Asgard und Jotunheim fand ich gut, die ersten Kampfszenen auch. Überhaupt hat mir alles was nicht auf der Erde gespielt hat viel besser gefallen als der Teil der auf der Erde von statten ging. Die Szenen auf der Erde wirkten so provinziell. Eine kleine Stadt in New Mexico mit ein paar Hundert Einwohnern wird zum Hauptdreh- und Angelpunkt der ganzen Story, da drängt sich mir der Verdacht auf das die Geld sparen wollten, denn so ein Dörfchen ist ja viel einfacher darzustellen als z.b. die Action Szenen in der Stadt bei Transformers II, wo es wirklich abging und es Tonneweise Details gab.
Die Story selbst - nagut, da gab es nicht viele Überraschungen, die haben sich im großen und ganzen an die Thor Origin Story aus den Comics gehalten und nur die Location geändert. Geht aber so in Ordnung. Die Schauspieler ware auch gut, ich persönlich hatte da jetzt nichts zu meckern. Chris Hemsworth gibt den jungen, übermütigen Donnergut wirklich gut, Nathalie Portman und Stellan Skarsgard machen auch einen guten Job und Anthony Hopkins ist sowieso eine Klasse für sich. Von daher hat der Regissuer auch alles richtig gemacht.
Bei ein paar Entscheidungen musste ich aber wirklich den Kopf schütteln. Heimdall, der Wächter der Regenbogenbrück ist ein Schwarzer? Hogun ist Asiate? Was soll denn der Quatsch. Das ist weder in der Edda noch in den Comics irgendwo erwähnt und passt auch nicht in eine 1000 Jahre alte Nordische Mythologie die ihre Wurzeln in Skandinavien hat. Gut waren da nur die Einführung Hawkeyes und ein wiedersehen mit Clark Gregg als Agent Coulson von S.H.I.E.L.D.
Anscheinend hat man sich an Tony Starks Aussage gehalten das man ein griffigeres Preudonym braucht.
Der Endfight gegen den von Loki gesandten Zerstörer war zu kurz und wenig eindrucksvoll und hat mich sehr an den Kampf Supermann gegen General Zod von 1980 erinnert. Viel zu kurz und auch wenig eindrucksvoll der finale Fight in Asgard. Mein Fazit: Das hats nicht wirklich gebracht. Von mir gibts dafür eine 6/10