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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Thief 2014. Mmmh, ja, keine Ahnung. Ich habs durchgespielt, deswegen kann ich es nicht ganz schlecht gefunden haben. Wirklich gut finde ich es aber auch nicht. Großes Problem ist, dass man gameplaymäßig nach ner Stunde schon alles gesehen hat, danach kommt nichts Neues mehr. Und das letzte Drittel des Spiels zieht sich wie Kaugummi. Story und Ende sind scheiße. Die Grundmechaniken funktionieren aber, und das ist es wohl, wa mich bei der Stange gehalten hat. Ist aber schon traurig, wenn man bedenkt, das Eidos von 4 großen Remakes/Fortsetzungen drei vergeigt hat.

6.5/10
 
Wolfenstein: The New Order
Tolles Spiel! Total abwechslungsreiche Level, schönes Artdesign, spannende Story, cooler Soundtrack, spaßiges Gameplay. Da stimmt fast alles! Ich war nie Fan der Serie weil es für mich immer anspruchsloses Geschieße war, aber der neuste Teil ist ganz anders. Im Thread hat es jemand mit HL2 verglichen, der Vergleich ist für die Erzählweise durchaus berechtigt. Bester Shooter seit langem! Liegt an drei Dingen, die jeder Shooter berücksichtigen sollte:
- Ansprechende, abwechslungsreiche Level die alle ganz anders und gut aussehen
- Arcadiges Gameplay, kein großes Deckungsgeschieße
- Spannende Story
 
Transistor (PS4)

Es muss eine Zeit gegeben haben, in der die kreative Phase in der Entwicklung eines Videospiels anders aussah. Wenn sich heute ein Studio Gedanken über ein neues Projekt macht, wenn sich der Einzelne fragt, wie er am besten ein bestimmtes Ziel erreicht, eine Szenario, eine Geschichte, eine Idee, und tut er das auch mit aller künstlerischer Sorgfalt, so stellt er sich die Frage als stünde er bereits am Bahnhof und die Entscheidung zwischen der Verbindung über einen Drehbuch-getriebenen, ja filmischen 3rd-Person-Shooter und dem First-Person-Shooter mit neuartigen Stealthelementen fällt ihm so höllisch schwer. Und eigentlich könnte er auch…, der Zug ist nämlich nicht so überlaufen und, aber hach, drei Mal umsteigen?!

Packt man die Portion Kreativität nicht erst auf halbem Wege aus, als kleinen erfrischenden Snack, vielleicht ein Hund oder eine Drohne oder ein Superanzug, sondern beginnt die Reise der Inspiration frei von diesen dreckigen Bahnhöfen, den stickigen, immer vollen Zügen und den Schienen, dann atmet man nicht nur mal frische Luft, sondern erlebt auch das ein oder andere Abenteuer. Und im besten und glücklichsten Fall führt uns das Abenteuer zu Transistor.

Transistor-for-PS4.jpg


Und wow, das Spiel ist, und ich beschränke mich erst einmal nur auf das Art Design, die Story und Inszenierung, Aspekte abseits des Gameplays, eine Granate, ein Geniestreich, ein Meisterwerk. Du bewegst dich in einer zerstörten, grauen Stadt, in tiefster feindlicher Einsamkeit, schräge Electrobeats sägen an deinem Gemüt, um dann, inmitten all der Verzweiflung, Bilder kitschigster Schönheit auf dich loszulassen, gepaart mit beruhigenden Klängen, die an weit entfernte Orte erinnern. Dieser Kontrast zieht durch alle Ebenen der Storyführung. Und es bleibt nicht bei diesen (genialen) oberflächlichen, artistischen Tricks der Indie-Produktionen. Denn wir haben hier eine äußerst detailreiche Geschichte, die zwar viel auslässt, viel andeutet, die aber auch viel preisgibt, in Bildern, in Texten, in Dialogen und Monologen. Und irgendwann formen sich die einzelnen Puzzleteile, die Relikte aus der Vergangenheit, zu einem großen Ganzen, zu dem Hintergrund der Gegenwart, die sich uns erst jetzt erschließen kann.

Während das Mysterium der Stadt Stück für Stück aufgeschlüsselt wird, entfaltet sich mehr und mehr das Kampfsystem. Und wo die meisten anderen Spiele den Esel vor dem Bildschirm mit einer Möhre ködern, ihm pro LevelUp ein paar Attributpunkte schenken, mal ein Item mit noch mehr Attributpunkten droppen um ihn dann gegen seine Gegner in spannenden Stein-Schere-Papier-Duellen antreten zu lassen, bietet Transistor dem Spieler zahlreiche, sehr unterschiedliche Skills, die auf unzählige Weise eingesetzt und kombiniert werden können und die Kombinationen können dann wiederum in einzigartigen Combos eingesetzt werden. Es ist genial. Genial. Man ist hier wirklich frei in der Spielweise und das Spiel lädt immer wieder zum Experimentieren ein. Es gibt keine Rezepte, keine Trees, es läuft nicht auf drei mögliche Builds hinaus. So muss ein Kampfsystem aussehen.

