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Ich schreibe übermorgen eigentlich ne Klausur...hab bisher aber kaum was gemacht. Es geht einfach nicht. Motivationsmäßig ist im Moment einfach STOPP eingestellt. Ich kann mich NULL konzentrieren.
Klar, ich könnte den Nachschreibe-Termin wählen...aber das is ja auch irgendwie doof.
Klar, ich könnte trotzdem Mittwoch einfach hingehen. Die Themen habe ich früher schon in anderen Vorlesungen behandelt und irgendwas kann ich da sicherlich zu schreiben. Nur ne gute Note wirds dann wohl nicht.
Man, ich müsste jetzt eigentlich schon am Lernen sein und Lesen, Lesen, Lesen. Aber es ist als wäre dort eine unsichtbare Barriere, die mich davon abhält. Ich hab einfach null Lust. Selbst wenn ich jetzt lesen würde, ich würde wahrscheinlich nix behalten.
Fühlst du dich von der Stoffmenge überfordert?
- Ideal wäre es gewesen, hättest du früher angefangen zu lernen! In deinem Fall hilft wohl, voll auf Verständnislinie die wichtigsten Kapitel, Seiten, Folien zu erfassen und dir das wichtigste zu merken.
Reicht die Zeit nicht mehr aus, um das Skript bzw. die Lernmaterialen zumindestens dreimal (mindestens aber zweimal) sinnerfassend mit Verstand durchzugehen und selektiv aufzunehmen, verschiebe die Klausur!
Fühlst du dich von der Komplexität des Stoffes überfordert?
- Trau dich ran und lass' dich nicht von Leuten demotivieren, die dir eintrichtern wollen, dass du es nicht schaffst. Trau dich ran heißt, dass du kurzfristige Misserfolge im Lernfortschritt in Kauf nimmst und dich durch diese Misserfolge erst recht motivierst, da du weißt, dass diese nur temporärer Natur sind und sich jedenfalls rechtzeitig zum großen Ganzen erschließen werden und du somit zumindestens das Notwendigste kannst. Also behalte kühlen Kopf und gehe mit Verstand an die Lernarbeit ran.
Sollte die Zeit schlicht nicht reichen, um den absolut wichtigen Stoff oder wenigstens ausreichend Merkmale zu schnallen, verschiebe die Klausur!
Ist dir der Stoff zu trivial, um für das Lernen motiviert zu sein?
- Dieser Fall kommt dir entgegen, wenn es nicht um Auswendiglernerei geht. Schnelles Drüberlesen mit scharfsinnigen Fragestellungen an Dich selbst und mit der Erkenntnis, dass du ein gutes Verständnis mitbringst und somit überhaupt erst in der Lage bist, auf diese Fragestellungen drauf zu kommen, sorgen für Motivation. Wie gesagt: Die Fragestellungen dienen nur zur Eigenmotivation und du brauchst deren Beantwortung mit ziemlicher Sicherheit nicht für die Klausur.
Sollte es doch um Auswendiglernen gehen, lerne nicht auswendig. Schnelles Drüberlesen alleine muss genügen. Ansonsten siehe Antwort auf Frage 1.
Ah jo und wichtig: Anfangen! Das Gute ist, dass du schon im Vorhinein weißt, dass du auch bald wieder fertig bist mit dem Lernen und jetzt nicht großartig wochenlang vor Büchern und Skripten pauken musst. Hilft eventuell auch zur fortlaufenden Lernmotivation für die kommenden Tage oder Stunden.
Ich nehme mal an, dass du das eh alles schon weißt. Aber es schadet nicht, die Sachlage einfach mal nüchtern zu betrachten bzw. daran erinnert zu werden dies zu tun und danach mit Verstand zu entscheiden.
Jo, wüsste jetzt nicht, wie ich dir sonst helfen kann. ^^
Mitleid kannst du mal getrost knicken. Hilft dir eh nicht weiter.
Ich hab einfach genug Hab schon Klausuren hinter mir und kann mich einfach nicht mehr motivieren. Der Stoff ist nicht zu viel, es geht auch nur ums Auswendiglernen (mehr oder weniger, es wird schon eine offene Fragestellung sein) bzw. "Drüberlesen". Die Themen sind nicht zu schwer oder zu komplex...es ist nur so als hätte ich das Gefühl, dass ich für neuen Input manuell Sachen aus meinem Hirn rausschmeißen muss. Und dafür bin ich gerade zu faul
Denk es dir so:
Deine Wohnung ist total unaufgeräumt und gleich kommen auch noch neue Möbel, für die momentan kein Platz ist.
