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Uni und so (3 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also den Typen gibts wohl wirklich. Der arbeitet jetzt bei der ETH Zürich. Die ETH hat, so wie ich das mitbekomme, einen sehr guten Ruf, nicht nur was die Chemie angeht.

Kann mir vorstellen, dass es in den USA noch krasser ist, was die Arbeitsbedingungen angeht. Und die paar Topadressen sind komplett überlaufen und die machen sich das schon zu Nutze.

Mir kann das nicht passieren. Ich fahre Taxi.
 
Ich denke das ist ein extremer Einzelfall. Ich bin derzeit an der UC Berkeley und arbeite im Lawrence Berkeley National Lab. Das ist auch eine der Topadressen in den USA und in den Gruppen, mit denen ich Kontakt habe, geht es recht gesittet zu.
Ich denke die meisten Menschen verstehen, dass ein beschissenes Klima negative Auswirkungen auf die Produktivität hat. Die meisten Postdocs wissen aber auch von sich aus, dass sie Leistung zeigen müssen, wenn sie in absehbarer Zeit den befristeten Stellen und der vielen Umzieherei entfliehen wollen - da ist es gar nicht nötig, dass der Chef noch "motiviert".
 
Naja, immerhin ist die Uni als solche knapp hinter der gesamten Ivy League irgendwo im Bereich der Top 20 US Unis zu verorten. Und für viele Leute ist noch viel wichtiger ist, ob der Fachbereich in dem sie dort studieren/arbeiten auf dieser Uni top ist.

Kann z.B. sein, dass auf der Uni die in den USA "nur" Platz 35 ist, sich das beste Institut für Agrochemie befindet. Wenn du also Agrochemie studieren würdest, wäre es besser dorthin zu kommen, als auf eine Ivy League Uni, die aber in diesem Bereich nicht so stark ist wie die Uni auf Platz 35 im Ranking.
 
Aber auch da sollte man ganz genau hinschauen wie solche Spitzenresultate zustande kommen. Ich halte daher eigentlich nichts von solchen Rankings, egal ob Lehre oder Forschung.
 
Je nach dem, welches Ranking und welche Fächer man sich anschaut, findet man Berkeley auch vor diversen Ivy League Unis. Ich kenn mich da aber nicht so aus, weil mich diese Rankings nicht interessieren. Unterm Strich muss ich sagen wird hier auch nur mit Wasser gekocht. Die Lehre ist vielleicht einen Tick besser als in Deutschland in dem Sinne, dass das durchschnittliche didaktische Können der Professoren etwas besser ist - gibt aber auch hier Nieten. Von den kleinen Kursen profitiert man in Physik kaum. In diesem Sinne halte ich den Hype um die ganzen Unis für etwas übertrieben. Klar, wer hier seinen PhD macht, profitiert später ggf. davon, dass es hier viele Spitzenforscher gibt, im reinen Lehrbetrieb halten sich die Unterschiede aber in Grenzen.
Für mich eine positive Erfahrung, denn ich habe jetzt erst recht das Gefühl, in Göttingen Physik auf internationalem Topniveau studiert zu haben.

Falls es jemanden interessiert oder betrifft: Ich kann nur empfehlen, bei Vorhandensein von wissenschaftlichem Interesse im Master ein Forschungspraktikum als Alternative zum Studienaufenthalt in Erwägung zu ziehen. Da kommt man (am besten über Kontakte, einfach mal Professoren fragen) oft mit recht wenig Aufwand auch an Spitzenadressen. Im Vergleich zu einem regulären Studienaufenthalt erspart man sich dann idR den ganzen Bewerbungsbullshit und die oft sehr restriktiven Auswahlverfahren (d.h. man hat auch ohne Topnoten eine realistische Chance). Akademisch ist ein Forschungspraktikum u.U. sogar eine bessere Erfahrung als ein Studienaufenthalt und eine schicke Institution kann man sich dann auch in den Lebenslauf schreiben.
 
klar ist es gut sich eine Top-Adresse in den CV zu schreiben, aber wenn man wirklich akademisch bleiben will, zählen einzig die Publikationen. D.h. es gibt auch in DE genug labs in denen man als Postdoc (entsprechenden Fleiß und Talent vorrausgesetzt) einen ordentlichen Ausstoß an high-impact papern erreichen kann.
 
Damals noch Musik. Jetzt nur Philo.
hier auch Philo. ;)


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Das kommt ja wohl mal rein auf den Bereich an.

Wenn es um Solarenergie geht, kommste nicht am KIT vorbei.

bestimmt gibt es am KIT in den Ingenieurswissenschaften ausgezeichnete Studiengänge, aber wenn es um Uni Rankings geht sind international immer nur die beiden Münchner Uni's vertreten. Keine andere Uni in Deutschand kommt da von der Finanzierung auch nur in die Nähe...
 
bestimmt gibt es am KIT in den Ingenieurswissenschaften ausgezeichnete Studiengänge, aber wenn es um Uni Rankings geht sind international immer nur die beiden Münchner Uni's vertreten. Keine andere Uni in Deutschand kommt da von der Finanzierung auch nur in die Nähe...
Letztendlich macht aber nur eine Betrachtung nach Fach Sinn. Keine große deutsche Uni hat den Ruf, dass sie für sich zieht.
 
bestimmt gibt es am KIT in den Ingenieurswissenschaften ausgezeichnete Studiengänge, aber wenn es um Uni Rankings geht sind international immer nur die beiden Münchner Uni's vertreten. Keine andere Uni in Deutschand kommt da von der Finanzierung auch nur in die Nähe...

Gefühlt die Hälfte der Forscher am Fraunhofer ISE kommen vom KIT - damit ist das KIT faktisch die beste Uni dafür.
Ranking hin oder her.
 
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