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Uni und so (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Einfach ausgedrückt untersucht man in der Thermodynamik in erster Linie Zustandsänderungen während eines Prozesses. Du hast z.B. einen Kältemaschine, einen Kühlschrank, die Kühlflüssigkeit wird in einem Kreisprozess kondensiert, entspannt, verdampft und verdichtet und du schaust dir an wie sich Druck, Temperatur und andere Zustände verändern, welche Arbeit verrichtet wird und so. Ist letztendlich gar nicht so kompliziert, weil man mit einfacher Mathematik und etwas Verständnis sehr weit kommt. Überfordert nur viele Stundenten, weil man es meistens bereits im ersten Semester hört. Quantenphysik ist hier völlig fehl am Platz. Thermodynamik ist sehr praxisbezogen.

Thermodynamik II bzw. die Thermodynamik von Stoffgemischen wird dann wirklich ziemlich abstrakt und kompliziert. Aber das hören dann nur noch die Wenigsten.

EDIT: Das, was Fanatic unter Thermo II vorgesetzt bekommt, ist bei uns noch Thermo I.
 
Also bei uns wurde es in Thermo 1 und 2 aufgeteilt.

Thermo1: Im Prinzip erster Hauptsatz. Drücke, Wärme berechnung. War und ist eigentlich sehr interessant.
Termo2: zweiter Hauptsatz...Entropie etc...

Ja, aber mal abgesehen von den philosophischen Diskussionen um Boltzmann und den Zeitpfeilen, berechnet man das nicht in der Quantenphysik genauer? Im Sinne von Thermodynamik -> klassische Mechanik -> Bewegungsgleichung -> präzisiere Aussagen darüber, wo mein Teilchen eigentlich ist in der QP?

Aber wie gesagt, ich bin da echt der letzte, den man da fragen sollte.
 
Ich kenne, wahrlich, wenn überhaupt nur die Grundlagen, aber liefert die Quantenphysik inzwischen nicht genauerer Ergebnisse?

Ich weiß leider auch nicht was die Ingenieursstudiengänge so alles in Thermodynamik machen. In meinem Studium war die Thermodynamik eben ein großer Teil der Hauptvorlesungen. Ich tippe mal, dass man in den Ingenieursstudiengängen dann dieses Wissen eben breit tritt und viel mehr Beispiele dazu rechnet.

Quantenphysik hat da jetzt erstmal keinen Einfluss drauf. Man kann die Thermodynamik mittels statistischer Physik herleiten. Dort geht man dann von einem Vielteilchenensemble (Teilchen = Atome/Moleküle) aus und rechnet aus was physikalisch für 10^23 Teilchen passiert, wie sie sich also als Ensemble als verhalten. Daraus werden dann Begriffe wie Entropie und Temperatur abgeleitet wie man es auch aus der klassischen Thermodymik kennt. Thermodynamik beschreibt also immer Zustände vieler Teilchen als kollektiv, die Quantenphysik erklärt das Verhalten einzelner Teilchen (Atome/Moleküle).

Man könnte das auch quantenmechanisch betrachten, aber das wäre sooo aufwendig und komplex, das wäre einfach nicht machbar. Zudem würden sich die Ergebnisse für so große Teilchenzahlen nicht von denen der klassischen Thermodynamik unterscheiden.

Im Sinne von Thermodynamik -> klassische Mechanik -> Bewegungsgleichung -> präzisiere Aussagen darüber, wo mein Teilchen eigentlich ist in der QP?
Die letzte Frage ist für die Thermodynamik komplett irrelevant da eben ein Ensemble aus sehr vielen ununterscheidbaren(!) Teilchen betrachtet wird.
Aber auch die Quantenphysik könnte nur Aussagen darüber treffen, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein Teilchen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort aufhalten würde.

Das hilft dir vielleicht (noch) nicht weiter, aber ein Anfang könnte es sein.
 
Ich weiß leider auch nicht was die Ingenieursstudiengänge so alles in Thermodynamik machen. In meinem Studium war die Thermodynamik eben ein großer Teil der Hauptvorlesungen. Ich tippe mal, dass man in den Ingenieursstudiengängen dann dieses Wissen eben breit tritt und viel mehr Beispiele dazu rechnet.

