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ONE Xbox 720 - Codename "Durango" - "Thread closed"

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Übernächste Gen bezweifel ich auch mal stark, möglich vielleicht schon, aber Finanzell umsetzbar... ich glaub nicht.
 
Da wird dann halt auf ne Datenbank vorgefertigter Assets zurückgegriffen.
Diese Landschaft in den Videos da oben wurden ja auch von jemandem gemodelt und ich schätze mal nicht, dass der dafür 200+ Mio Dollar zur Verfügung hatte. Warum sollte also ein riesiger Videospielpublisher das nicht schaffen?
 
Spielor schrieb:
Da wird dann halt auf ne Datenbank vorgefertigter Assets zurückgegriffen.
Diese Landschaft in den Videos da oben wurden ja auch von jemandem gemodelt und ich schätze mal nicht, dass der dafür 200+ Mio Dollar zur Verfügung hatte. Warum sollte also ein riesiger Videospielpublisher das nicht schaffen?

Naja ich weiß nicht, ich bezweifel es einfach mal...
Wäre ja auch irgendwie traurig wenn in zukunft jedes Spiel gleich aussehen würde, weil alle von der selbem Datenbank stammen. Ausserdem gibt es ja auch noch Spiele die sich Optisch selbst definieren, ein völlig eigenen Stil haben (Halo, Bioshock, ect). Man müsste für die ganze Branche eine Datenbank haben die Google's Serverfarmen übertrifft um die vielfallt zu gewährleistenauf auuf die wir in zukunft sicher nicht verzichten möchten. Man sieht ja schon heute, wie teuer die Spiele geworden sind. Wenn man heute für eine Geometrie oder ein Model "so und soviel zeit" braucht und diese in 10 jahren 4-5 mal komplexer werden, wird das automatisch mehr Zeit und mehr Geld verschlingen. Natürlich wird man sich in Zukunft mit immer mehr "Hilfsmitteln" aushelfen, aber die komplette Arbeit wird so eine Datenbank einem nie abnehmen, für Bäume oder Skyboxes wird man bestimmt gerne auf fertige Datenbanken zurückgreifen, aber für das ganze Spiel und Design wird es nie eine fertige Datenbank geben. Zudem muss solch eine Datenbank auch von irgend jemanden erstellt werden und oder eingekauft werden.

Ausserdem kann man ein CGI Renderfilmchen nicht mit einem Komplexen Spiel vergleichen wo ich jeden begehbaren Winkel und Sichtfeld gleich hochwertig ausarbeiten muss.
 
Und zig Gegenstände die bei einer realistisch gehaltenen Optik ohnehin nicht weiter auffallen und auch in Echt weitgehend gleich aussehen: Briefkästen, Steine, Laub, Schutt, usw usf. Dieser ganze Kleinkram muss nicht für jedes Spiel immer und immer wieder erstellt werden, wenn die Unterschiede nur marginal sind. Und Spiele die auf eine weniger realistische Optik setzen müssen eh nicht diesen Detailgrad bieten.
Und das ne Datenbank jeden Entwickler wunschlos glücklich macht auch nur in die Nähe der Kapazität von Googels Gesamtspeicher kommt wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
Ich denke darauf kann man sich schon einstellen, denn wenn jeder Entwickler für jedes Spiel immer bei ZERO anfangen muss und dann ein einfacher Grashalm 10 Arbeitsstunden zum modellieren braucht wird es wohl tatsächlich jedes Spielbudget sprengen.
Aber da kommen dann halt die Assets ins Spiel und bei einer realistischen Optik ist das auch nicht weiter schlimm, denn realistischer als echt kann ein Spiel schließlich nicht aussehen. Mit genug Hardwarepower müsste zB Avalanche quasi gar nichts mehr selbst modeln sondern könnte einfach auf die Datenbank von Vue zurückgreifen.
Dass natürlich Charaktere und ein Haufen anderer Sachen weiterhin speziell angefertigt werden müssen ist aber natürlich auch klar.
 
