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Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin auch der Meinung dass jeder der kriminell ist und iwo einbricht damit rechnen muss dass die Menschen die dort wohnen/ sich befinden ihr leben in Gefahr sehen und sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen.

Niemand weiß wenn jemand eingebrochen ist ob es ein harmloser Dieb ist der abhaut sobald er erwischt wird oder ein Psychopath bzw. Aus Angst erkannt worden zu sein zur Waffe greift oder anders Gewalt anwendet.

Ich würde dieses Risiko auch nicht eingehen wollen. Wenn ich eine scharfe Waffe zu Hause HÄTTE und jemand würde bei mir einbrechen: ich würde sie benutzen bevor er mir zuvor kommt.

Ich kann die Aufregung nicht nachvollziehen, aber es kann nicht sein dass jemand der kriminell ist und bei einer Straftat stirbt Post mortem in schutz genommen wird und jemand der sein wohl und das seiner Familie beschützt hat nun angeklagt wird.

Die waren zu dritt...und er hat einen Schuss abgegeben. Er hat ja nicht wie ein Wahnsinniger drauf los geballert. Pech für den noch sehr jungen TÄTER, Mitleid kann ich aber nicht empfinden.
 
das hat möglicherweise damit zu tun, dass wir aus dem zeitalter der selbst- und/oder lynchjustiz raus sind. einen einbrecher über den haufen zu ballern ist dem gesetz nach unverhältnismäßig (was ich nur unterstützen kann) und wird dementsprechend bestraft.

wie ich es hasse, wenn ich wieder mal lesen oder hören darf, dass verbrecher die erschossen werden alle selber schuld seien und man kein mitleid haben müsse. wozu haben wir eigentlich noch gefängnisse?
 
das hat möglicherweise damit zu tun, dass wir aus dem zeitalter der selbst- und/oder lynchjustiz raus sind. einen einbrecher über den haufen zu ballern ist dem gesetz nach unverhältnismäßig (was ich nur unterstützen kann) und wird dementsprechend bestraft.

wie ich es hasse, wenn ich wieder mal lesen oder hören darf, dass verbrecher die erschossen werden alle selber schuld seien und man kein mitleid haben müsse. wozu haben wir eigentlich noch gefängnisse?



Wie ich es hasse dass wir in Deutschland eine Rechtsmentalität haben die Täter zu Opfern macht und für alles und jeden Entschuldigungen Parat hat, eine Gesellschaft die Opfer damit verhöhnt dass man für jeden Idioten Verständnis aufbringen muss. ;)

Um es sofort deutlich zu machen: ich halte von vielen Dingen in den USA nichts und dazu zählen auch die lockeren Waffengesetze, aber ich finde deren Einstellung zu Tätern um einiges besser und für mein Verständnis auch gesünder als in Deutschland.


Ich weiß auch nicht was das mit Lynchjustiz zu tun hat?

Der Mann hat seine liebsten und sein hab und gut verteidigt. Dabei wurde ein Täter tödlich getroffen. Das hat mit Lynchjustiz nichts zu tun.

Meines Erachtens sollte man "Notwehr" juristisch anders auslegen als bisher. Für mich ist dass schon Notwehr wenn jemand absichtlich, trotz des Wissens eine Straftat zu begehen, in eine fremde Wohnung einbricht und dabei erschossen / erschlagen wird.
 
nee, tut mir leid. im grunde sagst du: wer mir was klaut, wird erschossen. wenn du da keine unverhältnismäßigkeit siehst, dann ist dir imo nicht zu helfen. das hat auch nix mit verschieben von täter und opfer zu tun. ein dieb/einbrecher wird nach recht und gesetz bestraft. dies geht vom staat aus. und wenn jemand dein grundstück betritt, aus welchen gründen auch immer, hat das nix mit notwehr zu tun, den abzuballern.

ich habe auch selbstjustiz geschrieben, ich vermute das hast du gesehen. ich habe auch "und/oder" geschrieben, weil das schlicht oft zusammenhängt.

und zum vorliegenden fall: kann ihn nicht beurteilen, war ja nicht dabei. aber offenbar hat der kollege richtung täter geschossen. ich würde mal denken ein warnschuss in die luft (wie ihn die polizei im übrigen abgeben würde) hätte es auch getan.
 
