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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kenne 2 Leute, die Soziale Arbeit in Nürnberg studieren.
Sind eigentlich sehr zufrieden, das mag aber natürlich von Uni zu Uni verschieden sein.
Die Eine will klassisch Sozialarbeiterin werden, also von Jugendclubs über soziale Einrichtungen und Betreuung Arbeitsloser etc.
Der Andere möchte Soziale Arbeit in der Entwicklungshilfe machen, da er gerne reist und so die Aussicht hat, viel in anderen Städten und Ländern zu sein.
 
Ich studiere seit Oktober 2014 berufsbegleitend Soziale Arbeit an der Georg-Simon-Ohm in Nürnberg.

Schwere Klausuren sind auch immer Ansichtssache ;) Bisher hatten wir Störungen im Kindes- und Jugendalter, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Inklusion, Personalführung, Rechtliche Grundlagen, Neurowissenschaftliche Grundlagen und noch einige Andere.. mir lag zum Beispiel das ganze Neurozeug nicht so. Ist zwar interessant, aber ich hab mir mit den ganzen medizinischen Begriffen (latein) schwer getan.
 
Inwiefern unterscheidet sich das Studium denn von dem an einer Universität? Weißt du das? Ich denke zwar, dass ich an der Uni studiere, weil ich dort auch meinen B.A. fertig mache und evtl. ja parallel schon anfangen kann, aber wäre ja interessant, das auch berufsbegleitend zu machen. Hat ja vll. auch Vorteile? Dauert die "Ausbildung" genau so lange? Glaube an der Uni sind es 6 Semester bis zum Bachelor.
 
Keine Ahnung. Hab ja damals meinen Realschulabschluss, danach den Erzieher und dabei das Fachabi gemacht, weil ich da schon wusste, dass ich irgendwann mal noch was ranhängen möchte.
In Nürnberg dauert das Studium 8 Semester, das berufsbegleitende nur 6, weil einem 2 Semester für die pädagogische Vorbildung angerechnet werden. Ich finde es auf jeden Fall ziemlich praxisorientiert ausgerichtet. Man selber verknüpft durch das berufsgegleitende auch vieles mit eigens erlebten Dingen aus der Praxis. Geht bei uns alle zwei Wochen Do 14-19, Fr 08:30-17:30 und Sa 08:30-17:30, in den Ferien finden keine Vorlesungen statt und man studiert trotzdem innerhalb des Winter- und Sommersemester, was die Sache im Ganzen betrachtet schon um einiges komprimiert.
 
Ich habe mal eine Frage: Ich studiere bereits seit fast zwei Jahren BWL an einer Hochschule und habe davor Politikwissenschaften an der Fernuni-Hagen begonnen, aufgrund meines derzeitigen Studiums aber irgendwann nicht mehr weiterverfolgt. Nun hatte ich mich aber noch eine Zeitlang zurückgemeldet (bei der Fernuni), da ich zwischenzeitlich überlegt hatte, das Studium noch fortzusetzen. Von diesem Gedanken habe ich im letzten Jahr Abstand genommen und mich nicht mehr zurückgemeldet.

Nun habe ich heute ein Schreiben von der Fernuni Hagen erhalten, in dem diese meine Exmatrikulation bekanntgeben. Das Ganze hört sich jetzt doch recht ... hochtrabend an, mit Einspruchsrecht etc, als wäre das was Schlimmes.

Meine Frage ist nun, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe? Hätte ich bei der Fernuni anmelden müssen, dass ich das Studium vorzeitig beende? Und können mir nun durch die Exmatrikulation irgendwelche Nachteile entstehen?
 
Was hätte ich denn machen müssen, um das zu verhindern?

UND: Wie würde eine Uni das überhaupt merken, dass ich woanders exmatrikuliert worden bin, sollte ich mich nochmals wo für das Fach einschreiben?
 
Ne sorry, da machst du es dir viel zu einfach. An anderen Fronten wird diskutiert den P-Wert noch um 2 oder 3 Dezimalstellen zu verschärfen und dann gibt es an anderer Stelle autoethnographische Forschung, die dann weder Wert drauf legt qualitativ oder quantitativ zu sein?

Habe ich das geschrieben? Ich kenne aus meiner Fachrichtung die Unterscheidung zwischen quantitativer und qualitativer Forschung und autoethnographische Forschung würde ich zweifelslos zweiterer Gattung zuordnen. Das bedeutet natürlich nicht, dass jede autoethnographische Studie auch qualitativ (im allltagssprachlichen Sinne) gut ist. Natürlich gibt es auch wissenschaftliche Gütekriterien, die zu erfüllen sind. Simple as that.
Studien sind harte Arbeit, vor allem mit all den Auflagen, aber es führt halt erstmal kein Weg dran vorbei.
Da stimme ich dir zu. Gute Forschung ist zwingenderweise auch gewissenhafte Forschung. Und zwar in jeder Disziplin.

