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Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
Wenn Du nicht weißt, daß das Ding (Hammer) aus Eisen und Holz ist, weißt Du auch nicht, daß man damit einen Nagel einschlagen kann. Wenn es aus Pappmaché ist funktioniert das nicht. So gesehen muß man zuerst wissen was es ist, um über seine mögliche Funktion zu spekulieren.

Das ist Philosophie, damit kommt man nie auf einen Konsenz :p

Das ist doch Unsinn. Auschlaggebend ist immer der Handlungserfolg. Ich will etwas tun, welche Gegenstände kann ich dafür nehmen. Später kann ich das Ding nennen wie ich will, das ist völlig egal. Wenn ich jetzt mit nem blauen Plastikhammer auf ner Baustelle anrücke und dem Vorarbeiter sage, dass ich Werkzeug mitgebracht hab und dabei meinen blauen Plastikhammer in die Luft halte, dann lacht der mich aus.
 
Ja, aber das ist doch ein ganz anderer Ansatz. Du gehst davon aus, daß Du die Gegenstände bereits kennst und dann denjenigen Gegenstand auswählst, der Dir logischerweise am sinnvollsten erscheint.

Das kann man nicht mit der Problematik in der Astrophysik vergleichen, wo man eben nicht alles kennt.
 
Wenn sich eine Kassiererin verzählt und mir zuviel geld rausgiebt oder zu wenig berrechnet und ich es ihr nicht sage.

Bin ich dann

A: verlogen

B: heuchlerisch

C: ein Betrüger

??????
 
Cale schrieb:
Ja, aber das ist doch ein ganz anderer Ansatz. Du gehst davon aus, daß Du die Gegenstände bereits kennst und dann denjenigen Gegenstand auswählst, der Dir logischerweise am sinnvollsten erscheint.

Das kann man nicht mit der Problematik in der Astrophysik vergleichen, wo man eben nicht alles kennt.

Nein, das ist NICHT mein Ansatz. Mein Ansatz ist, dass ich versuche irgendetwas zu tun. Mir überlege, wie ich das Ziel umsetzen kann. Das, was ich benutze bekommt seine Bedeutung aber nur dadurch, dass es mir hilft. Dabei probiere ich natürlich ganz pragmatisch aus, was mir helfen könnte.
Ich will etwas in die Wand hauen, und probieren 10 Gegenstände aus. Das was mir dabei am besten nutzt, dass ist mein Schlagwerkzeug.....welches ich zum Beispiel Hammer nennen kann.

Das Problem mit der dunklen Materie ist einfach: Wir haben hier eine Theorie aufgestellt. Die Theorie ist sozusagen der Gegenstand, den ich verwenden will. Jetzt stelle ich fest, dass meine Theorie so nicht das Leistet, was ich davon erwarte. Deshalb erdenke ich mir dann Dinge wie die "dunkle Materie" etc, damit es wieder passt. Das ist ein ungültiges Ad-Hoc-Verfahren. Da man sich gar nicht vorstellen kann, was die dunkle Materie eigentlich sein soll, sie wäre eben nützlich.
Das ist hier wirklich ein ich weiß, was es ist......deshalb muss das Universum auch so funktionieren, wie meine Theorie. Das ist meiner Meinung nach aber falsch.
Hier wählt man nicht das, was am besten nutzt, sondern wir versuchen das Ergebnis so dazustellen, dass es einfach passt.
 
Wenn Du eine Theorie hast, die funktioniert und ohne Dunkle Materie aushommt: nur her damit! Wenn Du keine hast, hast Du nichts.

Alle Anderen haben aber wenigstens eine Theorie, die fast funktioniert. Und es ist ja nicht so, daß sich diese ach so fehlerhafte Theorie einfach irgend jemand aus den Fingern gesogen hat. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bisher unwiederlegt sind. Solange Du nicht eine Bessere hast oder wenigstens die Existenz der dunklen Materie widerlegt hast, bist Du in der Bringschuld.
 
Cale schrieb:
Wenn Du eine Theorie hast, die funktioniert und ohne Dunkle Materie aushommt: nur her damit! Wenn Du keine hast, hast Du nichts.

Alle Anderen haben aber wenigstens eine Theorie, die fast funktioniert. Und es ist ja nicht so, daß sich diese ach so fehlerhafte Theorie einfach irgend jemand aus den Fingern gesogen hat. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bisher unwiederlegt sind. Solange Du nicht eine Bessere hast oder wenigstens die Existenz der dunklen Materie widerlegt hast, bist Du in der Bringschuld.

