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Geld anlegen oder sparen. Wie macht ihr es?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habe gestern Abend eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. 45 monatlich, bei Berufsunfähigkeit bekomme ich 500 mtl., sollte nichts passieren am Ende zwischen rund 35.000 ausgezahlt (mindestens 22000). Lohnt sich das? braucht man das?
Auf alle Fälle sehr löblich, sich erst nach dem Abschluss einer Versicherung mit dessen Nutzen auseinanderzusetzen.
 
Ist ja nicht so, als hätte mir das nicht ein Berater bereits erläutert, aber ich werde ja wohl hier nochmal nach weiteren Meinungen fragen dürfen.

Vier Wochen lang darf man aus dem Vertrag zurücktreten, von daher spielt das ohnehin kein Rolle, aber laber du nur, hast ja selten was besseres zu tun :grins:

Beim Googlen gerade gesehen, dass das ja die BU ist, die hier oft genannt wurde. Gute Sache!
 
Ich kenne mich da nicht so aus. Aber kriegt man dann nicht zusätzlich Erwerbsminderungsrente, Frührente etc.?

Die monatliche Rente betrug bei voller Erwerbsminderung im Durchschnitt 650 Euro im Jahr 2013.

Jeder kann übrigens aus dem Schreiben, welches man jedes Jahr von der Rentenversicherung bekommt, seine persönliche und theoretische Erwerbsminderungsrente heraus lesen. Aber besser vorher hinsetzen :D viel wird es nicht sein.
 
Wird sich zeigen. Wie weit das über die Jahren hinweg so sein wird, ist ja auch nur theoretisch.
Warte mal ab, wenn der dritte Weltkrieg ausbricht und keiner sich mehr für eure Aktien interessiert :P
 
Ich gebe zu, bei mir war das über all die Jahre ein stetiger Lernprozess. Damals in der Ausbildung hab ich mich natürlich auch zu nem Bausparvertrag bequatschen lassen, über den ich mich wegen der Abschlussgebühr (die mir damals nicht bewusst war) lange geärgert. Inzwischen ist das meine Perle wegen 4% Guthabenzins, weswegen der das letzte ist was ich kündigen werde. Wobei die Bausparsumme eh nur 50.000 DM war. Wer baut bitte ein Haus für den Betrag? Eigentlich total Unfug. Dazu kamen dann über die Jahre noch Lebensversicherungen bzw. Sparpläne die nach rückwirkender vernünftiger Betrachtung auch nicht immer das gelbe vom Ei waren und man als junger Mensch da schon teilweise mit unrealistischen Ertragsprognosen über den Tisch gezogen wurde bzw. man einfach auch was schön gerechnet bekommen hat.

Nach diesen ganzen Erfahrungen über die Jahre, aber auch Erfahrungen was man stellenweise so bei Mandanten sieht, bin ich inzwischen relativ klar in meinen Anlagen. Mit Lebensversicherungen (außer Risiko in Zusammenhang mit nem Hausbau) braucht mir heute keiner mehr zu kommen. Habe eine alte Lebensversicherung und den erwähnten Bausparvertrag die ich auf jeden Fall bis Ultimo laufen lassen. Ein Festgeldkonto um bei entstehendem Kapitalbedarf flexibel zu sein und ansonsten bin ich auch in Aktien bzw. seit ein paar Monaten tatsächlich auch in vier ETF Sparpläne investiert. Bei den Aktien bin ich unterjährig zum Großteil von Spekulativen Anlagen in Substanz/Dividendentitel umgestiegen und werde das so belassen. Passt dann jetzt auch mit dem Durchschnittsertrag für mich.

Wie das am Ende ausgeht? Sehen wir dann in 30 Jahren.:ugly:
 
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