el_barto
I command thee, kneel!
eiti schrieb:el_barto schrieb:Und der BWL-Teil ist der selbe wie bei Wirtschaftsingenieuren und nicht arg viel weniger als bei BWLern, die haben eigentlich nur mehr wissenschaftliche Vertiefer, vom breiten Grundwissen isses eigentlich gleich.
Kann ja irgendwie nicht funktionieren oder?Die Wiings, die ich kenne, haben (logischerweise) ca. die Hälfte des normalen BWL-Stoffs. An unserer Uni haben die z.B. im Grundstudium jeweils ein Modul zu internes und externes Rewe, sowie Steuern. Ich hatte dazu jeweils zwei.
Is bei uns nicht so, da die BWLer auch ne technische Qualifikation haben, also auch IT-Vorlesungen hören.
Im Grundstudium haben BWLer 3 WiWi-VL mehr als ich/WIs (Operations Research, wirtschaften in gesellschaftlicher Verantwortung und Finanzberichterstattung), und letzteres ist dafür in meinem Hauptstudium (dafür hab ich Gesellschaftsrecht schon im Grundstudium gehört, BWLer erst im Hauptstudium). Im Hauptstudium ist der allgemeine Block auch ähnlich umfangreich. Nur haben BWLer einen sehr großen Vertiefungsblock, der ziemlich viele Aspekte behandelt, während ich/WIs nur 2 Vertiefer (mit je ca. 2 Vorlesungen) höre. Das Grundwissen ist somit ungefähr gleich, die BWLer spezialisieren halt mehr, da ich ja noch Pädagogik-VL hab und mich auch noch im IT-Block spezialisieren muss...
Aber ohne anzugeben zu wollen, ist mein Studium doch anstrengender als das normale BWL-Studium hier... Liegt aber an der miesen Organisation von meinem Studiengang (der inzwischen auch eingestellt wurde, weil er die Akkreditierung im Bachelor-System nicht geschafft hat, da schwer studierbar), da viel WiWi-Wissen aufgebaut werden soll (viel mehr als in anderen Unis, die WiPäd anbieten) und gleichzeitig noch Informationstechnologie-Stoff gelernt werden muss, der teilweise Vertiefungsfächer von richtigen IT-Studenten beinhaltet...
Pädagogik lass ich mal weg, das ist meistens Kinderkram gegen die anderen Vorlesungen. Lehramt ist ja eh nur ein Halbgasstudium
Wird an Unis, an denen "reine" BWL gelehrt wird, anders sein, aber für die Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt halte ich eine breitere Ausrichtung mit technischem Wissen(und in meinem Fall pädagogischem Wissen, das man prima in Personalführungssituationen anwenden kann) für mindestens gleichwertig.
Mit nem reinen BWL-Studiengang hat man halt die großen Vorteile, wenn man ne akademische Karriere einschlagen will. Bis ich mich richtig auf nen Forschungsaspekt vertiefen kann, ich noch viel Aufholarbeit nötig...




