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Geld anlegen oder sparen. Wie macht ihr es?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie passend:

Viele Deutsche können sich das Sparen nicht mehr leisten

Ich hab mittlerweile eine VL-Rente. Wie sich das irgendwann mal rechnen wird, sieht man in 30 Jahren. Meine Bankberaterin will mir auch immer eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufschwatzen. Dem stehe ich doch eher skeptisch gegenüber. Einerseits finden sich immer mal Berichte, wie sich die Versicherungen winden das Geld später zu bezahlen und wenn man in der Situation ist, dann sind die vorgeschlagenen Beträge einfach schnell verdampft (behaupte ich, muss nicht stimmen).

Als Beispiel, ich als IT-Ler: Arbeite für gewöhnlich mit dem Kopf. Wenn mir ein Arm oder Bein fehlen, dann ist das echt doof für mich, schränkt mich aber eigentlich in meiner Arbeitsfähigkeit, im Ggs zu einem Handwerker, nicht ein.
Erst wenn ich einen Pfeil in den Kopf anstelle vom Knie bekomme wird's interessant. Aber dann bin ich vermutlich so lobotomisiert, daß ich auch nicht beim Edeka die Regale auffüllen kann. Und für meine Pflege sind 500 Euro dann auch einfach weg.

Vor ein paar Monaten war in der Finanzberatung der Zeit mal ein kleiner Artikel, der auf den Umstand hinwies. Junges Ehepaar, die Verträge kurz nach Beginn der Ausbildung abgeschlossen. Da meint man mal es sei viel GEld, aber wenn keine anderen Einkünfte da sind, dann ist das schnell weg. Und die Beiträge, die man zahlen müsste, um den ungefähren Lebensstandard zu halten, wenn man denn gesund ist, sind astronomisch.

Würde mich aber auch mal interessieren, wie andere das sehen.
 
Wie passend:
Meine Bankberaterin will mir auch immer eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufschwatzen. Dem stehe ich doch eher skeptisch gegenüber. Einerseits finden sich immer mal Berichte, wie sich die Versicherungen winden das Geld später zu bezahlen und wenn man in der Situation ist, dann sind die vorgeschlagenen Beträge einfach schnell verdampft (behaupte ich, muss nicht stimmen).

Als Beispiel, ich als IT-Ler: Arbeite für gewöhnlich mit dem Kopf. Wenn mir ein Arm oder Bein fehlen, dann ist das echt doof für mich, schränkt mich aber eigentlich in meiner Arbeitsfähigkeit, im Ggs zu einem Handwerker, nicht ein.
Erst wenn ich einen Pfeil in den Kopf anstelle vom Knie bekomme wird's interessant. Aber dann bin ich vermutlich so lobotomisiert, daß ich auch nicht beim Edeka die Regale auffüllen kann. Und für meine Pflege sind 500 Euro dann auch einfach weg.

Das habe ich damals auch als Gegenargument gebracht. Mein Berater kam dann schnell mit Depressionen etc. , das klang dann schon realistischer.
 
Das habe ich damals auch als Gegenargument gebracht. Mein Berater kam dann schnell mit Depressionen etc. , das klang dann schon realistischer.
Wenn es denn anerkannt wird, ist es ja gut, stelle ich mir nur trotzdem schwer vor, daß einem der Arzt eine x% Berufsunfähigkeit in dem Bereich ausstellt. Aber mit Depressionen (Burnout, etc.) ist nicht zu spaßen. Und ob man, dann noch woanders diese wieder los wird ist ja auch die Frage.

In anderen Branchenbereich würde ich es auch eher machen, sprich Handwerker, Bau,...

Als mich vor ein paar Jahren erstmals informierte, gab es nichts für den IT-Bereich.
 
Naja, gibt ja auch BUs die nicht verlangen dass man in einem anderen Beruf arbeitet. Das fliest dann natürlich wieder verdeckt in den Beitrag rein.
 
Ich möchte mich endlich mal an OS/KOs probieren, aber die letzte Überzeugung fehlt mir noch. Und die Zeit.

Optionsscheine sind komplizierter als Knock Outs. Kommt auf die Marktlage (Volatilität) an, ob OS sinnvoller sind.
Beim KO ist es klarer, die bewegen sich wie der Basiswert.
Lege dein maximales Verlustrisiko an die KO-Schwelle, sonst kannst du bei Gaps (über Nacht) stark unter dein Stopp-loss fallen. Auf jedem Fall sollte man Zeit haben, um die Sachen im Blick zu halten. Legst du deine Stopps konseqent fest und ziehst bei Gewinnen nach, muss man auch nicht den ganzen Tag draufschauen. Das gilt auch für Aktien.
 
KOs wären für mich nur mit Daytrading vorstellbar, OS könnte ich mir auch über längere Zeit vorstellen. Limits sind natürlich ein Muss. Irgendwann fang ich damit endlich an :)
 
oh man...ganz ehrlich, wenn ich sowas abschliesse, dann lese ich mir doch vorher im Netz paar Sachen durch um Vor- und Nachteile des Produktes zu sehen....An sich sind alle gekoppelten Versicherungsprodukte für die Katz, vor allem die Berufsunfähigkeitsabsicherung (siehe z.B. hier). Wenn man sich schon für sowas entscheidet, dann bitte einzeln....
Ich glaub auch, dass die 500,- Euro leider nicht ausreichen werden wenns wirklich hart auf hart kommt....persönlich würd ich eher paar €€€ mehr bezahlen und dann mind. 1000,- Euro haben wollen.

