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Welche Inhalte in Medien würdet ihr verbieten?

Welche Inhalte in Medien würdet ihr verbieten?

  • Gewaltverharmlosung

    Stimmen: 10 13,5%
  • Gewaltverherrlichung

    Stimmen: 9 12,2%
  • exzessive Gewaltanwendung

    Stimmen: 10 13,5%
  • Pornographie allgemein

    Stimmen: 8 10,8%
  • Kinderpornographie

    Stimmen: 55 74,3%
  • Vergewaltigung von jung und alt

    Stimmen: 36 48,6%
  • Rechtsextreme Inhalte ("KZ-Simulator" als Beispiel)

    Stimmen: 43 58,1%
  • Terroristische Inhalte

    Stimmen: 10 13,5%
  • Amokläufe

    Stimmen: 18 24,3%
  • Real existierende Szenarien wie den 2. Weltkrieg

    Stimmen: 2 2,7%
  • Da ich als "Killerspiel-Spieler" nicht auf meine Spiele verzichten möchte, bin ich auch gegen Verbot

    Stimmen: 8 10,8%
  • Ich bin grundsätzlich gegen Verbote. Für Erwachsene soll es keinerlei Regulierungen geben.

    Stimmen: 18 24,3%

  • Umfrageteilnehmer
    74

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ob es Treffen von Vergewaltigern oder Amokläufern gibt, das weiss ich nicht, das weisst du nicht. Im Internet mit 100%iger Sicherheit.

Das ändert aber nichts daran, dass ich Vergewaltigerspiele verbieten würde und du garnichts. Das Verharmlosen oder Verherrlichen von anderen Dingen (z. B. Gewalt) empfinde ich als nicht minder schlimmes Gedankengut.

@ DaMeep

Da sind wir wieder bei dem Punkt angekommen, dass alles erlaubt sein soll, sobald es aus Pixeln besteht. Ist nicht meine Ansicht.
 
Zimtzicke schrieb:
Ob es Treffen von Vergewaltigern oder Amokläufern gibt, das weiss ich nicht, das weisst du nicht. Im Internet mit 100%iger Sicherheit.

Das ändert aber nichts daran, dass ich Vergewaltigerspiele verbieten würde und du garnichts. Das Verharmlosen oder Verherrlichen von anderen Dingen (z. B. Gewalt) empfinde ich als nicht minder schlimmes Gedankengut.

Hab dich ! :D

Killzone 2 oder auch Resi5 machen nichts anderes ! ;)

Zimtzicke schrieb:
@ DaMeep

Da sind wir wieder bei dem Punkt angekommen, dass alles erlaubt sein soll, sobald es aus Pixeln besteht. Ist nicht meine Ansicht.

Du konntest auch noch keine gute alternative anbieten .
Mindestens 90% der Action Spiele und Filme verherlichen und verharmlosen Gewalt , also kann man das schonmal nicht als Grund für verbote nutzen . Das würde 50% unserer Medien treffen .
Was bleibt da ? Moral ? Moral ist hochgradig Subjektiv , da kann man niemals eine ordentliche norm finden .
Das ganze würde dann darauf hinauslaufen das einfach dann verboten wird wenn irgendjemnd laut schreit .
z.B. Counterstrike , was ja auch ein fiktives szenario besizt , wäre längst verboten wenn es mölglich gewesen währe .

Und ein punkt den ich hier schon mehrfach genannt habe sollte nicht vergessen werden . Sollte es solche verbote geben würde das einzig und aleine dazu führen das sich einige Politiker profilieren können und damit die breite Masse das thema abhakten kann . Denn verboten ist hier bei uns ja gleichbedeutent damit dass das "Problem" nichtmehr existiert . Diese spiele wären aber immernoch da und das kaum weniger als vorher . Man würde sich damit nur darum drücken sich mit einem neuen medium auseinander zu setzen und das wäre mal dringend notwendig .
 
