Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Komme gerade ausm Zoopalast Kino 1 und hab mir dort Gone Girl angeschaut.
Gute Unterhaltung, bis zu Beginn der letzten halben Stunde. Die Auflösung war mir ne Spur zu überdreht und meiner Meinung nach gab's da auch nen eklatanten Logikfehler. Oder ich hab's nur nicht gerafft. Jedenfalls wurde das nicht erklärt.

Die letzte gute Szene, war die Mordszene, danach ging's bergab mit dem Film

Ich meine, wie kann sie dem FBI so ne Story erzählen, wenn das Haus von vorne bis hinten videoüberwacht ist? Das ist doch kompletter Bullshit?!

Darüber hinaus find ich das Ende irgendwie auch unbefriedigend. So ne Irre will doch am Ende auch kreischend in der Klapse sehen.

Daher

7/10
 
Komme gerade ausm Zoopalast Kino 1 und hab mir dort Gone Girl angeschaut.
Gute Unterhaltung, bis zu Beginn der letzten halben Stunde. Die Auflösung war mir ne Spur zu überdreht und meiner Meinung nach gab's da auch nen eklatanten Logikfehler. Oder ich hab's nur nicht gerafft. Jedenfalls wurde das nicht erklärt.

Die letzte gute Szene, war die Mordszene, danach ging's bergab mit dem Film

Ich meine, wie kann sie dem FBI so ne Story erzählen, wenn das Haus von vorne bis hinten videoüberwacht ist? Das ist doch kompletter Bullshit?!

Darüber hinaus find ich das Ende irgendwie auch unbefriedigend. So ne Irre will doch am Ende auch kreischend in der Klapse sehen.

Daher

7/10
Die Kritikpunkte sind mir auch aufgefallen. Vor allem der Schluss widerspricht jeglicher Logik. Zum ersten Punkt:
Habe im Internet gelesen, dass die Videoüberwachung nur um das Haus war und nicht im Haus. Im Film sieht man ja die Bilder, aber ich habe mich ehrlich gesagt nicht gross geachtet. Wäre aber eine Erklärung.

Trotzdem fand ich den Film toll.
 
Die Kritikpunkte sind mir auch aufgefallen. Vor allem der Schluss widerspricht jeglicher Logik. Zum ersten Punkt:
Habe im Internet gelesen, dass die Videoüberwachung nur um das Haus war und nicht im Haus. Im Film sieht man ja die Bilder, aber ich habe mich ehrlich gesagt nicht gross geachtet. Wäre aber eine Erklärung.

Trotzdem fand ich den Film toll.

Naja, sie sagt ja der Polizei sinngemäß:

"Er hat mich wie eine Sklavin gehalten, gefesselt und gedemütigt, vergewaltigt. Schauen sie sich die Videotapes an. "

Ich raff das nicht. Warum lässt man so einen Satz drin. Ausserdem hat sie ja IM HAUS so ne Show abgezogen an der Fensterscheibe, als ob sie raus will. Ich glaube mich auch daran zu erinnern, dass man drinnen ne Cam sieht, bzw. das sie auf sie draufschaut?! Weiß nicht mehr so genau.

Und überhaupt taucht sie in dem Haus ja erst 1-2 Wochen später als sie eigentlich verschwunden ist. Auch das müsste ja über die Kameras nachvollziehbar sein.

Ich kann mit solchen Sachen leben, wie dass sie da noch blutverschmiert ist. Das ist eben der Szene unter der Dusche geschuldet. Das macht sich visuell einfach gut in nem Film. Aber das andere, damit kann ich nicht leben. Da wird man als Zuschauer für dumm verkauft. 2 Stunden baut der Film was auf und kackt dann auf ne vernünftige Auflösung. Würde mich mal interessieren, wie das in der Romanvorlage geklärt ist.

Ansonsten schon ein unterhaltsamer Film.
 
House of Cards Staffel 2

Die 2. Staffel knüpft in Sachen Spannung nahtlos an die 1. Stafffel an. Die Serie ist einfach verdammt hochwertig produziert und top besetzt. Die Story wartet quasi mit jeder Folge mit neuen Entwicklungen auf. Bei der 2. Staffel ist es aufgrund des extrem hohen Erzähltempos teilweise zwar nicht ganz einfach, dem Geschehen zu folgen, aber so kommt imerhin nie Langeweile auf (war jedoch auch in der 1. Staffel nie der Fall, weshalb das Tempo ruhig etwas niedriger ausfallen hätte können). Freue mich schon auf die nächste Staffel.

