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KT "Strom im Tank- "Wann kommt das Elektroauto?" Ich kotze!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dow Jones schrieb:
Du kannst damit 40-80km mit der Batterie fahren, stimmt. Aber dann springt der Motor auch an und rettet dir den Arsch, wenn du nicht rechtzeitig wieder an einer Station bist. Vollwertiges Elektroauto wäre hier: Ein E-Auto dass mindesten 500km voll elektrisch fährt.


Deine Definition von vollwertigem Elektroauto mag das sein, nach der gibt es dann allerdings Stand jetzt null davon.
Die gängige Definition für ein vollwertiges Elektroauto erfüllt der Ampera jedenfalls.
 
Bremser, sag ich doch.

@Steffko

Naaaaa ja, ich finde, der Ampera ist mindestens eine halbe Mogelpackung.

Dieses System in einem Corsa oder Agila mit kleinem Motor, 600kg weniger Gewicht, kein Leder, Navi, Xenon... hätte sicher besser funktioniert und man hätte es auch deutlich günstiger anbieten können, der Wirkungsgrad wäre besser gewesen und wichtig: der typische Insignia-Fahrer ist momentan auch garnicht die Zielgruppe für E-Autos. Der Corsa-Fahrer aber vielleicht schon eher.
 
Dow Jones schrieb:
Cale schrieb:
Das Argument ist doch gerade, daß es für 90% der Leute eben nicht angepasst werden muß, jedenfalls nicht groß. Der Preis muß sinken (kommt automatisch) und die Lademöglichkeiten müssen geschaffen werden. Daß Alle dann E-Auto fahren ist Nonsens, aber für einen Großteil reicht es eben aus. Das ist der Punkt. Für die Anderen und den Transportverkehr kann ja Wasserstoff oder Biokraftstoffe durchaus eine Alternative sein, ggf. in Kombi mit Strom.

Was ist das denn bitte für ein Argument? Das ist ne These!

Ein Argument dafür, dass es nicht angepasst werden müsste wäre, dass es die Leute überall kaufen (wollen) wie blöd. Das ist aber nicht so. Es MUSS angepasst werden, damit es sich durchsetzen kann. Und zwar muss es für alle eine Alternative sein, und dann nicht nur für 90% der Fahrten eines Normales.

Der Rest ist doch idealistischer Unsinn.


Err lol :skep: Natürlich wird ein Ampera für 40.000 nicht wie blöde verkauft. Oder ein Tesla Roadster für 100.000 oder ein E-Smart für 25.000. Das hat furchtbar wenig mit der Elektromobilität an sich und furchtbar viel mit dem sehr hohen Preis zu tun.
 
Ich muß Dow Jones recht geben. Der Markt entscheidet, was gekauft wird. Vor hundert Jahren hat sich der Verbrennungsmotor durchgesetzt, obwohl es mehr E-Autos gab.
Diesmal wird es aber wohl umgekehrt laufen.
Mit seinem Fahrverhalten (mehrfach weite Strecken durch Deutschland im Jahr) würde ich mir auch kein E-Auto kaufen, was zudem noch teurer ist also ein normales Auto nur der Umwelt zu liebe.
Fahre auch 150 km pro Tag((viel Autobahn), was auch mit 120 km/h mit den jetzigen Autos nicht zu machen ist.
Jetzt kommen gerade mal die ersten "echten" E-Autos auf den Markt als Serienfahrzeuge.
Diese sind wohl eher was für Individualisten und umweltbewusste Fahrer. Selbst als Zweitwagen noch recht teuer.
Deshalb wird diese 1. Generation wohl mit mehreren tausend Stückzahlen pro Jahr klein sein.
In Luxus Autos, wie dem Tesla Roadster wird sich sowas etablieren, da es dort nicht aufs Geld ankommt.
Je mehr Leute diese Autos aber kaufen, um so schneller geht es.
Dann kommt die 2. Generation. City Flitzer, die über die Lebensdauer gesehen günstiger sind als Benziner (nicht unbedingt mehr Reichweite als jetzt), so dass der Markt für Zweitwagen boomen wird.
In der 3. Generation sind diese Fahrzeuge mit 300 km+ Reichweite dann auch günstiger als Benziner., was für 95% der Fahrten reicht. Dann überlegt man sich, ob man viel Geld für Benzin/Wasserstoff ausgibt oder die 5% eben dann mit der Bahn oder so zurücklegt. Das ist dann die Entscheidung jedes einzelnen.
Wird dann so sein wie beim Diesel. Lohnt sich der höhere Preis für ein E-Auto für mich?
 
Daß das Ganze nicht morgen, spätestens übermorgen, umgesetzt sein wird, ist ja wohl jedem klar. Wir reden hier immer noch von Zeiträumen über viele Jahre hinweg. Aber hier wird teilweise so getan, als sei es asles Blödsinn, weil man es bis morgen nicht hinbekommt.
 