@ DaMeep

Ich weiss, dass es schwierig ist, zwischen der Gewalt in KZ2 oder Halo und Manhunt zu unterscheiden. Ok, für mich nicht, aber das ist ja wieder nur meine Meinung. Wenn ich mich persönlich entscheiden müsste, ob ich in Zukunft auf KZ3 freiwillig verzichten würde, dafür aber Spiele wie Manhunt oder RapeLay weiterhin verboten bleiben, dann würde ich halt Mario spielen. Da hast du mein Wort drauf, auch wenn du es nicht verstehen wirst.

Moral ist subjektiv, die Norm nennt sich Gesellschaft. Wenn ich eine Vergewaltigung im RL scheisse finde, wie kann ich sie dann virtuell gutheissen, bzw. akzeptieren? Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn mal ein Spiel wie RapeLay nach Deutschland käme, dass es dann verboten wird. Und wie bei Manhunt werde ich nicht an vorderster Front stehen, wenn es um Beschuldigungen gegen den Staat geht. Ich bin bereit, meine persönliche Freiheit einzuschränken, wenn es der Gesellschaft dient. Und meiner Meinung nach wäre es für unsere Gesellschaft nicht gut, wenn irgendwann mal alles virtuell erlaubt ist. Und das in Zeiten, wo die Menschen eh immer mehr Zeit in virtuellen Welten abtauchen. Und nochmal, das ist meine Meinung, die ich keinem aufzwängen möchte, die keiner verstehen muss.
 
Also Vergewaltigung in den Medien... ich erinner mich da an eine Szene in Basic Instinct, das war eine Quasi Vergewaltigung. Oder Clockwork Orange. Oder Blue Velvet. Irgendwie kann ich mich da an keine große Diskussion erinnern :D
 
Bart Wux schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Wenn ich eine Vergewaltigung im RL scheisse finde, wie kann ich sie dann virtuell gutheissen, bzw. akzeptieren?
Nochmal, man kann Rape im RL scheiße finden und virtuell sehr wohl genießen. Das ist kein Widerspruch.

Um seine unterdrückten sexuellen Neigungen auszuleben?

@ Nero

Um es mal klar auszudrücken. Ich bin garnicht für mehr Verbote oder ein härteres Durchgreifen. So wie unsere Verfassung das formuliert, damit gehe ich konform. Auch die Politik hat in den letzten Jahren vieles richtig gemacht, auch wenn Pfeiffer und Schäuble immer wieder mal meinen, sie müssten auftrumpfen. Sie scheitern nach jedem Versuch aufs Neue. Mit den jetzigen Gesetzen bin ich persönlich zufrieden.
 
Zimtzicke schrieb:
So wie unsere Verfassung das formuliert, damit gehe ich konform.

Ohne nachgesehen zu haben bezweifle ich, dass der Vertrieb eines Vergewaltigungsspiel gesetzlich festgelegt wäre. Insofern stünde dem Handel in Deutschland nichts im Wege. Und da du mit unserer Verfassung so konform gehst, hast du sicherlich keine Einwände diesbezüglich. Ich belobige dich zu deiner Einstellung..!
 
§ 131 Gewaltdarstellung

(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,

1. verbreitet,

2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder

4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn die Handlung der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient.
(4) Absatz 1 Nr. 3 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.

Ohne Jurist zu sein, ich denke, ein Richter würde ein Vergewaltigungsspiel hier unterkriegen. ;)
 
Zimtzicke schrieb:
Bart Wux schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Wenn ich eine Vergewaltigung im RL scheisse finde, wie kann ich sie dann virtuell gutheissen, bzw. akzeptieren?
Nochmal, man kann Rape im RL scheiße finden und virtuell sehr wohl genießen. Das ist kein Widerspruch.

Um seine unterdrückten sexuellen Neigungen auszuleben?

Nach diesem Argument müsste jeder Shooter-Spieler seine unterdrückten Mordgelüste durchs Zocken ausleben wollen...
 
