Cannibalpinhead
RETRO CRYPTKEEPER
Nachdem ich ja gestern Nacht Teil 1 durchgezogen habe war ich heute mal wieder scharf auf Teil 2... und nach einen trüben Sonntag war auch der Teil durchgezockt.
Der 2. Teil hat mich nie so in den Bann gezogen wie Teil 1... obwohl ich das Spiel seit zig Jahren besitzte war das nun warhscheinlich erst das 2. oder 3. mal dass ich den Titel beendet habe. Das Spiel ist alles andere als schlecht... wahrscheinlich auch eines der besten J´n´R die der Gameboy zu bieten hat... aber es macht vieles komplett anders als Teil 1 der bei mir nachwievor unangeschlagen an Platz 1 steht...
Obwohl die Musik vielschichtiger, sehr abwechslungsreich und passend zu den einzelnen Levels gestaltet ist fehlt ihr einfach der Ohrwurmcharakter des ersten Teiles. Orientiert hat man sich offensichtlich (wie in anderen Bereichen auch) am großen Bruder "Super Mario World" vom SNES. Im Vordergrund standen wohl weniger eingängie Melodien, als ein atmosphäresteigernder Sound. Gut ist das im Video bei 10:10 zu hören. Unschwer zu erraten dass es da um ein Geisterhaus geht!
Grafisch hat sich einiges getan seit Teil 1. Aus den kleinen Pixelhaufen sind mittlerweile wunderschöne, große Sprites geworden. Fast schon zu groß... wenn man frisch aus Teil 1 kommt denkt man es wurde zu nah rangezoomt. Aber da hat man sich schnell dran gewöhnt und kann die wunderschön gestalteten Levels genießen. Leider hat die Schönheit auch ihren Preis... wenn viele Gegner auf dem Bildschirm unterwegs sind und gleichzeitig die Feuerbälle fliegen kommt der Gameboy an seine Grenzen. Ruckler und Slowdown sind die Folge.
Auch am Gameplay hat sich einiges getan. Wie in Super Mario World ist man auf einer Weltkarte unterwegs. Allerdings bahnt man sich nicht seinen Weg ans Ziel sondern kann (fast) die komplette Karte von Anfang an begehen. Im Prinzip dient sie nur aus zur Auswahl der 6 verschiedenen Bereiche in denen man sich dann wieder altwohnt durch mehrere Stages zum Boss kämpfen muss. Danach gibt es noch eine 7. finale Boss-Stage! Auch einige Extra-Stages wollen gefunden werden... diese sind tw. aber recht gut versteckt.
Die Levels selbst orientieren sich auch eher an SMW als an den direkten Vorgänger. Durch das kleinere Blickfeld und die größeren Figuren ist die Vorgehensweise deutlich langsamer.
Bei den Extras hat Mario etwas dazugelernt. Zum altbekannten Pils, Feuerblume und Stern kam die Karotte dazu. Diese verleiht Mario Hasenohren mit denen er nach einem Sprung langsam durch die Luft schweben kann. In einer Seifenblase kann Mario diesmal sogar fliegen... allerdings ist das kein frei verfügbares Extra sondern nur an vorgeschriebenen Stellen zu nutzen. Auch ist der Klempner dieses mal sogar unter Wasser und in geringerer Schwerkraft unterwegs. Für Abwechslung ist also gesorgt.
Leider hat man diemal die Fahrzeugabschnitte komplett weggelassen...
Ähnlich wie der Vorgänger ist das Spiel alles andere wie schwer... hinzu kommt dass diesmal sogar nach jedem Level gespeichert wird (neben Checkpoints in den Levels). Zusätzlich wird man mit Extraleben überhäuft. In den Levels sind diese überall zu finden... nach den Levels wird man damit belohnt und nach den Levels kann man seine Münzen in Glücksspielautomaten ebenfalls zu Extraleben & Co verwandeln. Kein Mangel also...
Die letzte Boss-Stage ist allerdings dann ein harter Kontrast. Checkpoints sucht man vergebens und der Schwierigkeitsgrad ist deutlich höher als im Rest des Spiels. Aber mit einem Lebenscounter der fast schon im 3-stelligen Bereich ist sollte auch das schnell zu meistern sein!
Alles in allem ein hervorragendes J´n´R das jeder mit einem Gameboy gespielt haben sollte. Persönlich finde ich den ersten Teil besser... die Gründe dafür sollten aber im nostalgischen Bereich zu finden sein.
