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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Snowpiercer

Hm. Hmm. Puh. Ich weiß ja nicht. Ich mag die rohe, surreale Art des Films. Hat was von einem Theaterstück. Auch diese Mischung aus bodenständiger Melancholie und völlig überzogener Albernheit ist irgendwo mein Ding. Trotzdem fand ich den Film nicht gut. Die Story an sich könnte interessant sein, ist sie aber nicht. Die Charaktere sind durchweg blöd. Und immer wieder kamen peinliche Szenen, die cool sein sollten, es aber nicht waren. Die Action hat mich auch nur an wenigen Stellen unterhalten. Das Ende war dann nur noch Schwachfug. Bis auf das Grundgerüst und einige gute Szenen am Anfang war da nichts für mich dabei. 5/10
 
@Fanatic
lass den leuten doch ihren humor und sei froh, dass nicht alle den gleichen haben wie du
oder gönnst du ihnen nicht, dass sie den film toll fanden?
mmn liest sich dein beitrag sehr herablassend...kommt uncool
 
Zuletzt bearbeitet:
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Triads in War

Ein absolutes 08/15 Vehikel, welches nichts vorzuweisen hat um aus der Masse hervorzustechen! Der Cast ist ok und mit Richard Ng, seinem Sohn Carl und Vincent Sze eigentlich auch gut besetzt, doch das war's dann auch schon! Da hier leider auch sehr viele "Gweilo's" mitspielen, sind die Kampfszenen dementsprechend extrem undynamisch und langweilig! Generell muss man festhalten das der ganze Film eher langweilig und zäh vor sich hindümpelt! Auch für den Asiafilm-Fan eher nicht zu empfehlen!
 
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Non-Stop

Eigentlich reichen genau zwei Worte, um Non-Stop angemessen bewerten zu können: Liam Neeson.
Wo Neeson drauf steht, ist nämlich auch Neeson drin und Neeson ist meistens gut. So auch Non-Stop, ein luftiger Thriller, der, im Gegensatz zu anderen Neeson-Filmen, zwar nicht non-stop Action bietet, dafür aber ein ordentlicher Nervenstrapazierer ist.

Ist das Handlungsgrundrezept sehr schnell klar und beileibe auch kein originelles Meisterstück, beschert das ausweglose Katz-und-Maus-Spiel in dünner Luft einen ausgewogenen und sehenswerten Spannungsbogen, der ohne Umschweife anzieht, immer wieder angenehme Höhepunkte erfährt und in einem zwar absehbaren, aber annehmbaren Finale gipfelt. Geschultert natürlich von Liam Neeson höchst persönlich, der mit seinen 62 Jahren Lebenserfahrung immer noch eine ganz hervorragende Actionfigur macht. Einfach ein charismatischer, schauspielerisch starker und sympathischer Charakterkopf mit Wiedererkennungswert und einem Gespür für grandiose, oder immerhin unterhaltsame Filme. Und das - unterhaltsam - ist Non-Stop auf alle Fälle. Nesson geht eben immer.

7/10 Luftlöcher
 
Der Film wird leider ab der mitte ziemlich schlecht. Davor fand ich den richtig gut. Aber je länger der lief desto schlechter wurde der... Aber immerhin net son vollschrott wie taken 2
 
Gestern nach langer Zeit wieder geschafft einen meiner absoluten Lieblingsfilme zu schauen:

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Ich hab den Film das erste mal gesehen da werd ich so 15 gewesen sein und war damals schon absolut begeistert. Der Soundtrack ist seit jeher ein Ohrwurm und fliegt immer mal wieder durch meine Gedanken. Hatte mir damals die VHS in der Videothek gekauft, nachdem der Film in Deutschland nur sehr schwer zu bekommen war. Leider gibt es nirgendwo eine DVD geschweige denn Blu Ray mit dem Original Cover aus den 90ern. :(

Ravenous.jpg


Ein geradezu kriminell unterbewerteter Film mit einem tollen Cast, einer guten Story, wunderschönen Locations und einem unverschämt guten Score von Damon Albarn und Michael Nyman:

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=vLt98WxrYAw[/vid]

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=ThNgSjogMHU[/vid]

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=wDl4OhRN3bQ[/vid]

Im Film selbst gehts um Boyd, einen Soldaten der US Amerikanischen Armee der versetzt wird in ein kleines Fort mitten in den Bergen von Kalifornien im Amerikanisch-Mexikanischen Krieg. Langeweile ist alltag bis plötzlich ein verwahrloster, fast verhungerter Mann auftaucht. Und die Odyssey nimmt ihren Lauf. :D

Ich kann den Film nur jedem ans Herz legen der was für Horrorfilme übrig hat.

