Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

PS4 The Last of Us (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zerfikka schrieb:
KaKun schrieb:
Also wenn sie mal nicht nach Ellen Page modelliert ist, fresse ich aber meinen Controller...

Ohne Absprache wird das sicherlich nicht gelaufen sein, sonst hagelt es hunderprozentig eine Klage. :D
Vielleicht macht sie sogar die Synchro, fänd ich gut.

das wäre super, leider ist es nicht der Fall:

Ellie hat die Stimme von Ashley Johnson. google sagt, dass die so aussieht:

h6oe187lrrg6eo86.jpg


:kaffee:

ich nehme den Entwicklern nicht übel, dass sie das Aussehen einer anderen Schauspielerin nachempfunden haben :p

schade, dass sie Page nicht auch als Sprecherin engagieren konnten, aber die ist wohl eine Nummer zu gross?!
 
Das die Designer ihre Figuren an bekannte Gesichter anlehnen ist ja nichts Neues, oft werden die Charaktere am Anfang der Entwicklung aus verschiedenen Bauteilen diverser Prominenter zusammengemischt bis die Gesichtszüge der geplanten Figur am besten entsprechen. Charakteristisch an Ellen Page ist ja vor allem die hohe Stirn und die kleinen Augen mit den starken Augenbrauen, die Nase ist z.B. wiederum nicht von ihr...
 
Naughty Dog: The Last of Us - Wird Branche umkrempeln und verändern


Autor: White-Tiger 14. Januar 2012, 03:14

Naughty Dog, eines der Schmieden aus dem Hause Sony, denen man alles zutrauen würde. Deswegen ist folgendes Interview, was sie mit der EDGE geführt haben, auch sehr interessant. Durch die Uncharted-Reihe haben, die Entwickler bereits zeigen können, dass sie ihr Handwerk gut verstehen. Grund genug für Naughty Dog noch höher hinaus zu wollen, denn auf den Lorbeeren von gestern sollte man sich nicht ausruhen. So starteten sie also ihr neues Projekt mit dem Titel The Last of Us. Dieses Spiel wird nach Aussagen im Interview, einiges in der Branche verändern "change the fucking industry and improve videogame storytelling." Was nichts anderes heißt, als das man Storytelling (die Form einer Story, wie die Geschichte erzählt wird) in Videospielen nachhaltig verbessern und umkrempeln wird.

Unter anderem, wird Naughty Dog neue Wege gehen und eine Story erzählen, die es so noch nicht gegeben hat. Ihr Vorgehen dabei schildern sie wie folgt. Wie schon bekannt, wird es bei dem Survival-Abenteuer mehr um die Charaktere gehen, als vielmehr um das abschlachten irgendwelcher Gegner. Im Vordergrund der Geschichte stehen Joel und die erst 14-järige Ellie, die auf sich gestellt sind, nachdem sich ein Virus ausgebreitet hat, der nun auf die Bevölkerung übergegangen ist und diese nun dezimiert.

Game Director Bruce Straley und Creative Director Neil Druckmann erzählen, wie die Entwicklung vonstatten geht und was sie alles erledigen, damit aus The Last of Us ein echter Hit wird.

"Mit der Musik versuchen wir Emotionen zu erzeugen. Wir sind nicht auf Horror aus, zwar werden im Spiel schreckliche Dinge passieren, aber das wird nicht der Fokus sein, die Monster werden auch nicht im Vordergrund stehen. Es wird eine Beziehung zwischen Joel und Ellie. Wir versuchen, etwas über das menschliche Wesen zu erzählen und wie sie existieren. Jetzt nicht zwangläufig in dieser Situation, vielmehr in jeder." "With this music, we're trying to get emotion. We're not going for horror. There's going to be horrific things happening in this game, but that's not the focus of it. The monsters aren't the focus of it. It's the relationship between Joel and Ellie. We're trying to say something about human beings and how they exist. Not necessarily just in this setting, but in every setting."

Nebenbei gingen sie auch noch auf ihre Arbeiten ein. Bei Uncharted war es so, dass ein Team sich um das Gameplay und die Technik kümmerte und das andere Team sich um die Performance und die Story. Bei ihrem neuen Titel muss also auch alles reibungslos ablaufen, auch wenn sich vieles überschneiden würde. Aber letztendlich ist es das, was es braucht um zusammen arbeiten zu können. "There's a lot of overlap. There has to be the marriage between the story, the gameplay and the aesthetics. That triangle needs to work together."

