Jop, das macht angesichts der heutigen Komplexität der hardwarenahen Spiele-/Engineprogrammierung absolut Sinn, bei der gewohnten Architektur (PowerPC) zu bleiben.
So müssen sich die Entwickler nur wenig umstellen, das macht die Entwicklung der ersten Spiele günstiger und weniger frustig, als wenn man sich in eine komplett neue Architektur reinfinden muss, komplett neuen Assembler lernen, mit komplett neuen Hardware-Besonderheiten umgehen muss usw.
MS wird schon wissen, dass sie bei Multiplattformtiteln einen Großteil ihres Erfolges liegen haben und dieser Erfolg nicht zuletzt auf der anscheinend sehr leicht zu programmierenden Hardware basiert, zumindest im Vergleich zur PS3.
Und da Sony viel Schelte für ihre sperrige und komplexe Hardware bekommen hat, werden sie gezwungen sein, von der Cell-Architektur weg zu gehen, auch etwas einfacheres und PC-näheres zu nehmen, wodurch die neue MS-Kiste bei Entwicklern zu Beginn der nächsten Gen wieder nen Vertrauens- und Symathievorsprung erfährt.
Man kann sagen: Durch die komplexe PS3 ist Sony jetzt in einer Zwickmühle. Sagen sie "ne, wir bleiben beim Cell, solangsam haben die Studios den Dreh raus", kriegen sie Schelte, wieso sie nicht ne einfachere Architektur nehmen. Sagen sie aber "wir nehmen Komponenten, die nach bekanntem Schema funktionieren", muss sich jeder Entwickler mit komplett neuen SDKs auseinandersetzen, was vor allem zum Start der Gen Nachteile bei Multiplattformtiteln bringen wird...