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Wie seht ihr die Zukunft?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jein. Wirklich weg ist es nicht, es sei denn Du schießt es ins All. Es ist immer die Frage, ob es wirtschaftlich ist, die Substanzen zu gewinnen. Die Ölförderung in der Nordsee oder in den Ölsänden Kanadas war bis vor kurzem auch nicht wirtschaftlich, genauso wie die Restmengen in konventionellen Bohrlöchern.

Zzt. wird z.B. über die Ausbeutungsrechte bei alten Müllkippen spekuliert. In den letzten Jahrzehnten sind da soviel Sekundärrohstoffe gelandet, daß sie sich als Goldminen (wortwörtlich) erweisen könnten.

So gesehen, ist alles ständig wiederverwertbar, ist nur eine Frage des Aufwands. Man kann natürlich darüber spekulieren, daß in einigen hundert Jahren alles so pulverisiert ist, daß es sich nicht mehr lohnt. Aber daß erleben wir alle nicht mehr und wer weiß: bis dahin hat vielleicht schon jemand einen Universalreplikator erfunden :D

Edit: Das verbrannte Öl/Kohle/Gas gibt's natürlich nicht zurück. Ein Großteil ist aber z.B. durch Pflanzenöl ersetzbar. Wieviel Mineralöl tatsächlich nicht substituierbar ist, wäre mal interessant zu wissen.
 
Urgs schrieb:
Glaube, wir müssen uns um das Trinkwasser mehr Gedanken machen als um Ressourcen.

Nö, mit billiger Energie stelle ich Dir an jeden Küstenstreifen eine Entsalzungsanlage. Wenn DeserTec in 40 Jahren tatsächlich existieren wird/würde, wäre eine Begrünung der Sahara kein Thema mehr. Energie ist immer der Knackpunkt. Damit kann man fast alles Andere substituieren.
 
Cale schrieb:
Urgs schrieb:
Glaube, wir müssen uns um das Trinkwasser mehr Gedanken machen als um Ressourcen.

Nö, mit billiger Energie stelle ich Dir an jeden Küstenstreifen eine Entsalzungsanlage. Wenn DeserTec in 40 Jahren tatsächlich existieren wird/würde, wäre eine Begrünung der Sahara kein Thema mehr. Energie ist immer der Knackpunkt. Damit kann man fast alles Andere substituieren.
Nützt dir nichts wenn die Megacitys wie Bangkok nicht mal ein vernünftiges Wasserversorgungsnetz oder Abwasseresystem haben ;)
 
Cale schrieb:
Ich denke nicht, daß ein paar Rohre (selbst für solche Megacities) ein globales Problem darstellen ;)
Ein paar Rohre ^^
Bangkok z.B hatte gar kein Abwassersystem, da haben die vor ein paar Jahren erst mit angefangen und die Thais sind noch zivilisiert.
Mexiko Stadt und Konsorten sind da noch grössere Probleme,glaub mir mit ein paar Rohren da hinlegen komst du alleine nicht hin,der unkontrollierte Zuwachs in den Megacitys ist das Problem ;)
 
Ja, schon klar, daß das ein Problem ist.

Aber neben dem Verschwinden des Öls und anderer Resourcen, dem Kampf um das Wasser, der Erderwärmung und der nächsten Austragung des Eurovision Songcontests, ist es halt ein klitzekleines bißchen weniger kompliziert dieses Problem zu lösen. Nur einen kleinen Hauch :D
 
Nicht wirklich wenn z.b. Städte wie Jakarta da wachsen wo normalerwesie kein vernüftiger Mensch eine Stadt hinbauen würde, aber lassen wir das sonst drehen wir uns im Kreis ;)
 
Obwohl Cale und Osa Recht haben und es uns objektiv immer besser geht, und obwohl ich eigentlich immer sehr optimistisch bin, sehe ich für unsere Zukunft eher schwarz :D
Um so´n bisschen zur Weasels Ausgangsfrage mit dem Kinder bekommen zurück zu kommen (weil ich auch selbst in einem Alter bin, wo man sich darüber Gedanken macht); selbst wenn es nun rasant bergab geht, ich würde trotzdem ein Kind in die Welt setzen, denn (Achtung, jetzt wird es romantisch verklärt/kitschig) ein paar wenige gute Momente können viel Leid aufwiegen. Es gibt einfach Sachen die muss man erlebt haben.
 
Wobei ja auch die Frage ist, worauf man "uns geht es heute besser als früher" begründet. Klar, heute gibts Smartphones, Flachbildfernseher, neue medizinische Entdeckungen. Dafür ist das Leben schnelllebiger geworden. Früher hatte man einen oder zwei Jobs fürs ganze Leben, heute im schlimmsten Fall dutzende, die Medien umlaufen einen immer schneller, dauernd muss man seine Aufmerksamtkeit hin und her switchen. Durch die längere Lebenserwartung wird man heute entweder mit Krebs oder Alzheimer belohnt - oder mit beidem. Ich persönlich denke, dass die Generation unserer Eltern das beste Leben hatte, während es bei uns in einigen Bereichen wieder bergab geht.
 
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