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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

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A long way down

Martin Sharp (Pierce Brosnan) hat genug vom Leben. Nachdem die Fernsehberühmtheit wegen sexuellen Handlungen mit einer Minderjährigen im Knast war, von seiner Frau verlassen und von den Medien gedemütigt wurde, versucht er sich in der Silvesternacht das Leben zu nehmen. Auf dem Dach eines Londoner Hochhauses stellt sich aber heraus, dass er nicht der Einzige mit dem sonderbaren Vorsatz ist.

Er trifft auf die alleinerziehende Mutter Maureen (Toni Collette), den Musiker J.J. (Aaron Paul) und die völlig abgedrehte Jess (Imogen Poots), die wie er, aus unterschiedlichen Gründen einen Schlussstrich ziehen möchten. Anstatt im Quartett in den Tod zu springen, sind die vier Lebensmüden von der Situation dermassen perplex, dass sie zusammen eine ereignisreiche Nacht verbringen und am nächsten Morgen einen Pakt schliessen: Der in sechs Wochen stattfindende Valentinstag ist der neue Selbstmordtermin und bis dahin bringt sich niemand um.

Ich fand die Romanverfilmungen von Hornby bislang immer gut. Und bei diesem interessiert mich die Geschichte auch mal. Klingt irgendwie unterhaltsam und die Darsteller versprechen auch einiges. Der Film ist eher als Komödie ausgelegt. Wobei man in den meisten Szenen ein wenig denkt, dass dies eher tragisch ist als lustig. Insgesamt stimmt aber die Mischung. Die Darsteller sind wirklich gut, Pierce Brosnan als schmieriger B-Promi geht einem schon bald gegen den Strich, trotzdem rettet er sich immer und scheint dann doch ein ganz netter Kerl zu sein, Aaron Paul ist so etwas wie der ruhende Pol des Quartetts, Imogen Poots :liebe: lockert die Geschichte immer wieder auf und ist wirklich sehr erfrischend mit ihren politisch unkorrekten Kommentaren und Aktionen sowie Toni Collette bei deren Geschichte man nachdenklich wird.

Klar gibt es auch Kritikpunkte, so hat man so gut wie nie das Gefühl, dass sich die Protagonisten wirklich das Leben nehmen wollen und die Probleme (auch wenn sie eigentlich schlimm und tragisch sind) fühlen sich, bis auf ein paar Ausnahmen nicht sonderlich echt an.
Alles in allem ist es aber eine gute Komödie, die Spass macht. Ich würde den Film sicherlich jedem weiterempfehlen der auf britische Komödien steht.

7/10
 
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The 13th Floor


Die 2. Verfilmung des Buches "Simulacron-3" von Daniel F. Galouye. Rainer Werner Fassbinder verfilmte den 1964 veröffentlichten Roman bereits 1973 zum 1. Mal.

Inhalt

Im Jahre 1999 hat der Programmierer Hannon Fuller eine lebensechte Simulation von Los Angeles im Jahr 1937 nachgebildet, welche im dreizehnten Stock einer Computerfirma auf Servern läuft. In diese Simulation kann sich der Spieler einklinken und als Spielfigur bei vollem Bewusstsein mit den computergenerierten Menschen interagieren.

Nachdem Fuller bei einer Barkeeper-Spielfigur namens Ashton eine Nachricht für seinen Freund und Assistenten Douglas Hall hinterlassen hat, wird er ermordet. Der Verdacht fällt auf Hall, der sich selbst in die Simulation begibt, um den Fall aufzuklären. Dort stößt er auf Ashton, der die Nachricht gelesen und das geografische Ende der Simulation gesehen hat und dadurch die Natur seiner Existenz in Frage stellt. Er klagt Douglas der Gedankenmanipulation an (Originalzitat: „Why are you fucking with our minds?“) und bedroht ihn. Douglas Hall kann jedoch in seine Gegenwart flüchten.

Durch den zunehmenden Einfluss der Simulation beginnt allerdings auch Douglas im Verlauf des Films immer stärker an seiner eigenen Existenz zu zweifeln und entdeckt, dass er selbst auch in einer Simulation lebt. Unterstützung bekommt er von der mysteriösen Schönheit Jane Fuller, Hannons Tochter, welche seine Lebensängste bestätigt.

Ihr Ehemann hat Hall als Spielfigur genutzt und Fuller getötet, der herausgefunden hatte, dass er in einer Simulation lebt. Beim Versuch, Jane zu töten, wird er vom ermittelnden Polizisten erschossen. Dies bewirkt, dass Douglas den Platz des Ehemanns in seiner Realität annehmen kann. Dort trifft er auf den echten Vater von Jane, der als Vorbild für die Spielfigur Hannon Fullers diente.
Zum Titel:

Der dreizehnte Stock bedeutet im Kontext des Films so viel wie Nicht-Ort. Aufgrund der abergläubischen Angst vor der Zahl Dreizehn (Triskaidekaphobie) folgt bei der Geschosszählung vieler amerikanischer Hochhäuser auf die 12 die 14, so dass der dreizehnte Stock einen Ort bezeichnet, welcher überhaupt nicht oder nur im Bewusstsein der Spieler existiert.