Zur Urprungsfrage: Aktienfonds sind wohl langfrisig am besten (Rendite/Risiko Verhältnis). Tagesgeldkonto besser als nichts aber selbst dort verliert das Geld an wert, da Inflation höher als Zinsen fürs Tagesgeld. Immobilien wären noch eine gute Option, da aber bitte nur mit dem nötigen Eigenkapital und in gefragten Lagen. :) Mein Wort zum Sonntag, ähhh Donnerstag ! :)
 
Ich hatte mal ne riester rente, die hab ich wieder gekündigt weil ich da keinen bock drauf habe (wurde mir aufgeschwatzt als ich wegen was anderem bei der bank war) ich muss noch 35 jahre arbeiten bis dahin kann viel passieren.

Hab etwas in aktien investiert von der firma wo ich arbeite und ein tagesgeldkonto mit lächerlichen 0,5%
Wenn am monatsende was übrig ist überweise ich es dahin.

Für haus oder wohnungskauf fehlen mir die ersparnisse.
 
Ich hatte mal ne riester rente, die hab ich wieder gekündigt weil ich da keinen bock drauf habe (wurde mir aufgeschwatzt als ich wegen was anderem bei der bank war) ich muss noch 35 jahre arbeiten bis dahin kann viel passieren.
:fp:

Und für solche Leute muss ich dann sozialabgaben Zahlen, weil die null für die Altersvorsorge tun und dann mit der Rente nichht klarkomme.
 
:fp:

Und für solche Leute muss ich dann sozialabgaben Zahlen, weil die null für die Altersvorsorge tun und dann mit der Rente nichht klarkomme.

Es ist jedem selbst überlassen oder? Er ackert doch schon sein Leben lang und wenn das Geld gerade so reicht wo ist das Problem? Soll er sich nun von der Tafel ernähren?

Krass wie spießig das Forum wird. Normales arbeiten reicht nicht mehr wohl aus. Er kann wenigstens behaupten gearbeitet zu haben. Während andere Langzeitarbeitslose schön am chillen sind.... Da sollte man evtl anfangen den Frust auszulassen!
 
:fp:

Und für solche Leute muss ich dann sozialabgaben Zahlen, weil die null für die Altersvorsorge tun und dann mit der Rente nichht klarkomme.

Da steht ein paar Beiträge drüber bereits ein Link zu einem Artikel, aus dem hervorgeht, dass viele Deutsche sich das Sparen/die Altersvorsorge nicht mehr leisten KÖNNEN. Anstelle mit Vorwürfen gegenüber diesen Leuten zu reagieren, sollte man lieber endlich mal offen darüber diskutieren, wie es in diesem Lande um die Verteilung der Besitztümer und die Vermögensungleichheit bestellt ist. :deal:
 
-Bausparer
-Rentenzusatzversicherung
-Sparkonto
-Gold
-Bankanteile
-Fonds (breit gefächert)
-Lebensversicherung
-Aktien

Gute Zusammenstellung, werde ich auch so machen:

1,- € Rentenzusatzversicherung
5,- € Sparkonto
2,5 € Gold
2,5 € Bankanteile
5,- € Fonds (breit gefächert)
1,- € Lebensversicherung
3,14€Aktien

Aber mal im Ernst, wäre mir viel zu kompliziert, bei jedem Scheiß muss man sich informieren, abwägen, entscheiden. Davon abgesehen hab ich eh nichts übrig zu sparen. Dieses Bonzenforum macht einem immer wieder bewußt, was für ein kleiner unbedeutender Pisser man ist. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist jedem selbst überlassen oder? Er ackert doch schon sein Leben lang und wenn das Geld gerade so reicht wo ist das Problem? Soll er sich nun von der Tafel ernähren?

Krass wie spießig das Forum wird. Normales arbeiten reicht nicht mehr wohl aus. Er kann wenigstens behaupten gearbeitet zu haben. Während andere Langzeitarbeitslose schön am chillen sind.... Da sollte man evtl anfangen den Frust auszulassen!
Ja aber einige tun was für die Altersvorsorge andere konsumieren und am Schluss
Müssen dann die die schon sparen und was Vorsorgen mehr zahlen weil andere sich darauf verlassen dass der Staat sie schon auffangen wird ;) das finde ich ungerecht.

edit: außerdem schreibt er nicht er kann es sich nicht leisten sondern "bis dahin kann noch viel passieren"

Da steht ein paar Beiträge drüber bereits ein Link zu einem Artikel, aus dem hervorgeht, dass viele Deutsche sich das Sparen/die Altersvorsorge nicht mehr leisten KÖNNEN. Anstelle mit Vorwürfen gegenüber diesen Leuten zu reagieren, sollte man lieber endlich mal offen darüber diskutieren, wie es in diesem Lande um die Verteilung der Besitztümer und die Vermögensungleichheit bestellt ist. :deal:

Schön dass Riester prozentual aufs Bruttogehalt geht und nicht absolut.
 
Zuletzt bearbeitet:
jeder der arbeitet tut etwas über die staatliche rentenversicherung für seine altersvorsorge, deshalb sollte man sich auch darauf verlassen können im alter. private vorsorge sollte eigentlich gar kein thema sein...
 
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