Spielor schrieb:
Und zig Gegenstände die bei einer realistisch gehaltenen Optik ohnehin nicht weiter auffallen und auch in Echt weitgehend gleich aussehen: Briefkästen, Steine, Laub, Schutt, usw usf. Dieser ganze Kleinkram muss nicht für jedes Spiel immer und immer wieder erstellt werden, wenn die Unterschiede nur marginal sind. Und Spiele die auf eine weniger realistische Optik setzen müssen eh nicht diesen Detailgrad bieten.
Und das ne Datenbank jeden Entwickler wunschlos glücklich macht auch nur in die Nähe der Kapazität von Googels Gesamtspeicher kommt wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
Ich denke darauf kann man sich schon einstellen, denn wenn jeder Entwickler für jedes Spiel immer bei ZERO anfangen muss und dann ein einfacher Grashalm 10 Arbeitsstunden zum modellieren braucht wird es wohl tatsächlich jedes Spielbudget sprengen.
Aber da kommen dann halt die Assets ins Spiel und bei einer realistischen Optik ist das auch nicht weiter schlimm, denn realistischer als echt kann ein Spiel schließlich nicht aussehen. Mit genug Hardwarepower müsste zB Avalanche quasi gar nichts mehr selbst modeln sondern könnte einfach auf die Datenbank von Vue zurückgreifen.
Dass natürlich Charaktere und ein Haufen anderer Sachen weiterhin speziell angefertigt werden müssen ist aber natürlich auch klar.

Man arbeitet heute doch schon längst mit Assets... in zukunft vielleicht mehr als noch heute, aber diese Assets kosten Geld und je mehr sie bewerkstelligen können desto teuerer wird auch die anschaffung solcher Datenbanken. Und detailgrad hat doch nix mit realistischer Optik zutun, die meisten Spiele sind doch heut zu tage eher vom Design her einzigartig (Gears of War, Halo, Deus Ex, Final Fantasy, sprich 90% der Spiele!) und vom Detailgrad nicht weniger Aufwändig als ein Crysis 2.

Was die Umgebung angeht gebe ich dir Recht. Werden doch schon heute ganze Landschaften meist mit Tools generiert und gleichzeigtig mit Vegetation gefüttert (und noch viel mehr). Eigendlich wird das was du ansprichst schon heute gemacht, nur dass in Zukunft weit aus teuere Tools für nötig werden und man vielleicht mehr darauf zurück greifen wird. Finde das allerdings eher traurig, da ich bei den meisten Spielen gerade liebe in eine Fremdartige und Einzigartige Welt einzutauchen zudürfen.

Nach der groben Arbeit die mit Hilfe von Assets getätigt wurden gehts aber ans eingemachte... Hier kommen Model Designer/Zeichner ect ans Werk, diese müssen nun für ihre Modele eine ähnlich hohe Qualität ausarbeiten wie es mit den Tools möglich ist. Sprich Waffen, Einzigartige Gebäude/Räume/Gegenstände/Chatraktere müssen per Hand mit viel höherem Aufwand erstellt werden aber auch die fertig generierte Umgebung muss mit viel höherem Detailgard nachbearbeitet werden.

Bei einem Spiel ala FarCry mag das meiste mit Assets machbar zusein (aber auch hier wird vieles per Hand von 0 auf Entwickelt), wenn wir es aber mit einem Halo oder sogar mit einem Final Fantasy zutun haben, hilft einem eine Datenbank auch nicht mehr viel weiter, da solche Spiele durch einzigartige Geometrie herausstechen, die man eben so nicht in der realen Welt oder aus einer Datenbank heraus findet.

Bleiben wir aber bei einem Spiel das Optisch mehr auf realismus setzt, hier könnte man wirklich fast das komplette Spiel aus Assets generieren am Ende kommt noch der nötige Feinschliff bei dem man nun aber auch viel mehr arbeit hin einstecken muss als noch heute damit das gesammt Bild stimmt. Aber so läuft es auch schon heute, nur das in Zuknft beim Feinschliff mehr Arbeit anfallen wird. Man kann ja schon heute komplette Spiele mit den Assets erstellen die einem Epic und Crytek mit ihren Engines mitgeben, wird ja auch schon zum Teil viel drauf zurück gegriffen.

