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MULTI The Crew 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nee, dann bist du wahrscheinlich einfach zu schlecht... :p (scnr)

Naja, aber womit willst du es da heute noch vergleichen. Das Genre des Hybrid-Racers ist ja diese Gen komplett ausgestorben, die ganzen DTM Race Drivers, PGRs und co gibt es ja seit Jahren nicht mehr. Driveclub lehnt klar stark Richtung Arcade, Forza (ja, auch Horizon), Gran Turismo, PCARS; Assetto Corsa, etc. sind alles Simulationen. NfS ist auch klar Arcade gewesen.

Das es sich nicht so präzise fahren lässt wie PGR damals ist klar, das war damals da aber auch die Königsdisziplin in Sachen Steuerung. Dafür kommt The Crew mit dem bislang besten und abgefahrensten Customization-System in nem Rennspiel, einer der größten, abwechslungsreichsten und gleichzeitig trotzdem lebendigsten Spielwelten dieser Generation und komplett überall nutzbarem Koop daher.
Wenn man eines dieser Features haben, bzw. erleben will, muss, und vor allem kann man sich mit dem Fahrverhalten arrangieren.

Und ich habe lieber ein Spiel mit spannenden einzigartigen Features, aber nicht ganz runder Fahrphysik, als ein Spiel mit perfekter, ausgeglichener, und direkter Fahrphysik, aber ohne ein einziges besonderes Feature und nichts, was das Spiel sonst vom Markt abhebt, um mal auf Nasreddins Post zuzukommen...

Ich motz ja auch nur über die Steuerung.. Das andere war alles ganz brauchbar, vor allem nach dem 1. großen Update.

Naja, Fahrphysik macht bei nem Rennspiel halt doch nen sehr großen Teil aus.. Wenns da nie passt, kann alles andere eigentlich so geil sein wie es will.
(allgemein gesprochen, jetzt nicht direkt auf The Crew bezogen)
 
Da muss ich jetzt mal dazwischen grätschen. Ein Hybrid-Racer ist ein Rennspiel mit einer Mischung aus Simulations-Fahrmodell und Arcade-Fahrmodell.

The Crew hat aber im Prinzip gar kein Fahrmodell, das sich durch irgendeine Charakteristik auszeichnet. Überspitzt formuliert: Eine virtuelle Kamera in den Default-Einstellungen der 3D-Engine durch den Raum zu bewegen, das macht noch kein Rennspiel.
Da musst du mir mal Charakteristiken aus gängigen Hybrid-Racern nennen, die in The Crew nicht auftauchen.
The Crew ist eindeutig keine Simulation (erkennbar an etlichen Faktoren, zu schnelle Beschleunigungswerte, hohe Boostgeschwindigkeiten, keine realistischen Fahrhilfen, bzw. das mögliche Abschalten von diesen, etc.), hat aber trotzdem genügend Elemente, die es auch klar nicht in Arcade einordnen.
So wird bei Fahrzeugen Gewicht simuliert und man merkt es auch spürbar beim Fahren (leicht festzustellen mit einem Street Spec Golf und einem Street Spec Raptor), das Fahrzeug reagiert unterschiedlich auf verschiedene Untergründe, Unter- wie Übersteuern können bei diversen Fahrzeugen auftreten, der ganze Kram.

Alles Dinge, die auch bei z.B. nem PGR damals sich bemerkbar gemacht haben...
 
Das Fahrverhalten war schon ziemlich gut. Haben nur sehr viele den Fehler gemacht, dass sie dachten die Specs seien wie bei jedem x-beliebigen Rennspiel ein Progress-System und nicht bemerkt haben, dass die tatsächlich das Gameplay definieren und auch sowas wie die Street Spec nie an Relevanz verliert.
Und da man zu großen Teilen in den Tutorial Missionen bis hin zur Beta/Demo-Ende häufig bis immer Fahrzeuge auf Straßen fährt, für die sie nicht geeignet waren (man bedenke den Performance Camaro am Anfang), kamen viele damit nicht klar und haben es abgeschrieben bevor das Spiel richtig anfing.

Mit den richtigen Specs auf den richtigen Straßen lässt es sich aber immer noch problemlos millimetergenau durch die Slalom-Tore fahren...

Muss zugeben, auch nur die Beta zu Wild Run gespielt zu haben. Aber das hat sich für mich nicht so gut angefühlt. Jetzt ohne etwas konfiguriert zu haben.
 