12/10 Snacks

Und noch ein Trailer:

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=JO98NMMgp0Y[/vid]
 
august-dinner-table.jpg


August in Osage County

Beverly (Sam Shepard) und seine Violet (Meryl Streep) haben zwar nicht gerade eine Vorzeigeehe geführt, doch trotzdem sind die beiden über Jahrzehnte zusammengeblieben und haben dabei ihre drei Töchter grossgezogen. Heute geniessen sie mit Hilfe von Alkohol und Schmerzpillen den wohlverdienten Ruhestand. Doch eines Morgens verlässt Beverly ohne ein Wort zu sagen das Haus, worauf Violet beginnt, sich Sorgen zu machen. Barbara (Julia Roberts), des Vaters Liebling, wird kontaktiert und gebeten, zur Mutter zu fahren.
Mit ihrer 14-jährigen Tochter Jean (Abigail Breslin) und Noch-Ehemann Bill (Ewan McGregor) im Schlepptau fährt Barbara aufs Land, um am nächsten Morgen die Leiche des ertrunkenen Vaters zu identifizieren. Zur Beerdigung kommt dann die ganze Familie zusammen: Barbara, ihre Schwestern Ivy (Julianne Nicholson) und Karen (Juliette Lewis), die mit ihrem neuen Freund Steve (Dermot Mulroney) auftaucht, sowie Tante Mattie Fae Aiken (Margo Martindale) mit ihrem Mann Charles (Chris Cooper) und Sohn Charlie (Benedict Cumberbatch). Im Anschluss geht es zum Traueressen in das Haus von Violet, wo die Situation sehr schnell wegen der zugedröhnten Witwe eskaliert.

Ich erwartete eine lustige, vielleicht etwas bösartige Komödie und bekam ein bitterböses Drama. Der Film ist aber durchaus sehenswert. Schon nur der Cast ist grossartig: Meryl Streep, Julia Roberts, Ewan McGregor, Benedict Cumberbatch, Abigail Breslin, Juliette Lewis, Dermot Mulroney, Chris Cooper und Sam Shepard. Klar gehen manche etwas unter und erhalten nur sehr wenig Screentime (z.B. Sherlock), aber jeder darf sein Können in wirklich guten Szenen mal aufblitzen lassen. Am meisten sticht Meryl Streep heraus. Einfach nur krass wie sie aussieht und die fiese und durchtriebene Mutter spielt. Durch die vielen Personen, die sich im Film versammeln, gibt es auch viele verschiedene Enthüllungen, peinliche Situationen und Vorwürfe. Oft wird danach aber nicht mehr näher darauf eingegangen und sich schon der nächsten Sache gewidmet. Es bleibt jedenfalls vieles offen. Für einen solchen Film gehen die über 2h sehr schnell vorbei, was mich etwas erstaunt hat. Der Film dürfte nicht für jedermann sein und trotz den manchmal wirklich lustigen Szenen, ist es schlussendlich vielleicht schon eine Tragikomödie und kein Drama. Wobei die Betonung sicherlich auf der Tragik liegt.
Der mittlere Westen hat mich immer fasziniert, aber nach diesem Film ist mir sogar die Lust vergangen diesen Mal zu bereisen. Der richtige Ort, um eine Legitimation für die Probleme der Eltern zu erhalten… Äusserst guter Film, der mir aber etwas zu düstere Stimmung verbreitete.

