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KT Was zockt ihr zurzeit?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dafür, find ich, funktionierts halt doch zu gut. Aber ich war auch nicht WIRKLICH begeistert davon.
Weiß nicht. Ein Spiel, dass seit über 40 Jahren in einer Nostalgiespirale gefangen ist ohne sich wirklich weiter zu entwickeln funktioniert für mich nicht gut.

Immer die selben paar Animationen und dümmlichen Geräusche nach Levelabschluss sind einfach nur die Spitze des Eisberges.

Die Grafikdesigner geben sich nicht mal die Mühe Hintergründe aufwendig oder abwechslungsreich zu gestalten. Warum auch? Man ist sich ja bewusst, dass das Spiel eh 92 % bekommt und demnach Verkaufszahlen generiert.

Die Musik ist fast so simpel gehalten wie aus den ursprünglichen 80er Jahre Titeln. Kaum Kniffe. Man nutzt nostalgische Melodien und wandelt diese etwas ab.

Ja, ein Mario braucht keine besondere Story um zu funktionieren, aber Bowser wird ein Schloss mit 6 Schutzschlangen oder wie die heißen? Man macht im Prinzip von Welt zu Welt dasselbe um zum Finale zu kommen... Andere Entwickler würden für so nen Käse zerrissen werden.

Die Levelstrukturen sind auch immer schön brav von links nach rechts. Keine wirkliche Abwechslung. Hier wird sich einfach nichts getraut.

Wo wir dabei sind. 4 Bosskämpfe bestritten. Im Prinzip 4 Mal das gleiche. Oh my! Auch hier: Wehe jemand anderes macht sowas. Beim ersten Mal war es noch ziemlich cool. Aber 4 Mal? Wie kommt man nur auf den Gedanken dieses Spiel wäre kreativ? Ich verstehe es nicht.

Die Leute, die behaupten, dass Nintendo ihre Spiele fertig auf den Markt bringen, sollten sich mal fragen, was fertig bedeutet? Ich habe lieber ein paar Bugs, als ein Spiel, dass sich seit 40 Jahren nicht weiter entwickelt.

Hier ziehe ich als 2D Jump'n'Run wieder gern Rayman als positives Beispiel hervor. So funktioniert Innovation in einem Genre.

Nintendo hat mit Odyssey gezeigt, dass es auch mal anders gehen kann - auch wenn man hier auch Bosskämpfe oft wiederholt hat.

Das die Grafik unterdurchschnittlich ist für ein AAA steht außer Frage. Den Punkt mit der Detailarmut hab ich ja auch schon bemerkt. Da hatte ein Pandemonium auf der PS1 schon mehr Details.

Auch keine Sprachausgabe mit nur dümmlichen Gebrabbel.

Was kostet es so ein Spiel zu kreieren? Das dürfte nicht teuer sein.

Ne, bin bei einer Wertung von 55 - 60.

// Meiner Kaufentscheidung gebe ich aber ne 2/10. Wie kann ich nur sowas mit nem Kauf unterstützen? Bin echt sauer auf mich selbst.
 
Ich fand Wonder auch ziemlich überbewertet. Wenn ich dann in Reviews schon sowas lese wie "Aus den einzelnen Ideen der Wundersamen könnte man ganz eigene Spiele machen." Nee, könnte man nicht... Ne gute Idee wars trotzdem.
 
Ich fand Wonder auch ziemlich überbewertet. Wenn ich dann in Reviews schon sowas lese wie "Aus den einzelnen Ideen der Wundersamen könnte man ganz eigene Spiele machen." Nee, könnte man nicht... Ne gute Idee wars trotzdem.
Wundersamen und Königssamen... Da gäbe es tolle Spielideen - aber nicht mit Mario & co. :ugly:

Schade, dass das Jahr 2023 vorüber ist. Starfield als meine Enttäuschung des Jahres zu betiteln, wenn es auch SOWAS gibt ist einfach ne Farce. Starfield hat mit dem Intro allein schon Wonder um das 10fache an Qualität getoppt.
 
