Hängt wohl von der Definition ab. Für mich ist die Essenz der Ubisoft-Open World, dass das Sammeln/Abarbeiten im Vordergrund steht. Das heißt, hinter irgendwelchen Symbolen auf der Karte verbirgt sich in der Regel weder eine interessante Geschichte noch ansprechendes Gameplay. Nicht der Point of Interest selbst, sondern das Abhaken der Aufgabe befriedigt. Ubisoft ist da selbst das beste Beispiel. Hinter den Truhen bei Assassin's Creed z.B. steckt null Gameplay, null Spielfortschritt, null Story, die Teile sind immer gleich aufgebaut. Einen Deut besser sind die Witcher-Fragezeichen/Schätze, wo man immerhin diese Briefe hat, die eine kleine, eigene Geschichte erzählen. Horizon hat hinter den meisten Collectibles auch eine kleine, belanglose Story und mal einen interessanten Kampf. Ist für mich auch in der Grauzone, die man aber ebenso von Ubi-Titeln kennt. Ich weiß jetzt nicht genau, wo sich Zelda ansiedelt, weil ich das Spiel nicht habe, aber ich hätte kein Problem damit, wenn da hunderte Points of Interest auf der Karte wären, aber jeder Schrein halt seine eigene, interessante Herausforderung hätte - und so scheint es zu sein. So wie ich bei The Witcher 3 auch Quests irgendwo abarbeite, aber jede Quest genug Substanz hat, um sich selbst zu tragen.
Dass Ubisoft aber die ganze Spielebranche ziemlich inspiriert hat, steht wohl außer Zweifel. Designtechnisch folgen Spiele wie Horizon dem damals mit Assassin's Creed etablierten Schema sehr stark. Und auch Nintendo bedient sich hier an der Ubisoft'schen Open World-Möhre, die man dem Spieler vor die Nase hält. Nur lockt sie einen hier zu würdigen Aufgaben.
EDIT. Sehe gerade, dass der Thread ziemlich unpassend ist. Whatever.