G
Gelöschte Mitglieder 617
Gast
Ein Spiel ist, zumindest auf wissenschaftlicher Ebene, dann ein Spiel, wenn es ludologischen Ansprüchen genügt. Und das tut ein Walking Dead bereits, wenn du Lee bewegen kannst. Das tut selbst ein Heavy Rain und ganz sicher auch ein Journey.
Die Ludologie sieht Spiele immer als Simulation, in der der Spieler Entscheidungen treffen kann, was er tun will und was als nächstes passiert. Dabei geht es nicht um tiefgreifende Story-Entscheidungen, sondern um das einfachste Gameplay. Gehe ich rechts oder links? So banal die Entscheidung ist, sie gibt die Macht zur eigenständigen Handlung.
Wenn, und da greift die Narratologie ein, dann auch noch die Rationalität des Handelns kontextualisiert ist, ergibt sich daraus - im Optimalfall - ein harmonisches Zusammenspiel. In der Ludologie wird deshalb beim Gameplay auch unterschieden zwischen "game" (Spiele mit Regeln) und "play" (Spiele mit untergeordneten Regeln).
Die Ludologie sieht Spiele immer als Simulation, in der der Spieler Entscheidungen treffen kann, was er tun will und was als nächstes passiert. Dabei geht es nicht um tiefgreifende Story-Entscheidungen, sondern um das einfachste Gameplay. Gehe ich rechts oder links? So banal die Entscheidung ist, sie gibt die Macht zur eigenständigen Handlung.
Wenn, und da greift die Narratologie ein, dann auch noch die Rationalität des Handelns kontextualisiert ist, ergibt sich daraus - im Optimalfall - ein harmonisches Zusammenspiel. In der Ludologie wird deshalb beim Gameplay auch unterschieden zwischen "game" (Spiele mit Regeln) und "play" (Spiele mit untergeordneten Regeln).