Eine Kolumne, die sich wohl eher an ein begrenztes Publikum richten dürfte, aber egal.
Was ist eigentlich ein echter Racer? Ein puristischer Racer? Ein was auch immer Racer? @Samstrike 68 hat angedeutet, dass er da (mal wieder) anderer Meinung ist als ich. Welche Meinung er vertritt verriet er mir aber nicht. Eine Andere als meine...
Auffällig ist schon mal, dass sich die Fronten zwischen den Racern hier im Forum in den letzten Monaten verhärtet haben. An Gran Turismo vs. Forza Motorsport hat man sich gewöhnt, doch verstärkt ist der PC als Plattform dazu gekommen. Mit mehreren Spielen. Aus der Liebe zu Rennspielen ist ein Grabenkampf auf vielen Ebenen geworden, der immer wieder in, meiner Meinung nach, unsinnigen und ausufernden Diskussionen ausartet.
Wann darf man sich also einen echten Racer nennen?
Per Definition des Forums ist man schon mal kein echter Racer mehr, wenn man nicht in der Cockpit-View fährt, Ideallinie eingeblendet hat, Traktionskontrolle benutzt, usw. Auf Konsolen wohl gemerkt, denn auf dem PC benutzt man sowas ja nicht...
Und überhaupt... fährt man als echter Racer mit Pad? Kann man das? Nein, da sollte schon ein Wheel her. Denn nur damit ist es authentisch. Und das muss es ja sein, denn sonst ist es ja nicht mehr realistisch. Ok, Wheel ist da. Auf'm Wheelstand montiert, damit irgendwie vielleicht der Kostenrahmen und der Weltfrieden mit der Frau gewahrt wird. Aber Wheelstand ist ja auch doof. Im Zweifelsfall kauft man da zwei Mal, nämlich das passende Rig dazu. Also besser gleich ein Rig. Und diese wunderschön blinkenden LEDs, die einem anzeigen, wann man schalten muss. Und ein Tablet mit passender Software für Informationen, die man als echter Racer schliesslich beim Fahren braucht. Und einen Buttkicker. Und Wechsel-Rims. Und, und, und...
@indierocker : DU bist nicht (!) explizit damit angesprochen. Ich verneige mich vor deiner Hingabe in dein Hobby. Es freut mich ungemein, wie du aufgehst, dass du deine "Bestimmung" gefunden hast.
Also, nochmals die Frage. Wann ist man ein echter Racer? Kann man ein echter Racer auf Konsolen überhaupt sein, wo doch die Konsolen-Rennspiele mittlerweile in den PC-Threads nur noch belächelt werden? Ist man bei Forza oder GT automatisch ein echter Racer, wenn man ohne Fahrhilfen fährt? Lässt sich daran ein echter Racer festmachen? Oder mit Pad? Macht die Ansicht einen Unterschied, ob man ein echter Racer ist oder nicht?
Viele User hier haben bis vor kurzer Zeit quasi nur auf Konsolen Rennspiele gespielt. Oftmals mit Pad. Fahrhilfen waren nur selten ein Thema, was wirklich verbittert ausdiskutiert werden musste. Ehemalige Konsolen-Rennfahrer, die zum PC gewechselt sind, sind ungefähr wie ehemalige Raucher.
Ok. Ich spiele auf Konsolen momentan mit Pad. Wenn ich darf, habe ich die Linie eingeschaltet. Und die Traktionskontrolle je nach Auto auch. Je nach Auto wechsel ich auch die Ansicht. So macht es mir am meisten Spass.
Also bin ich kein echter Racer (daran habe ich mich schon gewöhnt). Egal, ob ich nun hunderte Runden mit einem virtuellen Auto auf einer virtuellen Strecke verbringe und auf der Suche nach Hundertsteln bin. Egal, ob ich mich einem Wettkampf stelle oder nicht.
Je mehr man auf Fahrhilfen verzichtet, je realistischer das Equipment, je realistischer das Spiel, desto ein echterer Racer wird man also!?...
Ich versuche meine Meinung mal stumpf auszudrücken.
Das ist Bullshit.
Uns verbindet Herzblut und die Hingabe zum Fahren. Die Faszination und Leidenschaft für Autos. Die Motivation, immer und immer wieder noch ein Hundertstel zu finden. Faire und spannende Rennen zu fahren. Kämpfen. Gegen den Gegner, gegen das Auto, gegen die Strecke, gegen sich selbst. "Benzin im Blut", wie man so schön sagt.
Der ganze Scheissdreck drumherum, mit welchen Fahrhilfen man nun fährt oder nicht, welche Peripherie man benutzt, auf welcher Plattform man fährt, wie realistisch das Spiel ist... ist völlig egal für die Frage, ob man ein Racer ist oder nicht. Das sind persönliche Vorlieben. Die aber immer wieder gerne auf Andere projeziert werden. Was man selbst toll findet und will, das muss für die Anderen am besten auch so sein. Dabei geht es hier nur um die Frage, ob die richtige Gruppe zusammenfindet um den maximalen (eigenen) Spielspass zu erreichen.
Aber das hat alles nichts mehr mit echtem Racertum zu tun. Das hat es noch nie.
Ich habe für mich den Entschluss gefasst, dass mir mein eigener Spass zukünftig im Vordergrund steht. Wenn mir an einer Lobby oder einem Event etwas nicht passt, dann wird nicht mehr diskutiert, das schmälert den Anderen vielleicht auch den Spass. Dann werde einfach ich fernbleiben und was Anderes fahren.
