingeladen und wir haben Halo Deathmatch gezockt. Was ein Trauerspiel, die Kameraführung wechselte von Decke zu Boden zu Decke. Kaum Abschüsse, selbst wenn wir wenige Meter voneinander standen. 3D-Spiele steuern sich nicht intuitiv, das muss man als Neuling lernen. Und mit 15 Minuten Eingewöhnung ist es nicht getan! Die Frage ist, ob das die Generation iPhone noch tut...
 
Mir ging es genauso. Hab damals Shooter nur aufn Pc mit Maus gespielt... lief Bombe aber seit dem ich kein Geld mehr für ein neuen PC mehr ausgeben will zock ich Shooter auch auf Konsolen und für mich war es und ist es immer noch ne extreme umgewöhnung von Maus auf Stick... Muss mich da teilweise richtig konzentrieren
 
Ich denke viele erfahrene Spieler unterschätzen das Thema Steuerung. Ich weiß noch wie ich als PC-Gamer auf Xbox umgestiegen bin. Hatte Kumpels, alle mit dem PC groß geworden, eingeladen und wir haben Halo Deathmatch gezockt. Was ein Trauerspiel, die Kameraführung wechselte von Decke zu Boden zu Decke. Kaum Abschüsse, selbst wenn wir wenige Meter voneinander standen. 3D-Spiele steuern sich nicht intuitiv, das muss man als Neuling lernen. Und mit 15 Minuten Eingewöhnung ist es nicht getan! Die Frage ist, ob das die Generation iPhone noch tut...
Ja das selbe würde bei mir wohl für den Pc genauso gelten. Aber sobald man einmal diesen Einstieg geschafft hat, steht einem im grunde doch nix mehr im weg. Ein oder zwei Stunden die Steuerung verinnerlichen ist ja kein Akt (Wenn das überhaupt solange dauert). Das einzige was dann noch bleibt sind die Mechaniken des Spiels und das wird je nach Genre und Spiel auch etwas dauern diese als Neuling zu lernen.
 
Ja das selbe würde bei mir wohl für den Pc genauso gelten. Aber sobald man einmal diesen Einstieg geschafft hat, steht einem im grunde doch nix mehr im weg. Ein oder zwei Stunden die Steuerung verinnerlichen ist ja kein Akt (Wenn das überhaupt solange dauert). Das einzige was dann noch bleibt sind die Mechaniken des Spiels und das wird je nach Genre und Spiel auch etwas dauern diese als Neuling zu lernen.

Das sagen mir Kumpels auch aber bei mir is das komische das ich das bis heute damit Probleme hab Shooter auf der Konsole zu spielen. hab die mein Leben lang aufm Pc gezockt und irgendwie is das für mich echt schwer auf der Konsole damit klar zu kommen
 
Das sagen mir Kumpels auch aber bei mir is das komische das ich das bis heute damit Probleme hab Shooter auf der Konsole zu spielen. hab die mein Leben lang aufm Pc gezockt und irgendwie is das für mich echt schwer auf der Konsole damit klar zu kommen
Sich umzugewöhnen ist einfach sau Zeitaufwändig. Allein schon der wechsel von Controller (360) zu Controller (Ps3) war ja schon merkwürdig. Aber da die Steuerungsschemata innerhalb von Genres eh gleich sind oder zumindest so ähnlich sind, das es egal ist, versteh ich die aussage des EA Mannes nicht.
 
genau. wie gesagt am PC hast dich ohne Probleme mit der Maus umgeschaut und geschossen... ohne nachzudenken... Zielgenauigkeit is ja aufm PC auch besser... Bei der Konsole nimmst ein Stick zum bewegen, ein zum umschauen und vllt ne Schultertaste zum schießen... Für mich is das echt ne Herausforderung :P
 
Ich kann mit der Maus wesentlich besser zielen, aber mit der Tastatursteuerung habe ich oft Probleme. Nicht mit WASD, aber mit STRG , Umschalter etc. das finde sehr unintuitiv.
 
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