Man kommt aber nicht drum herum, dass es einfach teuerer wird und bei mir stellt sich die Frage bis zu welchem Punkt es noch finanzell Sinn macht Detailreicher/Komplexer zu entwickeln.
 
Ich sage das der Aufwand nicht größer wird und es eine Lüge von den Videospielherstellern ist, die vor allem dazu dient, den Leuten zu erklären, warum die Spiele im Regal teurer werden.

Alle glauben nur einfach, was detailliert ist, muss aufwendiger gewesen sein, weil es halt logisch ist. Ich glaube sogar bei 3D Modelle ist das Limit zum größten Teil schon erreicht, denn was auch immer dies Auto in Forza 5 oder 6 besser aussehen lässt, es werden kaum mehr Details sein:

Forza_Motorsport_4_Screenshots_8.jpg


Das so was jetzt schon möglich ist, ist eigentlich schon unglaublich find ich, das muss man mal mit den ersten 3D Autos vergleichen. Das kann man sich doch echt stundenlang anschauen, mit Originalbildern vergleichen und man findet nichts, was Turn 10 vergessen hat.

Und teurere Tools? Schon seit der letzten Generation benutzt die Videospielbranche, das selbe, wie die Filmbranche.

Die Spiele der Zukunft werden vor allem echter aussehen, weil die Spiele halt besser gerendert (mit besseren Effekten) werden, durch den Leistungsgewinn.

Das sieht man ja in der Samaritan Demo, bis auf die Haare ist der Charakter nicht detaillierter als die aus Gears of War.
 
Durch bessere Effekte sieht alles einfach besser aus... aber ich sprach vom Detailgrad, und das ein höherer Detailgrad (also das ausarbeiten dessen) nicht mehr Zeit und somit mehr Geld beansprucht ist schwachsinn.

Ist ähnlich wie in einer Tischlerei, will der Kunde einfache Bretter kostet es eben weniger, will es noch irgendwelche Profile ect haben kostet das zusätzliche Arbeitsschirtte und somit mehr Zeit und Zeit ist Geld.


Das Spiele besser aussehen können als heute zeigen doch schon einfache CGI Videos... Bei Forza (Automodellen) mag man wirklich nicht mehr viel mehr herausholen können, aber bei der Umgebung und anderen Details doch schon sehr. Wie gesagt Man vergleiche einfach CGI Videos mit Spielen von heute, wer da dann noch sagt "hö, sehe keinen Unterschied" scheint für mich vielleicht ne Brille zu benötigen.
 
Anubis schrieb:
Ich sage das der Aufwand nicht größer wird und es eine Lüge von den Videospielherstellern ist, die vor allem dazu dient, den Leuten zu erklären, warum die Spiele im Regal teurer werden.

Alle glauben nur einfach, was detailliert ist, muss aufwendiger gewesen sein, weil es halt logisch ist. Ich glaube sogar bei 3D Modelle ist das Limit zum größten Teil schon erreicht, denn was auch immer dies Auto in Forza 5 oder 6 besser aussehen lässt, es werden kaum mehr Details sein:

Forza_Motorsport_4_Screenshots_8.jpg


Das so was jetzt schon möglich ist, ist eigentlich schon unglaublich find ich, das muss man mal mit den ersten 3D Autos vergleichen. Das kann man sich doch echt stundenlang anschauen, mit Originalbildern vergleichen und man findet nichts, was Turn 10 vergessen hat.

Und teurere Tools? Schon seit der letzten Generation benutzt die Videospielbranche, das selbe, wie die Filmbranche.

Die Spiele der Zukunft werden vor allem echter aussehen, weil die Spiele halt besser gerendert (mit besseren Effekten) werden, durch den Leistungsgewinn.

Das sieht man ja in der Samaritan Demo, bis auf die Haare ist der Charakter nicht detaillierter als die aus Gears of War.

Du bist auf einer heißen Spur. Verfolg diese, dring tiefer in die Materie ein und vielleicht entlarvst du bald die Videospiel-Illuminaten. :shock:
 
Anubis schrieb:
Die Spiele der Zukunft werden vor allem echter aussehen, weil die Spiele halt besser gerendert (mit besseren Effekten) werden, durch den Leistungsgewinn.