8,5/10
 
spook14.jpg


hMfwC9M.jpg


Sinister 7,5/10

Atmosphärisch dichter und klassischer Gruselfilm, der seine Spannung aus der nicht greifbaren und beklemmenden Hintergrundgeschichte zieht. Eigentlich tapt man beim Film nur im Dunklen (und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Protagonisten scheinen irgendwie kein Deckenlicht zu kennen), aber genau das macht auch den Grusel aus. Die Homevideos sind verstörend, und man wartet eigentlich die ganze Zeit nur darauf, welche Auswirkungen sie auf den Vater und seine Familie haben werden.

Das es dann aber solch ein konsequentes Bad Ending geben wird, hätte ich nicht erwartet. Top gemacht und ohne Weichspüler.

Man darf nur keinen Gore oder den totalen Terror erwarten, der Film ist viel mehr klassischer, in Ruhe aufgebauter Grusel, auf den man sich einlassen können muss. Am besten die Anlage laut drehen, dann kommt das ganze noch besser.
 
House of Cards Staffel 2

Die 2. Staffel knüpft in Sachen Spannung nahtlos an die 1. Stafffel an. Die Serie ist einfach verdammt hochwertig produziert und top besetzt. Die Story wartet quasi mit jeder Folge mit neuen Entwicklungen auf. Bei der 2. Staffel ist es aufgrund des extrem hohen Erzähltempos teilweise zwar nicht ganz einfach, dem Geschehen zu folgen, aber so kommt imerhin nie Langeweile auf (war jedoch auch in der 1. Staffel nie der Fall, weshalb das Tempo ruhig etwas niedriger ausfallen hätte können). Freue mich schon auf die nächste Staffel.

8,5/10

nach staffel 2 ist eigentlich schluss...die wollen zwar noch ne 3. machen aber eigentlich wars das mmn
 
Field-Of-Dreams-25.jpg


Field of Dreams

Kevin Costner spielt den Farmer Ray Kinsella im amerikanischen Iowa, der eines Tages geheimnisvolle Worte vernimmt: "Wenn du es baust, wird er kommen" -- was ihn dazu veranlasst, mitten in seinem Maisfeld ein Baseball-Spielfeld einzurichten. Seine Frau (Amy Madigan) unterstützt seine verrückte Idee, obschon sie damit in finanzielle Nöte geraten. Jedenfalls erscheint nach der Fertigstellung des Baseballfelds „Shoeless“ Joe Jackson auf dem Feld. Dieser war das Kindheitsidol des verstorbenen Vaters von Kinsella und wurde 1919 nach einem Bestechungsskandal für immer gesperrt. Mit dem erstellten Feld kann er nun aber wieder seiner Leidenschaft frönen. Trotzdem wird Kinsella weiterhin von der Stimme auf dem Feld belästigt. Somit macht er sich auf die Suche nach einem Schriftsteller, der in den 60ern viel Erfolg hatte und jetzt zurück gezogen in Boston lebt. Wieso er sich auf diese Odysee begibt, weiss nicht mal er selber genau…

Ich habe den Film vor vielleicht 15 Jahren gesehen. Mindestens die Szene wo die Baseballspieler aus dem Maiskornfeld auf das Spielfeld kommen (und umgekehrt) kennt wohl jeder. Trotzdem dreht sich der Film nicht unbedingt um Baseball. Zu Beginn wusste ich auch nicht so recht, um was es genau geht. Costner befolgt einfach die Anweisung und nach ein paar Filmminuten steht das Feld schon. Die Bedeutung des Ganzen bleibt dann auch bis zum Schluss des Films unklar. Feld der Träume ist eine Betrachtung über Familie, Erinnerungen und Zuversicht, eine ausgeglichene Mischung aus Humor und Magie, die genau den richtigen Ton trifft, um den Zuschauer mit nachdenklicher Bewegtheit zu erfüllen. Klar ist er manchmal ein wenig kitschig, aber alles in allem ist es ein sehr schöner, ruhiger Film.

8/10
 
"Enemy" ist einer der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Und dazu noch die besten letzten Minuten eines Films, an die ich mich in letzter Zeit erinnern kann. Der Film geht 85 Minuten und hatte ein ganz tolles Pacing. Der Flm wird sicherlich nicht bei jedem so wirken, wie er es jetzt bei mir tat. Ich mag Filme, die mich Tage danach auch noch beschäftigen. Melancholia, Drive, Upstream Color, Eternal Sunshine..., Enemy. Und noch einige mehr. Sei es eine emotionale Wirkung oder die Tatsache, dass der Film zum Interpretieren anregt. Ich bin z.B. auch ein Fan von "Feel Bad Movies" (Gegenteil von Feel Good Movies). :D


esq-gadon-xlg-32076497.jpg


Als nächstes steht der Vorgängerfilm des Regisseurs an (Prisoners, mit Jake Gyllenhaal, Hugh Jackman).
 
