Im Grunde ist es doch ganz einfach. Nur weil man sich von etwas angegriffen fühlt, bedeutet das noch lange nicht, dass man unterdrückt wird.
Dazu kann für jedes Argument, welches von Feministen gebracht wird, natürlich auch ein schlüssiges Gegenargument zu Tisch gebracht werden. So funktioniert ein gesunder Diskurs, der dann im Nachhinein vielleicht zu einer Verbesserung der gesellschaftlichen Umstände führt. Leider Gottes sind die meisten SJW aber nicht zu einer normalen Diskussion imstande, ohne gleich wieder irgendwelche 08/15-Totschlagdinger zu bringen.
Ich habe mal einem Befürworter dieser Bewegung ein Beispiel genannt: damals, in der siebten Klasse oder so hatten wir schwimmen. Nun bin ich körperlich sicherlich nicht der fitteste und im Schwimmen bin ich nicht gerade gut. Trotz dessen musste ich mehr leisten als ein Mädchen, welches in einem Schwimmverein war, um eine bessere Note zu bekommen. Der Befürworter meinte dann, dass das ein schwachsinniges Argument wäre. Zu recht? Ich denke nicht.
Die meisten Probleme in diesem Gebiet entstehen einfach, weil jemand _meint_ irgendwas könnte irgendwem ja wehtun. Aber das tut es meistens nicht. Frauen sind in unserer Gesellschaft definitiv nicht unterdrückt. Sie haben einen großen Part in unserem Leben, man siehe nur die gute Angela Merkel.
Abgesehen davon ist jede Aufmerksamkeit, welche man Problemen gegenüber, die ohne diese Aufmerksamkeit gar nicht existieren würden (wie zB geschlechtsneutrale Sprache...da würde niemand einen Fick drum geben, wenn nicht manche Schlauköpfe meinen würden, das wäre wichtig, ist in etwa so wie mit den politisch korrekten Anpassungen unserer Zeit).
Die Essenz des Ganzen ist einfach, dass manche Menschen nachdenken sollten, bevor sie wild irgendwelche Worte inflationär benutzen oder Anschuldigungen durch den Raum schleudern.