Das sieht man ja in der Samaritan Demo, bis auf die Haare ist der Charakter nicht detaillierter als die aus Gears of War.

Wenn ein Video gerendert wird hat das nichts mit Effekten zu tun. Du kannst ein Video bloß "aufhübschen" durch z.B. andere Farben, aber die Videos ohne Effekte (Animation, Texturen usw.) muss vorher auch erst einmal erstellt werden.

Ach ja Samaritan ist Echtzeit auf Xbox 3 spielbar, das heißt schon mal was. Denn das Video alleine könnte man so auch auf der alten Xbox laufen lassen.
 
Copado schrieb:
Anubis schrieb:
Die Spiele der Zukunft werden vor allem echter aussehen, weil die Spiele halt besser gerendert (mit besseren Effekten) werden, durch den Leistungsgewinn.

Das sieht man ja in der Samaritan Demo, bis auf die Haare ist der Charakter nicht detaillierter als die aus Gears of War.

Wenn ein Video gerendert wird hat das nichts mit Effekten zu tun. Du kannst ein Video bloß "aufhübschen" durch z.B. andere Farben, aber die Videos ohne Effekte (Animation, Texturen usw.) muss vorher auch erst einmal erstellt werden.

Ach ja Samaritan ist Echtzeit auf Xbox 3 spielbar, das heißt schon mal was. Denn das Video alleine könnte man so auch auf der alten Xbox laufen lassen.

Ist dann wieder die Frage (wie Spielor schon sagte), unter welchen bedienungen die Demo läuft. Läuft sie mit den selben Effekten (sprich auf Maximum) und in welcher Auflösung und überhaupt, gibt es komplexe Physik und oder Action/KI?
 
Cycron schrieb:
Und detailgrad hat doch nix mit realistischer Optik zutun
:skep:

Eigendlich wird das was du ansprichst schon heute gemacht, nur dass in Zukunft weit aus teuere Tools für nötig werden und man vielleicht mehr darauf zurück greifen wird. Finde das allerdings eher traurig, da ich bei den meisten Spielen gerade liebe in eine Fremdartige und Einzigartige Welt einzutauchen zudürfen.

Wenn die Technik einen bestimmten Realismusgrad erreicht hat, werden sich die Spiele die einen realistischen Grafikstil wählen optisch eh immer ähneln, denn es gibt nunmal keine 2 Wege eine realitätsnahe Optik darzustellen. Wenn dich das stört müsste es dich auch bei Filmen stören, dass sie alle "gleich" aussehen.
Die Spielwelten müssen sich dann eben durch den Aufbau der Spielwelt und Farbgebung grafisch voneinander differenzieren, wie es Filme auch tun. Zusätzlich gibt es ja auch immer noch Spiele die einen weniger realistischen Ansatz wählen (wie zB. Samaterian) und die müssen dann eben nicht so detailliert gestaltet sein wie es für eine realistische Grafik notwendig ist.

Nach der groben Arbeit die mit Hilfe von Assets getätigt wurden gehts aber ans eingemachte... Hier kommen Model Designer/Zeichner ect ans Werk, diese müssen nun für ihre Modele eine ähnlich hohe Qualität ausarbeiten wie es mit den Tools möglich ist. Sprich Waffen, Einzigartige Gebäude/Räume/Gegenstände/Chatraktere müssen per Hand mit viel höherem Aufwand erstellt werden.

Das hab ich ja auch schon gesagt

Bei einem Spiel ala FarCry mag das meiste mit Assets machbar zusein (aber auch hier wird vieles per Hand von 0 auf Entwickelt), wenn wir es aber mit einem Halo oder sogar mit einem Final Fantasy zutun haben, hilft einem eine Datenbank auch nicht mehr viel weiter, da solche Spiele durch einzigartige Geometrie herausstechen, die man eben so nicht in der realen Welt oder aus einer Datenbank heraus findet.