Muss zugeben, auch nur die Beta zu Wild Run gespielt zu haben. Aber das hat sich für mich nicht so gut angefühlt. Jetzt ohne etwas konfiguriert zu haben.
Ich muss aber auch sagen, dass ich trotz The Crew gerne sowas wie PGR gerne wieder hätte, weil das trotzdem nochmal was komplett eigenes ist (ich weiß ja, dass du das auch gerne gespielt hast).
Hab jeden PGR Teil unglaublich gerne gespielt, damals bei PGR 2 noch ehrlich alles auf Platin abgehakt gehabt, wo jeder Online sich den Cerbera Speed 12 übers Savegame ercheatet hatte und hatte sogar bei PGR4 die Platin Plus Dinger aus dem DLC geschafft, die nur ein paar dutzend (heute wahrscheinlich ein paar hunderte) überhaupt mit irgendeinem Ergebnis geschafft hatten.

Hatte durch vollkommenen Zufall sogar vor ein paar Tagen nochmal altes Footage von PGR1 und 2 auf YouTube angeguckt, just for fun...
 
the Crew hat mich kurz unterhalten.. aber nach ein paar Stunden war irgendwie die Luft draußen. Ohne Anpassung in den Einstellungen war es aber grausam. (dann ging es aber)
 
Ich hab`s ja auch jetzt erst angefangen und finde es eigentlich ganz gut.
Mein Eindruck ist aber, dass es sich eher weniger an Auto-Enthusiasten richtet, sondern an "normale" Spieler, die auch mal ein ordentliches Rennspiel zocken wollen.

Das Fahrverhalten finde ich aus der Cockpit-Perspektive und mit angepassten Einstellungen eigentlich ganz gut. Mit der Verfolger-Cam könnte ich es nicht spielen.
 
the Crew hat mich kurz unterhalten.. aber nach ein paar Stunden war irgendwie die Luft draußen. Ohne Anpassung in den Einstellungen war es aber grausam. (dann ging es aber)

Man mag mich deswegen gerne einen Fastfood-Gamer nennen, aber genau das gefällt mir in letzter Zeit an vielen Ubisoft-Titeln. Sie sind vom Gameplay her umfangreich und tiefgängig genug, dass man sich auch mal 40, 50 oder mehr Stunden drin verbeißen kann, sie sind aber von der Story her so belanglos, dass es dann auch wieder völlig egal ist, wenn man sie dann unbeendet liegen lässt.

Ich persönlich mag das sehr. Ghost Recon hab ich z.B. 40 Stunden lang wegen dem Skill- und dem Lootsystem gesuchtet. Und ich habe keinerlei schlechtes Gewissen, dass ich es dann habe unfertig liegen lassen.
 
Man mag mich deswegen gerne einen Fastfood-Gamer nennen, aber genau das gefällt mir in letzter Zeit an vielen Ubisoft-Titeln. Sie sind vom Gameplay her umfangreich und tiefgängig genug, dass man sich auch mal 40, 50 oder mehr Stunden drin verbeißen kann, sie sind aber von der Story her so belanglos, dass es dann auch wieder völlig egal ist, wenn man sie dann unbeendet liegen lässt.

Ich persönlich mag das sehr. Ghost Recon hab ich z.B. 40 Stunden lang wegen dem Skill- und dem Lootsystem gesuchtet. Und ich habe keinerlei schlechtes Gewissen, dass ich es dann habe unfertig liegen lassen.

Muss aber sagen, dass sich das - zumindest bei mir - nur auf the Crew bezogen hat. Far Cry und AC haben mich immer bestens unterhalten und jeder Teil wurde durchgespielt. The Crew war nicht schlecht aber irgendwas hat gefehlt. Die Steuerung war einfach nicht so meins.
 
Was bringt mir die beste arcade Fahrphysik (Driveclub), wenn das Spiel drum rum schnarch langweilig ist?

Die Frage ist ganz einfach beantwortet: Fahrspass!

Bei einem Rennspiel sind Steuerung und Fahrphysik das Wichtigste. Wenn das passt, kann ich Stunden, Tage, Wochen und Monate alleine nur mit Zeitfahren verbringen. Ein Rennspiel ohne diese beiden Dinge kann nie ein gutes Rennspiel sein. Ein Shooter ohne gute Steuerung, Gunplay und Trefferfeedback kann nie ein guter Shooter sein. Es sind die Kernelemente des Spiels. Das muss passen.