Quantenphysik hat da jetzt erstmal keinen Einfluss drauf. Man kann die Thermodynamik mittels statistischer Physik herleiten. Dort geht man dann von einem Vielteilchenensemble (Teilchen = Atome/Moleküle) aus und rechnet aus was physikalisch für 10^23 Teilchen passiert, wie sie sich also als Ensemble als verhalten. Daraus werden dann Begriffe wie Entropie und Temperatur abgeleitet wie man es auch aus der klassischen Thermodymik kennt. Thermodynamik beschreibt also immer Zustände vieler Teilchen als kollektiv, die Quantenphysik erklärt das Verhalten einzelner Teilchen (Atome/Moleküle).

Man könnte das auch quantenmechanisch betrachten, aber das wäre sooo aufwendig und komplex, das wäre einfach nicht machbar. Zudem würden sich die Ergebnisse für so große Teilchenzahlen nicht von denen der klassischen Thermodynamik unterscheiden.


Die letzte Frage ist für die Thermodynamik komplett irrelevant da eben ein Ensemble aus sehr vielen ununterscheidbaren(!) Teilchen betrachtet wird.
Aber auch die Quantenphysik könnte nur Aussagen darüber treffen, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein Teilchen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort aufhalten würde.

Das hilft dir vielleicht (noch) nicht weiter, aber ein Anfang könnte es sein.

Ach, das reicht mir an der Stelle schon. Wenn ich mit Hilfe der TD einfach Ensambles bestimmen kann und das in fast allen Fällen auch so in der Praxis funktioniert, dann macht das ja auch alles Sinn.

Dann ist das Verhältnis von Thermodynamik und QP in der theoretischen Physik für Philosophen eben interessanter und ich kenne ja, wenn dann nur das.
 
Kannst dir ja mal überlegen wie lange es dauert, 10^23 Teilchen einzeln zu berechnen bei sehr guten Rechnern, das geht einfach nicht.

Nur noch so als kleine Korrektur: Man kann mit Hilfe der TD keine Ensembles bestimmen (allgemein macht die Aussage in diesem Zusammenhang keinen Sinn).
Aus den statistischen Eigenschaften der Teilchen-Ensembles gehen die Eigenschaften der Thermodynamik hervor und so abstrakte Größen wie die Entropie werden dort definiert.
 
Kurze Frage: Als ich meine Bachelorarbeit mit meinem Dozenten abgeklärt habe, bat er mich bevor ich loslege eine fertige Gliederung bei ihm abzugeben. Ich hab dann eine sehr detaillierte Gliederung erarbeitet und relativ viele Aspekte untergebracht. Jetzt sind es noch zehn Tage bis zur Abgabe und ich nähere mich der maximal erlaubten Seitenzahl, ohne dass ich annähernd alle Aspekte abgedeckt hätte. In der Sprechstunde hat er mich damals schon gesagt, dass es etwas viele Aspekte wären, aber jetzt müsste ich, um halbwegs zurande zu kommen, inhaltlich fast halbieren. Besteht die Chance, dass er mir das durchgehen lässt? Sonst muss ich ja gnadenlos streichen und alles ziemlich oberflächlich halten...
 
warum hast du damals, als er dich auf die zu hohe anzahl deiner aspekte angesprochen hat, trotzdem daran festgehalten? ich würde mich auf jeden fall morgen früh als erstes bei ihm melden und ihm die situation schildern. er wird dir wahrscheinlich raten, einige aspekte zu streichen (solange die aussage der arbeit erhalten bleibt), was ja eh sein anliegen gewesen wäre. du solltest jetzt keine eigenmächtige entscheidung treffen.
 
warum hast du damals, als er dich auf die zu hohe anzahl deiner aspekte angesprochen hat, trotzdem daran festgehalten? ich würde mich auf jeden fall morgen früh als erstes bei ihm melden und ihm die situation schildern. er wird dir wahrscheinlich raten, einige aspekte zu streichen (solange die aussage der arbeit erhalten bleibt), was ja eh sein anliegen gewesen wäre. du solltest jetzt keine eigenmächtige entscheidung treffen.