Logisch, müsste ich mit der Theorie aufwarten, die gleich viel erklärt und weniger Faktoren braucht. Das ist ja sozusagen der heilige Gral, der Theorie. Nur darf ich natürlich kritisieren, dass in einer Sendung die "dunkle Materie" als Faktum existiert, und es sich durchaus als möglich erweist, dass man hier an Gespenster glaubt.
Denn, die Liste von Dingen, die man "wissenschaftlich" untersucht und behauptet hat ist lang und stimmten ja ebenfalls nicht. Klar, saugen sie sich das nicht aus den Finger....aber mit dem Begriffen "wissenschaftliche Erkenntnis" sollte man zumindest so umgehen, dass sie nicht unfehlbar wird.

Schließlich könnte ich ja auch folgendes tun:
Ich behaupte, dass ich gar nicht mit dir Rede, sondern mit einem Geistwesen, das dir nachträglich alles ins Ohr flüstert. Beweisen kann ich seine Existenz nicht, du kannst es aber auch nicht widerlegen. Die naheliegenden Argumente für meine Theorie leite ich aus der Quantentheorie ab und aus der Ungeklärtheit gewisser Gehirnzustände. Zum Beispiel Deja Vues, Savants und co.

Jetzt hab ich nie Theorie erstellt, die man nicht widerlegen kann. Und jetzt ist jeder andere in einer Bringschuld? Na, das glaube ich ja nun nicht.
Kommt ein wenig auf das Faktum an, aber ich würde die tolle Wissenschaft nicht zu hoch leben. Wissenschaft kann nichtmal den Vorgang einer Entschuldigung erklären, oder das Erleben von Liebe und Angst.....aber das Universum hat man lückenlos verstanden. :lol:
 
Dow Jones schrieb:
Jetzt hab ich nie Theorie erstellt, die man nicht widerlegen kann. Und jetzt ist jeder andere in einer Bringschuld? Na, das glaube ich ja nun nicht.

Hehe, damit habe ich schon gerechnet. Hast ja irgendwo auch recht damit ;)


Kommt ein wenig auf das Faktum an, aber ich würde die tolle Wissenschaft nicht zu hoch leben. Wissenschaft kann nichtmal den Vorgang einer Entschuldigung erklären, oder das Erleben von Liebe und Angst.....aber das Universum hat man lückenlos verstanden. :lol:

Na ja, Äpfel und Birnen, oder? Zwischen Wissenschaft und Wissenschaft liegen doch manchmal Welten.

Außerdem ist man weit davon entfernt, das Universum lückenlos erklären zu können, das wird niemand ernsthaft behaupten wollen. Aber eine Menge kann man halt schon erklären. Die Erkenntnisse aus Jahrtausenden über Bord zu werfen, nur weil sie (noch) nicht alles stichhaltig erklären können, ist definitiv ein Schritt in die falsche Richtung.

Bis irgendwann ein Einstein II die Dunkle Materie beweist/negiert oder die GUT sonstwie zusammenschustert, ist die Theorie, die wir haben nun mal die Beste. Mit allen (eventuellen) Fehlern :)
 
Der_Geächtete schrieb:
Wenn sich eine Kassiererin verzählt und mir zuviel geld rausgiebt oder zu wenig berrechnet und ich es ihr nicht sage.

Bin ich dann

A: verlogen

B: heuchlerisch

C: ein Betrüger

??????

D: nicht nett, aber gesetzlich im recht.
 
nein. der fehler liegt nicht bei ihm und er ist nicht verpflichtet den mangel zu melden.
die person an der kasse muss eben aufmerksam sein, wenn sie mit geld arbeitet.
 
Nee, noch nie. Ich hab aber im Einzelhandel gelernt, und weiß, was es bedeuten kann, wenn man zuviel Geld rausgibt und die Kasse nicht stimmt. ;)
Wenn aber ein falscher Preis gescannt wurde, dann sag ich nix. Die Kasse stimmt dann ja trotzdem, und der Verlust geht auf den Supermarkt.

Was anderes:
hautzellen sterben ja ständig ab und werden erneuert. Wieso verschwinden dann Narben, die man zum Beispiel von Verbrennungen hat, nicht im luafe der Zeit? :?
 
Weil die zelle die Info mitträgt und deshalb auch mitwächst.

Wenn du ein kind mit heissem Wasser überschüttest wachsen die ganzen Narben ja auch mit.
 
ja aber es trägt ne Info in sich so wie jede einzelne zelle des Körpers und diese info nimmt es immer mit

Haben Fingernägel nen Nährwert. Frage gilt auch für Zehennägel.
 
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