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MULTI Vampyr (Horror-RPG von Dontnod)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da ich über Amazon bestellt habe, wird meines pünktlich am 5. im Briefkasten sein. Kann ich mit Leben, denn eigentlich hab ich gerade absolut keine Zeit. Aber eure Beiträge quälen einen ganz schön :D
 
Store in meiner Nähe hat die PS4 Version lagernd, könnte ich mir nach der Arbeit holen aber ich wills eigentlich am PC spielen :tip:

Daher noch bis zum Steam Release am 5. Juni warten.

Ach, ganz wichtig: Der Soundtrack ist phänomenal. Also wirklich auffällig gut. Meine Freundin kam ins Zimmer und war direkt begeistert von der Musik. Und ich habe gerade beim Kapitelstart direkt eine Gänsehaut.

Wunderbar, das haben einem auch bereits die Developer Videos dazu verdeutlicht. Ich weiß das ist vielen egal aber gute Musik ist für mich integraler Bestandteil guter Spiele.
 
Also vielleicht kommt es auch daher, dass ich davor das Dark Souls Remaster mit 60fps gespielt habe, aber mir kommt es echt nicht flüssig auf PS4 Pro vor. (Und es gibt keinerlei Grafikeinstellungen.) Wobei das zweite Gebiet schon besser läuft als das erste. Würde trotzdem im Zweifel auf die PC-Version warten.

Aber definitiv ein Muss für dich, @Dr.Para , @bestoftimes und so. Diese düstere Atmosphäre, Open World Design im Bloodlines-Stil mit kleineren Gebieten, aber voller interessanter Charaktere ohne irgendeinen Ballast, eben dieses sehr coole Quest/XP-Konzept mit viel Freiheit, Entscheidungen und Konsequenzen, Bloodborne-Kämpfe (wenn halt auch wirklich etwas janky, aber wächst mit der Zeit) und allgemein ein tolles Rollenspiel-Feeling irgendwo zwischen The Masquerade: Bloodlines und Dishonored.

Die B-Natur des Spiels wird nicht jedem gefallen. Paar Sachen wirken etwas billig und unpoliert. Casuals werden bestimmt vom Konzept etwas abgeschreckt werden, weil man wie bei Vampires (Gott, der Titel ist so umständlich) einfach in ein Hubareal kommt und dann auf sich alleine gestellt ist, wenig Führung hat und Mechaniken nur kurz und knapp erklärt werden. Aber das macht für mich jetzt auch den Reiz aus.

Gespannt bin ich jetzt nur, wie sich das Kampfsystem entwickelt, gerade wenn man nur wenig Leute töten will, und wie die Höhepunkte ausfallen. Habe etwas Angst, dass das Spiel zu nüchtern sein wird. Auf der anderen Seite ist es Dontnod, die immer paar Trümpfe unerwartet ausspielen. Diese Unvorhersehbarkeit des Games ist jedenfalls für mich ein großes Plus.

Habe heute und nächste Woche auch frei. Jetzt noch schnell etwas joggen und dann wird gesuchtet. :cool:
 
Also auf der normalen PS4 kann ich mich wie gesagt nicht über großartige Ruckler beschweren, auch nicht im Startbildschirm. Spielt sich überwiegend flüssig, außer wenn man ein neues Gebiet entdeckt. Bin da entweder nicht so sensibel wie eape oder auf der Peasant läufts echt besser. :D

Soundtrack ist echt klasse. War auch sehr über die Variation überrascht. Der Soundtrack wandert irgendwo zwischen 80er Synthesizer und klassischen Stücken und ergibt eine recht ungewöhnliche, aber wirklich sehr geile und stimmige Symbiose.

Kann leider erst heute Abend weiter zocken. Brauch die Dunkelheit für so ein Spiel. :D
 
vielen dank für eure ausführlichen eindrücke.

dontnod? more like donod.

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Hab heute Mittag noch ein bisschen weiter gespielt und mich ein wenig mit der Stadt beschäftigt, mit allen Leuten im Krankenhaus geredet und deren Gefallen angenommen und mich allgemein ein wenig umgeguckt. Die Atmosphäre ist jedenfalls on point. Charakter sind allesamt bisher sehr interessant und erzählen ihre eigenen kleinen Geschichten. Die ganze medizinische Thematik zu dieser Zeit vermischt mit Vampiren spricht mich auch unheimlich an.

Hab mittlerweile auch 1-2 Leute, die ich gerne mal aussaugen würde. Aber auch ohne Bewohner der Stadt auszusaugen kriegt man genug Punkte zum Leveln, zumindest am Anfang. Der Bonus ist natürlich wirklich extrem hoch, sonderlich nötig ist er aber bisher ebenfalls nicht.
 
Interessantes und eigenwilliges Spiel. Eigentlich genau das, was ich mir davon erhofft hatte.

Setting ist düster, morbide und insgesamt erstaunlich authentisch. Soundtrack sehr präsent und gut. Gespräche sind ordentlich geschrieben, reichlich und umfangreich. Ansonsten technisch etwas ungeschliffen. Hatte auch schon zwei auffällige Bugs. Einen NPC, der eindeutige Probleme bei der Wegfindung hatte und ein fehlerhaftes Gespräch, bei dem keine Dialogoptionen eingeblendet wurden und nur noch der Neustart weiter half.

Spielerisch gefällt es mir sehr. Die Kämpfe sind zwar grundlegend von Souls inspiriert (Ausdauer, Ausweichen), aber viel leichter. In Bedrängnis bin ich jedenfalls noch nicht gekommen. Bisschen ausweichen, draufhauen und die ziemlich (zu?) starken Vampir-Fähigkeiten nutzen. Läuft. Ist dabei aber nie so geschmeidig und pointiert wie sein Vorbild. Sicher nicht das Highlight des Spiels, aber man kann damit arbeiten.