Nun werde ich mich mal nach Teil 3 umschauen... den hab ich tatsächlich noch nie in meinem Leben gespielt. Aber Wario als Hauptperson hat mich schon immer abgeschreckt... naja... mal schauen!
Der 2. Teil hat mich nie so in den Bann gezogen wie Teil 1... obwohl ich das Spiel seit zig Jahren besitzte war das nun warhscheinlich erst das 2. oder 3. mal dass ich den Titel beendet habe. Das Spiel ist alles andere als schlecht... wahrscheinlich auch eines der besten J´n´R die der Gameboy zu bieten hat... aber es macht vieles komplett anders als Teil 1 der bei mir nachwievor unangeschlagen an Platz 1 steht...
Obwohl die Musik vielschichtiger, sehr abwechslungsreich und passend zu den einzelnen Levels gestaltet ist fehlt ihr einfach der Ohrwurmcharakter des ersten Teiles. Orientiert hat man sich offensichtlich (wie in anderen Bereichen auch) am großen Bruder "Super Mario World" vom SNES. Im Vordergrund standen wohl weniger eingängie Melodien, als ein atmosphäresteigernder Sound. Gut ist das im Video bei 10:10 zu hören. Unschwer zu erraten dass es da um ein Geisterhaus geht!
Grafisch hat sich einiges getan seit Teil 1. Aus den kleinen Pixelhaufen sind mittlerweile wunderschöne, große Sprites geworden. Fast schon zu groß... wenn man frisch aus Teil 1 kommt denkt man es wurde zu nah rangezoomt. Aber da hat man sich schnell dran gewöhnt und kann die wunderschön gestalteten Levels genießen. Leider hat die Schönheit auch ihren Preis... wenn viele Gegner auf dem Bildschirm unterwegs sind und gleichzeitig die Feuerbälle fliegen kommt der Gameboy an seine Grenzen. Ruckler und Slowdown sind die Folge.
Auch am Gameplay hat sich einiges getan. Wie in Super Mario World ist man auf einer Weltkarte unterwegs. Allerdings bahnt man sich nicht seinen Weg ans Ziel sondern kann (fast) die komplette Karte von Anfang an begehen. Im Prinzip dient sie nur aus zur Auswahl der 6 verschiedenen Bereiche in denen man sich dann wieder altwohnt durch mehrere Stages zum Boss kämpfen muss. Danach gibt es noch eine 7. finale Boss-Stage! Auch einige Extra-Stages wollen gefunden werden... diese sind tw. aber recht gut versteckt.
Die Levels selbst orientieren sich auch eher an SMW als an den direkten Vorgänger. Durch das kleinere Blickfeld und die größeren Figuren ist die Vorgehensweise deutlich langsamer.
Bei den Extras hat Mario etwas dazugelernt. Zum altbekannten Pils, Feuerblume und Stern kam die Karotte dazu. Diese verleiht Mario Hasenohren mit denen er nach einem Sprung langsam durch die Luft schweben kann. In einer Seifenblase kann Mario diesmal sogar fliegen... allerdings ist das kein frei verfügbares Extra sondern nur an vorgeschriebenen Stellen zu nutzen. Auch ist der Klempner dieses mal sogar unter Wasser und in geringerer Schwerkraft unterwegs. Für Abwechslung ist also gesorgt.
Leider hat man diemal die Fahrzeugabschnitte komplett weggelassen...
Ähnlich wie der Vorgänger ist das Spiel alles andere wie schwer... hinzu kommt dass diesmal sogar nach jedem Level gespeichert wird (neben Checkpoints in den Levels). Zusätzlich wird man mit Extraleben überhäuft. In den Levels sind diese überall zu finden... nach den Levels wird man damit belohnt und nach den Levels kann man seine Münzen in Glücksspielautomaten ebenfalls zu Extraleben & Co verwandeln. Kein Mangel also...
Die letzte Boss-Stage ist allerdings dann ein harter Kontrast. Checkpoints sucht man vergebens und der Schwierigkeitsgrad ist deutlich höher als im Rest des Spiels. Aber mit einem Lebenscounter der fast schon im 3-stelligen Bereich ist sollte auch das schnell zu meistern sein!
Alles in allem ein hervorragendes J´n´R das jeder mit einem Gameboy gespielt haben sollte. Persönlich finde ich den ersten Teil besser... die Gründe dafür sollten aber im nostalgischen Bereich zu finden sein.
Nun werde ich mich mal nach Teil 3 umschauen... den hab ich tatsächlich noch nie in meinem Leben gespielt. Aber Wario als Hauptperson hat mich schon immer abgeschreckt... naja... mal schauen!
