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Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, da habe ich mich schon umgesehen. Leider gibt es wohl keine Möglichkeit eine Domain-Negativ-Liste zu erstellen. Ärgerlich so was.

Trotzdem Danke für den Tipp :knuddel:
 
In dem Fall suche ich immer mit:

Suchbegriff -geizhals -ebay -idealo

usw.

Immer wenn ein neuer Preisvergleich kommt, wird der ausgegrenzt.

Wenn du Opera als Browser nutzt, dann könntest du dir eine umfangreiche Ausschussliste markieren und als "Notiz" hinterlegen. Wenn du dann in Zukunft etwas suchst musst du nur noch rechts ins Feld klicken und "Notitz einfügen" wählen.
 
Moinsen,
mal ne Frage.
Ist VDSL 25 deutlich schneller als DSL16000?
Wo mit lad ich schneller runter? Was ist besser zum zocken? ;D

Und mein Router würde auch VDSL25 können oder?
http://www.netgear.de/Produkte/Router/ModemGatewayRouter/DG834GTB/index.html
 
Hier sind doch ein paar kluge Köpfe.
Ich habe schon öfters mal gehört, dass es von der co2 Bilanz her besser sein kann keine lokalen Produkte zu kaufen sondern welche, die über den See- oder Flugweg über tausende Kilometer importiert wurden.
Das klingt natürlich erstmal total widersinnig.

Jetzt bin ich aber wieder über einen Artikel gestolpert wo so etwas angedeutet wird.

http://www.abc.net.au/news/stories/2010/03/22/2852289.htm

"He says there is evidence to suggest that sourcing locally produced food actually creates more carbon emissions than buying something imported from another country."


Findet Ihr andere Quellen/Fakten darüber?
Nur weil es solche Kampagnen wie "buy local" gibt heißt es ja noch lange nicht, dass das wirklich was bringt (co2 footprint mäßig)
 
eMKay schrieb:
Hier sind doch ein paar kluge Köpfe.
Ich habe schon öfters mal gehört, dass es von der co2 Bilanz her besser sein kann keine lokalen Produkte zu kaufen sondern welche, die über den See- oder Flugweg über tausende Kilometer importiert wurden.
Das klingt natürlich erstmal total widersinnig.

Jetzt bin ich aber wieder über einen Artikel gestolpert wo so etwas angedeutet wird.

http://www.abc.net.au/news/stories/2010/03/22/2852289.htm

"He says there is evidence to suggest that sourcing locally produced food actually creates more carbon emissions than buying something imported from another country."


Findet Ihr andere Quellen/Fakten darüber?
Nur weil es solche Kampagnen wie "buy local" gibt heißt es ja noch lange nicht, dass das wirklich was bringt (co2 footprint mäßig)

Prinzipiell ist das "buy local" schon richtig. Die Sache kippt nur, wenn du z.B. regionale Erdbeeren im Winter in Deutschland kaufst, die in einem extrem beheizten und künstlich belichteten Gewächshaus gezogen wurden. Dann sind sogar die Flugerdbeeren aus Übersee besser in der CO2 Bilanz. Bei Erdbeeren macht man das soweit ich weiß nicht mit den Gewächshäusern. (Rechnet sich wahrscheinlich nicht.) Ist nur ein überspitztes Beispiel.
Aber das Prinzip ist klar. Regional und saisonal hängt dabei eng zusammen.
 
Das ist imho genau der selbe Scheiß wie bei den Bio-Diskussionen. Es mag einzelne Ausnahmen oder schwarze Schafe geben, aber es sind vermutlich einfach nur Ausnahmen und nicht die Regeln. Zumindest kann ich es mir nicht vorstellen.
 
Eigentlich ist das ganz einfach.

saisonal/regional, pflanzlich, frisch, fettarm ---> gute CO2 Bilanz

von weit weg eingeflogen, tierisch, fettreich, tiefgefroren ---> schlechte CO2 Bilanz
 
@Hoover

Hast du den Artikel gelesen?
Weil ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Es wird das Beispiel mit Neuseeland und den Schafen angesprochen. Die können Schafe einfach dadurch wie ihr Land und Klima geschaffen ist viel günstiger produzieren als andere Länder. Da sagt der Herr vom Auswärtigen Amt nun, dass es günstiger vom CO2 footprint besser ist das Fleisch von da zu kaufen als lokal.