@ Zimtzicke

Du übersiehst noch einen wichtigen Aspekt: Ein KZ-Simulator o.ä. wird niemals ein sehr breites Publikum finden. Wer wird sich schon großartig ein Spiel kaufen, wo auf der Rückseite

"Vergasen sie Juden in Kammern mit bis zu 7 Upgrades!"
"Zum ersten Mal: Dr. Eisenbart! Der Lehrmeister von Dr. Mengele spielbar!"
"Verbessertes Ragdollsystem sorgt für noch realistischere Leichenberge"

steht? Sowas sucht sich seine Zielgruppe ganz von allein und bei denen ist 'eh schon Hopfen und Malz verloren. Der Rest saugt sich das Teil vielleicht mal und zockt es rein aus Neugierde an, weil der Skandal natürlich verlockend ist. Aber da schon von vornherein klar ist, dass es sich bei solchen Teilen um absolut beschissene Low-Budget-Spiele handeln wird (kein Publisher mit einem Hauch von Selbsterhaltungstrieb wird auch nur einen Cent in so einen Titel investieren, man denke hier nur mal an den öffentlichen Aufschrei, wenn sowas in die Läden käme), wird diese Neugierde nach schätzungsweise 30 Minuten erloschen sein und außer dieser verschwendeten Lebenszeit werden gesunde Leute keine bleibenden Schäden oder Eindrücke behalten.

Der Markt reguliert sich da ganz von allein. Je extremer etwas ist, desto geringer der Kundenkreis. Gibt ein paar Durchgeknallte, die drauf abfahren, aber der große Rest bleibt da doch eher skeptisch. Man sieht es ja hier schon an den Reaktionen auf dieses Rapelay. Da regen sich plötzlich die "Keine platzenden Köpfe? Ich importier die UK!!"-Spieler drüber auf.

Und wenn man sowas nicht an den Mann bringen kann, dann wird man es auch nicht großartig weiter entwickeln. Diejenigen, die es trotzdem tun, weil sie vollkommen krank sind oder eben eine gewisse Ideologie verbreiten wollen, die werden das sowieso in ihrer Freizeit fernab jeglicher offizieller Vertriebswege machen und ihre Produkte dann über Inet & Co. der jeweiligen Klientel zukommen lassen. An der Stelle bringt ein Verbot also nullkommanix. Ich will gar nicht wissen, was für eine kranke Scheiße da draußen im Umlauf ist, von der wir hier gar nix wissen. Und damit meine ich nicht RapeLay. Ich gehe jede Wette ein, dass es schon richtige KiPo-SPiele gibt, bei denen dann sogar mit Realfilm-Schleifen gearbeitet wird (dürfte ja viel einfacher zu realisieren sein, als mit Polygonen und Animationen etc. zu arbeiten).

Man muss wirklich immer bedenken, dass ein Spiel einen Markt braucht, um erfolgreich zu sein. Und gewisse Dinge haben einfach außerhalb eines speziellen Kundenkreises keinen Markt. Da aber niemand, der wirklich im Business mitmischt, einen derartigen Kundenkreis bedienen wird, wird es sowas wie den KZ-Simulator niemals käuflich zu erwerben geben (in Läden und Onlineversandhäusern). Die Kaputten decken sich aber trotzdem mit ihrem Stoff ein - über inoffizielle Kanäle. Das ist mit Sicherheit jetzt schon der Fall und wird auch immer so bleiben. Verbote bringen also rein gar nichts, da man ja nicht mal weiß, was man verbieten soll.
 
el_barto schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Bart Wux schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Wenn ich eine Vergewaltigung im RL scheisse finde, wie kann ich sie dann virtuell gutheissen, bzw. akzeptieren?
Nochmal, man kann Rape im RL scheiße finden und virtuell sehr wohl genießen. Das ist kein Widerspruch.

Um seine unterdrückten sexuellen Neigungen auszuleben?

Nach diesem Argument müsste jeder Shooter-Spieler seine unterdrückten Mordgelüste durchs Zocken ausleben wollen...