Weiter sprach man auch darüber, dass man sich gegenseitig pusht und es eher eine Herausforderung sei um sicher zu sein, dass man nicht da wäre um jetzt einen Film zu machen, oder nur aus Spaß an der Freude. Es wäre eher so, dass man sich fragt, wie diese beiden Sachen zusammen passen und harmonieren. "We're constantly pushing and challenging each other to make sure I'm not here just making a movie, and he's not here just creating fun for the sake of it. It's like, 'how do these two work in concert?'"

Zum Schluss hoffen sie aber, dass sich all ihre Mühen lohnen werden, so wie einst bei Uncharted und sie dann darüberhinaus, die Messlatte dadurch weiter höher schrauben können.

Bleibt abzuwarten, was wir in der nächsten Zeit von dem Titel noch alles sehen und hören werden. Aber eines steht fest, Naughty Dog versuchen noch einmal alles, um die Spiele auf ein höheres Level zu befördern. Wer sich noch gar nicht weiter mit The Last of Us beschäftigt hat, kann sie dazu noch einmal den offiziellen Debüt-Trailer anschauen.

http://www.onpsx.net/news.php?id=35675
 
Ich finde das bisherige Hauptproblem an storylastigen Spielen ist, dass es nach dem ersten mal durchspielen keinen Wiederspielwert bietet. Das finde ich ist ein viel größeres Problem, als die Story noch besser/anders zu erzählen.
 
Erste Info-Happen aus dem OPM:

-Not as linear as the Uncharted games but not open world, you can choose to go into places such as a coffee shop but its optional

-Ammo is in short supply, so don't expect shootouts like in uncharted.

-There will be situations where you have to help the other,but not in an obvious way.

http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?p=34264956#post34264956
 
Anubis schrieb:
Ich finde das bisherige Hauptproblem an storylastigen Spielen ist, dass es nach dem ersten mal durchspielen keinen Wiederspielwert bietet. Das finde ich ist ein viel größeres Problem, als die Story noch besser/anders zu erzählen.

Ich finde es vollkommen angemessen, wenn ein Spiel 8-12 Stunden filmreife Unterhaltung bietet. Ich zahl dafür knapp 50 Euro und das ist ein exzellentes Preis/Leistungsverhältnis, verglichen z.B. mit einem Kinobesuch.
Und je mehr man filmische Elemente unterbringt, desto besser. Uncharted ist da auf einem hervorragenden (und IMO richtigen) Weg.
Und wenn man das noch toppen könnte in The Last of us, wäre das traumhaft.
 
BAZONG schrieb:
Und je mehr man filmische Elemente unterbringt, desto besser. Uncharted ist da auf einem hervorragenden (und IMO richtigen) Weg.
Und wenn man das noch toppen könnte in The Last of us, wäre das traumhaft.

Nichts gegen einen zünftigen Action-Film-Mix ala Uncharted. Ich persönlich liebe auch Spiele wie Halo für die Mischung aus klassischem Action-Gameplay und hochwertigen Zwischensequenzen.

Aber: Sowas wird nicht die Branche umkrempeln, selbst nicht in einer perfektionierten Form. Das ist der Konsens, nach dem momentan nahezu alle AAA-Titel produziert werden.

Was die Branche wirklich umkrempeln würde, wäre mal wieder ein Titel, der das interaktive Erleben ins Zentrum stellt. Und davon bewegt sich Naughty Dog immer weiter weg.

Edit:

Bei Uncharted war es so, dass ein Team sich um das Gameplay und die Technik kümmerte und das andere Team sich um die Performance und die Story. Bei ihrem neuen Titel muss also auch alles reibungslos ablaufen, auch wenn sich vieles überschneiden würde. Aber letztendlich ist es das, was es braucht um zusammen arbeiten zu können. "There's a lot of overlap. There has to be the marriage between the story, the gameplay and the aesthetics. That triangle needs to work together."