Ich folge hier der Empfehlung der Entwickler und verrate nicht zu viel. Das Spiel ist ein Unikat und ein großer Teil der Begeisterung kommt vom Erleben und Entdecken. Eine Wertung in Form einer Zahl fällt mir nicht schwer. 10/10
 
Habe diese Woche Stranded durchgezockt, ein kleines Sci-Fi-Abenteuer im 90er-Retro-Stil.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=3syYj4HEGiM[/vid]

Mein Review von Steam kopiert:
Es fällt mir schwer, für Stranded eine klare Empfehlung auszusprechen.

Der Protagonist ist mit seinem Raumschiff auf einem fremden, mysteriösen Planeten abgestürzt, der von behäbigen Riesen bewohnt wird. Im Gepäck nur noch wenig Suaerstoff um eine kurze Zeit zu überleben. Der Spieler begleitet nun den Astronauten auf dem Weg zum Tod und kann dabei den Planeten erkunden. Der Entwickler hat dazu eine Spielwelt kreiert, die von der Atmosphäre her an Sci-Fi-Klassiker aus den frühen 90ern wie zum Beispiel The Dig erinnert. Im Gegensatz zu diesen klassischen Point-&Click-Adventuren ist das Spieldesign von Stranded aber sehr minimalistisch gehalten und kommt bis auf das Umherwandern fast gänzlich ohne Interaktion aus.

Nach ca. 40 Minuten wurde mir das gelungene, jedoch kaum originelle Ende präsentiert. In der Zeit davor gibt es in meinen Augen aber zu wenig Interessantes zu entdecken. Sie wird im Großen und Ganzen dazu genutzt die Grundlagen für die Auflösung zu legen. Freunde ruhiger Storyspiele können durchaus einen Blick riskieren, in Anbetracht der steigenden Zahl an interessanten Releases von "Kunstspielen" auf Steam ist Stranded aber wohl eher ein Kandidat zum Überspringen.
 
Während das Mysterium der Stadt Stück für Stück aufgeschlüsselt wird, entfaltet sich mehr und mehr das Kampfsystem. Und wo die meisten anderen Spiele den Esel vor dem Bildschirm mit einer Möhre ködern, ihm pro LevelUp ein paar Attributpunkte schenken, mal ein Item mit noch mehr Attributpunkten droppen um ihn dann gegen seine Gegner in spannenden Stein-Schere-Papier-Duellen antreten zu lassen, bietet Transistor dem Spieler zahlreiche, sehr unterschiedliche Skills, die auf unzählige Weise eingesetzt und kombiniert werden können und die Kombinationen können dann wiederum in einzigartigen Combos eingesetzt werden. Es ist genial. Genial. Man ist hier wirklich frei in der Spielweise und das Spiel lädt immer wieder zum Experimentieren ein. Es gibt keine Rezepte, keine Trees, es läuft nicht auf drei mögliche Builds hinaus. So muss ein Kampfsystem aussehen.

True, true. So ein wichtiger Punkt. Das ist das große Problem von Child of Light. Zahlen, Zahlen, Zahlen, Edelsteine, unnütze Collectibles, viel zu viele Partymember und völlig überflüssige Skilltrees. Aber hier freut man sich über jeden neuen Skill, den man mit JEDEM anderen kombinieren kann. Eines der besten Skillsysteme, die ich jemals spielen durfte :huldig:
 
Ebenfalls dieses Woche beendet habe ich Monument Valley, ein bezauberndes Puzzle-Abenteuer für mobile Systeme.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=wC1jHHF_Wjo[/vid]

Ich mache es kurz: Monument Valley ist das bessere Echochrome und das bessere Fez. Durch gezielte Manipulation von Spielwelt und Perspektive macht ihr für euer Spielfigürchen den Weg zum Ziel frei. Die Idee der Puzzles über optische Täuschungen mag nicht mehr ganz neu sein. Aber hier wurde sie in perfektes Leveldesign gegossen und für Touchscreens perfektioniert. Eines der besten Spiele für Tablets überhaupt. :dhoch:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein besseres FEZ? Dann will ich eine Vita-Umsetzung. :(
Was die Puzzles angeht. Ist natürlich kein Action-Platformer wie FEZ, sondern vom Ablauf eher mit Echochrome zu vergleichen.

Schwierigkeitsgrad von Monument Valley ist eher moderat einzustufen. Nicht, dass die Hardcore-Puzzler (gibt es im KT glaube ich eh keine) nachher motzen, ich hätte das verschwiegen. :D
 
@eape

Mach doch zu deinem umfassenden Review gleich einen entsprechenden Thread auf. Hier geht es leider unter und es haben ja noch so einige das Spiel auf dem Schirm, bzw. am Wickel. Ich will mir das auch noch holen und würde mich über weitere Eindrücke in einem gesammelten Thread freuen.
 
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