Naja, ich hab jetzt nicht explizit daran festgehalten. Ein bis zwei Aspekte haben wir sowieso direkt verabschiedet. Und beim Schreiben hat sich dann einfach herausgestellt, dass ich da wohl nicht großzügig genug war. Hab mich halt einfach etwas verschätzt. Ist nervig, weil mir das vorher noch nie passiert ist...
 
Hatte bei meiner BA exakt das gleiche Problem. Hatte am Ende ca. 6-7 Seiten zu viel. Habe dann kurz vor Abgabe selbst einige Aspekte rausgestrichen (was einem natürlich schmerzt). Aber so lange die Grundaussage, so wie mnk geschrieben hat, erhalten bleibt, sollte das kein Problem sein.
 
Kurze Frage: Als ich meine Bachelorarbeit mit meinem Dozenten abgeklärt habe, bat er mich bevor ich loslege eine fertige Gliederung bei ihm abzugeben. Ich hab dann eine sehr detaillierte Gliederung erarbeitet und relativ viele Aspekte untergebracht. Jetzt sind es noch zehn Tage bis zur Abgabe und ich nähere mich der maximal erlaubten Seitenzahl, ohne dass ich annähernd alle Aspekte abgedeckt hätte. In der Sprechstunde hat er mich damals schon gesagt, dass es etwas viele Aspekte wären, aber jetzt müsste ich, um halbwegs zurande zu kommen, inhaltlich fast halbieren. Besteht die Chance, dass er mir das durchgehen lässt? Sonst muss ich ja gnadenlos streichen und alles ziemlich oberflächlich halten...
Klingt nach einer gelungenen Bachelorarbeit. ;)

Nicht falsch verstehen, eine BA kann gar nicht zu sehr ins Detail gehen, das liegt einfach an der begrenzen Anzahl an Seiten, die man hat. In meinen Augen macht eine zu detaillierte Gliederung zu Beginn auch keinen Sinn, aber beim ersten Mal merkt man das selber nicht so, auch weil man einfach viel aus seinem Thema rausholen will.

Geh auf jeden Fall morgen zu deinem Betreuer und überlege mit ihm, wo du den Rotstift am besten ansetzen solltest. Daumenregel für Seitenanzahlabweichungen ist +/- 10%, also wirst du ums Kürzen nicht herum kommen.
 
Mir war/ist schon klar, dass der Liebe zum Detail bei einer Bachelorarbeit Grenzen gesteckt sind. Das Grundübel waren bei meiner Thesis nicht einmal die vielen Aspekte sondern dass ich mir eingebildet habe, drei statt nur zwei Vergleichsobjekte zu brauchen. (Naja, das war eigentlich die Idee von meinem Prof) Deswegen wirds jetzt eng.
 
Ihr habt n Seitenlimit? Ich bin froh wenn ich bei meiner Masterarbeit auf Genug Seiten komm ums schön binden lassen zu können :D
Muss aber dazu sagen, dass ich n Design Studium mach und Kernteil meiner Arbeit das praktische Werkstück ist. Schriftlich wird da nur dokumentiert.
 
uU kann mann in ein paar Jahren über einen berufsbegleitenden Wirtschaftsmaster oder MBA oder so nachdenken.

vlt gibt es hier noch ein paar mehr Leute mit MBA Erfahrung?
Ich interessiere mich im Moment für die IE Business School in Madrid (http://en.wikipedia.org/wiki/IE_Business_School), die wohl sehr renommiert sein soll.
Ich habe gerade meine Promotion beendet, für die ich stattliche 4 Jahre benötigt habe :wand:, daher wollte ich eigentlich nicht gleich wieder 2 Jahre MBA dranhängen. Die IE Business School bietet da eine interessante Alternative.
Die bieten im Rahmen ihrer so genannten "executive education" ein Programm namens "Management Fundamentals for Researchers" an.

Mein Problem ist jetzt nur, dass das Ganze 11.800 Eur für ein halbes Jahr kostet :staun:

Hat hier jemand Erfahrung mit den MBA Programmen bzw. Business Schools (evlt. Mannheim oder Reutlingen) und kann dazu was sagen? Sind denn solche hohen Kosten gerechtfertigt? :?
Es wird ja damit geworben, dass man das Geld danach im Job sofort wieder drin hätte?
 
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