Zimtzicke schrieb:
Bremser, sag ich doch.

@Steffko

Naaaaa ja, ich finde, der Ampera ist mindestens eine halbe Mogelpackung.

Dieses System in einem Corsa oder Agila mit kleinem Motor, 600kg weniger Gewicht, kein Leder, Navi, Xenon... hätte sicher besser funktioniert und man hätte es auch deutlich günstiger anbieten können, der Wirkungsgrad wäre besser gewesen und wichtig: der typische Insignia-Fahrer ist momentan auch garnicht die Zielgruppe für E-Autos. Der Corsa-Fahrer aber vielleicht schon eher.

Du mit deinem Bremser immer. Das kannst du noch 100 mal behaupten, solange du dich zu den Kritikpunkten nicht äußerst ist das nur eines: heiße Luft. ;)

@Steffko

Die gängige Definition von Elektro-Auto will ich von dir gerne mal haben. Ich würde aber behaupten, dass in dieser Definition die Passage über "Enthält einen Verbrennungsmotor" nicht vorkommt. Und solange die einen Verbrennungsmotor haben, sind das Hybriden.
 
Du kannst das auch gerne als heisse Luft betrachten.

Du akzeptierst nur und ausschliesslich eine 100%-Lösung und alles andere ist, obwohl du laut eigener Aussage keine grossen Kompromisse eingehen müsstest, nicht akzeptabel.

Das ist dein gutes Recht. Es bremst die Entwicklung aber aus.

Der e up! wird wohl ziemlich gut einschlagen. Und mit geplantem Preis unter 20.000 Euro wird er auch bezahlbar sein.
 
Zimtzicke schrieb:
Du kannst das auch gerne als heisse Luft betrachten.

Du akzeptierst nur und ausschliesslich eine 100%-Lösung und alles andere ist, obwohl du laut eigener Aussage keine grossen Kompromisse eingehen müsstest, nicht akzeptabel.

Was heißt große Kompromisse. Ich habe sogar gepostet, wohin ich so fahre.

Das ist dein gutes Recht. Es bremst die Entwicklung aber aus.

Was die Entwicklung ausbremst, wäre wohl die Einstellung, dass man nicht auf ein Elektro-Auto wechselt, nur weil es ein Elektro-Auto ist. Mit den Argumenten, dass es nicht so schnell fährt, oder der Motor nicht so schön klingt, oder dass es zu leise ist für unseren Straßenverkehr und was man sich da nicht noch für einen Unsinn ausdenken mag.

Was hast du denn für ein Elektro-Auto?
 
Noch keins. Das liegt primär aber daran, dass ich fast immer mit meinem Firmenwagen unterwegs bin und BMW noch kein E-Auto im Angebot hat.

Aber du wirst lachen, ich stehe wahrscheinlich kurz davor, mir einen Twizy zu kaufen.

Das nächste Auto meiner Frau, wobei das noch dauern wird, wird hoffentlich auch E.
 
Zimtzicke schrieb:
Noch keins. Das liegt primär aber daran, dass ich fast immer mit meinem Firmenwagen unterwegs bin und BMW noch kein E-Auto im Angebot hat.

Aber du wirst lachen, ich stehe wahrscheinlich kurz davor, mir einen Twizy zu kaufen.

Das nächste Auto meiner Frau, wobei das noch dauern wird, wird hoffentlich auch E.

Na dann ziehe mal in Betracht einen Erfahrungsbericht zu posten. Ich wäre sehr daran interessiert, wie so ein Teil bei einem BMW-Fachmann ankommt.
 
Gefahren bin ich ihn schon. Der Twizy macht einfach Laune, ist aber natürlich kein richtiger Auto-Ersatz. Auch stört mich noch etwas, dass er (noch) keine Seitenscheiben hat.

Aber... ich fahre morgens 19km Landstrasse, das Auto steht 11 Stunden auf einem Parkplatz, bevor ich Abends wieder 19km nach Hause fahre. Und das 5 oder 6 Tage die Woche. Hallo?

Ich hab eben mal nach dem Renault Fluence ZE geschaut. Geräumiges Auto, 95PS Nennleistung, tolle Ausstattung, knappe 26.000 Euro Kaufpreis (+ ~100 Euro Batteriemiete).
 
Dow Jones schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Bremser, sag ich doch.

@Steffko

Naaaaa ja, ich finde, der Ampera ist mindestens eine halbe Mogelpackung.

Dieses System in einem Corsa oder Agila mit kleinem Motor, 600kg weniger Gewicht, kein Leder, Navi, Xenon... hätte sicher besser funktioniert und man hätte es auch deutlich günstiger anbieten können, der Wirkungsgrad wäre besser gewesen und wichtig: der typische Insignia-Fahrer ist momentan auch garnicht die Zielgruppe für E-Autos. Der Corsa-Fahrer aber vielleicht schon eher.

