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Taschengeld

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ach wieso?

Die Handy Nutzung ist heute eben viel intensiver und grade Mädchen brauchen eigentlich unbedingt eine SMS Flat:deal:

Ich hatte btw. bis ich 18 war nur 25 euro im Monat und danach 150 ( Kindergeld:) )

Natürlich sind 25 euro heutzutage viel zu wenig für 18. Bei 13 Jahren sollten 25 im Monat allerdings reichen für Freizeitaktivitäten
 
Taschengeldtabelle (eine Orientierungshilfe) die habe ich mal von einem Jugendberater bekommen

Wöchentliches Taschengeld (bis 9 Jahre)
Alter
Minimum
Maximum
unter 6 Jahren
-
0,50 €
6 – 7 Jahre
1,50 €
2,00 €
8 – 9 Jahre
2,00 €
2,50 €

Monatliches Taschengeld (10-15 Jahre)
Alter
Betrag
10 Jahre
12,50 €
11 Jahre
15,00 €
12 Jahre
17,50 €
13 Jahre
20,00 €
14 Jahre
22,50 €
15 Jahre
25,50 €

Für Jugendliche ab 16 Jahre, die wegen
Schulausbildung oder Arbeitslosigkeit noch
von den Eltern abhängig sind
Alter
Betrag
16 Jahre
30,50 €
17 Jahre
41,00 €
18 Jahre
61,00 €

ich persönlich finde das sehr knapp bemessen, wenn man bedenkt was heute z.B ein Kinobesuch kostet.
 
Ich glaub ich würde meinem Kind erst Taschengeld im Wochenzyklus geben, damit nicht gleich das erste Geld am Anfang verschleudert wird und erst nach einer Weile dann auf den Monatsrhymtmus wechseln :?
 
Also meine Tochter hat ein Smartphone und mit 1000min und 1000 sms sowie unlimitiertes Internet da zahle ich ca.€12.- im Monat.

Also ich denke einmal was Urgs da angeschnitten hat von der Idee her nicht schlecht, aber Kinder mit 13 diese Verantwortung übertragen halte ich für ein wenig übertrieben sind ja noch Kinder auch mit 13;) .

So ich werde mit €20 im Monat anfangen und einmal sehen wie sich die Sache entwickelt, mit der Zeit kann es ja ein bisschen mehr Verantwortung werden.
 
Weil ich gelesen hab, so ab 17 habt ihr dann 40 Euro Taschengeld im Monat bekommen?

Wie soll sich das ausgehen, gut ich habe erst später mit dem wegggehn begonnen, aber so ab 17 jeden Fr in der Disco, da waren ja alleine pro Abend schon 40 Euro weg.

Ich war gott sei dank in der glücklichen Lage, dass ich nie Taschengeld bekam sondern immer gefragt habe und etwas bekommen habe (also wenn ich was gebraucht habe)

Da heute ja die Kinder viel früher erwachsen werden, werden sie sicher schon ab 15 werggehen. Was machen die dann bitte mit höchstens 20 Euro (im Monat). lieber etwas mehr geben weil sonst kommen die kleinen noch auf dumme gedanken, sich das geld wo anders zu beschaffen.
 
Ähm... wie wäre es mit Austragen von Zeitung o. ä.? Wenn keine Chance diesbezüglich besteht könnte man auch Aufgaben im Haushalt definieren, für die es Geld gibt, wenn sie ordentlich erledigt werden. Offenbar kommt man ja gleich auf dumme Gedanken, wenn man das Geld einfach so in den Allerwertesten geschoben bekommt. o.O
 
Jeder kann da anders entscheiden. Ich halte von Taschengeld nichts. Wenn das Kind Geld braucht, dann können ja die Eltern entscheiden ob Sie ihm fűr diese Sache etwas geben oder nicht.
 
Ich finde schon, daß ein Kind ab eine gewissen Alter lernen muss, mit der Ressource Geld umzugehen. Vor allem muss es lernen, daß, wenn das Geld weg ist, das Geld weg ist und wie man es sich vernünftig einteilt, Prioritäten setzt, damit daraus später nicht so Dödel wie unsereins hier werden, die ihre ganze Knete für Blödsinn, Plastikfigürchen, Sammelkarten, Specialeditions von Videospielen und Autos ausgeben :D
 
satzberger schrieb:
Jeder kann da anders entscheiden. Ich halte von Taschengeld nichts. Wenn das Kind Geld braucht, dann können ja die Eltern entscheiden ob Sie ihm fűr diese Sache etwas geben oder nicht.

Halte ich für erziehungstechnisch eher problematisch. Der Sinn den ich hinter Taschengeld sehe, ist doch der, dass die Kinder lernen mit Geld umzugehen.