Cyberpunk 2077: Phantom Liberty


Mein Gott. Ist das gut.

Inszenatorisch und in Sachen Grafik, Spielwelt, Sound, Produktionsaufwand und "Ernsthaftigkeit" nochmal ein Stück über dem ohnehin schon herausragenden Hauptspiel angesiedelt und qualitativ in diesen Punkten eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Das muss man wirklich selber mal erleben.
Hab etwa die Hälfte durch und wünsche mir jetzt schon dass es länger geht. Was bei mir extrem selten passiert.
 
Cyberpunk 2077: Phantom Liberty


Mein Gott. Ist das gut.

Inszenatorisch und in Sachen Grafik, Spielwelt, Sound, Produktionsaufwand und "Ernsthaftigkeit" nochmal ein Stück über dem ohnehin schon herausragenden Hauptspiel angesiedelt und qualitativ in diesen Punkten eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Das muss man wirklich selber mal erleben.
Hab etwa die Hälfte durch und wünsche mir jetzt schon dass es länger geht. Was bei mir extrem selten passiert.

Hab nicht umsonst meinen Titel und mein Avatar hier im Forum geändert. CD-Project sind mit Witcher 3 und Cyberpunk im Olymp der Entwickler angelangt und ich lechze nach den nächsten Titeln. :D
 
Hab heute mit Firewatch begonnen.

Oha, der Anfang hatte mich direkt in seinen Bann gezogen. Es ist einfach so unglaublich mitreißend was da passiert. So hätte es von mir aus das ganze Spiel gehen können. :D

Aber dann geht der Walking Simulator los. Nicht wirklich mein Genre, aber Firewatch ist laut Internet ein Must Play. Und ja... kann ich nachvollziehen.

Die Navigation mit Karte und Kompass ist sehr immersiv und die Kommunikation mit Delilah ist spannend und unterhaltsam.

Jetzt scheint es auch spannend zu werden was die Handlung anbelangt:
Die beiden Mädchen sind verschwunden. Ich habe mich dazu entschieden, dass Delilah ruhig offen zur Polizei sein kann.
Bin gespannt.
 
Nice dass du auf meine Empfehlung hörst :D :) Firewatch ist eines der am meisten unterschätztesten Spiele überhaupt. Unbedingt auch alleine im Dunkeln spielen, am Besten mit Kopfhörern. Erst dann entfaltet es so richtig seine Wirkung und vermittelt die Isolation der Spielfigur am Besten. Was bereits bei deinem Stand sicher schon dazu führt dass man sich selbst in dieser eigentlich schönen und harmlosen Spielumgebung schon ein wenig...unwohl fühlt. Fast paranoid.
Das ist alles so unglaublich gut umgesetzt. Und diese sich so natürlich anfühlenden Gespräche. Alles sehr sehr realitätsnah.
 
Tztztz...das Ende war eines der besten überhaupt, gerade weil es

mal ausnahmsweise nicht den typischen Klischees von Filmen und Spielen entsprach und damit so manchen Spieler enttäuschte in seiner Erwartungshaltung. Es bildet auch hier wieder etwas ab, was Spiele viel zu selten tun: das wahre Leben. Es muss nicht immer alles rosig sein und in einem typischen Happy End enden. Und wie schon in der restlichen Story haben wir auch hier wieder nur eines getan, bedingt durch Einsamkeit und unsere traurige Vergangenheit: zu viel in etwas hinein interpretiert. Hätten wir hier wieder ein typisch klischeehaftes Ende gehabt, also dass sich die beiden am Ende um den Hals fallen, küssen und sich ein gemeinsames Leben aufbauen, wäre das Spiel nicht so in Erinnerung geblieben. Und dass auch hinter der "großen Verschwörung", die man witterte, nichts wirklich besonderes steckte, ist schlicht genial. Man ist einfach durch Medien da so "verdorben" dass man eine völlig andere Erwartungshaltung hatte. Es musste unbedingt was spektakuläres dahinterstecken, es konnte ja nicht sein dass wir auch hier Dinge nur überinterpretiert haben. Auch hier wieder: wie das wahre Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tztztz...das Ende war eines der besten überhaupt, gerade weil es