Spielen wir die Shooter, weil wir morden wollen? Oder spielen wir sie, weil wir Abenteuer erleben, Geschichten erzählt bekommen oder für Gerechtigkeit sorgen wollen? Oder wollen wir einfach nur eine tolle Atmosphäre genießen? Wollen wir vielleicht einfach nur was fühlen, weil wir im RL teilweise der Langeweile ausgesetzt sind? Warum gucken die Leute Horrorfilme? Warum setzen sie sich freiwillig der Angst aus, was doch eigentlich wider unsere Natur ist?

Ganz einfach: Weil wir was fühlen wollen. In dem Moment, in dem wir uns diesen Medien aussetzen, versetzt sich unser Geist in diese "Realität". Wir fühlen mit dem Protagonisten, unsere Phantasie wird angeregt usw.

Worauf ich damit hinaus will? Keine Ahnung ...
 
Zimtzicke schrieb:
§ 131 Gewaltdarstellung

(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,

1. verbreitet,

2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder

4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn die Handlung der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient.
(4) Absatz 1 Nr. 3 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.

Ohne Jurist zu sein, ich denke, ein Richter würde ein Vergewaltigungsspiel hier unterkriegen. ;)
Immerhin HABEN Sie hier bereits Dead Rising und Condemned 2 untergekriegt. Sollte also ein leichtes sein .;)
Und wieso muss diese sexuelle Neigung unterdrückt sein? Nochmal: Was genau ist denn deiner Meinung nach SM? Das ist nichts anderes.
 
@ Bart

SM ist nach meinem Empfinden, bzw. meinem Wissensstand, das Empfinden von "Schmerz" bei sexuellen Handlungen. Ich denke nur trotzdem, dass eine Frau, die auf SM steht, von einer richtigen Vergewaltigung nicht wirklich begeistert sein wird. SM basiert zu 99% auf festen Regeln, an die sich beide Partner halten. Vertrauen spielt eine grosse Rolle. SM kannst du mehr oder weniger ausleben, eine richtige Vergewaltigung (dazu gehört ja, dass ein Partner den Sex nicht will) nicht. Deswegen wirst du die Lust nach Vergewaltigung nie offen ausleben können, es sei denn, du machst dich strafbar.

Aber du und el_barto, ihr könnt mir ja erklären, warum der Vergleich mit normalen Shootern nicht hinkt und welche Beweggründe man hat, um sowas zu spielen. ;)


@ Glod

Mir ist schon klar, dass ein KZ-Simulator keinen grossen Markt hätte. Macht das einen Unterschied, wenn es ihn trotzdem gebe? Braucht es für Abartigkeiten jedweder Art grosse Publisher oder 10 Mio. Polygone? Muss sowas 1 Mio. Abnehmer haben, damit man sich aufregen kann? Mir geht es ums Prinzip. Ich will nicht noch ein Medium, welches quer durch die Bank verroht, welches für kranke Ideen missbraucht wird. Die Alternative zu verbieten wäre einfach nichts tun und es ab 18 machen. Toll...
 
Zimtzicke schrieb:
@ Bart

SM ist nach meinem Empfinden, bzw. meinem Wissensstand, das Empfinden von "Schmerz" bei sexuellen Handlungen.
Das ist VIEL zu oberflächlich. SM wie Sex im Allgemeinen ist in erster Linie Kopfsache.

Ich denke nur trotzdem, dass eine Frau, die auf SM steht, von einer richtigen Vergewaltigung nicht wirklich begeistert sein wird. SM basiert zu 99% auf festen Regeln, an die sich beide Partner halten. Vertrauen spielt eine grosse Rolle. SM kannst du mehr oder weniger ausleben, eine richtige Vergewaltigung (dazu gehört ja, dass ein Partner den Sex nicht will) nicht. Deswegen wirst du die Lust nach Vergewaltigung nie offen ausleben können, es sei denn, du machst dich strafbar.
DAS ist der springende Punkt. Natürlich will sie keine echte Vergewaltigung. Ebenso wenig will ich nicht wirklich entführt, gefesselt, genötigt, eingesperrt, geschlagen oder sonst was werden. Aber im Spiel kann das eben schon spannend sein. Der Witz beim SM ist ja gerade, dass man weiß, der andere will das, aber beide tun im Moment so, als wolle er das eben nicht und würde gezwungen.

