Tag 1: Wir haben es geschafft, endlich haben wir einen Ort gefunden wo wir uns niederlassen können. In einer vom Wind geschützten Schlucht haben wir nun zuflucht gefunden. Mit den noch vorhandenen Ressourcen konnten wir schnell den Reaktor befeuern und ein paar Zelte und eine Arena bauen. Etwas gute Laune werden wir gebrauchen können, denn Tagsüber steht viel arbeit an. Endlich geht es nach der langen beschwerlichen Reise Bergauf, wir alle haben wieder Hoffnung.
Tag 2: Um die Versorgung des Essens sicher zu stellen, habe ich Jagdhütten errichten lassen. Auch eine erste Krankenstation musste gebaut werden, da einige Arbeiter in der Kälte erkrankt sind. Morgen werde ich die erste Kantine eröffnen damit wir nicht auf rohes Essen angewiesen sind.
Tag 3: Beunruhigende Nachrichten sind eingetroffen. Tatsächlich soll es morgen noch kälter werden. Wir müssen so viel Kohle wie möglich ran schaffen damit bei diesen Witterungen keiner nach draußen muss, dafür sind unsere Krankenstationen nicht ausgelegt. Hoffentlich können wir mit der neu errichteten Forschungsstation unsere Späher ausrüsten, damit wir die anderen die wir zurück lassen mussten finden.
Tag 4: Unsere Befürchtungen haben sich bewahrheitet, draußen sind es nun -40 Grad und es ist keine Erleichterung in Sicht. Wir müssen schleunigst Heizungen bauen damit unserer Arbeiter in den Küchen nicht erfrieren, die Bevölkerung darf nicht zu lange hungern.
Tag 5: Einer unserer Bürger ist heute morgen verstorben. Der Frostbrand hat ihm zu stark zugesetzt. Wir haben uns mit den Ärzten darauf geeinigt, solche Fälle in Zukunft zu amputieren. Keine leichte Entscheidung, aber wir können uns keine vollen Betten erlauben. Morgen soll es tatsächlich zumindest etwas wärmer werden. Hoffen wir die Vorhersagen stimmen.
Tag 6: Die Kinder helfen nun in den Krankenhäusern. Das wird sie auf die Zukunft vorbereiten während wir sicher davon profitieren können. Da wir nun wieder - 30 Grad haben, können meine Arbeiter neue Kohlevorräte anhäufen. Ich hoffe die Späher sind bald bereit.
Tag 7: Unsere Späher sind bereit und ziehen sofort los, schon am Abend erhalten wir von ihnen Kunde das sie Überlebende gefunden haben und dabei sind diese zu uns zurück zu führen. Das ist auch bitter nötig, wir können dringend ein paar kräftige Arbeiter gebrauchen.
to be continued...
Tag 9: Inzwischen mussten wir einen Friedhof bauen. Die Leichen die sonst auf den Straßen verwesen haben für zu viele Krankheiten gesorgt. Unsere Späher berichten indes immer besorgniserregendere Nachrichten. Es scheinen nicht mehr viele da draußen am leben zu sein...
Tag 11: Unsere Späher haben einen Automaton gefunden. Da es aktuell wieder kälter und durch unseren neuen Reaktore die Kohle immer knapper wird, kommt dieser grade gelegen.
Tag 13: Die Gerüchte sind wahr, wir sind die letzte Bastion in dieser dreckigen Welt. Die Bevölkerung hat alle Hoffnung auf Hilfe verloren. Die ersten Mobs bilden sich, zurück nach London wollen sie. Dort, so glauben sie, gibt es noch Leben, noch Hoffnung. Um die Moral hoch zu halten bauen wir Kirchen. Nur Gott kann uns jetzt noch helfen...
Tag 15: Die Rohstoffe werden knapp. Wir können nun zwar Kohle Minen bauen, aber die Vorräte sind komplett aufgebraucht. Ich hoffe wir können schnell genug neue Ressourcen sammeln, denn auch die Krankenhäuser füllen sich bei diesen Witterungen. Wenn wir dann nicht richtig heizen können, sind unzählige Tode vorprogrammiert.
