Jiders
Don't touch the hair!
Nö.
5 gerettete Personen sind 5 zuviele auf der Welt.
Eher andersrum.
In Wahrheit bist du bestimmt ein ebenso liebenswerter Menschenfreund wie ich, dein geliebter Jiders

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Nö.
5 gerettete Personen sind 5 zuviele auf der Welt.
Eher andersrum.

Ich glaube, ein qualifizierter Beitrag täte dem Thread gutWas sagt ein Philosophiestudent dazu? Interessiert mich wirklich, darf also ruhig ausführlich werden!
Ich weiss es nicht, kann ich hier hinter der Bequemlichkeit des Bildschirms nicht sagen.
Würde aber vermuten, dass ich nicht eingreifen würde wenn ich dann durch mein eingreifen ein Mensch gezielt und bewusst umbringen würde. Selbst wenn es andere rettet. Aber das ist ja keine Mathematik, keine Summe des kleinsten Übels. So oder so würde man sich wahrscheinlich Vorwürfe machen, mit dem Unterschied dass es einmal ein tragischer Unfall ist und einmal eine bewusste, gezielte Entscheidung jemanden absichtlich sterben zu lassen.
Natürlich gibt es hier keine "Optimallösung", nach der alle Menschen gerettet werden. Aber gerade deshalb ist es ja auch ein moralisches Dilemma. Es geht einfach darum, für sich zu beurteilen, was man moralisch besser verantworten kann.
Und nicht darum, "der Held" zu sein...
Mein Problem bei einem Eingreifen wäre, dass ich mich mir anmaße, über Leben und Tod zu entscheiden. Das ist in Ordnung, wenn man Leben rettet, aber nicht, wenn man entscheidet, WER Leben darf. Das ganze anhand arithmetischer Überlegungen zu entscheiden fand schon Cpt. Picard scheiße... ich schließ mich da an
Edit: mit "entscheiden" meine ich: Ich maße mir an, den Lauf der Dinge zu ändern. Mir ist klar, dass ich auch über Leben und Tod entscheide, wenn ich mich entscheide, nichts zu tun. Dass ich aber ein Faktor bin, der da eingreift und den einen tötet, der ohne mich gelebt hätte, find ich schwierig. Insbesondere wenn ich mir das Beispiel mit dem dicken Mann auf der Brücke vorstelle. Ich überwinde eine Barriere und handle aktiv. Dadurch stirbt jemand, der ohne mich leben würde. Ob das nun ein umgelegter Schalter oder ein beherztes von der Brücke schubsen ist. Ach geil, echt nicht einfach![]()
und wenn der dicke dein Vater ist?
klaro, aus utilitaristischer Sicht meine ich natürlich.
Was hier der einzelne macht ist relativ uninteressant und auch das Experiment verstehe ich nicht wirklich.
Jeder Mensch wird neutral geboren und der Rest ist zum größeren Teil Erziehung.
Wenn man es so will entscheide ich mich anscheinend gegen das Leben der 5. Ich bin nicht das Zünglein an der Waage, in einer Welt in der Jemand dick genug sein kann um einen Zug zu stoppen weiß derjenige auch das er das schaffen kann, die Entscheidung obliegt also ihm, schubsen würde ich da niemanden. Das nennt sich Darwinismus, wer so blöd ist auf Bahngleisen rumzulaufen die nicht abgesichert sind sollte in der Regel ob der Gefahr aufgeklärt sein die da drohen könnte.Nein, er entscheidet sich nicht selbst. Das Szenario ist, dass du die Möglichkeit hast, den Dicken, der vor dir läuft, auf die Gleise zu schubsen, um die Bahn zu stoppen. Stoppst du sie nicht (und eine andere Möglichkeit gibt es in dem Moment nicht), fährt die Bahn auf eine Gruppe von fünf Personen zu und tötet diese. Du hast also die Wahl, entweder nicht einzugreifen und somit den Tod der fünf Menschen gewissermaßen zu akzeptieren, oder aber - und das unterscheidet die Fälle - aktiv einen Menschen zu töten (indem du ihn auf die Gleise schubst), um fünf andere zu retten. Dieses Szenario ist deontologisch nicht tragbar, da man den Menschen als Mittel zum Zweck benutzt, was ausgeschlossen wird. Wie bereits erwähnt, kommt es hier ja nur auf die Handlung als solche an. Deshalb könnte man das Umleiten wohl noch akzeptieren, da die Handlung selbst hier Gutes beabsichtigt (nämlich die Rettung von fünf Menschen) und die Konsequenzen einer Handlung diese selbst eben nicht "schlecht" machen.
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