Wie ich es hasse dass wir in Deutschland eine Rechtsmentalität haben die Täter zu Opfern macht und für alles und jeden Entschuldigungen Parat hat, eine Gesellschaft die Opfer damit verhöhnt dass man für jeden Idioten Verständnis aufbringen muss. ;)

Um es sofort deutlich zu machen: ich halte von vielen Dingen in den USA nichts und dazu zählen auch die lockeren Waffengesetze, aber ich finde deren Einstellung zu Tätern um einiges besser und für mein Verständnis auch gesünder als in Deutschland.


Ich weiß auch nicht was das mit Lynchjustiz zu tun hat?

Der Mann hat seine liebsten und sein hab und gut verteidigt. Dabei wurde ein Täter tödlich getroffen. Das hat mit Lynchjustiz nichts zu tun.

Meines Erachtens sollte man "Notwehr" juristisch anders auslegen als bisher. Für mich ist dass schon Notwehr wenn jemand absichtlich, trotz des Wissens eine Straftat zu begehen, in eine fremde Wohnung einbricht und dabei erschossen / erschlagen wird.


Dann ist es ja sehr gut, dass du nicht derjenige bist, der das auszulegen hat :D

Ein bißchen differenzieren (waren die Einbrecher bewaffnet oder nicht, im Haus, außerhalb, vielleicht gar schon auf der Flucht etc. etc.) kann schon nichts schaden.
 
In diesem Fall sehe ich das wie @BitByter. Es kann nicht sein, dass man persönlich einen Einbrecher "stellt" und diesen dann erschießt. So, wie ich es gelesen habe, ist der Kerl selbst nach draußen gerannt und hat dort die Einbrecher gesehen, die in seine Autowerkstatt (!) einbrechen wollten. Es bestand also keine unmittelbare Gefahr für das eigene Leib und Leben. Eine andere Diskussionsgrundlage hätten wir, wenn drei Täter plötzlich im Schlafzimmer stehen. Aber doch nicht, wenn ich selbst nach draußen gehe und sehe, wie jemand in ein Gebäude einbricht, in dem ich mich überhaupt nicht befinde.
 
Dann ist es ja sehr gut, dass du nicht derjenige bist, der das auszulegen hat :D

Ein bißchen differenzieren (waren die Einbrecher bewaffnet oder nicht, im Haus, außerhalb, vielleicht gar schon auf der Flucht etc. etc.) kann schon nichts schaden.

Ich finde dass immer so schön wenn man so gemütlich am pc sitzt dann kann man sowas leicht schreiben.

Ich habe einen golfschläger zu Hause. Angenommen ich höre etwas nachts.

Ich nehme den Schläger und sehe den Einbrecher. Ich bin voller Adrenalin, habe Angst.

Wenn ich ihm eins überziehe und er der Verletzung erliegt... Dann bin ich schuldig?
Ich soll ihn also am besten in dieser extrem Situation auffordern sofort die Wohnung zu verlassen, oder zurück gehen um die Polizei zu holen?
In der Zeit zieht er ein Messer/ eine Pistole, greift zu einem Hammer oder was weiß ich.

Ich geh drauf, oder habe bleibende Schäden.

Das sind Sekunden die entscheiden. Entscheiden ob ich der bin der aus der Wohnung getragen wird oder ein Typ der meint er müsse mich bestehlen.

Ich kann doch nicht wissen ob er bewaffnet ist oder nicht. Er muss die Pistole ja nicht in der Hand haben. Weiß ich ob er schon mal jemand erschossen hat?

Am Ende sind alle klüger und alle Bedauern das arme Opfer das vom Einbrecher getötet wurde- nur nützt das mir was? Nein!

Evtl geht er dann noch ins Schlafzimmer und tötet meine Frau und Kinder.
Klar ist das ein extrem Szenario, klar passiert das selten. Aber es passiert, und wir alle wissen dass solche Psychos da draußen rum laufen. Das die in solche Situationen auch unter Stress stehen und so mach einer durch drehte der das gar nicht geplant hat.

Solange diese Möglichkeit besteht, muss immer der recht haben der sich zu Wehr setzt.


Ich gebe dir recht was das differenzieren angeht ob jemand im Garten oder schon tatsächlich in der Wohnung/ im Haus ist.

wozu? sind doch verbrecher! alle an die wand!