Übertragen auf das Spiel: Es kann sein, dass auch hier gerade das Nachspielen der Gewalt gegen die Frau und ihre Nötigung beim Spieler den entsprechenden sexuellen Kitzel auslöst. Nur: Genau wie im Spiel mit einer echten Frau weiß er hier, dass er tatsächlich eben niemanden schädigt und niemanden vergewaltigt. Und dieses Wissen lässt ihn das Ganze erst genießen. Er kann also diese Fantasie ausleben ohne jemanden schädigen zu müssen.

Ich hab's damals schon beim Max Mosley gesagt: Ihr müsst strikt trennen zwischen einer ernsten Weltanschauung und einem sexuellen Fetisch!
 
Zimtzicke schrieb:
Und weils ein Fetisch ist, ist es automatisch legitim?

Und so ein Fetisch ist rein virtueller Natur und hat keinerlei Bezug zu realen Wünschen des "Betroffenen"?

Willst du die Feitsche nun auchnoch verbieten ?
Ich baue schonmal den Scheiterhaufen für die Hexenverbrennungen auf ! ;)

Bei Menschen die einen solchen Fetisch haben , hat das sicher einen Bezug zu realen wünschen . Das ist aber doch nun nichts schlimmes . So ein Spiel fürdert das doch nicht , es würde nur zum ausleben genuzt werden .
So ein Fetisch ist da , ganz egal ob es dazu Spiele Filme oder sonst was gibt .
Für uns ändert sich doch nichts nur die entsprechenden Personen freuen sich das sie sowas haben .


Es wird immer Menschen geben die nicht der Norm entsprechen , da ändern doch die Medien nichts drann . Und solange unserer Gesellschafft dabei kein Schaden entsteht ist das doch OK . Die Regeln in unserer esellschafft gibt es doch nur damit wir friedlich zusammenleben können und das können wir mit und ohne sowas .
 
Zimtzicke schrieb:
Und weils ein Fetisch ist, ist es automatisch legitim?
Wenn's allen Beteiligten gefällt und keiner zu Schaden kommt, ja.

Und so ein Fetisch ist rein virtueller Natur und hat keinerlei Bezug zu realen Wünschen des "Betroffenen"?
Wenn du mit real meinst, dass jemand ernsthaft eine andere Person vergewaltigen möchte, dann nein, ein Fetisch hat keinen Bezug zu realen Wünschen des Betroffenen. Wenn jemand seiner Frau den Hintern versohlt, wissend, dass sie es auch gut findet, dann heißt das nicht, dass derjenige meint, eine Ehefrau müsse folgen und habe andernfalls Schläge zu dulden.
Das muss man ja alles nicht selber gut finden. Aber solange das alles im Rahmen der Fantasie und des gemeinsamen Spiels, ob real (das heißt mit menschlichem Kontakt) oder virtuell, passiert ist da mE nichts gegen zu sagen.
 
Ich verurteile keinen Fetisch, nein. Vielleicht kann ich mich von manchen Fetischen nichtmals lossprechen. Einige Dinge möchte ich nur verstehen können.

Per Definition gibt es aber auch Fetische, die behandlungswürdig sind, weil sie eben selbst im Rahmen des Fetisch nicht mehr als "normal" eingestuft sind. Auch da würde ich mir jetzt kein Urteil erlauben.

Aber so betrachtet würde ein Verfechter für jeden Punkt oben aus der Liste Pro-Argumente finden. Was uns wieder dazu führt, dass man alles freigeben muss, weils ja irgendjemand gefallen könnte. Irgendjemand hat gesagt, dass man mit CGI-KiPo ja sogar dafür sorgen könnte, dass kein realer KiPo konsumiert werden muss. Wir unterstützen die Symptome sogar noch? Wenn sich jemand 10 Jahre lang CGI-KiPos reinzieht, würde hier keiner die Hand dafür ins Feuer legen, dass da auch mal einer Ernst machen könnte. Ich jedenfalls nicht.
 
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