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generell hat das Spiel einen Low-Budget Look.
Was aber auch irgendwie verständlich ist, immerhin sind Entwickler und Publisher jetzt keine millionenschweren Gaming-Riesen.



Die Sherlock Holmes Reihe ist imo ein Vorzeigetitel im Krimigenre. Zwei Kernelemente machen die Serie aus: Das gelungene Zusammenspiel der Charaktere, wie wir es von Sherlock Holmes gewohnt sind. Und die teils sehr originellen Puzzles, die den Spieler in die Lösung des Falls aktiv mit einbeziehen ohne ihn zu überfordern.Ich bin gerade erst richtig drauf aufmerksam geworden. Das Gameplay-Video auf der zweiten Seite dieses Thread macht echt einen guten Eindruck. Grafisch sicherlich nicht überragend, aber die Spielmechanik scheint gut zu werden.
Hat das Spiel was mit dem Vorgänger zu tun? Wenn ja, wie war der Vorgänger?
.Ist schon bekannt, wie viele Fälle es geben wird?
Ich war vom Vorgänger nicht begeistert. Die meisten schwierigen Stellen waren eine Art Schloss, das man öffnen musste. Das war jeweils ein abstraktes Rätsel. Das macht durchaus Spass, aber man bekam das Gefühl, man öffnet als Spieler einfach die Türen, und Sherlock Holmes löst die Fälle. Das Gefühl gipfelte in einer Zwischensequenz nach etwa 10 Spielstunden, in der Sherlock Holmes die ganzen Zusammenhänge kombinierte und Watson (und dem unmündigen Spieler) die Lösung servierte. Da denkt man als Spieler stundenlang mit (ob gefragt oder ungefragt), wird aber bei der eigentlichen Aufklärung gar nicht involviert.
Für Türen und kleine Rätsel ist man als Spieler gut genug für Holmes, die wichtige Arbeit übernimmt der feine Herr aber lieber selber.
Das soll aber nicht zu negativ klingen. Es gab auch einige richtig starke Detektiv-Rätsel. z.B. mit dem (viel zu selten eingesetzten) Deduction Board, auf dem man Hinweise kombinieren musste (warum wird das bei der grössen Lösung des eigentlichen Falles nicht benutzt?). oder die Rekonstruierung eines Tatherganges in einem Büro. Es gab viele starke Szenen, aber ich hatte als Spieler zu häufig das Gefühl, der Zuschauer zu sein. Zu oft musste ich Holmes bewundern, wie er die Arbeit macht. Das ist okay bei den Büchern und Filmen, bei den Spielen will ich aber durchgehend das Gefühl haben, dass ich der Meisterdetektiv bin
Das Spiel war ein gutes Detektivspiel mit grossem Verbesserungspotential.
die beiden wichtigsten Punkte scheint man verbessert zu haben:
1. es scheint bessere Dialoge zu geben. ein Hauch L.A. Noire kann Sherlock Holmes nicht schaden.
2. man kann die falschen Leute verurteilen. Daraus schliesse ich, dass Holmes nicht mehr meine Arbeit macht, sondern ich durchgehend der mündige Detektiv bin.
Ich freue mich auf den Titel
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