(Quelle: Wikipedia)

Im Vergleich zum Film Matrix, der eine effektgeladene Dystopie unserer Zukunft schilderte, ist the 13th Floor eher "ruhiges" und nachdenkliches SciFi-Kino. Den Plot erahnt man relativ schnell, was aber dem Film nicht die Spannung nimmt.

Auch die Cast weiss zu Gefallen: Craig Bierko, Vincent D’Onofrio und Armin Mueller-Stahl sind in guter Spiellaune. Besonders D’Onofrio scheint seine Rolle zu geniessen.

Meine Wertung: 8/10
 
Her

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Her

Her ist ein Film über Emotionen.

Ich hatte zumindest welche dabei. Ganz viele sogar.

In Her geht es um einen Herren der sich in ein Operating System, also eine AI verliebt.
Und wie es für Spike Jonze üblich ist schafft er es eine absurde Situation in seinen Bildern als völlig normal darzustellen. Der Film reizt das Thema also nicht auf freakige oder komödienhafte Weise aus, viel eher gibt er einem Denkanstöße was aus der Situation resultieren könnte.

Und mehr sollte man zum Film eigentlich schon nicht mehr erzählen. Ich kannte nur das Plakat des Films und konnte mich so ungespoilert herrlich über jede Szene im Film freuen. Das Selbe würde ich auch Interessierten empfehlen, also euch nicht bereits alles vorher zu lesen/anzusehen.

Fazit: Joaquin Phoenix ist selbst mit Schnauzer noch der coolste Typ der auf dieser Welt herumwandelt.

Achja, ich weiß nicht ob es den Film überhaupt synchronisiert gibt (lief hier zumindest nur im OTon Kino) aber Ihr solltet Ihn euch unbedingt im OTon ansehen. Die Stimmen von Phoenix und Johansson tragen sehr zur Stimmung und auch zur Bindung an die Protagonisten bei.

Siehe der Trailer der wieder ein Vertreter der Gruppe "Wir erzählen am besten den ganzen Film im Trailer" ist.

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=WzV6mXIOVl4[/vid]
 
gestern mal 2 völlig gegensätzliche filme geschaut :D

Ziemlich beste Freunde
brauch ich wohl nix mehr drüber zu schreiben... hatte ich ewig auf dem schirm, bin aber nie zu gekommen den mal zu schauen... WOW!!! wenig erwartet, viel bekommen, tränen gelacht und ich bin hin und weg! klasse film, toller cast...

10/10 weil der film für mich echt alles richtig macht

Pacific Rim
ich glaub da brauch ich noch weniger drüber schreiben... :lol: hirn aus, action an... krawumms!!! der film bewegt sich auf dem intellektuellen niveau von "battleship", macht aber mehr dampf... teilweise dachte ich meine augen und ohren schmelzen weg... WAS FÜR EIN FEST!!!! :waah: genau das richtige für mich! dann noch die "sons of anarchy" charlie und ron....

9/10 abgefackelten städten
 
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Ging! Die Special Effects waren jetzt nicht so meins, aber die Szenen zwischen den durchaus gelungenen Dialogen haben es rausgerissen!
Freue mich schon auf Teil 2 und natürlich kauf ich mir den Film der im Batman-Universum spielt!

8/10
 
Och Freezi, du hättest auch mal mehr Humor.

Ich habe nur geschrieben, dass ich meinen Spaß damit hatte. :)

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Kindsköpfe 2 5/10

Wie kann man einen Nachfolger nur so dermaßen gegen die Wand fahren. Der Film hat erst mal überhaupt keine Handlung, und bietet die meiste Zeit über nichts anderes außer grenz-debilem Fäkelhumor. Es wird gepinkelt, gekotzt, es gibt Kack, Rülps und Furzwitze, und generell ist alles unglaublich infantil.

Kein Vergleich zum unterhaltsamen und wirklich witzigen Vorgänger, der eine schöne Handlung über Familie und Freundschaft besaß, und bei dem man auch herzhaft lachen konnte. Kindsköpfe war vor zwei Jahren (ich schaute den Film erst zwei Jahre nach dem Kinostart) einer der größten positiven Überraschungen, leider gilt für den Nachfolger das genaue Gegenteil.

Die 5 mag dafür vielleicht noch etwas zu gut klingen, aber für eine 3-4 war er dann wiederum nicht schlecht genug. Trotzdem kann ich den Film für Freunde des Vorgängers nicht empfehlen, da er wirklich komplett anders ist.
 