Ja sind auch Verbrecher.

Und nein nicht an die Wand. Das ist schön polemisch aber hat wenig mit dem zu tun worum es geht.
Wenn ein Einbrecher überwältigt/ festgenommen wird dann ist es ok.

Aber wenn ich aus dieser Situation Heraus in Meiner Wohnung jemand ohne Vorsatz töte dann hat der Täter sich wissentlich dieser Gefahr ausgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute morgen war die Darstellung übrigens noch etwas anders.

Auch jetzt heißt das zum Teil nur dass sie auf seinen Grundstück waren und "vermutlich" in die Werkstatt wollten, das bedeutet für mich evtl auch ins Haus.

Auch dass die Täter schon weit auf der Flucht waren war heute morgen im Artikel so nicht zu lesen.


Das ändert nichts an meiner erläuterten allgemeinen Einstellung bzw. Dazu wie ich da sehen wenn jemand schon im Haus/ In der Wohnung ist.

Doch wollte ich, nachdem ich einen anderen Bericht jetzt gelesen habe, das so nicht stehen lassen.

Wenn die Täter schon weggerannt sind dann war ein gezielter Schuss ( er ist sportschütze) unverhältnismäßig. Wenn überhaupt nötig dann wäre ein Warnschuss in die Luft wohl die erstes wahl sein müssen.

Der Tote kommt aus Moldawien und hat keine festen Wohnsitz hier. Könnte sich um osteuropäische Diebesbanden handeln, evtl waren die wirklich nur auf Metall und Werkzeuge scharf.
 
ja. du kannst auch vom blitz erschlagen werden, wenn du aus dem haus gehst. bleibst du deswegen permanent zu hause?
mal abgesheen davon, dass die meisten einbrüche tagsüber stattfinden (spielt für den fall hier keine rolle, ich weiß), sind die wenigsten einbrecher bewaffnet. die wollen was klauen, keinen umbringen. die psychopathischen massenmörder aus den filmen sind dann doch eher selten. kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal von sowas in deutschland gehört oder gelesen habe.
 
Wenn die Täter im Haus sind, wäre für mich persönlich die "Atmosphäre" entscheidend. Bei drei hochgradig aggressiven Typen, die mitten in meiner Wohnung stehen - klar, denen würde ich wohl auch eins überziehen, sofern das klappt, oder zumindest mit einer scharfen Waffe drohen, sofern ich eine habe. Dennoch muss man differenzieren: Wenn die Täter selbst überhaupt keine Konfrontation suchen, gibt es nichts, das einen Schusswaffengebrauch legitimiert. Ich kann mich denen nicht einfach in den Weg stellen und laut "Hasta la Vista, Baby" brüllen. Wann dein Leben und das deiner Familie bedroht ist, obliegt natürlich in einem solchen Szenario deiner Einschätzung - zunächst einmal. Sofern es so war, dass der Waffenbesitzer aber nach draußen gegangen ist und er selbst die Konfrontation mit den Verbrechern gesucht hat, muss er verurteilt werden. Da gibt es nichts, das auch nur ansatzweise Notwehr rechtfertigen könnte. Wenn die Täter auf der Flucht sind natürlich sowieso. Das Recht, dein Grundstück allein mit Waffengewalt zu verteidigen, gibt es hier ja nunmal nicht.
 
@nbk90210 Ich sage ja gerade nicht, dass du nie nie nie das Recht hast, einen Einbrecher zu killen. Es kommt einfach ganz auf die Situation an. Wenn der vor dir steht, ne große Brechstange in der Hand und du hast rein zufällig grad nen Baseballschläger vor der Nase mag das okay sein (k.A. ob dem so ist :O_o: ), aber die Situation um die es hier geht ist doch vollkommen anders*
Da erschießt einer nen Einbrecher, der draußen irgendwo rumwuselt. Da hätte es wahrscheinlich auch gereicht, das Licht anzumachen und mal kurz rumzuschreien.
Klar ist das immer einfach gesagt und klar ist die Realität komplizierter. Genauso einfach ist es übrigens zu sagen "Das sind halt Verbrecher -> Freiwild!"


