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Web 2.0 - was nervt euch am meisten?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich find das schlimmste am Web 2.0 ist, das einem immer und überall die Dummheit der meisten Menschen vorgeführt wird. Ja klar ist das arrogant und klar klingt das unsozial aber ich halte ungefär 90% der Menschen für dumm. Das Internet ist eine Bühne für Laiendarsteller geworden. Leider verschwindet so die Klasse im Hintergrund, das Niveau sinkt. Von wegen unendliches Angebot. Für die meisten Menschen, denen bunt verpackte Oberflächlichkeiten genügen, reicht das. Aber den 10% geht das auf den Sack.
Klar kann man einfach Seiten ansurfen die einen nicht nerven. Nur ist das was mich eigentlich aufregt, die Regentschaft der Trottel, die das Internet formen und gestalten.

Web 2.0 verschafft den Dummen das Gefühl mehr zu sein. Eine Illusion. Wie Mücken von einer hellen Lampe angezogen werden, strömen auch die ganzen "möchtegern Selbstdarsteller" in die virtuelle Welt um sich am künstlichen Licht zu erfreuen.

Ich denke die Sache die mich daran wirklich aufregt ist, dass bereits die reale Welt den Deppen gehört.
 
Bart Wux schrieb:
Aber komisch: Einerseits drängen sie einen alle ins Ausland, Auslandssemester usw. und ja immer Fachbegriffe zu benutzen und wenn sich dann die Sprache mischt, wird vom Untergang des Abendlandes gesprochen.

Das ist in der Tat komisch, aber wenn man sich ein bisschen konzentriert sollte da auch keine Vermischung stattfinden.
Ich würde mal behaupten, dass 90% der Leute, die im Ausland waren und dort innerhalb weniger Monate ihre eigene Sprache "vergessen" haben, einfach schauspielern.

Da hatte ich ein tolles Erlebnis in Amerika:
Wir laufen Abends rum und auf einmal höre ich wie jemand einen deutschen Namen ruft, also frage ich den gerufenen ob er Deutsch spricht (auf englisch). Daraufhin sagt er was und ich denke mir nur "hm, der scheint ja schon eine ganze Weile hier zu leben, so wie der stammelt und nach Worten fischt". Es war das typische "Ah wie war die Word noch gleich um zu sagen - ich bin total raus aus die deutsch".
Am Ende stellt sich raus, dass der Kerl erst zwei Monate da war - lächerlich!
 
ich glaube BartWux hat das irgendwie falsch verstanden, ich meinte das komplette Texte beispielsweise Kommentare, Beiträge etc auf deutschen Seiten in englisch verfasst werden. 90% der Seite ist deutsch und mittendrin kommt einer der meint er müsste einen auf besonders schlau machen.
Mit der Suchmaschine wirst du diese Sachen dann auch schwer finden, zum reagieren Suchmaschinen allergisch darauf und zum anderen werden für deutsche Suchanfragen deutsche Domains höher gewichtet, für englische eben englische.

Bei Verschlagwortung deutscher Inhalte ist es der größte Unfug überhaupt, da kann man sich das gleich sparen. Wenn überhaupt dann zweisprachig.

@eMKay: das ist wirklich wie peinlich!
 
Ich finde schon den Begriff Web 2.0 unsäglich doof. Die Möglichkeit, dass User eigene Inhalte beitragen können, gabs schon Jahre bevor der Web 2.0 Begriff aufgekommen ist.

Mich rufen Kunden an und sagen, sie wollen ihre "Homeseit stärker auf Web2.0 positionieren" ob ich mich persönlich zu nem Meeting mit ihrem Marketing bequemen könnte. Ok, da isn ordentliches Jahresbudget hinter, also hock ich Depp mich ins Auto fahr hin und krieg zu hören: die wollen ein Scheiß Gästebuch.. (Also nix wie heim und den Studi machen lassen... Der beschwehrt sich allerdings auch schon, weils ihm zu langweilig ist und er lieber mal was richtiges machen würde..)
 
Web2.0 ist ja keine besondere Technik...Web2.0 ist ein Geschäftsmodell..und das begreifen die wenigsten!

"Ich betreibe eine Site und lasse meine User für mich (umsonst) arbeiten" - das ist web2.0

Das ganze hat aber nur einen selbstzweck...man verdient nicht unbedingt viel damit..deswegen ist der einzige Weg Geld damit zu verdienen, die Scheisse möglichst hochpreisig an jemanden zu verkaufen der noch dämlicher ist als die eigenen User.
 
okst666 schrieb:
man verdient nicht unbedingt viel damit..deswegen ist der einzige Weg Geld damit zu verdienen, die Scheisse möglichst hochpreisig an jemanden zu verkaufen der noch dämlicher ist als die eigenen User.

