Deep Impact 7/10
Die Geschichte beginnt mit mehreren jungen Hobby Astronomen, welche den Sternenhimmel beobachten. Nur zufällig sehen sie am Himmel einen unbekannten Stern. Natürlich haben sie nicht die Mittel um herauszufinden, was das für ein Problem ist und geben es an einen professionellen Astronom weiter, der dann auch herausfindet, was genau es mit dem Stern auf sich hat. Es ist ein Komet in der Grösse von Texas, der sich auf direktem Kollisionskurs mit der Erde befindet. Falls dieser Komet einschlägt, kann man das als globalen Killer bezeichnen, die Auslöschung des Lebens, so wie wir es kennen.
Ein Jahr später findet die junge Journalistin Jenny Lerner (Tea Leoni) über mehrere Quellen heraus, dass hinter dem Rücktritt eines Generalsekretärs mehr steckt, als die Offizielle erzählte Geschichte und kommt langsam hinter eine Top Secret Operation der Regierung, welche auch mit dem Komet und mit der letzten Hoffnung für unser Überleben zu tun hat.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Wettkampf gegen die Zeit. Einerseits um das Überleben der Menschheit und andererseits: Wie kann der Komet aufgehalten werden, der scheinbar unaufhaltsam auf die Erde zurast?
Anders als Armageddon, der auch um 1998 rauskam, sieht man hier weniger Szenen im Weltall und vom Kometen. Die Story ist irgendwie authentischer. Einzig die vielen Darsteller stören ein wenig. Man sieht den jungen Elijah Wood, danach wieder die Reporterin, deren Probleme mit ihrem Vater, dann den Präsidenten, die Astronauten darf man natürlich auch nicht vergessen. Ein bisschen überladen. Nichts desto Trotz ein guter Film. Und die Effekte sind immer noch ganz gut.
Winter's Tale 6/10
Der junge Peter Lake (Colin Farrell) ist ein talentierter Einbrecher im New York des frühen 20. Jahrhunderts. Da er es sich mit seinem Vorgesetzten Pearly Soames (Russell Crowe) zünftig verdorben hat, muss er allerdings schleunigst aus der Stadt verschwinden. Um das nötige Kleingeld zu besorgen, begibt er sich auf einen letzten Raubzug. Als er in die vermeintlich leere Villa des Engländers Isaac Penn (William Hurt) einbricht, stösst er auf dessen älteste Tochter Beverly (Jessica Brown Findlay). Den englischen Höflichkeiten entsprechend, lädt diese Peter kurzerhand zum Tee ein. Dabei verlieben sich die zwei auf den ersten Blick ineinander, obwohl Beverly an Schwindsucht leidet und nicht mehr lange zu leben hat.
Als Beverly schliesslich zu ihrer Familie aufs Land aufbricht, wird sie von Soames abgefangen, der glaubt, so an Peter heranzukommen. Jedoch kann Peter sie im letzten Augenblick retten und bringt sie sicher zu ihrem Vater. Während die zwei Verliebten ihre kurze gemeinsame Zeit im grossen Landhaus der Penns verbringen, braut sich in der Stadt ein Sturm ganz anderer Art zusammen: Anscheinend ist Beverlys Krankheit nicht der einzige Stein im Weg der jungen Liebe. Ein eifriger Untertan Luzifers persönlich möchte auf jeden Fall verhindern, dass Peters Liebe zu Beverly sie unsterblich macht...
Nun ja. Ein Fantasy Liebesfilm mit kitschigen Hintergründen. Die Geschichte ist zu Beginn eigentlich ziemlich gut und spannend. Von Russel Crowe hat man sicherlich Respekt. Allerdings hat der Film danach zu viele Längen. Irgendwie wirkt der zweite Teil nicht mehr so rund. Dafür sind die Auftritte von Will Smith gut (wenn auch nicht überragend), aber immerhin. Kein wirkliches Highlight, aber man kann den Film durchaus mal ansehen.
Sea of Love 7/10
Al Pacino ist Frank Keller - ein ausgebrannter Cop auf der Jagd nach einem verrückten Serienkiller. Drei Männer wurden in fremden Betten regelrecht hingerichtet, und immer spielte der Mörder den Song "Sea of Love". Ellen Barkin alias Helen ist Kellers Hauptverdächtige - und mehr, denn eine spannende Beziehung voller Erotik bahnt sich zwischen den beiden an. Für Frank allerdings ist das Verhältnis ein lebensgefährliches Abenteuer. Drei Männer hat es schon erwischt, und jede Nacht, die er mit Helen verbringt, kann seine letzte sein.
Habe ich von der Rückseite der DVD Hülle. Typischer 80er Krimi mit einer Prise Erotik. Ziemlich gut und spannend (wer ist der Mörder).