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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

vlt gibt es hier noch ein paar mehr Leute mit MBA Erfahrung?
Ich interessiere mich im Moment für die IE Business School in Madrid (http://en.wikipedia.org/wiki/IE_Business_School), die wohl sehr renommiert sein soll.
Ich habe gerade meine Promotion beendet, für die ich stattliche 4 Jahre benötigt habe :wand:, daher wollte ich eigentlich nicht gleich wieder 2 Jahre MBA dranhängen. Die IE Business School bietet da eine interessante Alternative.
Die bieten im Rahmen ihrer so genannten "executive education" ein Programm namens "Management Fundamentals for Researchers" an.

Mein Problem ist jetzt nur, dass das Ganze 11.800 Eur für ein halbes Jahr kostet :staun:

Hat hier jemand Erfahrung mit den MBA Programmen bzw. Business Schools (evlt. Mannheim oder Reutlingen) und kann dazu was sagen? Sind denn solche hohen Kosten gerechtfertigt? :?
Es wird ja damit geworben, dass man das Geld danach im Job sofort wieder drin hätte?

Hehe lustig.....mein Zitat ist von 2011. Tatsächlich bin ich seit letztem Sommer an einem MBA dran. Mache den berufsbegleitend an der FOM. FOM ist jetzt nicht Harvard, WHU, oder INSEAD....... für mich war es aber eine vertretbare Möglichkeit (zeitlich & finanziell) auf meinem Ingenieurstudium aufzubauen.

Ein MBA ist im endeffekt umso teurer umso bekannter die Uni ist. Die Lerninhalte dürften im Prinzip gleich sein.....hat nur unterschiedlich umgesetzt. Wichtig ist einzuschätzen ob der jeweilige Uni und deren MBA Programm zu den eigenen Karrierezielen passt. Mit nem FOM Abschluss wirste eher nciht CEO bei nem Dax 30 Unternehmen (überspitzt gesagt), allerdings kostet es auch "nur" 13k für 2 Jahre.

Dein rausgesuchter Kurs "Management Fundamentals for Researchers" ist im Endeffekt ein Mini MBA ohne Abschlusstitel.......für ein Fernstudium ohne einen Titel finde ich es etwas teuer. Zudem sind glaube ich die Teilnehmer bei den Executive Programmen alle kurz vor 40 und schon in Executive Positionen.

Darf ich fragen was dein Background ist? Also Erststudium, Bereich der Dissertation? Arbeitest du schon?
Für mich hab ich gemerkt dass es sehr hilfreich ist wenn man schon Vollzeit Arbeitet um die Inhalte des Studiums dann auf die eigene Tätigkeit zu übertragen. Das finde ich am Studium auch mit am besten.......der Austausch mit den Studis mit komplett anderen Background und Fachrichtungen.
 
Zudem sind glaube ich die Teilnehmer bei den Executive Programmen alle kurz vor 40 und schon in Executive Positionen.

die geben in der Programmbeschreibung schon an, dass der Durchschnitt bei 30-40 Jahren liegt, aber das finde ich gar nicht so schlecht, da ich auch nicht mehr der jüngste bin

Darf ich fragen was dein Background ist? Also Erststudium, Bereich der Dissertation? Arbeitest du schon?
Promoviert habe ich in der Biochemie/Biophysik. Jetzt nach der Doktorarbeit bin ich als PostDoc erstmal im gleichen Labor hängengeblieben, d.h. rein thematisch nur reine Grundlagenforschung, keinerlei Management-Erfahrung.

...der Austausch mit den Studis mit komplett anderen Background und Fachrichtungen.

das wird von der IE Business School auch noch mal speziell beworben, dass man eben auch ein tolles Netzwerk für später aufbaut

-> bei mir stellt sich halt eher die Frage, ob ich meinen Traumjob in der Industrie auch so bekomme (also ohne diesen Mini MBA) oder ob dieser nicht meine Chance sehr erhöht... ist halt schwer, abzuwägen, aber das halbe Jahr würde mich bei den 4 Jahren Promotion auch nicht mehr groß stören
 
Was willst du denn in der Industrie machen? Wenn du Promotion+Postdoc hast, bietet sich ja eigentlich der Einstieg als "Spezialist" in deinem Gebiet an. Muss man natürlich erstmal eine passende Stelle finden, aber wenn es eine gibt, ist man afaik als hochspezialisierter Spezialspezialist ganz gern gesehen. In diesem Fall macht ein MBA in meinen Augen nur eingeschränkt Sinn.
 