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Die Tribute von Panem - The Hunger Games 7/10

So so, das ist also das neue große Ding am Himmel der Romanverfilmungen, nach Harry Potter und Twilight nun also eine dystopische Zukunftsvision, in welcher sich Kinder und Jugendliche gegenseitig abschlachten müssen, ganz zum Vergnügen der elitären Bevölkerung. War schon recht unterhaltsam, allerdings leidet der Film einfach an der viel zu niedrigen Freigabe. Der Aufbau der Geschichte, das Einführen der Personen, das war alles wirklich gut, der komplette Survival Part wirkt aber nicht konsequent genug. Klar, die Grundthematik ist so gesehen schon brutal genug, aber man bekommt davon halt so gut wie gar nichts mit. Die rennen da immer durch den Wald hin und her, einer nach dem anderen geht drauf, aber es fällt nicht auf, bis auf den Gong der immer ertönt wenn einer den Löffel abgegeben hat.

Ich habe keinen zweiten Battle Royale erwartet, aber etwas expliziter (FSK 16 Status) hätte dem Film sicherlich nicht geschadet. Visuell ist der Film aber wirklich sehr gut geworden. Bin mal auf den zweiten gespannt.
 
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Die Tribute von Panem - Catching Fire 8/10

Böswillig könnte man glatt von einem Remake des Vorgängers sprechen, eigentlich läuft alles genau gleich ab. Die Laufzeit ist nahezu identisch, und die Geschichte wird wieder genauso aufgebaut. Was bei Catching Fire aber besser funktioniert ist der Überlebensteil, er ist einfach spannender und abwechslungsreicher. Auch wenn hier abermals die rohe Gewalt fehlt, ist zumindest die Härte auf der psychischen Ebene eine Spur härter ausgefallen. Nur das Ende hat mir nicht wirklich gefallen. Mir ist klar, dass es als Überleitung zum dritten Teil dient, aber ich steh nicht so auf diese offenen Enden bei Kinofilmen.

Und die Lawrence hat darstellerisch ja wirklich etwas auf dem Kasten.

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Rush 8/10

Eine wahnsinnige Geschichte, die richtig gut verfilmt wurde. Auch wenn der Rennsport vielleicht etwas zu kurz kommt, hat man hier ein erstklassiges Drama geschaffen. Im Vordergrund stehen vor allem die beiden gegensätzlichen Charakterköpfe Hunt und Lauda, das eigentliche Rennspektakel verkommt da beinahe zur Nebensache. Zum Ende hin bekommt man dann ein bisschen mehr Rennfutter zu sehen, grundsätzlich bleibt es aber viel mehr ein Charakterfilm, und kein Rennsportfilm.

Ich finde es allerdings schade, dass man nicht mehr wert auf die realen Ereignisse gelegt hat, laut Wiki soll sich der Film ja doch einige Freiheiten gegönnt haben. War Lauda in das Projekt denn gar nicht involviert?

Trotzdem habe ich nach dem Film eine Menge Respekt vor Niki Lauda! Schön auch dass man am Ende Bilder von James Hunt und Niki Lauda sieht.
 
Man of Steel

Generell ganz gut. Mir gefiel der Aufbau des Filmes und auch die gesamte flache Story. Fühlte sich alles sehr rund an.

Aber mit dem Verlaufe der Zeit wurde es teils immer nerviger. Die Action-Szenen wurden so überspannt, dass am Ende einfach der beeindruckende Effekt verloren ging. Wenn dir schon eine Stunde lang überall Explosion in jeder möglichen Art entgegen brettern, dann juckt dich so ein Endkampf auch nicht mehr. Der Film verliert sich zu viel im CGI-Porn.

Somit sind die überstrapazierten Action-Szenen und die insgesamt zu lange Laufzeit meine größten Kritikpunkte. Zod hätte man auch besser besetzen können.
 
Grand Hotel Budapest

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Im neuen Zoopalast, alter Schwede, was für ein Kino. :ugly: Was die da an Personal laufen haben, während ich an jedem Eck sparen muss haben die das 6 fache bei gleicher Auslastung. :ugly: Aber das kann das Kino nicht lange durchalten, das sagt die reine Vernunft, auch noch Mainstream Filme bei so einem High End Bonzenkino, krasse kacke, aber wer in Berlin ist, bitte dort hingehen, das ist echt krass geil geworden, lange wird es das so nicht geben. :D Nicht finanzierbar.Die haben 120 Angestellte, alleine 9 Leute in Vollzeit im Service. :ugly: Wenn ich dann die Preise anschaue, never ever funktioniert dieses System.

Zum Film. Hammer, zusckersüßer Film der seinesgleichen sucht, wo gibt es solch schöne Filme schon zu sehen? 1x 10 Jahren vielleicht, ein Meisterwerk muss ich neidlos zugeben. Was der Film ist? Unbeschreiblich, Kunst? Anschauen bitte, der Film verzaubert einen auch wenn man wie ich mit absoluter Unlust ins Kino geht, ich bin fast gestorben in den ersten Minuten muss ich zugeben aber der Zauber trifft einen dann doch.

10/10 was sonst. Das ist Kino.
 
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