Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Welche Minister machen einen guten Job und warum ?

Welche Minister machen einen guten Job?

  • Annette Schavan (Bildung und Forschung)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Philipp Rösler (Gesundheit)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Thomas de Maiziere (Inneres)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ronald Pofalla (Kanzleramtschef)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    31

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Am ehesten Röttgen. Ich teile seine Meinung zwar nicht generell, aber wenigstens hat er überhaupt eine, die er nicht schon 15 mal wieder geändert hat.

Schäuble mittlerweile auch wieder, nachdem er nicht mehr so viel Blödsinn machen kann, wie als Innenminister. Als Finanzminister sind seine Hardliner-Entscheidungen oftmals durchaus nützlich.

Guttenberg fand ich mal gut, aber mit der Zeit hat sich bei dem immer mehr gezeigt, dass er vermutlich doch nur ein Schaumschläger ist.

Und von der Leyen ist imo ein Mensch, der grunsätzlich in hektischen Aktionismus ausbricht, ohne Rücksicht auf Verluste und auf das, was am Ende dabei rauskommt. Und ich finde die Frau einfach grässlich :D.

Alle anderen sind Nulpen. Am meisten enttäuscht bin ich von Rösler.
 
Justiz, die Vorgängerin war auch nicht schlecht, aber Leutheuser Schnarrenberger ist noch streitbarer, und das ist extrem wichtig, wo alles Mögliche auf den Altaren der inneren Sicherheit und des Fortschritts geopfert werden soll.

Verteidigung, der Mann muss zwar aufpassen, daß er mit seiner Frau nicht zu sehr in die Glamour-Sparte abdriftet, aber was er bisher im Amt gemacht hat, hatte Hand und Fuß soweit ich das beurteilen kann.

Daneben gibt es noch ein paar unauffällige Minister und viele, die ich als schlecht empfinde.
 
Urgs, mich würde interessieren, warum du glaubst, die von der Leyen würde einen guten Job machen?

Die hat nach meinem Kenntnisstand nicht ein einziges ihrer "Großprojekte" durchsetzen können. Von A wie der Akademikerwurfprämie bis Z wie Zensurinfrastruktur. Sie hat noch nie bewiesen, dass sie die Dinge wirklich verstanden hat, worüber sie bestimmen möchte. Bei allem wurde sie gnadenlos vorgeführt, was sie nie gebremst hat. Das hat schon was krankhaftes. Bei der Indischen Botschaft musste sie einknicken, da hat selbst sie begriffen, dass es ihr den Kopf kosten könnte. Und das war glaub ich die einzige Motivation sich zu entschuldigen.

Zudem hat sie auch sonst in ihrem Leben noch nie wirklich was größeres abgeschlossen. Ausbildung und Studium abgebrochen, aus stinkreichen Verhältnissen, zwar Mutter von sieben Kindern dafür aber auch Kindermädchen und ein riesen Gehalt. Nachweislich nur durch Vitamin B immer höher gerutscht. IMHO ohne Ende Weltfremd.
 
Wir sprechen ja hier nicht von der letzten, sondern von der aktuellen Regierung. Von der Leyen und ihr Ministerium haben momentan einen enormen Kraftakt zu bewältigen und das in recht kurzer Zeit. Sicherlich, ob sie am Ende wirklich nen guten Job machen wird, kann ich jetzt noch nicht vollständig beurteilen. Momentan siehts aber danach aus, dass es in die richtige Richtung geht. Und die Abstimmung findet nun mal jetzt statt.

Die "Akadademikeraburfprämie", so wie du das Elterngeld abfällig nennst, ist nur in der Hinsicht ein Flop, dass es nicht dafür gesorgt hat, dass sich Akademikerinnen öfter fürs zweite Kind entscheiden. Ansonsten aber halte ich dieses Geld für ne erfolgreiche und sinnvolle Neuerung. Ich selbst habe dadurch 2 Monate Elternzeit nehmen können, was ich als echt Bereicherung empfunden habe. Und so sehen es sicherlich viele Männer.
 
Diese Wurfprämie hatte aber vor allem den Beigeschmack, die Menschen zu unterteilen in weniger und mehr fortpflanzungswürdig. Diese Wertung lag dem Ganzen nun mal zu Grunde, da kam man nicht drum rum. Allein deswegen war das Teil schon verfassungswidrig.
 
