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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wichtig ist vor allem dass du frustresistent bist. Es kann bei Jura gut passieren dass du an sich "gut" gelernt hast, aber trotzdem keine entsprechend gute Note bei rauskommt. Weiterhin musst du dir darüber im Klaren sein dass am Ende des Studiums ein Staatsexamen steht. Das ist äußerst anspruchsvoll und du musst an sich alles aus dem Studium können. Daran anschließend ist, sofern du die klassischen juristischen Berufe ergreifen willst, ein 2 jähriges Referendariat zu absolvieren, das mit dem 2ten Staatsexamen abgeschlossen wird. Die beiden Staatsexamina sind die einzigen(!) Noten im gesamten Studium die zählen. Dabei ist die Endnote überragend wichtig für die späteren Berufschancen, wobei gute Noten für wirklich begehrte Berufe nur sehr spärlich vergeben werden. Mehr zur Problematik hier, vor allem unter dem Punkt "Berufsaussichten".

Wenn du mit diesen Sachen prinzipiell klar kommst, les dir mal folgenden Text über das Jurastudium durch:
http://www.jurawelt.com/aufsaetze/methodik/8691
Zumindest bei mir hat er unter anderem dafür gesorgt mich für ein Jurastudium zu entscheiden. Und obwohl ich gerade in der Examensvorbereitung bin, habe ich es bisher nicht bereut.
 
Eine Ergänzung: Was heißt denn, dass man beim Staatsexamen "alles" wissen muss? Wie detailliert muss das Wissen sein? Muss man bspw. wissen, dass dieses nicht dem Paragraphen XY entspricht, sondern YZ? Oder wie kann ich mir das vorstellen?
 
Die Klausuren bei Jura sehen nicht so aus dass du nur auswendig gelerntes Wissen hinschreibst. Und schon gar nicht muss man irgendwelche "Paragraphen auswendig lernen", wie ja so gerne behauptet wird ;) Man hat grundsätzlich den Gesestzestext. Nein, es geht darum die Gesetze für einen konkreten Fall richtig anzuwenden.

Das Beste was du machen kannst um dir einen Überblick zu verschaffen was dich wirklich im Studium erwartet: Geh mal in deine Unibibliothek und schau dir Lehrbücher aus dem ersten Semester an. Blätter mal ein bisschen drum rum und frage dich selber ob du dir vorstellen kannst dich mit der dargestellten Materie zu beschäftigen. Z.b. "BGB Allgemeiner Teil" von Köhler. Am besten was zum Zivilrecht, den das ist das wichtigste und anspruchsvollste Teilgebiet des Studiums.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir auch Wirtschaftsrecht (Business Law) empfehlen. Im April beginnt für mich das dritte Semester und ich kann nicht klagen. Äußerst interessanter Mix aus Jura und Wirtschaftlichen Fächern wie z.B. VWL, BWL, Marketing usw. Des Weiteren hast du nach deinem Bachelor (8 Semester) + Master (2 Semester) sehr gute Chancen einen gut bezahlten Job zu erhalten. Erst letztens war bei uns auf der Uni eine Art Jobbörse, auf der sich große Unternehmen vorgestellt haben und gerade Aldi hat aus der Masse herausgestochen, indem Sie für Berufseinsteiger ein Jahresbruttogehalt von ca. 65.000€ zahlen.
Wenn du jedoch nach dem Studium bei einem der "Big Fours" (PWC, Ernst & Young, McKenzie usw.) unterkommst, hast du die ersten zwei Jahre ein hartes Unterfangen (ca. 60 Stunden/Woche), aber danach zahlt es sich sehr aus.
Wir besprechen bei uns im Studium nicht das StgB, aber haben dafür mit Wirtschaftsprivatrecht, Sach- und Schuldrecht, EU-Recht usw. zutun. Sozusagen alles, was im wirtschaftlichen von dir benötigt wird.
Bei Jura hast du jeder Zeit das jeweilige Gesetz zur Verfügung und musst lediglich nur Wissen, wo was steht. (Wichtigste Frage: Wer will was von wem woraus?). Ich hätte auch gerne Jura studiert, aber bei mir hat es aus anderen Gründen nicht geklappt.
 
Im Zweifel würd ich mit dem allgemeineren Studium anfangen (also lieber Jura statt Wirtschaftsrecht). Zum Einen ist man idR nachher "abwärtskompatibel", man kann also auch noch in sogut wie jede Spezialisierung rein. Zum Anderen merkt man erst im Studium, welche Fachbereiche/Vertiefungen einem wirklich gefallen und welche nicht. Und zu guter letzt sind einige dieser "Sofortspezialisierungsstudiengänge" etwas unsinnig konzipiert und man ist nachher unnötig auf eine Branche/Fachbereich festgenagelt (wie gesagt, ich kenne Studiengänge bei denen das so ist, das heißt nicht, dass nicht genausoviele Gegenbeispiele geben kann).
 
Freitag und Samstag einen Professor aus den USA zu Wissenschaftskommunikation gehabt. Die sind ja sonst alle vom Fach, aber dieser war nochmal das i-Tüpfelchen. Kompakt, interessant und unterhaltsam das Thema erfasst, da waren heute die 6 Stunden nix wie rum.

Frage mich nur, ob es an der Kultur liegt oder nur am Prof, dass es so anders war.
 
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Oder ist das deine Quelle?
 
Die Grafik zeigt leider nicht wie viel Prozent der Server x86 Server sind. Lediglich wie viel Prozent die Hersteller an den x86 Servern gesamt beteiligt sind. Sprich von den 100% x86 Servern hat z.B. Dell 22.3% Anteil. Das bringt mir so leider nichts :(

Wie gesagt bräuchte sowas wie: 70 % x86 Server, X% XY-Server.
 
Obwohl, vielleicht benötigt er ja Stückzahlen und keine Umsatzzahlen. Ist ja schon ein feiner Unterschied.

Klar, aber wenn halt die Datenlage dünn ist, muss man nehmen, was man bekommt.
Zumindest Schätzungen über die Stückzahlen sollten mit ein wenig Hintergrunddaten ja drin sein, wenn er sie denn unbedingt braucht.
Einfach nur gut argumentieren und schlussfolgern.
 
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