mal ausnahmsweise nicht den typischen Klischees von Filmen und Spielen entsprach und damit so manchen Spieler enttäuschte in seiner Erwartungshaltung. Es bildet auch hier wieder etwas ab, was Spiele viel zu selten tun: das wahre Leben. Es muss nicht immer alles rosig sein und in einem typischen Happy End enden. Und wie schon in der restlichen Story haben wir auch hier wieder nur eines getan, bedingt durch Einsamkeit und unsere traurige Vergangenheit: zu viel in etwas hinein interpretiert. Hätten wir hier wieder ein typisch klischeehaftes Ende gehabt, also dass sich die beiden am Ende um den Hals fallen, küssen und sich ein gemeinsames Leben aufbauen, wäre das Spiel nicht so in Erinnerung geblieben. Und dass auch hinter der "großen Verschwörung", die man witterte, nichts wirklich besonderes steckte, ist schlicht genial. Man ist einfach durch Medien da so "verdorben" dass man eine völlig andere Erwartungshaltung hatte. Es musste unbedingt was spektakuläres dahinterstecken, es konnte ja nicht sein dass wir auch hier Dinge nur überinterpretiert haben. Auch hier wieder: wie das wahre Leben.
Hab es jetzt durch und sehe das ganz anders als Du. Gehöre auch zu denen, die sich da mehr erhofft haben.

Zu Delilah: Sie war mittendrin sehr flirty und hat sich auch vorgestellt, wie es zusammen wäre. Es ist aber okay, dass man am Ende nicht zusammen kommt.

Die verschwundenen Mädchen: Da war einfach nichts. Man hatte keine Revanche an ihnen und sie spielten keine Rolle mehr. Irgendwann bekommt man nur die Nachricht, dass sie wieder aufgetaucht sind.

Ned und sein toter Sohn: Man findet die Leiche und das Geheimversteck von Ned, der alles gesteht. Er hat den Turm verwüstet, er hat die Tapes gemacht, er hat die Überwachungen gemacht, er wusste sogar Dinge aus Henrys Vergangenheit. Um es dann einfach im Nichts aufzulösen?

Muss Dir da widersprechen. Das ist nicht das wahre Leben und es wurde auch nicht zu viel hineininterpretiert. Das sind richtig heftige Dinge, die Ned da verbrochen hat.

Für mich sind einfach ALLE Handlungsstränge nicht zufriedenstellend beendet worden. Ja, das kann man als wahres Leben ansehen, aber ich wollte eine Geschichte erzählt bekommen, denn ich spiele nicht das wahre Leben sondern ein Videospiel. Wenn sie dann aber nicht zufriedenstellend bzw einfallslos zu Ende erzählt worden ist, kommt mir das nicht richtig vor.

Wenn ich belanglos möchte, lass ich die Konsolen aus ;)
Hatte trotzdem Spaß mit dem Spiel.
5,5/10
 
(immer noch) Alan Wake II

Kennt Ihr das? Ihr spielt ein Spiel, welches genau Euren Nerv trifft. Irgendwann seid Ihr durch und beginnt mit was anderem. Allerdings seid Ihr gedanklich immer noch so sehr bei dem alten Spiel, dass Euch die anderen Games aktuell überhaupt keinen Spaß machen. So geht's mir gerade mit "Alan Wake II". Nachdem ich es schon zweimal auf der SX durch und dort auch die 100% geholt habe, hab ich mir nun Platin auf der PS5 als Ziel gesetzt. Einfach weil ich immer noch Bock auf das Spiel habe und mich gerade nicht so recht für was anderes erwärmen kann. Klingt strange, aber vielleicht kennt Ihr ja das Phänomen.