7/10


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American Hustle

Irving Rosenfeld (Christian Bale) hat es nicht so mit der Ehrlichkeit: Seit seiner Kindheit mogelt er sich mit krummen Geschäften durch das Leben. Bisher hat eigentlich alles ganz gut funktioniert: Kreditbetrug und Kunsthandel mit Fälschungen bescheren ihm ein Leben im Wohlstand. Eines Tages tritt die ehemalige Stripperin Sidney (Amy Adams) in sein Leben und die beiden verlieben sich Hals über Kopf. Irving führt Sidney in seine Machenschaften ein, und als Team sind sie fast unschlagbar. Wäre da nicht die Tatsache, dass Irving eine Noch-Ehefrau (Jennifer Lawrence) und einen Sohn hat, was ihre Beziehung dann doch ziemlich kompliziert macht.
Nicht nur in der Beziehung gibt es Stress, auch das FBI beginnt sich langsam über das Kleinganovenpaar zu interessieren. Agent Richie DiMaso (Bradley Cooper) hat sie schon lange im Visier und erhofft sich sogar, sie als Köder für weitaus üblere Schurken benutzen zu können. Doch ob er damit bei den gerissenen Gaunern eine Chance hat?

Meine Fresse. Christian Bale ist einfach nur der Hammer. Jede Szene mit ihm ist einfach nur toll. Der bierbäuchige Christian Bale steht im Zentrum der Geschichte und seine schauspielerische Leistung ist einfach nur genial. Man fiebert richtig mit ihm mit, obwohl er eigentlich ein Ganove ist. Auch Amy Adams spielt einigermassen gut, obwohl sich die Aufnahme bei ihr nicht auf das Gesicht konzentrieren. Ich mag Amy und finde sie auch einigermassen heiss, aber irgendwann hat man es dann kapiert, dass sie nie einen BH trägt… Jennifer Lawrence ist auch gut, einzig Bradley Cooper fällt von den Hauptdarstellern etwas ab. Er wirkt nie wirklich glaubwürdig und geht gegen Christian Bale regelrecht unter.
Die Story ist eigentlich spannend, es gibt viele Intrigen, Verwirrungen etc. aber trotzdem bleibt sie irgendwie nebensächlich. Zu gut sind die Dialoge zwischen den Protagonisten, die Garderobe der 70er und die vielen coolen Figuren.
Sehr unterhaltsamer und wirklich gut gemachter Film. Klasse!

9/10


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Ich bin Nummer vier

John Smith (Alex Pettyfer) sieht aus wie jeder Teenager seines Alters, doch er ist dennoch anders. Er stammt vom Planeten Lorien und kam als Baby auf die Erde, weil die Erzfeinde des Volkes Mogadorian seinen Planeten zerstört haben. Nur neun Ausserirdische haben überlebt, wovon jedoch bereits drei den feindlichen Kriegern zum Opfer gefallen sind. Als nächster auf ihrer Liste steht John, der mit seinem kampferprobten Bewacher Henri (Timothy Olyphant) unter ständig wechselnden Identitäten durch das Land zieht.
Als echter Teenager ist John selten fügsam und gewinnt schliesslich mit seiner Bitte, die Highschool besuchen zu dürfen. Dort freundet er sich nicht nur mit Sam (Callan McAuliffe) an, der bei den coolen Typen der Schule auf der roten Liste steht, sondern auch mit Sarah (Dianna Agron). Die hübsche Hobbyfotografin verdreht John gehörig den Kopf. Seine Herkunft und seine übermenschlichen Fähigkeiten verschweigt John zunächst. Doch als die bösen Krieger Mogadorians ihn aufspüren, muss er seinen Freunden die Wahrheit gestehen. Zudem bekommt er unverhoffte Unterstützung von Nummer Sechs (Teresa Palmer).