Was willst du denn in der Industrie machen? Wenn du Promotion+Postdoc hast, bietet sich ja eigentlich der Einstieg als "Spezialist" in deinem Gebiet an. Muss man natürlich erstmal eine passende Stelle finden, aber wenn es eine gibt, ist man afaik als hochspezialisierter Spezialspezialist ganz gern gesehen. In diesem Fall macht ein MBA in meinen Augen nur eingeschränkt Sinn.

würde ja gerne auch gerne jetzt nach dem Doktor bzw. Postdoc so nen Spezialisten-Job machen, aber wie du schon meintest gibt es da nicht so viel. Außerdem will halt eben jeder aus dem LifeSciences Bereich am liebsten in R&D einsteigen, was die Chancen auch nicht gerade erhöht. Denke mit ein wenig wirtschaftlicher Grundausbildung hat man einfach ein viel größeres Spektrum an Jobs, auf die man sich bewerben kann.
 
Kennen mich in deiner Branche nicht aus. Aber macht für die Richtung, die du einschlagen willst, nicht ne Projektmanagement-Fortbildung mehr Sinn? Wenn du weiterhin im R&D-nahen Umfeld arbeiten möchtest, ist ein MBA oder vergleichbares imo nicht zielgerichtet. In dem Bereich kann man sich immer noch fortbilden, wenn man auf Projekt ebene in der Industrie Fuß gefasst hat und hoch hinaus will.
 
Was Danny gesagt hat ist der kernpunkt: je bekannter desto teurer.

Du bezahlst im Endeffekt nicht für die Ausbildung sondern für das Netzwerk, dass du dir durch den mba aufbaust.
 
Ha, Prüfungsausschuss hat mir insgesamt 22LPs anerkannt. Jetzt muss ich nur noch eine große und zwei kleine Leistungen erbringen und dann sind die 90LPs Master durch.

Fehlt noch die Masterarbeit. Und die muss leider imba werden, sonst is meine glatte 1,0 gefährdet. Aber gut, werden wir dann sehen.
 
Fehlt noch die Masterarbeit. Und die muss leider imba werden, sonst is meine glatte 1,0 gefährdet. Aber gut, werden wir dann sehen.

Labber nich, dein Prof wird doch spätestens 24 Stunden, nachdem du die Arbeit abgegeben hast, mit Tränen in den Augen vor der Haustür stehen und dir erzählen wie ergriffen er von deiner Arbeit war und sein Leben wieder Sinn ergibt. :gerri:
 
Labber nich, dein Prof wird doch spätestens 24 Stunden, nachdem du die Arbeit abgegeben hast, mit Tränen in den Augen vor der Haustür stehen und dir erzählen wie ergriffen er von deiner Arbeit war und sein Leben wieder Sinn ergibt. :gerri:

Solange das ne 1.0 wird....

:D

Ich muss schon sagen, es hat durchaus Stil, wie ich mich hier mit Auszeichnung in geordnete Arbeitslosigkeit verabschiede! Bäm. :Ugly:
 
Beispiel_Rikscha_01.jpg
 
Du willst die geordnete Arbeitslosigkeit verschieben und somit zementieren?

also wenn es bei den Philosophen nicht deutlich unterschiedlich als bei den Historikern aussieht :ugly:

http://www.sueddeutsche.de/bildung/...ofessor-in-spe-fuer-euro-die-stunde-1.2120831

Und damit kommt man auf 8,33 Euro - etwas weniger als der allgemeine gesetzliche Mindestlohn. Für die Arbeit eines Doktors der Geschichtswissenschaft...

:| also die Uni-Laufbahn ist zumindest nicht so attraktiv


"Ich habe den Lebensstandard und das Lebensgefühl eines Studenten", sagt er. Das klingt beschwingt, doch so ist es nicht gemeint, weil man mit 43 Jahren das Studentenleben durchaus satt haben kann.

:deal:
 
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