* Zumindest soweit wir das Stand jetzt wissen
 
Wenn die Täter im Haus sind, wäre für mich persönlich die "Atmosphäre" entscheidend. Bei drei hochgradig aggressiven Typen, die mitten in meiner Wohnung stehen - klar, denen würde ich wohl auch eins überziehen, sofern das klappt, oder zumindest mit einer scharfen Waffe drohen, sofern ich eine habe. Dennoch muss man differenzieren: Wenn die Täter selbst überhaupt keine Konfrontation suchen, gibt es nichts, das einen Schusswaffengebrauch legitimiert. Ich kann mich denen nicht einfach in den Weg stellen und laut "Hasta la Vista, Baby" brüllen. Wann dein Leben und das deiner Familie bedroht ist, obliegt natürlich in einem solchen Szenario deiner Einschätzung - zunächst einmal. Sofern es so war, dass der Waffenbesitzer aber nach draußen gegangen ist und er selbst die Konfrontation mit den Verbrechern gesucht hat, muss er verurteilt werden. Da gibt es nichts, das auch nur ansatzweise Notwehr rechtfertigen könnte. Wenn die Täter auf der Flucht sind natürlich sowieso. Das Recht, dein Grundstück allein mit Waffengewalt zu verteidigen, gibt es hier ja nunmal nicht.


Beim zweiten Teil deiner Ausführung sind wir absolut konform.

Habe mich ja nich mal korrigiert nachdem ich aktuelle Meldungen dazu gelesen habe.

Ich finde es halt schwierig dass man den Opfern das zutraut bzw dann später darüber urteilt ob sie es Richtig gemacht haben.

Selbst wenn es nur einer ist und nicht unbedingt die Konfrontation sucht, evtl ist bewaffnet und fühlt sich in die enge getrieben und schießt dann, ohne dass er an sich aggressiv ist oder es geplant hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@nbk90210 Ich sage ja gerade nicht, dass du nie nie nie das Recht hast, einen Einbrecher zu killen. Es kommt einfach ganz auf die Situation an. Wenn der vor dir steht, ne große Brechstange in der Hand und du hast rein zufällig grad nen Baseballschläger vor der Nase mag das okay sein (k.A. ob dem so ist :O_o: ), aber die Situation um die es hier geht ist doch vollkommen anders.
Da erschießt einer nen Einbrecher, der draußen irgendwo rumwuselt. Da hätte es wahrscheinlich auch gereicht, das Licht anzumachen und mal kurz rumzuschreien.
Klar ist das immer einfach gesagt und klar ist die Realität komplizierter. Genauso einfach ist es übrigens zu sagen "Das sind halt Verbrecher -> Freiwild!"



Wie gesagt nach meinen neuen Erkenntnissen über die Situation habe ich ja selbst gepostet dass es wohl nicht notwendig war zu schießen bzw er nicht hätte schießen dürfen :)

Und ich sagte ja nicht dass man Verbrecher generell erschießen solle oder dürfen solle. Ich bin kein konservativer Texaner :D

Nur bin ich bei solchen Abwägungen bzw Ermessensspielräumen pro Opfer.
 
Selbst wenn es nur einer ist und nicht unbedingt die Konfrontation sucht, evtl ist bewaffnet und fühlt sich in die enge getrieben und schießt dann, ohne dass er an sich aggressiv ist oder es geplant hat.

Dann darfst du dennoch nicht davon ausgehen, dass er im Lucky-Luke-Style ne Waffe zieht und euch alle über den Haufen ballert. Wäre es so, ließe sich das ja ewig weiter fortführen. Was ist, wenn du auf der Straße von jemandem "blöd angemacht" wirst und gerade das neue Küchenmesser dabei hast? Erstichst du ihn dann, weil er möglicherweise selbst gleich ein Messer ziehen könnte? Notwehr ist nun einmal so definiert, dass du dich verteidigen darfst, sofern dein Leben bedroht ist. Wenn du einen Einbrecher erwischst, der - und das ist wohl der häufigere Fall - zusieht, wie er Reißaus nehmen kann, dann ist alles, was du tun kannst, die Bullen zu rufen. Wie gesagt, natürlich steht es dir frei, dich und auch deine Familie zu verteidigen. Aber der hypothetische Fall, dass theoretisch etwas eintreffen könnte, legitimiert dies nicht.
 