Kam am WE auf SRF 2. Als der Film rauskam habe ich in der Zeitung eine Kritik gelesen und irgendwie war mir, dass der Film in Amerika ziemlich Erfolg hatte.
Nun ja, der Film wurde unter anderem von Michael Bay produziert… Und man merkt es ihm an. Die Story ist so 08/15 dass es einem schon fast wehtut. Man hat einfach aus verschiedenen Filmen/Serien etwas rausgenommen und es in den Film gepackt. Sei es Smallville, Spider- oder Superman, Transformers oder eben Twilight. Es wirkt halt einfach wie ein lauwarmer Aufguss der vorher genannten Filme. Und wie gut ein lauwarmer Aufguss von Twilight sein kann, dürften sich die meisten hier denken…
Eigentlich ist der Film gar nicht so schlecht. Für 12-16 jährige Teenies. Er weiss einigermassen zu unterhalten und zum Ende darf man sich auf einen effektgeladenen Showdown gefasst machen. Das war es dann aber auch. Durch die vielen Ähnlichkeiten zu anderen Produktionen, gibt es null Originalität du die Bösewichte sehen zwar übel aus, aber wenn man sieht wie die sich bewegen und verhalten. Naja. Auch das Ende ist so gestaltet, dass es noch einige Fortsetzungen geben könnte. Für Hardcore High School Superhelden Sci-Fi-Fans dürfte es ein Blick wert sein. Die restlichen 99% verpassen garantiert nichts.

4/10
 
Und täglich grüßt das Murmeltier
Haha, geiler Film. :D Da ist mir ja ein richtig toller Film entgangen. Guter Humor, gutes Szenario, tolle Schauspieler. Den Film werde ich mir in Zukunft wohl immer anschauen, wenn er im TV läuft.

Into The Wild
Den Film muss ich erstmal sacken lassen, ein anderes Urteil als "mitreißend" möchte ich mir noch nicht erlauben. Ich wusste ungefähr, was mich erwartet, weshalb ich zum Ende hin schon auf emotional geschaltet war und der Impact nicht so ausfiel, wie er bei einem Unwissenden eingeschlagen hätte. Der ganze Film hat in mir gemischte Gefühle ausgelöst. Ach ja, Eddie Vedder! :liebe:


[vid]https://www.youtube.com/watch?v=DgQR0x5ljek[/vid]
 
Zuletzt bearbeitet:
hemlock-grove__130615000810.jpg

Hemlock Grove (Staffel 1 & 2)

Ohje, die Serie hatte zwar anfangs auch ihre Schwächen, (diese Dialoge...) konnte aber trotzdem in vielen anderen Punkten positiv hervorstechen. Gerade der doch recht eindeutige Twin Peaks Einfluss und die düster-mysteriöse Atmosphäre konnten mich fesseln.
Die zweite Staffel hingegen hat eigentlich kaum bis gar nichts von der ersten. Die Dialoge wurden sogar noch schlimmer und bei einem lächerlichen Faustkampf (unterlegt mit 08/15 Dubstep und das im Jahre 2014) war dann alles vorbei. Näher will ich auch gar nicht darauf eingehen und kann nur jedem empfehlen, nach der ersten Staffel aufzuhören...

Staffel 1 - 8/10
Staffel 2 - 3/10
 
Und täglich grüßt das Murmeltier
Haha, geiler Film. :D Da ist mir ja ein richtig toller Film entgangen. Guter Humor, gutes Szenario, tolle Schauspieler. Den Film werde ich mir in Zukunft wohl immer anschauen, wenn er im TV läuft.

Into The Wild
Den Film muss ich erstmal sacken lassen, ein anderes Urteil als "mitreißend" möchte ich mir noch nicht erlauben. Ich wusste ungefähr, was mich erwartet, weshalb ich zum Ende hin schon auf emotional geschaltet war und der Impact nicht so ausfiel, wie er bei einem Unwissenden eingeschlagen hätte. Der ganze Film hat in mir gemischte Gefühle ausgelöst. Ach ja, Eddie Vedder! :liebe:


[vid]https://www.youtube.com/watch?v=DgQR0x5ljek[/vid]

Und täglich grüßt das Murmeltier ist ein göttlicher Film. :huldig: Nur wenige Filme erreichen so viel Klasse!
 