Da spielen sicherlich wieder viele Faktoren bei wie kaufe ich es beim Bauern, der nur ein paar Schafe hat, selbst schlachtet oder groß produziert in Deutschland.
Aber er sagt ja auch, dass man davon ausgehen kann dass wenn das Produkt billig ist der CO2 footprint auch gut ist, da Energie so einen großen Teil bei der Produktion spielt und da suche ich doch irgendwie Fakten zu.
 
eMKay schrieb:
@Hoover

Hast du den Artikel gelesen?
Weil ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Es wird das Beispiel mit Neuseeland und den Schafen angesprochen. Die können Schafe einfach dadurch wie ihr Land und Klima geschaffen ist viel günstiger produzieren als andere Länder. Da sagt der Herr vom Auswärtigen Amt nun, dass es günstiger vom CO2 footprint besser ist das Fleisch von da zu kaufen als lokal.

In ganz wenigen Einzelfällen mag das stimmen. Aber das liegt in erster Linie daran, wie das Tier gefüttert und wie es gehalten wird. In Neuseeland fressen die Schafe in vielen Fällen einfach Gras auf natürlich gewachsenen riesigen Wiesen. Wenn du bei uns Schafprodukte aus konventioneller Zucht kaufst, kriegen die wahrscheinlich irgendein hochverarbeitetes, leistungssteigerndes Futter, dass insgesamt dann trotz des Transports in diesem speziellen Fall die CO2 Bilanz kippen lassen kann. Abgesehen davon werden eventuell noch Waldflächen gerodet um Ställe zu bauen, die beheizt werden, usw. Wenn du hingegen Bio Schafskäse aus regionaler Zucht kaufst wird die CO2 Bilanz, wegen der Richtlinien für die Produktionsbedingungen schon wieder deutlich besser aussehen.
Abgesehen davon ist der Herr vom auswärtigen Amt ja sicher aus wirtschaftlichen Gründen auch nicht ganz unbefangen. ;)

eMKay schrieb:
Da spielen sicherlich wieder viele Faktoren bei wie kaufe ich es beim Bauern, der nur ein paar Schafe hat, selbst schlachtet oder groß produziert in Deutschland.
Aber er sagt ja auch, dass man davon ausgehen kann dass wenn das Produkt billig ist der CO2 footprint auch gut ist, da Energie so einen großen Teil bei der Produktion spielt und da suche ich doch irgendwie Fakten zu.

Ich glaube kaum das Energie einen Großteil der Kosten verursacht. Es spielt eher das vergleichsweise niedrige Lohnniveau der Arbeitnehmer eine Rolle.
Wenn du das Beispiel argentinisches Rindfleisch nimmst:
1) Die Hersteller roden den Regenwald für Weideflächen --> fürs Klima eine Katastrophe.
2) Sie beziehen Mastfutter aus Soja, für das im konventionellen Anbau noch mehr Regenwald draufgeht. --> fürs Klima eine Katastrophe.
3) Sie transportieren das einvakuumierte Fleisch gekühlt nach Deutschland. --> fürs Klima schädlich.
Das Fleisch ist dennoch nicht teurer als Rindfleisch aus biologischer Produktion in Deutschland. Die ganzen Transportwege für Fleisch, Futter, Rodung und was da sonst noch alles dran hängt wirken sich kaum aus. U.a. auch weil die Arbeitnehmer dort so schlecht bezahlt werden.

Ich kenne auch keine ernstzunehmende Studie, die das von dir angesprochene belegt. Meistens werden solche Studienergebnisse von irgendwelchen Konzernen gesponsort, die genau dieses Ergebnis haben möchten, um keine Einbrüche bei ihren schmutzigen Geschäfte hinnehmen zu müssen.


Aber ich frag meine Frau nochmal, ob sie eine Studie zu der These kennt. Sie arbeitet im Klimaschutz. Darf ich dich fragen, warum du dich für das Thema interessierst? Referat? Abschlussarbeit? Oder einfach so?
 
Mein Frau hat mir noch einen Link genannt:
http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xchg/projektklima/hs.xsl/aktuell.htm

Da sind auch sehr viele PDFs zu wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema verlinkt.
Das sollte dir weiterhelfen.

Übrigens dies, je billiger ein Produkt ist umso weniger Energie wurde verbraucht, umso klimafreundlicher ist es, ist definitiv total falsch.
 
Ne kleine Mathefrage bzw. wie man das korrekt schreibt.

Ich hab diese Gleichung: 22.700 x 1,05^x (="hoch x") = 55.000

Nach umformen steht da dann 1,05^x = 55.000/22.700 ~ 2,423

Nun tüddel ich da was mim Log, damit ich das Ding nach x auflösen kann, Rechnung sollte stimmen denke ich (?), nur bin ich mir nich sicher, ob rechts unter den log noch irgendwie en kleines x z.B. kommt oder irgendwas, k.a., also so dass es formal korrekt ist.

x = log 2,423 / log 1,06 (also hier jeweils unten rechts beim log).


Edit: Oder muss es sogar ln sein, das Ergebnis is das gleiche irgendwie :? Arghl
 
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