Und dann muss auch ein entsprechend hohes n her und nicht n=1 => "ich fühl mich nicht gut". Für so etwas gibt es Tagebücher.

Ein entsprechend hohes n muss genau dann her, wenn dieses n für eine Gesamtgruppe N (?) repräsentativ sein soll, so dass sich die gewonnenen Erkenntnisse verallgemeinern lassen.
Das ist dann auch der Casus Knacksus; schlechte Forschung ist es, wenn die Ergebnisse trotzallem so interpretiert werden, als hätten sie verallgemeinerbarenden Charakter. Besonders im Bereich studentischer Forschung passiert genau das vermutlich zu genüge.
Ist es jedoch nicht der Anspruch zu Verallgemeinern, dann geht es zuvorderst um intersubjektive Nachvollziehbarkeit; also um die Glaubhaftmachung, dass die von mir als Forscher gewonnenen Erkenntnisse nicht beliebig zustande gekommen sind, sondern dass Dritte die Darstellung und Interpretation meines Feldaufenthalts nachvollziehen können.
Im übrigen wird es bei autoethnograpischer Forschung genau so genannt: Forschungstagebuch.

Ne sorry, da machst du es dir viel zu einfach.
Ich fürchte, du auch.
 
Gibt nichts besseres als die Unwissenheit über das Ergebnis einer Klausur.
giphy.gif

Gibt keine Note und muss nur bestehen. Bin alles durchgegangen und komme auf 13 von 12 notwendigen Punkten. Aber bei 2-3 bin ich mir trotzdem nicht so sicher.

Es gibt auch keinen Studenten der ineffizienter lernt als ich.

Mit dem heutigen Wissen würde ich auch nicht nochmal in die Naturwissenschaften gehen. Sehr interessantes Feld, aber es ist nur strunzdummes Auswendiglernen. Hätte ich mal lieber etwas in den Geisteswissenschaften gemacht. Zu doof, dass man mit einem Bachelor in Geschichte nichts anfangen kann. Wäre mein Traumfach gewesen.

Ich beiße mich durch mein Studium. Schwenke jetzt wohl dann auch in die Bioinformatik um. Das gibt's wenigstens das Geld.
 
Gibt nichts besseres als die Unwissenheit über das Ergebnis einer Klausur.

Gibt keine Note und muss nur bestehen. Bin alles durchgegangen und komme auf 13 von 12 notwendigen Punkten. Aber bei 2-3 bin ich mir trotzdem nicht so sicher.

Es gibt auch keinen Studenten der ineffizienter lernt als ich.

Mit dem heutigen Wissen würde ich auch nicht nochmal in die Naturwissenschaften gehen. Sehr interessantes Feld, aber es ist nur strunzdummes Auswendiglernen. Hätte ich mal lieber etwas in den Geisteswissenschaften gemacht. Zu doof, dass man mit einem Bachelor in Geschichte nichts anfangen kann. Wäre mein Traumfach gewesen.

Ich beiße mich durch mein Studium. Schwenke jetzt wohl dann auch in die Bioinformatik um. Das gibt's wenigstens das Geld.

werde wohl auch ab winter bioinformatik studieren. master in hamburg aber eher in richtung chemie als bio .
 
Kulturwissenschaft und Gender Studies. :)

Allerdings Teilzeit, weil ich meinen Vollzeitjob weiter mache. Ich mache nur sechs Veranstaltungen pro Woche in der Uni mit, damit bin ich neben der Arbeit dann auch sehr ausgelastet mit Vor- und Nachbearbeitung.
Das klingt spannend. Cultural Studies habe ich jetzt in meinem Master für "was mit Medien". Aber durch die Kombi von Arbeiten und Uni ist das sicherlich ein sportliches Programm.
 
Ich spiel mal den Totengräber. Bin gerade am überlegen, weil ich auf der Arbeit darauf angesprochen wurde, noch einen Master draufzusatteln. Jetzt kostet ein gescheites berufsbegleitendes Programm aber ca 20.000 Euro wovon ich höchstens 75%, eher 50% vom Arbeitgeber bekommen würde. Alternative ist die Fernuni Hagen mit 1.500 Euro...

Jetzt frag ich mich schon die ganze Woche: brauch ich in der BWL überhaupt einen Master? Dacht gerade hier komm ich mit einem Bachelor ganz gut aus... und welche Rolle spielt die Uni dabei? Ein Master von der Steinbeis ist sicher deutlich angesehener wie einer von der Fernuni Hagen
 
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