(Wird ein laufender beitrag für meine jetzige Runde, einfach ein großartiges Spiel

)
Tag 18: Die Londoner, wie wir die Aufständigen nennen, werden immer stärker. Ihre Graffitis beschmieren unsere Straßen und ihre Protestanten halten unsere Bürger von der Arbeit ab. Der Bau eines Tempels und der Einsatz von Inquisitoren scheint unabdingbar.
Tag 21: Wir haben einen neuen Tiefpunkt erreicht, zeitweise waren es -60 Grad. Trotz allem...oder grade deswegen, musste ich meine Arbeiter in die Mienen schicken. Ohne ausreichend Kohle wären wir dieser Tage verloren. Einer unserer Späher hat sich seit Tagen nicht gemeldet. Zuletzt gab er Kunde aus Tesla City bevor wir den Kontakt verloren haben. Wir befürchten das schlimmste.
Tag 23: Durch die letzten Flüchtlingswellen ist die Nahrung knapp und die Krankenhäuser platzen aus allen nähten. Wir brauchen Prothesen um die amputierten arbeiten lassen zu können, aber es ist schlichtweg unmöglich unserer Forscher darauf anzusetzen. Zu sehr brauchen wir Nahrung und Rohstoffe um über die Zeit zu kommen. Das Volk bemerkt diese Unstimmigkeiten. Ich weiß nicht wie lange ich noch verbergen kann, dass wir so langsam die Kontrolle verlieren...
Tag 25: Wir konnten genug Nahrung heran schaffen. Wir haben Suppen gekocht und sie mit Moonshine gestreckt. Die Bevölkerung scheint damit leben zu können. Allerdings soll es morgen -70 Grad werden. Unser Reaktor läuft bereits auf Hochtouren. Gut das wir inzwischen fast 1000 Einheiten Kohle in die Lager schaffen konnten. Wenn wir jetzt noch all die Erkrankungen in den Griff kriegen...wer weiß, vielleicht gibt es doch noch Hoffnung?
Tag 28: Wir konnten die Londoner aufhalten. Die Diskussionen haben ein Ende. Das Volk muss einsehen das Gott mich gesandt hat um Hoffnung wiederherzustellen. Ich bin die Stimme Gottes, ich bin das Gesetz!
Tag 30: Mit unseren neuen Kohleminen können wir nun jeden Tag große Vorräte anlegen. Die Aufstände werden immer weniger und wenn welche aufkommen, werden meine Jünger die Ungläubigen an der Spitze des Turms kreuzigen. Ein starkes Volk braucht einen starken Führer!
Tag 32: Unsere Späher berichten von wahnwitzigen Wetterverhältnissen. Ein Sturm zieht auf, von einer Größenordnung die keiner erfassen kann. Die Wissenschaftler sollen in Erfahrung bringen wann es so weit ist damit wir bestens vorbereitet sind. Falls man auf so etwas überhaupt vorbereitet sein kann...
Tag 35: Der Glaube beflügelt die Bürger. Schreine und Suppenküchen bei den Mienen geben den Menschen mehr Ansporn für ihren Gott und mich zu Arbeiten. Trotz unglaublichen -70 Grad geht es uns so gut wie lange nicht. Wir haben kaum Kranke und bald unseren zweiten Automaton der auch zu Sturmzeiten noch Kohle Erarbeiten kann. Zumindest hoffe ich das.
Tag 42: Seit einigen Tagen wütet der Sturm in unserer Stadt. Die Vorräte sind bald aufgebraucht, es sind -100 Grad und die Minen drohen einzustürzen. Keiner weiß wie lange wir noch unter diesen Bedingungen überleben können. Selbst auf der höchsten Stufe heizt unser Ofen nicht ansatzweise ausreichend. Es gibt nicht viel was wir noch tun können...
Tag 45: Der Sturm legt sich und ich kann die Sonne auf meiner Haut spüren. Hunderte mussten sterben aber unsere Stadt wird weiter bestehen. Es grenzt an ein Wunder, doch der Glaube hat uns durch diese dunkle Zeit getragen.