Ich sagte ja das man für Spiele der "fantastischeren" Art auch einiges selbst erstellen müsste. Trotzdem dürfte es eine massive Erleichtung sein, nicht jede Wolkenformation, Gräser, Steine, Patronenhülsen usw neu machen muss. Zusätzlich sind dies meist auch Spiele deren Grafikstil ich eher dem typischen CGI Look zuordnen würde, der, wie gesagt, einen nicht so hohen Detailgrad bietet wie es eine realistische Optik erfordern würde.
Und Halo ist mit seinen sterilen und detailarmen Metallgebilden wohl ohnehin kein Problem. Das sieht vermutlich auch in 20 Jahren noch so aus wie heute, wenn man bedenkt wie wenig sich da getan hat und vermutlich werden sie dann immer noch die Engine aus den 90ern verwenden...


Man kommt aber nicht drum herum, dass es einfach teuerer wird und bei mir stellt sich die Frage bis zu welchem Punkt es noch finanzell Sinn macht Detailreicher/Komplexer zu entwickeln.

Die Hersteller machen wohl noch genug Gewinn mit ihren Spielen...Blockbuster-Spiele übertreffen ja teils die Einnahmen von Blockbusterkinofilmen und das obwohl ihre Produktionskosten niedriger waren. Aber es ist gut möglich, dass die Spiele dann weniger Gewinn abwerfen. Aber so lange sie noch Gewinn machen ist das ja kein Problem. Wenn die Hersteller das nicht akzeptieren können und einfach aufhören die Technik voranzutreiben müssen sie auch damit klar kommen, dass vielleicht ein Teil ihrer Kundschaft (so wie ich) einfach aufhören werden die Spiele zu kaufen. Wenn sich das für die rentiert hab ich Pech gehabt, aber falls die Verluste durch entgangene Käufe die eingesparten Kosten übersteigen, dann werden sie wohl weiter produzieren und mit etwas geringeren Gewinnmargen leben müssen.
 
Spielor schrieb:
Die Hersteller machen wohl noch genug Gewinn mit ihren Spielen...Blockbuster-Spiele übertreffen ja teils die Einnahmen von Blockbusterkinofilmen und das obwohl ihre Produktionskosten niedriger waren. Aber es ist gut möglich, dass die Spiele dann weniger Gewinn abwerfen. Aber so lange sie noch Gewinn machen ist das ja kein Problem. Wenn die Hersteller das nicht akzeptieren können und einfach aufhören die Technik voranzutreiben müssen sie auch damit klar kommen, dass vielleicht ein Teil ihrer Kundschaft (so wie ich) einfach aufhören werden die Spiele zu kaufen. Wenn sich das für die rentiert hab ich Pech gehabt, aber falls die Verluste durch entgangene Käufe die eingesparten Kosten übersteigen, dann werden sie wohl weiter produzieren und mit etwas geringeren Gewinnmargen leben müssen.

Hat da mal jemand ein paar Zahlen parat? Ich hab absolut keine Ahnung, was ein heutiges Videospiel in der Entwicklung kostet. Sind wir da schon auf Filmniveau? 50 Mio oder 100 Mio $??
 
In einem kürzlich veröffentlichten Report seitens M2 Research wurden einige interessante Zahlen im Bezug auf die Entwicklung und Produktion aktueller Videospiele genannt...

Im Durchschnitt liegen die Herstellungskosten pro Spiel zwischen 18 und 28 Millionen US-Dollar, Toptitel schlagen aber gut und gerne mit bis zu 40 Millionen US-Dollar zu Buche. Als Beispiele wurden hier der PS3-exklusive Racer Gran Turismo 5 (60 Millionen $) und der im November letzten Jahres veröffentlichte Shooter-Hit Call of Duty: Modern Warfare 2 (50 Millionen $) genannt. Ein reguläres Projekt das nur für eine Plattform veröffentlicht wird liegt durchschnittlich bei etwa 10 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu den oben genannten Games ja fast schon ein Schnäppchen! ;-)

Allerdings spült nicht jedes Spiel die entsprechenden Umsätze in die Kassen um die teils gigantischen Entwicklungskosten zu tragen. Obwohl die Absatzzahlen auf dem Videospielmarkt um 10% gestiegen sind verkaufen sich nicht alle Games gut, außerdem seien die Entwicklungs- und Herstellungskosten laut Robert Walsh – Geschäftsführer von Krome – in den letzten Jahren auf das Doppelte bis Dreifache angewachsen.

