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PS4 The Last of Us (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eben. Passt alles wie Arsch auf Eimer :dhoch:
Das wird ein Freudenfest ! Von der Story/Erzählweise erwarte ich mir auch großes, emotionales Kino mit einigen berührenden Momenten. Die haben das drauf :dhoch:
 
Mhhh, der Trailer ist entfernt, aber die Gifs sehen Hammer aus. Finde ich ansprechender als die bisherigen Szenen in der zerstörten Stadt. Könnte doch vielleicht was für mich werden.
 
Der Trailer ist absolut grandios. Da wird schon in den kurzen Szenen eine unglaublich dichte Atmosphäre erzeugt. Für mich mein persönlicher Most Wanted 2013.
 
Ich hab auch meine Bedenken. Weil ich meine, dass ein Spiel, dass inhaltlich und athmosphärisch wirklich etwas zu bieten hat, vielleicht sogar mehr als man von einem Spiel normalerweise erwarten kann, solche expliziten Gewaltdarstellungen nicht nötig hat. Jedenfalls nicht als ständig wiederkehrendes Element innerhalb der Kämpfe.
 
Aber gerade diese Härte und dieses Dreckige tragen einen grossen Teil zur Atmosphäre bei. Sonst wäre es ja "nur" ein Uncharted im Endzeitsetting. Und ich denke nicht, dass Naughty Dog hier einfach nur se simple Splatterorgie entwicklet. Solange die Gewalt nicht zum Selbstzweck eingesetzt wird sondern dazu dient beim Spieler (der sich darauf einlässt) Gefühle wie z.B. Unbehagen oder Mitleid zu erzeuigen finde ich sie sogar ein Muss. Und ich traue Naughty Dog als einem der ganz wenigen Studios schon zu, dass sie hier diese Gratwanderung schaffen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
 
Urgs schrieb:
Jedenfalls nicht als ständig wiederkehrendes Element innerhalb der Kämpfe.
das ist für mich das Entscheidende: wenn es ständig solche Kämpfe gibt, passt es nicht zu dem, was ich mir von dem Spiel erhoffe. Kommt es aber nur gelegentlich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, darf es ruhig auch richtig hart zu und her gehen.
Das ist ja kein humorvolles Uncharted mit sarkastischem Helden.
 
Urgs schrieb:
Ich hab auch meine Bedenken. Weil ich meine, dass ein Spiel, dass inhaltlich und athmosphärisch wirklich etwas zu bieten hat, vielleicht sogar mehr als man von einem Spiel normalerweise erwarten kann, solche expliziten Gewaltdarstellungen nicht nötig hat. Jedenfalls nicht als ständig wiederkehrendes Element innerhalb der Kämpfe.

Sehe das völlig anders. Manhunt 2 z.B. war ebenfalls unglaublich athmosphärisch und hatte auch seine emotionalen Momente (Rückblenden,Zwiegespräche mit dem Alter Ego), trotz extremer Brutalität. Oder Max Payne, das auch nicht harmlos war. Oder Silent Hill Homecoming. Gibt noch mehr Beispiele.
Kurze, harte Kämpfe inklusive Brutalität/Splatter muß man nicht zwangsläufig rauslassen, um eine gewisse Athmo zu kreieren.
Glaube auch kaum, dass in The last of us solche Gegnerwellen wie in Uncharted zu erwarten sind.

Überhaupt glaube (und hoffe) ich, dass The last of us einem Manhunt viel näher kommen wird als einem Uncharted, was die Frequenz an Gegnern und Kämpfen angeht.
 
Einem Manhunt näherkommt? :ulgy:

Ich glaube, wir haben doch sehr unterschiedliche Erwartungen an den Titel.

Wie schon zur e3 gesagt, mir gehts nicht allein um Gewalt an sich, sondern darum, dass der Protagonist seine Gegner regelrecht hinrichtet und in dem Moment, wo sie eigentlich schon wehrlos sind, nochmal ansetzt, um ihnen den äusserst brutalen Finish-Move zu verpassen.
 
Urgs schrieb:
Einem Manhunt näherkommt? :ulgy:

Yep. Was die Frequenz an Gegnern und Kämpfen angeht (steht so auch oben dabei, dieser Zusatz) ;)
Keine Gegnerwellen a la Uncharted, sondern deutlich weniger, dafür aber hart und kompromißlos. Vergleiche auch Silent Hill Homecoming oder Silent Hill generell.

Wer eher inflationäres Tontaubenschießen a la Uncharted erwartet, wird hoffentlich enttäuscht werden :deal:
 
Hmm...ich finde, dass das recht realistisch aussieht. Wieviele Eisenrohre (oder ist das sogar ein Hammer ?) hast Du denn bereits in menschliche Gesichter geschwungen, um zu der Aussage zu kommen (könnte man auch mir stellen, die Frage) ? ;)
 
Der Eine redet von "kein Realismus", der andere von "übertriebene Härte". Letzteres kann ich verstehen, darüber kann man diskutieren. Darüber mag es verschiedene Standpunkte geben.
 
Es geht mir um das Zelebrieren der Gewalt mit dem obligatorischen Blutspritzer auf die Kamera. Fällt halt immer mehr auf bei Videospielen, die ohne auskämen. Stört mich genauso beim neuen Tomb Raider, wo der Kehlkopf rausgerissen wird oder beim neuen Splinter Cell. Sowas reißt mich einfach aus der Atmosphäre raus, die ja aufwendig aufgebaut wird.

So wie das Blut in dem Trailer fliegt, hat das jedenfalls wenig mit Realismus zu tun. Es geht rein um die Effekthascherei.
 
Nasreddin schrieb:
Es geht mir um das Zelebrieren der Gewalt mit dem obligatorischen Blutspritzer auf die Kamera. Fällt halt immer mehr auf bei Videospielen, die ohne auskämen. Stört mich genauso beim neuen Tomb Raider, wo der Kehlkopf rausgerissen wird oder beim neuen Splinter Cell. Sowas reißt mich einfach aus der Atmosphäre raus, die ja aufwendig aufgebaut wird.

Und in echt (im Realismus) spritzt kein Blut weg, wenn ich volle Lotte mit einem Hammer einem in die Visage haue ??
Bei TR oder SC stört es mich auch, denn da hat man Vorgänger, man hat Vergleiche, man hat bereits eingeschlagene, etablierte Richtungen, die verlassen werden. Last of us ist jedoch eine neue IP.
 
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