Was ist eigentlich ein echter Racer? Ein puristischer Racer? Ein was auch immer Racer? @Samstrike 68 hat angedeutet, dass er da (mal wieder) anderer Meinung ist als ich. Welche Meinung er vertritt verriet er mir aber nicht. Eine Andere als meine...
Auffällig ist schon mal, dass sich die Fronten zwischen den Racern hier im Forum in den letzten Monaten verhärtet haben. An Gran Turismo vs. Forza Motorsport hat man sich gewöhnt, doch verstärkt ist der PC als Plattform dazu gekommen. Mit mehreren Spielen. Aus der Liebe zu Rennspielen ist ein Grabenkampf auf vielen Ebenen geworden, der immer wieder in, meiner Meinung nach, unsinnigen und ausufernden Diskussionen ausartet.
Wann darf man sich also einen echten Racer nennen?
Per Definition des Forums ist man schon mal kein echter Racer mehr, wenn man nicht in der Cockpit-View fährt, Ideallinie eingeblendet hat, Traktionskontrolle benutzt, usw. Auf Konsolen wohl gemerkt, denn auf dem PC benutzt man sowas ja nicht...
Und überhaupt... fährt man als echter Racer mit Pad? Kann man das? Nein, da sollte schon ein Wheel her. Denn nur damit ist es authentisch. Und das muss es ja sein, denn sonst ist es ja nicht mehr realistisch. Ok, Wheel ist da. Auf'm Wheelstand montiert, damit irgendwie vielleicht der Kostenrahmen und der Weltfrieden mit der Frau gewahrt wird. Aber Wheelstand ist ja auch doof. Im Zweifelsfall kauft man da zwei Mal, nämlich das passende Rig dazu. Also besser gleich ein Rig. Und diese wunderschön blinkenden LEDs, die einem anzeigen, wann man schalten muss. Und ein Tablet mit passender Software für Informationen, die man als echter Racer schliesslich beim Fahren braucht. Und einen Buttkicker. Und Wechsel-Rims. Und, und, und...@indierocker : DU bist nicht (!) explizit damit angesprochen. Ich verneige mich vor deiner Hingabe in dein Hobby. Es freut mich ungemein, wie du aufgehst, dass du deine "Bestimmung" gefunden hast.
Also, nochmals die Frage. Wann ist man ein echter Racer? Kann man ein echter Racer auf Konsolen überhaupt sein, wo doch die Konsolen-Rennspiele mittlerweile in den PC-Threads nur noch belächelt werden? Ist man bei Forza oder GT automatisch ein echter Racer, wenn man ohne Fahrhilfen fährt? Lässt sich daran ein echter Racer festmachen? Oder mit Pad? Macht die Ansicht einen Unterschied, ob man ein echter Racer ist oder nicht?
Viele User hier haben bis vor kurzer Zeit quasi nur auf Konsolen Rennspiele gespielt. Oftmals mit Pad. Fahrhilfen waren nur selten ein Thema, was wirklich verbittert ausdiskutiert werden musste. Ehemalige Konsolen-Rennfahrer, die zum PC gewechselt sind, sind ungefähr wie ehemalige Raucher.
Ok. Ich spiele auf Konsolen momentan mit Pad. Wenn ich darf, habe ich die Linie eingeschaltet. Und die Traktionskontrolle je nach Auto auch. Je nach Auto wechsel ich auch die Ansicht. So macht es mir am meisten Spass.
Also bin ich kein echter Racer (daran habe ich mich schon gewöhnt). Egal, ob ich nun hunderte Runden mit einem virtuellen Auto auf einer virtuellen Strecke verbringe und auf der Suche nach Hundertsteln bin. Egal, ob ich mich einem Wettkampf stelle oder nicht.
Je mehr man auf Fahrhilfen verzichtet, je realistischer das Equipment, je realistischer das Spiel, desto ein echterer Racer wird man also!?...
Ich versuche meine Meinung mal stumpf auszudrücken.
Das ist Bullshit.
Uns verbindet Herzblut und die Hingabe zum Fahren. Die Faszination und Leidenschaft für Autos. Die Motivation, immer und immer wieder noch ein Hundertstel zu finden. Faire und spannende Rennen zu fahren. Kämpfen. Gegen den Gegner, gegen das Auto, gegen die Strecke, gegen sich selbst. "Benzin im Blut", wie man so schön sagt.
Der ganze Scheissdreck drumherum, mit welchen Fahrhilfen man nun fährt oder nicht, welche Peripherie man benutzt, auf welcher Plattform man fährt, wie realistisch das Spiel ist... ist völlig egal für die Frage, ob man ein Racer ist oder nicht. Das sind persönliche Vorlieben. Die aber immer wieder gerne auf Andere projeziert werden. Was man selbst toll findet und will, das muss für die Anderen am besten auch so sein. Dabei geht es hier nur um die Frage, ob die richtige Gruppe zusammenfindet um den maximalen (eigenen) Spielspass zu erreichen.
Aber das hat alles nichts mehr mit echtem Racertum zu tun. Das hat es noch nie.
Ich habe für mich den Entschluss gefasst, dass mir mein eigener Spass zukünftig im Vordergrund steht. Wenn mir an einer Lobby oder einem Event etwas nicht passt, dann wird nicht mehr diskutiert, das schmälert den Anderen vielleicht auch den Spass. Dann werde einfach ich fernbleiben und was Anderes fahren.

Aber ich liebe es.

), trotzdem würde ich ihn nicht als Racer bezeichnen und er selber sich garantiert auch nicht
. Warum? Weil er zockt 98% Shooter Spiele und Forza spielt er nur, wenn es neu rauskommt und um die Erfolge freizuschalten. (Der kauft sich auch praktisch jedes Game)