Du hast die Wohnung aber erst vor ein paar Tagen komplett auf- und umgeräumt und dementsprechend keine Lust alles nochmal zu machen.
Was passiert? Du lässt es drauf ankommen und wartest bis es soweit ist
Die drei haben mich überzeugt. Du machst das schon. Sei nur nicht unrealistisch was deine Notenerwartung angeht. Zu sagen, ich fange einen Tag vorher an aber alles andere als eine 1 ist für mich eine Katastrophe, ist überheblich. Gut, wenn es eine 1 wird, dann supi kannst dich natürlich gleich fünfmal freuen. Aber auch eine 4 sollte für dich akzeptabel sein. (Natürlich alles in Relation zu Stoffumfang- und schwierigkeit, persönlichen Eigenschaften, Universität, Fach, Professor etc. bla bla bla zu sehen bzw. modifiziert zu verstehen)
wie lernt ihr eigentlich ? einfach skript lesen ? ich hab mir zb meine 250seiten baustoffkunde auf gefühlte 1000kartekarten verteilt... jetzt alle paar tage mal durchgehen und das werd ich mein leben nichtmehr los
Ich sammle alle Lernunterlagen pro Fach in einer Mappe zusammen (wichtig: muss in eine Mappe reingehen, wie auch immer. So ist das ganze schön mobil handhabbar und man verliert nicht den Überblick.). Den Großteil macht dann davon eh das LV-Skript aus bzw. Übungszettel und Lösungen dazu.
Jo, die Theorie (also LV-Skript + Buch bei Bedarf) wird dann fortlaufend (sinnerfassend) gelesen aber nicht explizit auswendig gelernt. Vormittags wiederhole ich meistens nur das bisher Gelesene und nachmittags lerne ich neue Sachen dazu. Neue Dinge, die ich durchs Lernen begreife oder aus dem Buch herausarbeite, schreibe ich direkt auf die Lernmaterialien drauf (nur keine neuen Zettel ist meine Devise...)
Die Praxisanteile (Übungszettel) werden der Reihe nach passend mit dem Theoriefortschritt wiederholt durchgearbeitet.
Gibt es Musterklausuren, mache ich die unter Umständen auch einmal durch. Aber generell schenke ich mit fortlaufender Studienzeit diesen Muster- oder Altklausuren nicht mehr soviel Aufmerksamkeit, weil das Durcharbeiten selbiger auch einiges an Lernzeit verschlingt.
Oftmals genügt auch schon das Drüberlesen über die Fragen, um sich eben mit Struktur, Art der Fragestellung usw. vertraut zu machen oder wichtige Kapitel zu identifizieren (Hilft nur dann nichts, wenn die Klausur jedes Semester von Grund auf neu zusammengeschustert wird, was aber so gut wie nie vorkommt ).
Ich mache mir auch zu jedem Fach (das geprüft wird) eine Mappe. Da ich in Vorlesungen so gut wie alles mitschreibe (und bei Fehlen nachhole) kommt das alles in die Mappe. Und genau das wird dann vor der Klausur in regelmäßigen Abständen durchgelesen (wenn ich nich gerade eine seltene Demotivation durchmache^^).
Genau. Bei Geisteswissenschaften (bei mir halt Sozialwissenschaft) bringt dir das Durchlesen wahrscheinlich mehr als bei Fächern, die mit Mathematik oder Technik zu tun haben
bin gerade am powerauswendig lernen. wie ich das liebe
...not
finds immer wieder genial wenn man alle vorlesungen besucht und der prof ankündigt an der letzten hinweise zur klausur zu geben und dann einfach sagt: alles kommt drann
Nicht "einfach durchlesen". Sinnerfassend lesen, d.h nicht mal eben 5 Sekunden drüberstolpern sondern halt zusammenhängend/aufbauen/begreifend lesen evt. mit vor- und zurückblättern, Gedanken machen usw. Eventuell auch mal schnell was im Notizblock "ausprobieren" und hinschreiben/rechnen (bei den Übungszetteln sowieso)
So, bin eingeschrieben. Göttingen, Physik, WiSe 11/12. Wohnung hab ich schon. Bald kann es losgehen. Hab großen Respekt vor dem Fach, freue mich aber auch schon drauf.
Boah, die scheiß elektrische Messtechnik kotzt mich grade so an...
Diese verdammten Messverstärker
Sonst geht ja das meiste. Strom- und Spannungsmessung, Wheatstonebrücken, Leistungsmessung usw. Alles verständlich. Selbst das Oszilloskop geht einigermaßen in meinen Kopf.
Aber sobald ich die Ein- und Ausgangswiderstände eines beschalteten realen Messverstärkers berechnen will, hab ich nur noch Matsch im Kopf