Wenn ich sowas lese, schrillen bei mir alle Alarmglocken. Es ist lobenswert, dass man die strikte Trennung zwischen Gameplay und Story überwinden möchte. Aber es geht nicht darum, zwei einzelne Bereiche besser zu vereinen. Revolutionär wäre, wenn dass das Spiel von Anfang an ein ganzes ist. Wenn das Gameplay die Story ist, man muss von Anfang an alles als ganzes Denken. Alles andere sind Variationen des seit Jahrzehnten erprobten Designparadigmas. Was wie gesagt nicht schlecht ist, aber eben auch keine Revolution.
 
Ich will gar nicht, dass "die Branche umgekrempelt" wird ("die Branche" besteht aus vielen Nuancen in Sachen Spiele und das wird auch so bleiben, da jeder Entwickler seine eigenen Ideale/Ziele vor Augen hat und diese auch hoffentlich konsequent verfolgt). Ich will nur, dass Spiele, die eh schon in diese Richtung gehen, dies noch weiter perfektionieren.

FFX, FFXIII, Brothers in Arms-Reihe, Silent Hill Homecoming, SH 2, Uncharted-Reihe, Ico, SOTC, Haze.....ich will NOCH mehr Spiele, die den Spieler eins weden lassen mit Figuren, mit deren Hinter- und Abgründen, deren Sorgen und Nöten, dem Seelenleben (wenn man so will), den Gefühlswelten.

Ich gebe da gerne auch die "Arbeit" (Gameplay) etwas aus der Hand, wenn es der Vermittlung der Story dienlich ist.
 
Ico ist ein gutes Beispiel, wo man diese Beziehung zum Charakter auch in den Gameplayszenen aufbaut. Das ist der Grund, weshalb dieses Spiel als Klassiker gilt. Nur wenige Titel haben sich von diesen Ideen oder, wie du es nennst, Entwickleridealen inspirieren lassen. Das finde ich schade.

Naughty Dog ist einer der Entwickler, die es versuchen, aber nachdem, was man so liest, scheinen sie auf einem ambivaltenen Weg zu sein. Mir ist es jedenfalls zu wenig, wenn das, wofür ich ein Game zocke, primär in Zwischensequenzen abgehandelt wird. Und so klingt für mich momentan dieses Joel-Ellie-Verhältnis.
 
Mir ist das beileibe nicht zuwenig, im Gegenteil. Beispiel Szene in Uncharted 3, als
Sully "stirbt".
Ich finde, sowas MUSS als Sequenz kommen. Wechsel in Nahaufnahme, Drakes Gesicht, wie es quasi den Tränen nah ist, sich aber in brilliant umgesetzter Mimik in Wut und Zorn ändert (der Bereich um seine Nase ist der Hammer !). Das wirkt, ist beeindruckend und nachhaltig und es hätte meine Bude einstürzen können in dem Moment, ich hätte es nicht registriert, weil ich so dermaßen im Geschehen drin war.
Dann wieder Gameplay.
Und so ist die gesamte Reihe gespickt mit diesen Szenen (das sind Szenen, die einem Saving Private Ryan nahekommen, als Miller im Sterben Ryan das "erweisen Sie sich als würdig" zuflüstert oder als Willem Dafoe in Platoon den Gegnern entkommen will, aus dem Heli betrachtet usw.).
Trotzdem besteht IMO alles aus einem Guß.
Dasselbe in FFXIII. Deshalb hat es mir auch so gefallen, wie schon zuvor FFX.
Mir vollkommen wurscht, ob nun linear wie ein Schlauch. Die Story und die Charakterzeichnungen verlangten das und daher war das Spiel absolut mein Ding.

Ist halt eine Frage der Erwartung.
Wer was zu erzählen hat, der soll es tun. Und dann richtig, mit Herzblut. Wer nix erzählen will und alles dem Spieler überlassen, der soll das ebenfalls. Es gibt nicht DAS Konzept.
 
Habe nie behauptet, dass es DAS Konzept gibt. Ich mag solche Spiele wie gesagt selber gerne, wenn die Zwischensequenzen ein gutes Videospiel aufwerten. Aber das Geblubber der Designer, die sich teilweise als innovative Künstler darstellen, bleibt peinlich. Und Naughty Dog sind ein Paradebeispiel dafür. Uncharted ist ein Shooter und keine Charakterstudie von Nathan Drake oder sonst wem. Und vieles deutet darauf hin, dass The Last of Us eben auch Survival-Action ist, und kein Spiel über das Verhältnis zweier Menschen.
 
Zurück
Oben