Du mit deinem Bremser immer. Das kannst du noch 100 mal behaupten, solange du dich zu den Kritikpunkten nicht äußerst ist das nur eines: heiße Luft. ;)

@Steffko

Die gängige Definition von Elektro-Auto will ich von dir gerne mal haben. Ich würde aber behaupten, dass in dieser Definition die Passage über "Enthält einen Verbrennungsmotor" nicht vorkommt. Und solange die einen Verbrennungsmotor haben, sind das Hybriden.


Ein Elektroauto ist dann ein Elektroauto, wenn es rein elektrisch über eine nennenswerte Distanz fahren kann. Genau das kann der Ampera, laut Opel Angaben ~80 Kilometer. Der Verbrennungsmotor ist "nur" ein Range Extender.
Hybridfahrzeuge haben auch einen Verbrennungsmotor, nur liegen dort die Prioritäten ganz anders. Entweder ist es gar nicht möglich, dass der Elektromotor das Fahrzeug ganz alleine bewegt oder es ist nur für eine lächerlich geringe Distanz und/oder bei sehr geringer Geschwindigkeit möglich (oder beides in Kombination).
Wir können uns da jetzt aber auch gerne dran aufhängen, das ist herrliche Zeitverschwendung :ugly:
 
Eletroauto? Wären Fahrräder, öffentliche Verkehrsmittel oder Car Sharing (am besten kleine E-Flitzer) für solche Menschen dann nicht überlegenswerter? Weil für mich persönlich braucht sich das Auto nicht in diese Richtung entwickeln. Autos üben nicht wegen ihrer Mobilität eine Faszination auf mich und Millionen anderer aus.

Es sind die Verbrennungsmotoren und Batterien werden immer gegenüber einem Verbrennungsmotor einen entscheidenden Nachteil haben - viel zu wenig Leistung. Bei Batterien gibt es wirklich nur eins auf was ich neidisch schaue - Drehmomentcharakteristik. Gleiches gilt auch für Wasserstoff. Wobei man da, wenn auch sehr umständlich nachhelfen kann. Allerdings verpufft dann der Grundgedanke eines umweltfreundlicher Antriebs in wenigen Millisekunden. Bei einem Auto denke ich wirklich am wenigsten daran, wie ich der Umwelt zuliebe von A nach B komme. Ich glaube ich würde sonst auch keins fahren.

Ich will kein Elektroauto und ich hoffe, dass sich das zumindest so lange ich lebe, auch nicht durchsetzt. Bisher sieht es ja gut aus. Über Biokrafstoffe lasse ich mit mir reden. E10 ist ein guter Anfang.
 
Habe in der aktuellen auto motor und sport gelesen, dass BMW und Toyota zukünftig kooperieren. Ein Bereich umfasst hierbei die Entwicklung der Brennstoffzelle. Toyota-Entwicklungschef Uchiyamada: "Die Brennstoffzelle wird unsere Probleme eher lösen als das Elektrofahrzeug." Dabei geht es um längere Reichweiten und kürzere Tankzeiten.
 
Elektroautos werden sich mmn durchsetzen, weil die Handhabung einfach ist und wenn die Batterien erstmal genug Leistung haben, auch das Reichweitenproblem keines mehr sein dürfte. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der Elektroantrieb nur in kleineren Fahrzeugen eingesetzt wird. Große Fahrzeuge werden mit Gas oder Wasserstoff fahren. Beides kann man aus Wind und Sonnenstrom herstellen.

Der öffentliche Verkehr ist schon sehr gut ausgebaut, aber ich denke nicht, dass man mit Eisenbahn, U/Straßenbahn und Fahrrad das alleinige Verkehrskonzept der Zukunft gestalten kann. Der motorisierte Individualverkehr wird für die meisten Menschen außerhalb von Ballungsgebieten unverzichtbar bleiben.

In den meisten Familien gibt ohnehin 2 Autos. Vllt fährt ja eines davon in Zukunft rein elektrisch und das andere mit Gas bzw Wasserstoff, dann hat man die Vorteile aus beiden Welten zur Verfügung.

Ich gehe davon aus, dass mein jetziges Auto noch 4-5 Jahre hält, dann steige ich auf Elektro um, sofern endlich brauchbare Fahrzeuge verfügbar sind.
 
Die Umweltverschmutzung und der Lärm sollte dann aber auch noch weggehext werden. Und selbst dann finde ich den Elektroantrieb noch um Klassen spannender, als da vorne einen zentnerschweren Eisenklotz zu haben, der vergorene Dinosaurier verfeuert, um vorwärts zu kommen. Das ist so last-Gen :D
 
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