Das eigentliche Herzstück scheinen die Charaktere und die Interaktion mit und unter ihnen zu sein. Da hat tatsächlich jede Person überraschend viel und gehaltvolles zu berichten und gibt einem manchmal nicht nur brauchbare Informationen, sondern auch Sidequests mit auf dem Weg. Dass man sie theoretisch sogar alle vernaschen kann, setzt dem ganzen Personennetzwerk noch die Krone auf. Fantastische Idee. Ich kann prinzipiell den nächstbesten Storycharakter aussaugen (wenn ich denn ein bestimmtes Level erreicht habe). Bin sehr gespannt, inwiefern ich dadurch demnächst noch auf die Probe und vor moralische Entscheidungen gestellt werde.

Wie mit der Vampir-Thematik umgegangen wird, ist auch fein. Visuell gibt es immer wieder hübsche Vampir-Effekte, der dynamische Soundtrack versprüht dabei regelmäßig klassische Dracula-Vibes, inhaltlich wird es ernsthaft und erwachsen verarbeitet und selbst im Gameplay ist der Vampir deutlich zu spüren. Das ist nicht nur Kulisse, sondern wirklich das zentrale Thema, welches sich gekonnt durchs gesamte Spiel zieht.

Macht einen sehr guten Ersteindruck und fühlt sich als Open-World Life is Strange meets Souls-like Kämpfe in Vampir Szenerie auch unverbraucht an. Schöne Kombination. Da kann man auch über ein paar technische Unzulänglichkeiten hinwegsehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das wirklich so ist wie Bloodborne ist es nichts für mich, Vampire konnte man wenigstens auf verschiedene Arten durchspielen.

Ist es nicht. Das schnelle Dashen und Angreifen erinnert daran. Ansonsten ist das null Souls und der ganze Aufbau ähnelt viel mehr Bloodlines als irgendeinem Souls. Man hat eine frei begehbare Stadt mit vielen NPCs und ihren Quests, wenig Gegner bevölkern die Stadt und in Missionen ist man dann oft in irgendwelchen sonst gesperrten Gebieten der Stadt, wo man dann paar Monster umlegt. Wie bei Vampire halt. Kampfsystem bietet nicht so viel Möglichkeiten wie Vampire, aber man kann es auch sehr Fähigkeiten-lastig spielen, wenn man sich von Bloodborne weg bewegen will. Kämpfe sind auch nicht im Fokus, sondern Story und die Charakterbeziehungen in der Stadt.
 
Ach Gott... Das erscheint ja auch schon am Dienstag! Ich mach nicht mehr mit. Ich hab in den letzten Monaten definitiv zu viel gekauft. Ich stehe vor einem Berg aus Spielen und weiß nicht, mit was ich anfangen soll. Für mich gibt's eine Zwangspause.

Trotzdem wünsche ich allen viel Spaß mit dem Spiel.
 
Ach Gott... Das erscheint ja auch schon am Dienstag! Ich mach nicht mehr mit. Ich hab in den letzten Monaten definitiv zu viel gekauft. Ich stehe vor einem Berg aus Spielen und weiß nicht, mit was ich anfangen soll. Für mich gibt's eine Zwangspause.

Trotzdem wünsche ich allen viel Spaß mit dem Spiel.

Es ist ja auch ein heftiges Jahr an Titeln. Für mich zumindest. Versteh dich also sehr gut.
 
Wird von Stunde zu Stunde besser.

Anfangs hatte ich noch die Befürchtung, dass es zu oberflächlich und Kampf-lastig werden könnte. Musste mich gleich mehrfach prügeln und sonderlich berauschend ist das Kampfsystem jetzt nicht gerade. War aber anscheinend bloß im Tutorialzeitraum so - verständlich.

Jetzt, wo sich die eigentliche Welt erstmals geöffnet hat, sind die Kämpfe zum einen zahlenmäßig zurückgegangen und spielen sich zum anderen, wegen erspielter Fähigkeiten und Verbesserungen, fetziger.

Im Mittelpunkt steht jetzt aber eindeutig das Personenkonstrukt, welches ich gerade lieben lerne. Ein frei begehbares, dabei angenehm überschaubares Areal, das von vielen spannenden NPCs belebt wird. Hier ein interessantes Gespräch, dort eine aufschlussreiche Hintergrundinformation über einen anderen Charakter, welche mir wiederum neue Dialogmöglichkeiten eröffnet. Vielleicht finde ich sogar einen ominösen Obduktionsbericht, woraufhin sich eine Sidequest auftut, in der ich mehrere Personen damit konfrontieren oder gar gegeneinander ausspielen kann. Viele dramatische Schicksale und Hintergründe, die häufig miteinander verstrickt sind. Ein Netzwerk, das sich im Verlauf immer weiter entschleiert und mir die Persönlichkeiten offenbart. Ohne aufdringlich zu werden oder mir irgendwas vorzukauen. Die Sidequests muss ich durch Gespräche oder Indizien selbst finden. Da wird man nicht groß drauf gestoßen.

Hier geht es schlussendlich viel mehr um emotionale Geschichten und Abgründe in einer undankbaren Umgebung - die Spanische Grippe und mordende Vampire. Das ist echt beschissen. Ist auch gelungen wie sich übernatürlicher Vampir-Part und halbwegs authentischer, medizinischer Alltag dabei thematisch die Waage halten und ineinander greifen. Die Kämpfe spielen dabei glücklicherweise nur noch eine untergeordnete Rolle. Ist ein echtes Rollenspiel mit Dontnod'scher Dialogfinesse. Cool, cool.
 

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