Das würde ich so nicht sagen. Es hat schon einen Grund warum große Firmen soviel Geld dafür ausgeben und als dumm würde ich die auch nicht bezeichnen.
 
... meistens in dem Glauben, dem jeweiligen Dienst ein Geschäftsmodell aufdrücken zu können, das Geld generiert, bis sie feststellen, dass die jeweiligen User gerade deswegen dort so zahlreich sind, weil sie nicht von Abomodellen, Werbebannern und Premiumfeatures zugebombt werden, und nach der Hinzufügung eben dieser ganz schnell die Biege machen.

Hat es Google eigentlich inzwischen geschafft mit YouTube Geld zu machen? Weiß man das? :grins:
 
und eben die Datensätze die man vielleicht irgendwann zu Geld machen kann. Die ganzen Social Networks ändern nicht umsonst ständig die Geschäftsbedingungen
 
da bekommst du aber gleich noch ein Komplettpaket zur e-mail geschnürt:
Vorname
Nachname
Geburtstag
Adresse
HandyNr
Hobbies
Beziehungsstatus
Beruf
Arbeit
Freunde
Interessen
uvm.

Facebook wollte ja sogar hochgeladene Fotos rechtlich sichern lassen.
 
Ich hasse Studi VZ - prollige Typen mit ihren 1000 Gruppen - 888 Freunden und 2000 Fotos - wolllen damit zeigen, was fürn soziales Netzwerk sie aufgebaut haben. Denn das kommt schließlich bei Frauen sehr gut an - wer will schon jemanden mit 8 Freunden und 10 Pics.

Seitdem ich Single bin ist das eine Qual - hat man ein Mädel kennengelernt kommt: "Hast du Studi?!?!?!" - "Nee- schon länger nich mehr" - "Was wieso das denn [du elendiger Loser]"

Und zack muss ich mich dafür auch noch rechtfertigen

Ok vielleicht bin ich ja auch nur neidisch, weil ich keine 888 Freunde habe sondern nur 4-5 und viele Bekannte... :grins:


Studihöhepunkte, die ich so mitbekommen habe: rechtsradikale Gruppen - Fotos von Babys, die gerade erst geworfen wurden - halbnackte Fotos von Typen (ich meine WTF)
 
Also ich find Studi in einer Sache recht vorteilhaft. Wenn ich nach einem Discobesuch mir nur noch Namen merken kann, aber kein Gesicht zu ordnen -> Frag Studi :D
 
ist gut um Leute ausfindig zu machen, aber das kann auch doof sein. Du schaust dir die an was sie alles angegeben hat, Fotos und Freunde und bildest dir dann daraus deine Meinung. Also bei mir hat das Leute schon ziemlich abgewertet.
 
Naja und viele Profile lassen Leute auch in nem besseren Licht darstehen...

Wie diese Singlebörse, bei der ich bin und durch die ich auch schon Dates hatte....

Das eine war echt ne üble üble Enttäuschung...
 
robat schrieb:
Studihöhepunkte, die ich so mitbekommen habe: rechtsradikale Gruppen - Fotos von Babys, die gerade erst geworfen wurden - halbnackte Fotos von Typen (ich meine WTF)
Höhepunkt fand ich beim Amoklauf Winnenden. Die Presse hat da einfach alles aus SchulerVZ gezogen was ging. Die Bilder der Opfer in allen großen Zeitungen riesig abgebildet.
Oder die falschen Täter die auch darüber ausgemacht wurden, nur wegen des gleichen Namens und dann deren Bilder durch die Presse gingen :vogel:
 
Homer schrieb:
Also ich find Studi in einer Sache recht vorteilhaft. Wenn ich nach einem Discobesuch mir nur noch Namen merken kann, aber kein Gesicht zu ordnen -> Frag Studi :D

Ja das ist auch praktisch. Vor allen Dingen wenn man nicht weiss ob die Person auch bei tageslicht attraktiv ist ;)
 
Der Hammer ist ja wohl WindowsLive :O - ich hab das gerade zum ersten mal seit ewigkeiten aufgerufen...Da steht ja alles mögliche über die Leute die mir nur mal ne Email geschrieben haben...wer was mit wem spielt, wer was wann twittert, wer wen kennt, etc...Hammer.
 
robat schrieb:
Ich hasse Studi VZ (...)
Ok vielleicht bin ich ja auch nur neidisch, weil ich keine 888 Freunde habe sondern nur 4-5 und viele Bekannte... :grins:

Lieber nicht neidisch auf sowas sein ... reine Zeitverschwendung ...
Sei lieber froh darüber, dass du noch den Unterschied zwischen "Freunden" und "Bekannten" kennst.
 
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