Woran machst du das denn fest? Jeder arbeitende Mensch bekommt nach dem Gesetz 67% seines Lohns vom Staat, egal ob Akademiker oder Arbeiter. Und nach Protesten wurde auch HartzIV-Empfängern ein Elterngeld eingeräumt.
 
röttgen ist der einzige von denen da oben, dem ich etwas kompetenz zuspreche, nur setzt er seine meinung in seiner partei null durch, was für nen politiker in seiner position für mich DER genickbruch ist.
 
Bart Wux schrieb:
Das war aber nicht die Intention der Alten.

Wir hatten vorher eine Regelung, in der jede Familie 300 Euro pauschal für max. 24 Monate bekam. Für AGII-Empfänger oder Studenten bedeutete die Neuregelung, dass man - wie auch alle anderen - genau die selben 300 Euro für nur noch max. 14 Monate bekommt. Damit mögen sie zwar schlechter gestellt sein, aber das im logischen Rahmen der neuen Regelung. Und die ist ingesamt gesehen für alle anderen eine deutliche Verbesserung. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass das neue System auch deutlich mehr Geld kostet.
 
Man muß dabei auch mal sehen, dass die 300 Euro für für Arbeitslose ein reines Plus sind, zuzüglich zum HartzIV, während für das Elternteil in Elternzeit immer noch 30% (und mehr) des Gehalts für 14 Monate fehlen. Danach bekommen alle weiterhin das Kindergeld, was bei uns z.B. fast komplett für die Kita draufgeht. Bei Arbeitslosen fallen diese Beiträge weg, bzw. sie sind sehr niedrig. Also ich denke nicht, dass man da schon von einer Diskriminierung sprechen kann.
 
Du vergleichst doch nicht etwa eure Gehaltssituation mit denen eines Hartz-IV-Empfängers? :D Denen geht es denk ich mal vor allem darum, überhaupt mehr Geld zu bekommen, egal für was. Bei euch geht es für die Kita drauf und erfüllt somit einen passenden Zweck. Bei Hartz-IVlern gehen von den 300 Euro nicht 300 an das Kind denke ich mal. Das kommt in den ohnehin sehr begrenzen Pott, aus dem die ganze Familie leben muss.
 
Is ja auch alles okay, nur muß man halt auch sehen, wie diese Förderungen am Ende real ausfallen. Da zu behaupten, es wäre ein verfassungwidriges System, halte ich für ziemlich gewagt.

Zur Erklärung:

300 Euro im ersten Jahr zzgl. 250 Euro Kindergeld. Das sind 550 Euro pro Monat im ersten Jahr. Danach bleiben es immer noch 250 Euro. Ich denke, damit kommt man mit der Versorgung eines Kleinkindes ganz gut hin, wenn man keine Kita-Gebühren zahlt.
 
Ich habs nicht nachgerechnet, aber ich würde sagen, dass das zweite Jahr erstmal wieder kostengünstiger wird. Das Kind wächst langsamer, isst peu a peu mit den Eltern mit. Kleidung und Spielzeug kann man sehr günstig gebraucht kaufen, bzw. vieles wird auch gerne weiterverschenkt. Der Windelverbrauch steigt dagegen wohl etwas an.

edit: Okay, Kindergeld ist gar nicht 250 Euro hoch, wie mir meine Frau gerade erklärt, sondern lediglich 184 Euro. Da zahlen wir sogar noch bei der Kita drauf.
 
Hätte jetzt vermutet es nehme ab mit den Windeln. Aber wenn es noch zunimmt... du weißt ja selbst wie scheißteuer Windeln sind. Das weiß sogar ich, ohne dass ich Kinder habe, von denen ich weiß. :gerri:
 
Urgs schrieb:
Woran machst du das denn fest? Jeder arbeitende Mensch bekommt nach dem Gesetz 67% seines Lohns vom Staat, egal ob Akademiker oder Arbeiter. Und nach Protesten wurde auch HartzIV-Empfängern ein Elterngeld eingeräumt.

Soll das nicht - imo zu Recht - wieder gekippt werden?
 
Zurück
Oben