Hoffentlich kommen bald die DLCs :ugly:.
 
(immer noch) Alan Wake II

Kennt Ihr das? Ihr spielt ein Spiel, welches genau Euren Nerv trifft. Irgendwann seid Ihr durch und beginnt mit was anderem. Allerdings seid Ihr gedanklich immer noch so sehr bei dem alten Spiel, dass Euch die anderen Games aktuell überhaupt keinen Spaß machen. So geht's mir gerade mit "Alan Wake II". Nachdem ich es schon zweimal auf der SX durch und dort auch die 100% geholt habe, hab ich mir nun Platin auf der PS5 als Ziel gesetzt. Einfach weil ich immer noch Bock auf das Spiel habe und mich gerade nicht so recht für was anderes erwärmen kann. Klingt strange, aber vielleicht kennt Ihr ja das Phänomen.

Hoffentlich kommen bald die DLCs :ugly:.
Ja klar. Ich hatte das ganz extrem, nachdem ich jeweils Dark Souls I, II, Bloodborne und Nioh durch hatte. Konnte mich danach immer für ein paar Wochen auf nichts anderes einlassen, weil alles dann einfach nicht gut genug war. :D
 
Mir geht's zur Zeit mit Baldurs Gate 3 so. Gestern den ersten Run beendet und ich denk schon darüber nach welche Klasse ich für den nächsten Run nehme.

Großartig, zumal BG3 so ein Spiel sein dürfte, welches auch einen entsprechend hohen Wiederspielwert hat. Ich überlege bei dem Game ja auch schon lange hin- und her, allerdings sind rundenbasierte RPGs mit mehreren Charakteren nicht so wirklich mein's. Ist mir oft zuviel Mikromanagement. Das hat mich bisher vom Kauf abgehalten.
 
Dito. Hatte alles durch, jede quest, alles aufgelevelt usw usw. Konnte das Spiel aber dann ein Jahr lang nicht von der Konsole löschen und bin immer mal wieder rein um random Fragezeichen zu machen und einfach die Welt zu genießen. War hart.

Kommt mir bekannt vor :D. Hab die GOTYs auf XBox, PS4 und dem PC jeweils zu 100% komplettiert und mehrfach durchgespielt. Dürfte das Game sein, in welches ich in meinem Gamerleben mit Abstand die meiste Zeit gesteckt habe. Glaube nicht, dass ich das nochmal mit irgendeinem anderen Spiel toppen werde. Wobei ... es kommt ja noch Witcher 4 :ugly:
 
Halo CE

Hab meinen Söhnen heute mal nahe gelegt mal was anderes als nur Fortnite zu spielen. Bei meinem Kleinen sind Hopfen und Malz verloren und er blockt aus Prinzip ab. :heul:

Mein Großer ist immer offen für Neues (oder Altes) und ich hab ihn gefragt, ob er Halo mit mir im Koop spielen will. Er war direkt Feuer und Flamme und wir haben die ersten 3 Level gespielt.

Hab es vor 20 Jahren mal im Split-Screen Koop gespielt und nun online. Funktioniert bestens.

Ich bin immer noch erstaunt wie geil das Gameplay damals schon funktioniert hat. Das läuft so sauber, da können sich heutige Spiele noch fette Scheiben von abschneiden.

Und ein richtig dickes Lob geht an den Soundtrack. Es ist so motivierend wenn die Trommeln, die Geiger, die Streicher und die Keyboards einsetzen nachdem Stille herrschte.

Ja, das Leveldesign ist nie wirklich die Stärke von Halo gewesen. Das fällt heute noch mehr auf als damals schon, aber so what.

Geil diesen Pionier der Videospielgeschichte noch mal zu spielen und dann noch mit meinem Sohn. :dhoch:

Vielleicht geb ich Infinite irgendwann doch nochmal ne Chance. Im Koop macht sowas echt noch mehr Spaß.
 
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