Verkauft sich ein Spiel nicht gut ist nicht nur die ganze Arbeit, sondern auch das horrende Budget verloren – was das vor allem für kleinere Entwickler und Publisher bedeuten kann hat man in letzter Zeit leider viel zu häufig gehört! Natürlich gibt es auch gegenteilige Beispiele wie etwa Modern Warfare 2 welches bereits in den ersten fünf Tagen nach Release einen Umsatz von sage und schreibe 550 Millionen US-Dollar erzielte.
Quelle
 
ein durchschnittliches Spiel kostet also gerade mal 18 Mio. und die 50 Mio für MW2 kann ich auch nicht so recht glauben, da die ja wirklich NICHTS gemacht haben außer ein paar neue Level zu basteln und das Spiel insgesamt deutlich schlechter zu machen als seinen Vorgänger.
Wenn jetzt also in der nächsten Gen die Durchschnittskosten bei 50 Mio liegen ist das doch kein Problem wenn sich die Spiele oft genug verkaufen und das tun sie ja offensichtlich. Klar bleiben da einige kleinere Entwickler auf der Strecke...aber so ist es halt.
Auf jeden Fall ist ein GTA in Top Grafik das in der Entwicklung 300 Mio kostet doch gar kein Problem wenn man sich überlegt wie viele Kopien davon verkauft werden. Mit den Topmarken von denen man so eine hyperrealistische Optik zurecht erwartet darf verdienen sich die Publisher so oder so dumm und dämlich.
 
Spielor schrieb:
ein durchschnittliches Spiel kostet also gerade mal 18 Mio. und die 50 Mio für MW2 kann ich auch nicht so recht glauben, da die ja wirklich NICHTS gemacht haben außer ein paar neue Level zu basteln und das Spiel insgesamt deutlich schlechter zu machen als seinen Vorgänger.

Denke auch manchmal da müssen doch mehr PR-Manager und Finanz/Wirtschafts-Typen sitzen als Entwickler bei Activision...
 
Hinzu kommt, dass Videospiele mehr und mehr Einzug in die Gesellschaft erhalten. Ich denke man kann davon ausgehen, dass sie vom Stellenwert her bald schon zum Kinofilm aufgeschlossen haben. Und die können es sich immerhin auch leisten, eine Menge Geld zu verbrennen und das bei gerade mal paar Euro pro Kinokarte bzw. 10-20 Euro für den Verkauf. Ein Spiel kostet ja auch deutlich mehr, demnach müssten auch teurere Produktionen zu stemmen sein. Behaupte ich jetzt einfach mal so als Laie.
 
Copado schrieb:
Spielor schrieb:
ein durchschnittliches Spiel kostet also gerade mal 18 Mio. und die 50 Mio für MW2 kann ich auch nicht so recht glauben, da die ja wirklich NICHTS gemacht haben außer ein paar neue Level zu basteln und das Spiel insgesamt deutlich schlechter zu machen als seinen Vorgänger.

Denke auch manchmal da müssen doch mehr PR-Manager und Finanz/Wirtschafts-Typen sitzen als Entwickler bei Activision...

Das denke ich mir auch immer :ugly:
Da ja die Gamesbranche sich gerne als modern sieht, werden wohl auch die Firmen modern betrieben. Es kommen also auf eine schaffende Kraft 2 Verwaltungsangestellte und drei BWLer (oder irgendwas anderes wirtschaftsmäßiges) die dem Schaffenden einerseits Klötze in Form von nutzlosem Papier zwischen die Beine werfen und anderenseits mit tollen produktivitätssteigernden Änderungen ankommen die im Endeffekt absolut nichts bringen, dafür kommen die Vorschläge aber gleich von drei "Experten" :gerri:

Vor allem weils auch hier im Forum mal Berichte (von Activision?) gepostet wurden, in denen behauptet wurde MW2 hätte 200 Mio $ gekostet :lol:
 
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