Sprich: Man hat für das Monat (oder bei jüngeren Kindern: für die Woche, weil dieser Zeitraum in dem Alter wohl besser überschaubar ist) ein fixes Budget. Man lernt dann, dass wenn man in den ersten drei Tagen das ganze Geld raushaut, man für den Rest der Zeit eben kein Geld mehr hat.
Und imo ist es schon von Vorteil, wenn Kinder und Jugendliche gleich auf diese Art lernen, was es heisst, mit Geld haushalten zu müssen.

Was nicht heisst, dass Kinder die NIE Taschengeld erhalten haben, es deswegen nie lernen würden. ;) Nur um eventuellen Diskussionen vorzubeugen.


Was die Kinder bei deiner Methode lernen, ist eher, dass man wenn man Geld braucht, das schon von Mami und Papi bekommen wird. :ulgy:
Das ist vielleicht die geeignete Erziehungsmethode für Söhne und Töchter von Multimillionären und Milliardären, die nicht auf ein fixes monatliches Einkommen angewiesen sind. :ulgy:
Die gehen dann einfach zu den Eltern, wenn sie einen neuen Sportwagen brauchen. ;)
 
Sagen wir mal so: mit 13 oder 14 hast du früher kaum Geld gebraucht, heute sicher anders aber da lasse ich mir noch einreden, dass man mit zb 30 Euro im Monat auskommt.

Aber ab 16 oder 17, wo ich lese, dass man eventuell nur 40 Euro im Monat kriegt, da war ich schon sehr erstaunt. Das kann sich doch nie und nimma ausgehen.

Aber auch davor, da müsste ja die gesamte Videospielindustrie zittern, wenn man als junger Mensch zb 20 Euro bekommen würde. Nie könnte man sich ein Spiel leisten.

Je älter du wirst, desto eher möchtest du dann natürlich fortgehen oder deine Freundinn einladen usw.. wenn man aber bedenkt, dass ein Abend alleine schon um die 40 Euro kostet.

Aber vielleicht gibt es Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland, ich kannte überhaupt nur einen Freund von mir der hat Taschengeld bekommen mit 16 oder 17 - waren so um die 150 Euro. Damit ist man gerade so durchgekommen.



Und das mit der Mama ich brauch Geld Sache, so ist es nun auch wieder nicht. Und meine Eltern sind wahrlich keine Millionäre.
 
Ich bin eher gegen ein ganz knappes Rationieren von Taschengeld. Viele sind der Meinung, dass es die wertvollste Erfahrung im Leben sei, so früh wie möglich für sein Geld arbeiten zu müssen. Das sehe ich anders. Sicherlicht hat "selbst Geld verdienen" auch einen gewissen pädagogischen Wert, aber ich halte Kindheit und Jugend für zu schade, als dass man ein Kind in dieser Zeit durch sehr knappes Taschengeld dazu zwingen sollte, dauerhaft nebenher zu arbeiten.
Ich finde einfach, dass es wichtigere Dinge zu tun und so viele Erfahrungen zu sammeln gibt, dass man nicht übermäßig viel Zeit mit einem Nebenjob verplempern sollte.

Klar, wenn es den Hals trotz fair bemessenem Taschengeld nicht voll kriegt, und es unbedingt viele, teure Markenklamotten oder sonstwas sein müssen, dann soll es ruhig dafür arbeiten, aber bei normalem Konsumverhalten (wie auch immer man das definiert), sollte es mMn ohne Nebenjob durchkommen können.
Dinge wie Hilfe im Haushalt, die man von einem heranwachsenden Jugendlichen mit ebenfalls wachsender Eigenständigkeit erwarten kann, zähle ich jetzt nicht als "Nebenjob".
 
Also ein Taschengeld ist für mich eine gute Sache:

1: mit Geld umgehen lernen ( soll nur merken das Geld nicht auf den Bäumen wächst)
2: vielleicht etwas sparen um sich größere Dinge kaufen zu können (ich kann mir auch nicht jeden Monat nen TV leisten, also muss ich auch sparen)
3: richtiges einteilen vom Geld um übers Monat zu kommen (wenn ich meinen Lohn verbrauche gibt es auch nicht mehr)
4: es gibt wichtigere Dinge als jedes Wochenende in die Disco oder in die Shooping Center zu gehen

Und ausserdem gibt es ja Weihnachten, Ostern, Geburtstag usw. da kommt auch noch ein schönes Sümmchen zusammen.


Mein Kleiner meint wenn wir Einkaufen und er so eine Kleinigkeit um 70Euro möchte und ich darauf sage dafür haben wir kein Geld, meint er darauf ich soll zum Bankomaten gehen der spuckt immer ein paar Scheine aus :D oder ich soll das Spielzeug im Internet bestellen den da kostet es auch nichts :grins:
 
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