Zuletzt bearbeitet:
Enemy ist letztendlich ein Thriller/Drama und nicht wirr a la Mulholland Drive. Dass ein Film zum Nachdenken anregt ist doch prinzipiell nicht verkehrt. Und das mit den Feel Bad Movies war nicht (unbedingt) auf Enemy bezogen. Dir entgeht was, Fikkaaaaah.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Gestern über Netflix endlich mal Slumdog Millionaire gesehen. Ja, hat uns ganz gut gefallen, bis auf das Ende.
Einfach viel zu kitschig... und das Getanze erst. -.-

Mal was vermeintlich technisches zu dem Film: Wars gewollt, dass die Letterbox Balken alle möglichen Graustufen abgedeckt haben?! oO
War teils ziemlich störend, vor allem da ich kein Muster ausmachen konnte...
 
Eben nicht, lies den Post hier drüber! :grins:

Prisoners fand ich zB. auch sehr stark! :deal:

Wobei Enemy meiner Meinung nach rein gar nichts mit Prisoners gemeinsam hat. Außer vielleicht den "düsteren" Grundton.
Habe mir Enemy auch "nur" angesehen, weil ich Prisoners genial fand, musste dann aber feststellen, dass Enemy in eine ganz andere Richtung geht. Bedenkenlos empfehlen kann ich den Film, wenn ich ehrlich bin, daher nicht. Jedenfalls nicht dem Otto Normalfilmegucker. Hier noch mal mein Getippse zu Enemy:
enemy-movie-review-09102013-185137.jpg


Enemy

Ehm, ja. Was habe ich da gerade gesehen? :ugly: Jedenfalls nicht das, was ich erwartet hatte. Ok, meine Erwartungshaltung hätte schwammiger auch nicht sein können, habe ich nie auch nur einen einzigen Trailer gesehen und mich lediglich auf den Coveraufdruck "Vom Regisseur von 'Prisoners'" und den von mir sehr geschätzten Jake Gyllenhaal verlassen. Prognostiziert wurde von mir daraufhin ein spannender Thriller, verdauen musste ich nun aber ein surreales Charakterdrama (?).

Kurzer Abriss der Ausgangssituation: Adam (Jake Gyllenhaal) führt ein redundantes und unscheinbares Leben als Geschichtsdozent, bis er in einem Film den Schauspieler Anthony (Jake Gyllenhaal) entdeckt, der ihm gleicht wie ein Ei dem anderen. Besessen von seinem vermeintlichen Doppelgänger stellt er Nachforschungen an.

Ein durchaus interessanter Handlungsfaden, der mit viel Feingefühl und vor allem Ruhe gesponnen wird. Hier wird teils minutenlang kein Wort gesprochen, während sich die hypnotisierenden Aufnahmen entfalten, um sich schlagartig in surrealen Ausbrüchen zu entladen. Nein, Enemy ist kein "leichter" Film, eher eine Charakterstudie, fast schon Arthouse. Getragen, und zwar nahezu im Alleingang, von Jake Gyllenhaal in einer faszinierenden Doppelrolle, welcher hier die wohl beste und gleich auch noch zweitbeste Leistung seiner Karriere abliefert.

Bisher macht Enemy eigentlich alles richtig. Mal abgesehen von der geschmacksabhängigen Inszenierung, gibt es eine mitreißende, weil geheimnisvolle Handlung und einen begnadeten Schauspieler zu sehen. Ich habe nur ein einziges Problem mit diesem Film: Ich verstehe ihn nicht. :D Ich begreife nicht, was hier passiert ist, wieso es passiert ist und was mir der Autor damit sagen möchte. Er hat schlicht und ergreifend kein (erklärendes) Ende. Und es gibt nichts, was ich bei Filmen mehr hasse als eine, zunächst sogar sehr vielversprechende, Geschichte, die sich, aus welchen Gründen auch immer, schlussendlich als heiße Luft erweist, weil sie einfach keinen Gedanken zu Ende führt. Ok, vielleicht habe ich auch nicht aufmerksam genug hingeschaut, aber ich konnte, zwischen den ganzen surrealen Bildern, schweigsamen Dialogen, symbolträchtigen Spinnen und vereinzelten Andeutungen, keinerlei hinreichende Erklärung der Ereignisse finden. Und so etwas frustet mich.

Bis zum nicht vorhandenen Ende ist Enemy jedoch ein erstklassig gespieltes, mysteriöses Charakter-Kammerspiel. Ein Film den artsy-fartsy-Indie-Fans sicherlich und auch zurecht lieben werden, während sich Zerfikkas die gestohlene Zeit zurückwünschen. :D Für Gyllenhaal gibt's die Höchstpunktzahl, der wirre und unbefriedigende Rest zieht die Wertung aber nach unten, wobei mich die zwei paar Brüste wohlwollend aufrunden lassen. :ugly:

6/10 DVDs
 
Zurück
Oben