Und da hab ich auch keine Lust, erst Stunden an Arbeit und haufenweise XP in eine Karre zu investieren, bis ich vielleicht irgendwann halbwegs an diesem Punkt angekommen bin.

The Crew mag ein gutes Open World-UbiSoft Sammelkram und erkunde die Welt, denn die Welt ist der Star-Irgendwas-Spiel gewesenn sein. Ein gutes Rennspiel war es aber nicht.

All die genannten Spiele hier haben eine gute und eingängige Steuerung und Fahrphysik gehabt. The Crew zumindest out of the Box nicht.
 
Ich fand die Steuerung damals beim ersten anzocken auch furchtbar, aber wenn man in den Optionen etwas an den Reglern dreht ist alles tutti :cool:

Kann das mit der Steuerung wirklich nur schwer nachvollziehen.

Übrigens ist FlatOut gerade stark reduziert und da bin ich nun auch schon wieder am überlegen :gerri:
 
Ach Driveclub ist schon toll. Kommt stark darauf an wann man es gespielt hat. Nach den ganzen Updates wurde es von mal zu mal besser.
 
Die Frage ist ganz einfach beantwortet: Fahrspass!

Bei einem Rennspiel sind Steuerung und Fahrphysik das Wichtigste. Wenn das passt, kann ich Stunden, Tage, Wochen und Monate alleine nur mit Zeitfahren verbringen. Ein Rennspiel ohne diese beiden Dinge kann nie ein gutes Rennspiel sein. Ein Shooter ohne gute Steuerung, Gunplay und Trefferfeedback kann nie ein guter Shooter sein. Es sind die Kernelemente des Spiels. Das muss passen.

Und da hab ich auch keine Lust, erst Stunden an Arbeit und haufenweise XP in eine Karre zu investieren, bis ich vielleicht irgendwann halbwegs an diesem Punkt angekommen bin.

The Crew mag ein gutes Open World-UbiSoft Sammelkram und erkunde die Welt, denn die Welt ist der Star-Irgendwas-Spiel gewesenn sein. Ein gutes Rennspiel war es aber nicht.

All die genannten Spiele hier haben eine gute und eingängige Steuerung und Fahrphysik gehabt. The Crew zumindest out of the Box nicht.
Wobei dann irgendwann ein Rennspiel dem anderen gleicht. Da ist es es dann auch wumpe, mit welchem ich fahre.

Ich finde auch, dass die Steuerung hier schlechter wegkommt, als sie wirklich ist. Es ist halt keine Simulation und hat diesen Anspruch auch nicht. Dafür gibt es dann andere spiele.
 
Wobei dann irgendwann ein Rennspiel dem anderen gleicht. Da ist es es dann auch wumpe, mit welchem ich fahre.

Ich finde auch, dass die Steuerung hier schlechter wegkommt, als sie wirklich ist. Es ist halt keine Simulation und hat diesen Anspruch auch nicht. Dafür gibt es dann andere spiele.

Nein und nein. :D

Nimm Horizon 3 und du siehst einen Open World-Racer, der gut funktioniert, gerade auch bei Steuerung und Fahrphysik. Rennspiele gleichen sich nicht aneinander an, nur weil sie gut fahrbar sind.

Ich kann eine schlechte Steuerung bei Rennspielen einfach nicht ausblenden, weil vielleicht andere Dinge dafür gut umgesetzt sind. Das hat beim letzten Need for Speed bei mir auch nicht funktioniert. Eher kann ich mich mit Allways Online abfinden, oder Rucklern oder sonstwas. Aber das Kernelement eines Spiels muss funktionieren.

Man kann jetzt sagen, dass das Fahren bei The Crew kein Kernelement ist/war. Aber dann disqualifiziert es sich eben als Rennspiel. Man kann DrieClub langweilig finden, weil es eben keine lebendige Welt oder Schnickschnack und Blingbling bietet, aber da kann ich Abende lang mit nur einem Auto auf nur einer Strecke nach den letzten Zehnteln suchen.

Aber gut, letztlich ist mir das auch egal, denn gerade diesen Herbst kommen soviele tolle Rennspiele, dass ich The Crew 2 keine Träne nachweinen muss.
 
Die Fahrphysik von The Crew war nicht die Beste der Welt, dass braucht sie bei einem Arcaderacer auch nicht zu sein, in dem Genre sind andere Dinge die Spielspaß bringen mindestens genauso wichtig. Und schelcht war die Fahrphysik von The Crew auch wieder nicht.

