Die Verkaufszahlen und die Beliebtheit geben From Soft und Team Ninja einerseits Recht.
IMO liegt es aber auch mehr am Spielkonzept an sich. Die Sache ist nämlich, dass mich abseits des Schwierigkeitsgrades einfach mehr diese Welten reingezogen haben - und vor allem die Belohnungen immer mit tollen Bosskämpfen.
Souls, Nioh, Sekiro sind für jeden individuell anders schwer. Ich fand z.B. die beiden Nioh Teile leichter als alles, was es von From Soft gibt.
Dieses drauf pochen, dass die Spielkonzepte nur mit einem harten SG funktionieren finde ich sehr elitär und arrogant. Viele Veteranen sagen doch selber: Mit meinem Build ist das Spiel praktisch ein easy Mode. Ja, warum wird dann genau so gespielt? Vielleicht, weil das auch Spaß macht? Und warum darf das Spiel nur den geduldigsten oder talentiertesten gefallen?
Ein Easy Mode wäre für andere sicherlich trotzdem noch fordernd. Hier schließt man aber von vorn herein direkt sehr viele Menschen aus, die diese Spiele gern spielen würden.
Bei anderen Spielen hat man doch auch die Wahl, ob man durchspazieren möchte oder auf die Fresse kriegen will. Ja, man macht sich ein Last of us etwas kaputt, wenn man es auf leicht spielt und es ist im zweithöchsten SG für viele am besten, aber ich fände es auch sehr arrogant, wenn man hier sagen würde: Weg mit den leichten Schwierigkeitsgraden und den Barrierefreiheitsmodi - nur wer gut ist darf das Spiel richtig erleben.
Nioh war mit dem Verlangsamungszauber und der Wiederauferstehung auch so lächerlich einfach... Wurde damit auch das Erlebnis kaputt gemacht? Nö!