Bei Groundhog Day gibt's auch einfach keinen schlechten Shot, keine langweilige Szene. Das ist schon sehr geil gemacht.. Habe ja natürlich über die letzten Jahre immer gehört, wie toll der Film sein soll, aber die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. :dhoch: Besonders gefallen haben mir auch die Szenen, als er versucht hat, dem ganzen "Elend" zu entkommen. Mit sowas hätte ich gar nicht gerechnet.
 
Captain-America-2-The-Winter-Soldier-Trailer.jpg


Captain America 2
Oder der leicht bescheuerte dt. Titel: The Return of the First Avenger

Wo soll das nur hinführen? Wenn Marvel so weiter macht, muss ich die Wertungsskala bei ihren Superheldenverfilmungen in Zukunft über die 10/10 hinaus anheben. Was im Jahre 2008 mit dem überraschend guten Iron Man begann, hat sich zu einer fulminanten Erfolgsstory entwickelt, bei der eigentlich jeder einzelne Film sehenswert, mindestens gut, meistens sogar sehr gut bis grandios ist. So auch Captain America 2, der, bis auf den Titelhelden, eigentlich nichts mehr mit dem durchwachsen aufgenommenen Vorgänger zu tun hat.

WW2, patriotischer Klamauk, klischeebehaftete Schwarz-Weiß-Zeichnung, relativ uninspirierte Action - das alles gehört der Vergangenheit an. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, wird das Konzept des amerikanischen Supersöldners in Teil 2 doch gekonnt in die fiktive Gegenwart verlegt. Der neue Cap ist rasant, famos durchgestylt und choreographiert, bis in die Nebenrolle toll besetzt (sogar Community-Abed ist dabei :D) und erstaunlich gehaltvoll, wenn es um die Geschichte geht. Diese ist gespickt mit allerlei politischer, gesellschaftlicher und moralischer Kritik. Natürlich recht platt vorgetragen, wir haben es hier schließlich immer noch mit einer Comicverfilmung zu tun, aber immerhin vorhanden und in sich stimmig verpackt. Überhaupt ist Captain America 2, wie auch schon sein Vorgänger, verhältnismäßig ernst und, gerade im Vergleich zum bunten Treiben der anderen Helden, fast schon bodenständig. Aber genau das macht den Captain irgendwie interessant. Er ist eben kein nordischer Gott, kein exzentrischer Milliardär im Roboteranzug und auch kein wütender, grüner Muskelberg. Er ist in erster Linie ein Soldat, ein Mensch. Mit dezent übernatürlichen Fähigkeiten, aber immer noch der normalste der Heldentruppe, was seine Story ehrlich und seinen Nemesis - der übrigens hervorragend in den modernen Handlungsort integriert wurde, was bei seinem Comic-Ursprung ja gar nicht mal so einfach ist - durchaus bedeutend erscheinen lässt.

Spektakuläre Action satt - alleine aus Furys Auto-Szene hätte man einen abendfüllenden Actionfilm machen können, so was wie: "Nick und Kitt gegen den Rest der Welt" -, eine überraschend substanzhaltige und gekonnt mit seiner Origin-Story verknüpfte Handlung, interessante Neuzugänge und ein ganz klassischer, gut gereifter Held. Captain America 2 ist und bleibt oberflächlich betrachtet natürlich ein simpler Superheldenfilm, macht als solcher aber nahezu alles richtig und fügt sich wunderbar in das bereits bestehende, weiter wachsende und immer wieder beeindruckende Marvel-Filmuniversum ein. Wer auf Superhelden steht und kein intellektuelles Meisterwerk erwartet, dürfte hier hervorragend unterhalten werden. Für mich auf jeden Fall der "flashigste" Marvel nach The Avengers und Iron Man (1). In zwei Wochen geht's dann in Guardians of the Galaxy, der hoffentlich an das vorgelegte Niveau anknüpfen kann. Das wird spektakulär!

9/10 Augenklappen


Mir ist gerade beim Schauen übrigens erst aufgefallen, dass Chris Evans und Scarlett Johansson die selben dt. Synchronsprecher wie Joshua Jackson und Anna Torv (Peter und Olivia aus Fringe) haben. Wenn man bei Cap 2 also die Augen schließt, könnte man meinen 'ne neue Folge Fringe zu sehen. :D
 
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