Wem Fahrphysik über alles andere stellt sollte sich eher im Sim Genre umschauen. Da verlangt sicher keiner mit seinem Aufgetunten Sportwagen durch die Sümpfe Luisianas zu Brettern und am Straßenrand Alligatoren entdecken zu können. Von einem Arcaderacer erwarte ich aber genau solche Dinge.

Und genau das ist der Grund, warum ich Driveclub als extrem langweilig empfand. Da gabs einfach nichts außer einer vorbildlichen Fahrphysik.
 
Für mich ist die Fahrphysik auch das Wichtigste. Bin da bei Zimtzicke. Und Driveclub macht in der Hinsicht echt Spaß, auch wenn es auch dort seine Schwächen hat. Aber mir reicht auch bei bester Fahrphysik keine Zeitjagd. Will schon drumherum ein gutes Spiel haben.
 
Nein und nein. :D

Nimm Horizon 3 und du siehst einen Open World-Racer, der gut funktioniert, gerade auch bei Steuerung und Fahrphysik. Rennspiele gleichen sich nicht aneinander an, nur weil sie gut fahrbar sind.

Ich kann eine schlechte Steuerung bei Rennspielen einfach nicht ausblenden, weil vielleicht andere Dinge dafür gut umgesetzt sind. Das hat beim letzten Need for Speed bei mir auch nicht funktioniert. Eher kann ich mich mit Allways Online abfinden, oder Rucklern oder sonstwas. Aber das Kernelement eines Spiels muss funktionieren.

Man kann jetzt sagen, dass das Fahren bei The Crew kein Kernelement ist/war. Aber dann disqualifiziert es sich eben als Rennspiel. Man kann DrieClub langweilig finden, weil es eben keine lebendige Welt oder Schnickschnack und Blingbling bietet, aber da kann ich Abende lang mit nur einem Auto auf nur einer Strecke nach den letzten Zehnteln suchen.

Aber gut, letztlich ist mir das auch egal, denn gerade diesen Herbst kommen soviele tolle Rennspiele, dass ich The Crew 2 keine Träne nachweinen muss.
du setzt schlicht andere maßstäbe und bist offensichtlich nicht die zielgruppe von the crew. ist ja auch in ordnung, aber deshalb ist ja das spiel nicht schlecht. zumal sich für mich forza und the crew auch grundsätzlich unterscheiden. ja, es gibt ne open world, das war es aber irgendwie auch schon. mich z.b. interessiert die jagd nach dem letzten zentel ungefähr null, weshalb ich außer hin und wieder forza 6, auch keine simulationen spiele. mit the crew (und natürlich forza horizon) habe ich hingegen sehr viel spaß.

und du sagst ja selbst, dass du keine lust hattest, so lange zu spielen bis autos fahrbar werden oder dich mit den einstellungen der steuerung zu befassen. das ist auch okay, aber das spiel bietet jedem die möglichkeit eine steuerung nach eigenem gutdünken anzupassen. wenn man diese nicht nutzt ist es für mich schwer nachvollziehbar, wie man sich über "die steuerung" beschweren kann.
ja, sie ist sicher nicht perfekt, aber auch weit weg von der katastrophe zu der sie hier verschrien wird.
 
Um das hier jetzt kurz zu machen, denn ich will sicher keinem den Spass verderben...

Ich habe damals alles probiert, was man probieren konnte. Hier wurde ja sogar gesagt, dass manche Fahrzeuge erst mit Upgrades und Tuning gut fahrbar wären. Für mich macht es aber einen elementaren Unterschied, ob ich ein gut fahrbares Auto einfach noch besser machen kann, oder ob ich es erstmal hinkriegen muss, dass sich eine Karre überhaupt halbwegs vernünftig fahren lässt. Wenn ich darein schon Zeit und Lust investieren soll... dann verkackt das Spiel es bei mir. Ein Forza Horizon macht man an und es fühlt sich richtig und gut an. Ohne irgendwas zu tunen oder verstellen. Diesen Anspruch hege ich an jedes Rennspiel.

Aber wie gesagt, ich bin dann nicht die Zielgruppe des Spiels und ich habe mehr als genug Alternativen. Deswegen sollt ihr alle damit glücklich werden, ich werde es auch, alles gut. :)
 
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