Dann darfst du dennoch nicht davon ausgehen, dass er im Lucky-Luke-Style ne Waffe zieht und euch alle über den Haufen ballert. Wäre es so, ließe sich das ja ewig weiter fortführen. Was ist, wenn du auf der Straße von jemandem "blöd angemacht" wirst und gerade das neue Küchenmesser dabei hast? Erstichst du ihn dann, weil er möglicherweise selbst gleich ein Messer ziehen könnte? Notwehr ist nun einmal so definiert, dass du dich verteidigen darfst, sofern dein Leben bedroht ist. Wenn du einen Einbrecher erwischst, der - und das ist wohl der häufigere Fall - zusieht, wie er Reißaus nehmen kann, dann ist alles, was du tun kannst, die Bullen zu rufen. Wie gesagt, natürlich steht es dir frei, dich und auch deine Familie zu verteidigen. Aber der hypothetische Fall, dass theoretisch etwas eintreffen könnte, legitimiert dies nicht.


Ich verstehe deine Argumentation.

Und wenn er such aus dem Staub macht dann wäre ich bestimmt nicht so blöd und würde ihn angreifen oder hinterher rennen. Ich möchte ja niemanden verletzen oder gar töten- auch keinen Einbrecher ;)

Für mich die eigene Wohnung aber etwas anderes als auf der Straße. Es ist ein intimer, persönlicher rückzugsraum. Wer da ohne Erlaubnis, rechtswidrig eindringt stellt in meinen Augen schon eine Gefahr allein durch dieses tun da. Schließlich hat er schon eine Straftat begangen um da rein zu kommen.


Aber natürlich darf man ihn nicht deswegen direkt gezielt erschießen, oder anderweitig umbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich die eigene Wohnung aber etwas anderes als auf der Straße. Es ist ein intimer, persönlicher rückzugsraum. Wer da ohne Erlaubnis, rechtswidrig eindringt stellt in meinen Augen schon eine Gefahr allein durch dieses tun da. Schließlich hat er schon eine Straftat begangen um da rein zu kommen.


Aber natürlich darf man ihn nicht deswegen direkt gezielt erschießen, oder anderweitig umbringen.

Eben. Und da er eine Straftat begeht, gibt es ja unser Rechtssystem, das sich darum kümmert. Ich persönlich lese hier in den Hamburger Medien übrigens weitaus häufiger, dass irgendeiner nachts von jemandem erstochen wurde, als dass bei einem Einbruch jemand zu Schaden kam. Passiert auf der Reeperbahn ja schon mal, dass sich Betrunkene gegenseitig hochschaukeln und es dann ausartet. Trotzdem fühle ich mich absolut sicher und habe mich in meinem ganzen Leben noch nie prügeln müssen. Obendrein könnte ich mir vorstellen, dass die Gefahr für mich selbst größer ist, wenn ich bei einem Raubüberfall mit einer Waffe herumfuchtel, als wenn ich einfach die Schnauze halte und den Kontakt meide. Gerade bei drei Tätern: Dann erschießt du einen, während dich der andere umnietet? Dann lieber zurück ins Haus, Cops rufen und fertig.
 
das hat möglicherweise damit zu tun, dass wir aus dem zeitalter der selbst- und/oder lynchjustiz raus sind. einen einbrecher über den haufen zu ballern ist dem gesetz nach unverhältnismäßig (was ich nur unterstützen kann) und wird dementsprechend bestraft.

wie ich es hasse, wenn ich wieder mal lesen oder hören darf, dass verbrecher die erschossen werden alle selber schuld seien und man kein mitleid haben müsse. wozu haben wir eigentlich noch gefängnisse?

in die die Verbrecher nicht gesteckt werden weil die Aufklärungsquote bei 10? 15% liegt?
 
Wenn die Täter im Haus sind, wäre für mich persönlich die "Atmosphäre" entscheidend. Bei drei hochgradig aggressiven Typen, die mitten in meiner Wohnung stehen

Willste erst ne Abhandlung schreiben bevor du handelst?

nee, tut mir leid. im grunde sagst du: wer mir was klaut, wird erschossen.
Etwas klauen und in den intimsten und auch geschützten ("Sicherheits-")Bereich eines Menschen einbrechen sind 2 so unterschiedliche Dinge...... wie Äpfel und Elefanten.
 
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